# 3.1 Normalisierung

**3.1 Normalisierung**

**Definition**

**Normalisierung** ist ein Verfahren zur Strukturierung von Daten in relationalen Datenbanken.

Ziel ist es, Redundanzen zu vermeiden und Daten konsistent zu speichern.

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**Ziele**

Die Normalisierung soll:

- doppelte Daten vermeiden
- Datenintegrität verbessern
- Inkonsistenzen verhindern
- Änderungsanomalien vermeiden
- Tabellen sinnvoll aufteilen

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**Grundprinzip**

Daten werden so auf mehrere Tabellen verteilt, dass jede Information möglichst nur einmal gespeichert wird.

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**Wichtige Normalformen**

| Normalform | Bedeutung |
|-----------|-----------|
| 1. Normalform | atomare Werte |
| 2. Normalform | volle Abhängigkeit vom gesamten Primärschlüssel |
| 3. Normalform | keine Abhängigkeit von Nicht-Schlüsselattributen |

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**Beispiel**

Problem:

Kundendaten werden in jeder Bestellung erneut gespeichert.

Lösung:

Kundendaten werden in eine eigene Tabelle **Kunde** ausgelagert und über einen Fremdschlüssel mit **Bestellung** verbunden.

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**Merksatz**

Normalisierung reduziert Redundanzen und verhindert widersprüchliche Daten.

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**Prüfungshinweis**

In IHK-Aufgaben wird häufig gefragt, warum Tabellen aufgeteilt oder Fremdschlüssel verwendet werden.

Typische Fehler:

- Redundanzen nicht erkennen.
- Normalisierung nur als Speicherplatzersparnis verstehen.
- Fremdschlüssel nach dem Aufteilen vergessen.
- N:M-Beziehungen nicht auflösen.

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**Quellen**

- IT-Handbuch für Fachinformatiker