Beschreiben & Definieren

Datenbanken

Was ist eine Datenbank?

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Eine Datenbank ist eine strukturierte Sammlung zusammengehöriger Daten. Die Daten werden so organisiert, dass sie leicht auffindbar, effizient bearbeitbar und verwaltbar sind.


Was ist ein Datenbankmanagementsystem (DBMS)?

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Ein DBMS ist eine Software zur Verwaltung von Datenbanken. Es ermöglicht das Speichern, Abfragen und Ändern von Daten und sorgt für Datenintegrität, Zugriffskontrolle, Transaktionen und den gleichzeitigen Zugriff mehrerer Nutzer.


Was ist der Unterschied zwischen einer Datenbank und einem DBMS?

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Eine Datenbank enthält die strukturierten Daten. Das Datenbankmanagementsystem (DBMS) ist die Software, mit der die Datenbank erstellt, verwaltet, abgefragt und verändert wird.

Beispiel:

Merksatz: Die Datenbank enthält die Daten, das DBMS verwaltet die Datenbank.


Was ist das relationale Datenmodell?

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Beim relationalen Datenmodell werden Daten in Tabellen (Relationen) dargestellt:

Beziehungen können als 1:1, 1:n oder n:m vorkommen. Eine n:m-Beziehung wird über eine Zwischentabelle umgesetzt.


Was bedeutet Persistenz?

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Persistenz bedeutet, dass Daten dauerhaft gespeichert werden und auch nach dem Beenden eines Programms oder einem Neustart erhalten bleiben.


Welche Vorteile bietet eine strukturierte Datenspeicherung?

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Datenschutz

Was ist Datenschutz?

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Datenschutz schützt Menschen bei der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten. Ziel ist der Schutz der Privatsphäre und der informationellen Selbstbestimmung.


Welche Gesetze regeln den Datenschutz in Deutschland?

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Der Datenschutz wird hauptsächlich durch folgende Vorschriften geregelt:


Was ist die DSGVO?

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Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist eine Verordnung der Europäischen Union. Sie gilt seit dem 25. Mai 2018 und regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten sowie die Rechte und Pflichten der Beteiligten.


Welche wichtigen Datenschutzgrundsätze nennt die DSGVO?

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Was ist das BDSG?

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Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ergänzt die DSGVO in Deutschland. Es enthält nationale Regelungen, beispielsweise zum Beschäftigtendatenschutz und zu den Datenschutzbehörden.


Was sind personenbezogene Daten?

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Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen.

Beispiele:


Welche Rechte haben betroffene Personen?

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Recht Bedeutung Beispiel
Recht auf Information Information über die Datenverarbeitung Datenschutzerklärung
Auskunftsrecht Auskunft über gespeicherte Daten Kunde fragt nach seinen Daten
Berichtigungsrecht falsche Daten korrigieren lassen falsche Anschrift berichtigen
Recht auf Löschung Daten unter bestimmten Voraussetzungen löschen lassen nicht mehr benötigte Daten löschen
Einschränkung der Verarbeitung Verarbeitung vorübergehend begrenzen Daten während einer Prüfung sperren
Datenübertragbarkeit Daten in einem maschinenlesbaren Format erhalten Wechsel zu einem anderen Anbieter
Widerspruchsrecht einer Verarbeitung unter bestimmten Voraussetzungen widersprechen Widerspruch gegen Direktwerbung

Welche Datenschutzpflichten haben Unternehmen?

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Unternehmen müssen unter anderem:


Wo ist Datenschutz in der Praxis besonders wichtig?

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Datenschutz ist besonders wichtig bei:


Wie lautet der Kurzmerksatz zum Datenschutz?

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Datenschutz schützt Menschen und gibt ihnen Kontrolle über die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten.

Netzwerkgrundlagen

Was ist ein Netzwerk?

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Ein Netzwerk verbindet mehrere Geräte, damit sie Daten austauschen und gemeinsame Ressourcen wie Internetzugänge, Drucker oder Server verwenden können.


Welche Aufgaben haben wichtige Netzwerkkomponenten?

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Was gehört zur IP-Konfiguration eines Gerätes?

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Zur IP-Konfiguration gehören:


Was ist der Unterschied zwischen IPv4 und IPv6?

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IPv6 stellt einen wesentlich größeren Adressraum als IPv4 bereit.


Was ist DHCP?

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DHCP weist Geräten automatisch eine IP-Konfiguration zu. Dazu gehören beispielsweise IP-Adresse, Subnetzmaske beziehungsweise Präfix, Standardgateway und DNS-Server.


Was ist DNS?

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Das Domain Name System (DNS) übersetzt Domainnamen wie example.de in die zugehörigen IP-Adressen.


Was ist WLAN?

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WLAN ist ein drahtloses lokales Netzwerk. Geräte verbinden sich über einen Access Point und eine SSID mit dem Netzwerk.

Zur Absicherung sollten WPA2 oder WPA3 und ein sicheres WLAN-Kennwort verwendet werden.


Was ist der Unterschied zwischen dem OSI- und dem TCP/IP-Modell?

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Das OSI-Modell ist ein Referenzmodell mit sieben Schichten. Das praktisch verwendete TCP/IP-Modell fasst die Netzwerkkommunikation in vier Schichten zusammen.

TCP/IP-Modell OSI-Modell Beispiele
Anwendung Schicht 5–7 DNS, DHCP, HTTP
Transport Schicht 4 TCP, UDP
Internet Schicht 3 IP, ICMP
Netzzugang Schicht 1–2 Ethernet, WLAN

Welche Aufgaben haben Ethernet, IP und DNS?

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Wofür wird der Befehl ping verwendet?

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ping prüft mithilfe von ICMP, ob ein Ziel erreichbar ist, und misst die Antwortzeit.


Wofür werden tracert und traceroute verwendet?

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Die Befehle zeigen den Weg eines Datenpakets über mehrere Router bis zum Ziel.


Wofür wird der Befehl arp verwendet?

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arp zeigt und verwaltet die Zuordnung zwischen IPv4-Adressen und MAC-Adressen im lokalen Netzwerk.

Bei IPv6 wird statt ARP das Neighbor Discovery Protocol (NDP) verwendet.


Wofür wird der Befehl nslookup verwendet?

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nslookup führt DNS-Abfragen durch und prüft, welche IP-Adresse einem Domainnamen zugeordnet ist.


Was ist das Client-Server-Prinzip?

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Ein Client fordert einen Dienst oder Daten an. Ein Server stellt diesen Dienst oder diese Daten bereit.

Beispiel: Ein Webbrowser fordert eine Webseite von einem Webserver an.


Wie wird eine grundlegende Netzwerkverbindung eingerichtet?

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  1. Gerät per LAN oder WLAN verbinden.
  2. IP-Konfiguration automatisch per DHCP beziehen oder manuell eintragen.
  3. Bei WLAN die SSID auswählen und das Kennwort eingeben.
  4. Verbindung zum Gateway, Internet und DNS testen.

Welche Angaben werden für eine manuelle Netzwerkgrundkonfiguration benötigt?

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Systemtechnik

Aus welchen Hauptkomponenten besteht ein Arbeitsplatzsystem?

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Ein Arbeitsplatzsystem besteht hauptsächlich aus:


Welche Aufgabe hat die CPU?

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Die CPU führt Befehle aus, verarbeitet Daten und steuert die Abläufe des Computers.

Wichtige Leistungsmerkmale sind unter anderem:


Welche Aufgabe hat der RAM?

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Der RAM ist der schnelle Arbeitsspeicher des Computers. Er speichert aktuell benötigte Programme und Daten.

RAM ist flüchtig: Sein Inhalt geht beim Ausschalten verloren.


Welche Aufgabe hat die Grafikkarte?

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Die Grafikkarte verarbeitet Bild- und Grafikdaten und gibt sie an den Bildschirm aus. Sie kann auch parallele Berechnungen beschleunigen.


Welche Aufgabe hat das Mainboard?

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Das Mainboard verbindet die Hardwarekomponenten miteinander und ermöglicht deren Kommunikation.

Es enthält unter anderem:


Welche Aufgabe hat das Netzteil?

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Das Netzteil wandelt die Netzspannung in die benötigten Gleichspannungen um und versorgt die Hardwarekomponenten mit elektrischer Energie.


Was ist ein Massenspeicher?

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Ein Massenspeicher speichert Programme und Daten dauerhaft.


Was sind BIOS und UEFI?

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BIOS und UEFI sind Firmware-Schnittstellen des Computers. Sie initialisieren die Hardware, führen den Systemstart durch und starten das Betriebssystem.

UEFI ist der moderne Nachfolger des BIOS und unterstützt unter anderem GPT und Secure Boot.


Was ist der Unterschied zwischen Partitionieren und Formatieren?

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Reihenfolge: Zuerst wird partitioniert, danach formatiert.


Was ist ein Dateisystem?

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Ein Dateisystem organisiert die Speicherung von Dateien und Ordnern auf einem Datenträger. Es verwaltet unter anderem Dateinamen, Speicherorte, Zugriffsrechte und freien Speicherplatz.


Welche Eigenschaften haben wichtige Dateisysteme?

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Welche Geräteklassen werden unterschieden?

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Was bedeutet Energieeffizienz bei Computersystemen?

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Energieeffizienz beschreibt das Verhältnis zwischen erbrachter Leistung und benötigter Energie.

Wichtige Angaben sind:

Ein hoher Wirkungsgrad bedeutet geringere Energieverluste.


Welche Leistungsdaten sind bei einem Computersystem wichtig?

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Die wichtigen Leistungsdaten hängen vom Einsatzzweck ab:


Was ist ein Betriebssystem?

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Ein Betriebssystem verwaltet die Hardware und Systemressourcen eines Computers und stellt eine Schnittstelle für Benutzer und Programme bereit.

Beispiele: Windows, Linux und macOS


Was ist eine CLI?

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Eine Command Line Interface (CLI) ist eine textbasierte Benutzeroberfläche, über die ein System mit Terminalbefehlen gesteuert wird.

Beispiele:


Was muss bei der Planung eines Arbeitsplatzsystems beachtet werden?

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Wie wird ein Arbeitsplatzsystem getestet?

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Nach dem Aufbau werden unter anderem geprüft:


Was bedeutet Datensicherheit?

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Datensicherheit schützt Daten unabhängig von ihrem Personenbezug.

Zentrale Schutzziele sind:


Was sind Backup und Wiederherstellung?

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Ein Backup ist eine zusätzliche Sicherungskopie von Daten. Bei der Wiederherstellung werden verlorene oder beschädigte Daten aus dem Backup zurückgespielt.

Ein Backup sollte regelmäßig erstellt, getrennt aufbewahrt und durch Wiederherstellungstests geprüft werden.


Wie wird ein Hardwarefehler systematisch untersucht?

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  1. Fehlerbild erfassen und reproduzieren.
  2. Stromversorgung, Kabel und Anschlüsse prüfen.
  3. Anzeigen, Signaltöne und Fehlermeldungen auswerten.
  4. Temperaturen und Hardwareerkennung kontrollieren.
  5. RAM, Massenspeicher und andere Komponenten einzeln testen.
  6. Fehlerhafte Komponente eingrenzen und austauschen.
  7. Funktion des Systems abschließend prüfen.

Betriebssysteme

Was ist ein Betriebssystem?

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Ein Betriebssystem verwaltet die Hardware und Systemressourcen eines Computers und stellt eine Schnittstelle für Benutzer und Anwendungen bereit.

Beispiele: Windows, Linux und macOS


Welche Schritte gehören zur Installation eines Betriebssystems?

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  1. Systemanforderungen und Hardwarekompatibilität prüfen.
  2. vorhandene Daten sichern.
  3. Installationsmedium vorbereiten und starten.
  4. Datenträger partitionieren und formatieren.
  5. Betriebssystem installieren.
  6. Benutzerkonto und Netzwerkkonfiguration einrichten.
  7. Treiber, Updates und Sicherheitsmaßnahmen installieren.
  8. Funktion des Systems prüfen.

Was gehört zur Grundkonfiguration eines Betriebssystems?

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Was sind Benutzerkonten und Berechtigungen?

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Ein Benutzerkonto identifiziert einen Benutzer am System. Berechtigungen bestimmen, auf welche Dateien, Programme und Systemeinstellungen der Benutzer zugreifen darf.

Nach dem Minimalprinzip erhält jeder Benutzer nur die Rechte, die er für seine Aufgaben benötigt.


Was ist der Unterschied zwischen einem Standardbenutzer und einem Administrator?

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Für alltägliche Arbeiten sollte möglichst ein Standardbenutzerkonto verwendet werden.


Was gehört zur Dateisystemverwaltung?

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Zur Dateisystemverwaltung gehören:


Welche Angaben gehören zur Netzwerkkonfiguration?

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Was ist der Unterschied zwischen einem Update und einem Patch?

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Ein Patch ist somit eine bestimmte Form der Softwareaktualisierung.


Was gehört zu einem grundlegenden Update- und Patchkonzept?

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  1. verfügbare Aktualisierungen prüfen
  2. Änderungen und Risiken bewerten
  3. Backup oder Wiederherstellungsmöglichkeit erstellen
  4. Updates möglichst vorher testen
  5. Aktualisierungen installieren
  6. Funktion und Sicherheit kontrollieren
  7. Installation dokumentieren

Sicherheitsupdates sollten zeitnah installiert werden.


Was sind systemnahe Tools?

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Systemnahe Tools dienen zur Konfiguration, Überwachung und Fehleranalyse eines Betriebssystems.

Beispiele unter Windows:

Beispiele unter Linux:


Was ist eine CLI?

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Eine Command Line Interface (CLI) ist eine textbasierte Benutzeroberfläche, über die das Betriebssystem mit Befehlen gesteuert und verwaltet wird.

Beispiele:


Welche CLI-Befehle helfen bei der Systemverwaltung?

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Wie wird ein Betriebssystemfehler systematisch untersucht?

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  1. Fehlerbild und Fehlermeldungen erfassen.
  2. Fehler reproduzieren.
  3. kürzlich vorgenommene Änderungen prüfen.
  4. Systemprotokolle und Ressourcenauslastung auswerten.
  5. Hardware, Treiber, Dienste und Netzwerk prüfen.
  6. Fehlerursache schrittweise eingrenzen.
  7. Lösung umsetzen und Funktion testen.
  8. Ursache und Lösung dokumentieren.

Projektmanagement

Einführung in das Projektmanagement – Fragen und Antworten


Was ist Projektmanagement?

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Projektmanagement ist die Anwendung von Wissen, Fähigkeiten, Methoden, Werkzeugen und Techniken, um die Anforderungen und Ziele eines Projekts zu erfüllen.


Welche Ziele hat das Projektmanagement?

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Das Projektmanagement soll die Projektziele innerhalb der vorgegebenen Rahmenbedingungen erreichen:


Welche Merkmale kennzeichnen ein Projekt?

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Ein Projekt besitzt typischerweise folgende Merkmale:


Welche Phasen durchläuft ein Projekt?

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  1. Initiierung: Ziele, Anforderungen und Stakeholder bestimmen sowie Projektauftrag erstellen
  2. Planung: Termine, Aufgaben, Ressourcen, Kosten und Risiken planen
  3. Durchführung: geplante Projektarbeiten umsetzen und Ressourcen koordinieren
  4. Überwachung und Steuerung: Fortschritt kontrollieren, Abweichungen erkennen und Maßnahmen einleiten
  5. Abschluss: Ergebnisse übergeben, Projekt abnehmen und Erfahrungen dokumentieren

Welche grundlegenden Projektmanagementmethoden gibt es?

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Beispiele für agile Frameworks und Methoden: Scrum und Kanban


Welche Werkzeuge und Techniken werden im Projektmanagement verwendet?

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Beispiele: Microsoft Project, Trello, Asana, Jira und Monday.com


Was ist Risikomanagement?

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Risikomanagement umfasst das Identifizieren, Analysieren, Bewerten und Überwachen von Risiken sowie die Planung geeigneter Gegenmaßnahmen.


Was sind SMART-Ziele?

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Projektziele sollten nach der SMART-Regel formuliert werden:


Welche Rollen gibt es im Projektmanagement?

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Was ist ein Meilenstein?

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Ein Meilenstein ist ein wichtiges Ereignis oder ein festgelegter Kontrollpunkt im Projekt. Er besitzt keine eigene Dauer, sondern kennzeichnet das Erreichen eines Ergebnisses oder einer Entscheidung.


Welche typischen Meilensteine gibt es?

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Welche Funktionen haben Meilensteine?

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Meilensteine dienen:


Welche typischen Herausforderungen gibt es im Projektmanagement?

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Welche bewährten Vorgehensweisen unterstützen ein Projekt?

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Was ist das magische Dreieck des Projektmanagements?

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Das magische Dreieck beschreibt die gegenseitige Abhängigkeit von:

Wird eine Größe verändert, wirkt sich dies normalerweise auf mindestens eine der anderen Größen aus.

Magisches Dreieck


Was ist eine reine Projektorganisation?

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Bei der reinen Projektorganisation arbeiten die Projektmitglieder für die Dauer des Projekts überwiegend oder vollständig im Projekt. Der Projektleiter besitzt weitreichende Weisungs- und Entscheidungsbefugnisse.

Vorteile:

Nachteile:


Was ist eine Matrix-Projektorganisation?

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Bei der Matrixorganisation arbeiten die Beschäftigten gleichzeitig im Projekt und in ihrer Fachabteilung. Sie unterstehen sowohl dem Projektleiter als auch dem Abteilungsleiter.

Vorteile:

Nachteile:


Was ist eine Stabs-Projektorganisation?

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Bei der Stabs-Projektorganisation unterstützt und koordiniert der Projektleiter das Projekt, besitzt aber keine direkte Weisungsbefugnis gegenüber den Fachabteilungen.

Vorteile:

Nachteile:


Wie unterscheiden sich die Projektorganisationsformen?

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Organisationsform Befugnisse des Projektleiters Zuordnung der Mitarbeiter
Reine Projektorganisation hoch überwiegend oder vollständig dem Projekt zugeordnet
Matrixorganisation geteilt Projekt und Fachabteilung
Stabs-Projektorganisation gering verbleiben in den Fachabteilungen

WISO – Wirtschaftlichkeit und Angebotsbewertung

Was bedeutet Wirtschaftlichkeit?

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Wirtschaftlichkeit beschreibt das Verhältnis zwischen dem erzielten Nutzen beziehungsweise Ertrag und den dafür eingesetzten Kosten beziehungsweise Mitteln.

Eine Lösung ist wirtschaftlich, wenn ihr Nutzen in einem angemessenen Verhältnis zu ihren Kosten steht.


Was sind Anschaffungskosten?

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Anschaffungskosten sind alle Kosten, die entstehen, um ein Produkt zu erwerben und betriebsbereit zu machen.

Dazu gehören:

Rabatte und Skonti vermindern die Anschaffungskosten.


Wie wird der Bezugspreis berechnet?

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Listeneinkaufspreis
- Rabatt
= Zieleinkaufspreis
- Skonto
= Bareinkaufspreis
+ Bezugskosten
= Bezugspreis beziehungsweise Einstandspreis

Der Bezugspreis gibt an, wie viel das beschaffte Produkt das Unternehmen tatsächlich kostet.


Was ist der Unterschied zwischen Rabatt und Skonto?

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Das Skonto wird nach dem Rabatt vom Zieleinkaufspreis abgezogen.


Gehört die Umsatzsteuer zu den Anschaffungskosten?

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Bei vorsteuerabzugsberechtigten Unternehmen gehört die Umsatzsteuer normalerweise nicht zu den Anschaffungskosten, weil sie als Vorsteuer geltend gemacht werden kann.

Für die Kostenberechnung werden deshalb in der Regel Nettopreise verwendet.


Was sind Gesamtkosten?

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Die Gesamtkosten umfassen alle Kosten, die während der betrachteten Nutzungsdauer entstehen.

Gesamtkosten
= Anschaffungskosten
+ Betriebskosten
+ Lizenzkosten
+ Wartungs- und Supportkosten
+ Finanzierungskosten
+ Entsorgungskosten

Was bedeutet Total Cost of Ownership (TCO)?

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Die Total Cost of Ownership (TCO) erfassen nicht nur den Kaufpreis, sondern alle direkten und indirekten Kosten während der gesamten Nutzungsdauer eines Systems.

Dazu gehören beispielsweise Anschaffung, Energie, Lizenzen, Wartung, Support, Ausfallzeiten und Entsorgung.


Was sind Betriebskosten?

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Betriebskosten entstehen während der Nutzung eines Systems.

Beispiele:


Was ist der Unterschied zwischen fixen und variablen Kosten?

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Beispiele:


Was sind Lizenzkosten?

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Lizenzkosten entstehen für das Recht, eine Software zu verwenden.

Sie können einmalig oder regelmäßig anfallen, beispielsweise:


Was sind Finanzierungskosten?

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Finanzierungskosten entstehen, wenn eine Anschaffung nicht vollständig aus eigenen Mitteln bezahlt wird.

Dazu gehören insbesondere:


Wie werden die Gesamtkosten verschiedener Angebote verglichen?

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Für jedes Angebot werden alle Kosten über denselben Zeitraum berechnet und anschließend verglichen.

Gesamtkosten
= einmalige Kosten
+ laufende Kosten über die Nutzungsdauer

Das Angebot mit dem niedrigsten Kaufpreis ist nicht automatisch das wirtschaftlichste Angebot.


Wie unterscheiden sich Kauf, Leasing, Finanzierung und Pay-per-Use?

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Was ist das Preis-Leistungs-Verhältnis?

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Das Preis-Leistungs-Verhältnis beschreibt, welche Leistung oder welcher Nutzen für einen bestimmten Preis geboten wird.

Ein günstiges Angebot ist nicht automatisch besser, wenn es die geforderten Leistungen nicht erfüllt.


Was ist eine Nutzwertanalyse?

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Die Nutzwertanalyse ist ein Verfahren zur Bewertung mehrerer Alternativen anhand gewichteter Kriterien.

Sie eignet sich besonders, wenn neben dem Preis auch qualitative Kriterien wie Leistung, Bedienbarkeit oder Support berücksichtigt werden sollen.


Wie wird eine Nutzwertanalyse durchgeführt?

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  1. Alternativen festlegen.
  2. Bewertungskriterien bestimmen.
  3. Kriterien gewichten.
  4. Punkte für jede Alternative vergeben.
  5. Gewichtung mit der Punktzahl multiplizieren.
  6. gewichtete Werte addieren.
  7. Alternative mit dem höchsten Nutzwert ermitteln.

Die Summe aller Gewichtungen muss 100 % ergeben.


Wie wird der Nutzwert berechnet?

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Teilnutzwert = Gewichtung × Bewertung

Gesamtnutzwert = Summe aller Teilnutzwerte

Beispiel:

Kriterium Gewichtung Bewertung Teilnutzwert
Preis 40 % 8 3,20
Leistung 35 % 9 3,15
Support 25 % 6 1,50
Gesamt 100 % 7,85

Die Gewichtungen werden bei der Berechnung als Dezimalzahlen verwendet, beispielsweise 40 % = 0,40.


Was ist eine quantitative Angebotsbewertung?

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Bei der quantitativen Angebotsbewertung werden messbare und berechenbare Kriterien verglichen.

Beispiele:


Was ist eine qualitative Angebotsbewertung?

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Bei der qualitativen Angebotsbewertung werden Eigenschaften beurteilt, die nicht allein durch den Preis dargestellt werden können.

Beispiele:


Wie wird ein Angebot vollständig bewertet?

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Eine vollständige Angebotsbewertung berücksichtigt:

Das wirtschaftlichste Angebot ist nicht zwingend das Angebot mit dem niedrigsten Preis.


Was ist eine Make-or-Buy-Entscheidung?

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Bei einer Make-or-Buy-Entscheidung wird geprüft, ob eine Leistung selbst erstellt (Make) oder von einem externen Anbieter bezogen (Buy) werden soll.

Beispiel: Eine Anwendung selbst entwickeln oder eine Standardsoftware kaufen.


Welche Kriterien werden bei einer Make-or-Buy-Entscheidung berücksichtigt?

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Quantitative Kriterien:

Qualitative Kriterien:


Was ist die kritische Menge bei einer Make-or-Buy-Entscheidung?

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Die kritische Menge ist die Menge, bei der die Gesamtkosten von Eigenfertigung und Fremdbezug gleich hoch sind.

Fixkosten Make + variable Kosten Make × Menge
=
Fixkosten Buy + variable Kosten Buy × Menge

Unterhalb oder oberhalb dieser Menge kann – abhängig von den Kostenwerten – eine der beiden Alternativen günstiger sein.


Was ist der Break-even-Point?

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Der Break-even-Point ist der Punkt, an dem Erlöse und Gesamtkosten gleich hoch sind.

An diesem Punkt entsteht weder Gewinn noch Verlust.

Break-even-Menge
= Fixkosten ÷ (Verkaufspreis je Stück - variable Kosten je Stück)

Was ist die Amortisationsdauer?

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Die Amortisationsdauer gibt an, nach welcher Zeit sich eine Investition durch Einsparungen oder Rückflüsse bezahlt gemacht hat.

Amortisationsdauer
= Anschaffungskosten ÷ jährliche Einsparung

Je kürzer die Amortisationsdauer, desto schneller rechnet sich die Investition.


Was bedeutet Wertschöpfung?

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Wertschöpfung ist der Wert, den ein Unternehmen durch seine eigene Leistung zusätzlich erzeugt.

Wertschöpfung
= Wert der erbrachten Leistung
- Wert der bezogenen Vorleistungen

OSI-Modell sowie wichtige IPv4- und IPv6-Adressen

Was ist das OSI-Modell?

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Das OSI-Modell ist ein Referenzmodell, das die Netzwerkkommunikation in sieben Schichten unterteilt.

Jede Schicht erfüllt bestimmte Aufgaben und stellt der darüberliegenden Schicht Dienste bereit. Dadurch lassen sich Netzwerkfunktionen einheitlich beschreiben und Fehler systematisch eingrenzen.


Welche sieben Schichten besitzt das OSI-Modell?

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Schicht Bezeichnung Aufgabe Beispiele
7 Anwendung Netzwerkdienste für Anwendungen HTTP, DNS, DHCP, SMTP
6 Darstellung Datenformate, Verschlüsselung und Komprimierung TLS, UTF-8, JPEG
5 Sitzung Aufbau, Steuerung und Beendigung von Sitzungen Sitzungsverwaltung
4 Transport Ende-zu-Ende-Übertragung, Ports und Zuverlässigkeit TCP, UDP
3 Vermittlung logische Adressierung und Weiterleitung zwischen Netzwerken IPv4, IPv6, ICMP
2 Sicherung Übertragung innerhalb eines lokalen Netzwerks über MAC-Adressen Ethernet, WLAN
1 Bitübertragung Übertragung von Bits als elektrische, optische oder Funksignale Kabel, Glasfaser, Funk

Wie kann man sich die Reihenfolge der OSI-Schichten merken?

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Von Schicht 7 bis Schicht 1:

Alle Deutschen Studenten Trinken Verschiedene Sorten Bier.


Welche Protokolldateneinheiten werden im OSI-Modell verwendet?

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OSI-Schicht Protokolldateneinheit
Schicht 7–5 Daten
Schicht 4 Segment bei TCP beziehungsweise Datagramm bei UDP
Schicht 3 Paket
Schicht 2 Frame
Schicht 1 Bits

Was bedeutet Kapselung?

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Bei der Kapselung ergänzt jede Schicht die Daten um eigene Steuerinformationen.

Daten
→ Segment beziehungsweise Datagramm
→ Paket
→ Frame
→ Bits

Beim Empfänger werden diese Informationen in umgekehrter Reihenfolge wieder entfernt. Dieser Vorgang heißt Entkapselung.


Auf welchen OSI-Schichten arbeiten wichtige Netzwerkgeräte?

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Was ist der Unterschied zwischen MAC-Adresse, IP-Adresse und Port?

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Beispiel: 192.168.1.10:443


Wie unterscheiden sich OSI- und TCP/IP-Modell?

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Das OSI-Modell besitzt sieben Schichten. Das praktisch verwendete TCP/IP-Modell fasst diese Funktionen in vier Schichten zusammen.

TCP/IP-Modell OSI-Modell
Anwendung Schicht 5–7
Transport Schicht 4
Internet Schicht 3
Netzzugang Schicht 1–2

Wie hilft das OSI-Modell bei der Fehlersuche?

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Die Fehlersuche kann von unten nach oben durchgeführt werden:

  1. Schicht 1: Kabel, Funkverbindung und Link prüfen
  2. Schicht 2: MAC-Adresse, Switch und VLAN prüfen
  3. Schicht 3: IP-Adresse, Präfix und Gateway prüfen
  4. Schicht 4: Ports, TCP und UDP prüfen
  5. Schicht 5–7: Sitzung, Verschlüsselung, DNS und Anwendung prüfen

Was ist eine IPv4-Adresse?

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Eine IPv4-Adresse ist eine 32 Bit lange logische Adresse. Sie besteht aus vier Dezimalzahlen zwischen 0 und 255.

Beispiel: 192.168.1.10

Das Präfix gibt an, wie viele Bits den Netzanteil bilden.

Beispiel: 192.168.1.10/24


Welche wichtigen besonderen IPv4-Adressen und Adressbereiche gibt es?

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Adresse oder Bereich Bedeutung
10.0.0.0/8 privater IPv4-Adressbereich
172.16.0.0/12 privater IPv4-Adressbereich
192.168.0.0/16 privater IPv4-Adressbereich
127.0.0.0/8 Loopback-Bereich
127.0.0.1 eigener Computer, Localhost
169.254.0.0/16 automatische Link-Local-Adresse, beispielsweise bei fehlendem DHCP
0.0.0.0 nicht festgelegte beziehungsweise unbekannte Adresse
0.0.0.0/0 IPv4-Standardroute zu allen Netzen
224.0.0.0/4 Multicast-Adressen
255.255.255.255 begrenzte Broadcast-Adresse
100.64.0.0/10 Shared Address Space für Carrier-Grade NAT

Was ist der Unterschied zwischen privaten und öffentlichen IPv4-Adressen?

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Private IPv4-Adressen benötigen für den Zugriff auf das Internet meistens NAT beziehungsweise PAT.


Was sind Netzwerk-, Host- und Broadcast-Adresse?

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Beispiel für 192.168.1.0/24:

Adresstyp Adresse
Netzwerkadresse 192.168.1.0
erste nutzbare Hostadresse 192.168.1.1
letzte nutzbare Hostadresse 192.168.1.254
Broadcast-Adresse 192.168.1.255

Ist die erste nutzbare IPv4-Adresse immer das Standardgateway?

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Nein. Häufig wird die erste oder letzte nutzbare Adresse als Standardgateway verwendet, dies ist aber nur eine Konvention.

Bei 192.168.1.0/24 könnte das Gateway beispielsweise 192.168.1.1 sein. Grundsätzlich kann jedoch jede geeignete Hostadresse verwendet werden.


Was bedeutet die Präfixlänge bei IPv4?

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Die Präfixlänge gibt an, wie viele Bits der IPv4-Adresse zum Netzanteil gehören.

Präfix Subnetzmaske
/8 255.0.0.0
/16 255.255.0.0
/24 255.255.255.0
/30 255.255.255.252

Je größer die Präfixlänge, desto kleiner ist das Netzwerk.


Wie wird die Anzahl der nutzbaren IPv4-Hostadressen berechnet?

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Bei einem klassischen IPv4-Subnetz gilt:

Hostbits = 32 - Präfixlänge

nutzbare Hostadressen = 2ᴴᵒˢᵗᵇⁱᵗˢ - 2

Die Netzwerk- und Broadcast-Adresse werden normalerweise abgezogen.

Beispiel /24:

32 - 24 = 8 Hostbits

2⁸ - 2 = 254 nutzbare Hostadressen

Für besondere Netze wie /31 gelten abweichende Regeln.


Was ist eine IPv6-Adresse?

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Eine IPv6-Adresse ist eine 128 Bit lange logische Adresse. Sie wird hexadezimal in acht Blöcken dargestellt.

Beispiel:

2001:0db8:0000:0000:0000:0000:0000:0010

Ein typisches IPv6-Netz verwendet ein /64-Präfix.


Wie kann eine IPv6-Adresse gekürzt werden?

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Führende Nullen eines Blocks dürfen entfernt werden:

0db8 wird zu db8

Eine zusammenhängende Folge aus Nullblöcken darf einmal durch :: ersetzt werden:

2001:0db8:0000:0000:0000:0000:0000:0010

wird zu:

2001:db8::10

:: darf innerhalb einer Adresse nur einmal verwendet werden.


Welche wichtigen IPv6-Adressen und Adressbereiche gibt es?

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Adresse oder Bereich Erkennungsmerkmal Bedeutung
2000::/3 beginnt mit 2 oder 3 Global Unicast
fc00::/7 beginnt mit fc oder fd Unique Local Address
fd00::/8 beginnt mit fd üblicher lokal erzeugter ULA-Bereich
fe80::/10 beginnt mit fe8 bis feb Link-Local Unicast
ff00::/8 beginnt mit ff Multicast
::1/128 ::1 Loopback-Adresse
::/128 :: nicht festgelegte Adresse
::/0 ::/0 IPv6-Standardroute zu allen Netzen

Woran erkennt man eine IPv6-Global-Unicast-Adresse?

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Global-Unicast-Adressen gehören zum Bereich 2000::/3.

Der erste Block liegt zwischen:

2000 und 3fff

Diese Adressen sind grundsätzlich weltweit eindeutig und im Internet routbar.


Woran erkennt man eine IPv6-Link-Local-Adresse?

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Link-Local-Adressen gehören zum Bereich fe80::/10.

Der erste Block liegt zwischen:

fe80 und febf

Sie gelten nur innerhalb des lokalen Netzwerksegments und werden nicht durch Router weitergeleitet.


Woran erkennt man eine IPv6-Unique-Local-Adresse?

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Unique-Local-Adressen gehören zum Bereich fc00::/7.

Der erste Block liegt zwischen:

fc00 und fdff

In der Praxis beginnen lokal erzeugte ULA-Adressen normalerweise mit fd. Sie sind für interne Netzwerke vorgesehen und werden nicht im öffentlichen Internet geroutet.


Was ist der Unterschied zwischen Link-Local, Unique Local und Global Unicast?

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Adresstyp Gültigkeitsbereich Weiterleitung durch Router
Link Local nur im lokalen Netzwerksegment nein
Unique Local innerhalb privater Netzwerke oder Organisationen intern möglich
Global Unicast weltweites Netzwerk und Internet ja

Was ist die IPv6-Loopback-Adresse?

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Die IPv6-Loopback-Adresse lautet:

::1

Sie verweist auf den eigenen Computer und entspricht der IPv4-Adresse 127.0.0.1.


Was bedeutet die IPv6-Adresse ::?

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:: ist die nicht festgelegte IPv6-Adresse.

Sie wird verwendet, wenn ein Gerät noch keine eigene IPv6-Adresse besitzt. Sie entspricht funktional der IPv4-Adresse 0.0.0.0.


Gibt es bei IPv6 eine Broadcast-Adresse?

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Nein. IPv6 verwendet keine Broadcast-Adressen.

Für die Kommunikation mit mehreren Geräten werden Multicast-Adressen aus dem Bereich ff00::/8 verwendet.


Was ist eine Anycast-Adresse?

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Bei Anycast wird dieselbe IP-Adresse mehreren Geräten zugewiesen. Das Netzwerk leitet die Daten normalerweise zum aus Routing-Sicht nächstgelegenen Gerät.

Anycast besitzt keinen eigenen IPv6-Adressbereich. Verwendet werden normale Unicast-Adressen.


Welche Unterschiede bestehen zwischen IPv4 und IPv6?

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Merkmal IPv4 IPv6
Adresslänge 32 Bit 128 Bit
Darstellung dezimal hexadezimal
Beispiel 192.168.1.10 2001:db8::10
Broadcast vorhanden nicht vorhanden
automatische lokale Adresse 169.254.0.0/16 fe80::/10
privater Bereich RFC-1918-Adressen Unique Local Address
Adressraum ungefähr 4,3 Milliarden wesentlich größer

Welche IPv4- und IPv6-Adressen sollte man sich besonders merken?

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IPv4:

IPv6:



Was ist der Unterschied zwischen Link-Local Unicast, Unique Local Unicast, Global Unicast und Localhost?

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Adresstyp IPv4 beziehungsweise IPv6 Bedeutung
Localhost beziehungsweise Loopback 127.0.0.1 oder ::1 verweist auf den eigenen Computer
Link-Local Unicast 169.254.0.0/16 oder fe80::/10 gilt nur im lokalen Netzwerksegment und wird nicht geroutet
Unique Local Unicast fc00::/7, meistens fd00::/8 wird innerhalb privater IPv6-Netzwerke verwendet
Global Unicast öffentliche IPv4-Adresse oder 2000::/3 ist weltweit eindeutig und grundsätzlich im Internet routbar

Merksatz: