1.4 Redundanz, Inkonsistenz und Datenintegrität Definition Redundanz bedeutet, dass gleiche Daten mehrfach gespeichert werden. Inkonsistenz bedeutet, dass widersprüchliche Daten vorhanden sind. Datenintegrität bedeutet, dass Daten korrekt, vollständig und widerspruchsfrei sind. Begriffe Begriff Bedeutung Redundanz doppelte oder mehrfache Speicherung gleicher Daten Inkonsistenz widersprüchliche Daten Datenintegrität Korrektheit und Widerspruchsfreiheit der Daten Beispiel für Redundanz Ein Kundenname wird in mehreren Tabellen mehrfach gespeichert. Ändert sich der Name nur an einer Stelle, entstehen unterschiedliche Datenstände. Beispiel für Inkonsistenz Tabelle gespeicherter Name Kunde Müller GmbH Rechnung Mueller GmbH Die Daten widersprechen sich. Ziel Datenbanken sollen Redundanzen vermeiden und Datenintegrität sicherstellen. Das geschieht unter anderem durch: Primärschlüssel Fremdschlüssel Normalisierung Constraints eindeutige Datenhaltung Merksatz Redundanz kann zu Inkonsistenz führen. Prüfungshinweis In IHK-Aufgaben wird häufig gefragt, warum Daten normalisiert oder auf mehrere Tabellen verteilt werden. Typische Fehler: Redundanz als grundsätzlich gewünscht ansehen. Inkonsistenz mit Redundanz gleichsetzen. Datenintegrität nur auf Datenschutz beziehen. Fremdschlüssel nicht als Maßnahme zur Datenintegrität erkennen. Quellen IT-Handbuch für Fachinformatiker