3.3 IP-Konfiguration und Subnetz prüfen
Nachdem die physische Verbindung und der Netzwerkadapter geprüft wurden, wird die logische IP-Konfiguration untersucht. Ein aktiver Link reicht nicht aus: Das Endgerät benötigt eine zum Netzwerk passende IPv4- oder IPv6-Adresse, eine korrekte Präfixlänge, geeignete Routen sowie gegebenenfalls ein Standardgateway und DNS-Server.
Grundregel: Die angezeigte IP-Konfiguration muss mit der vorgesehenen Netzwerkdokumentation verglichen werden. Eine formal gültige Adresse kann trotzdem für den konkreten Standort oder das zugewiesene VLAN falsch sein.
1. Welche Angaben gehören zu einer vollständigen IP-Konfiguration?
IPv4
- IPv4-Adresse,
- Präfixlänge beziehungsweise Subnetzmaske,
- Netzwerkadresse,
- Broadcastadresse,
- Standardgateway,
- DNS-Server,
- DHCP aktiviert oder statisch,
- DHCP-Server,
- Leasebeginn und Leaseende,
- Schnittstelle,
- Schnittstellenmetrik,
- zusätzliche Routen.
IPv6
- globale oder organisationsinterne IPv6-Adresse,
- Link-Local-Adresse,
- Präfixlänge,
- Standardrouter,
- DNS-Server,
- Adressquelle,
- Gültigkeits- und Bevorzugungsdauer,
- temporäre Adressen,
- Schnittstellenindex beziehungsweise Scope-ID,
- zusätzliche Routen.
Beispieldokumentation
Schnittstelle: Ethernet
MAC-Adresse: 00-11-22-33-44-55
VLAN: 20
IPv4-Adresse: 192.0.2.23
Präfixlänge: /24
Subnetzmaske: 255.255.255.0
Netzwerkadresse: 192.0.2.0
Broadcastadresse: 192.0.2.255
Standardgateway: 192.0.2.1
DNS-Server: 192.0.2.53, 192.0.2.54
Adressquelle: DHCP
2. Welche Symptome sprechen für eine fehlerhafte IP-Konfiguration?
- Adresse aus einem unerwarteten Subnetz,
- IPv4-Adresse aus
169.254.0.0/16, - fehlende IPv4-Adresse,
- doppelt vergebene IP-Adresse,
- falsche Subnetzmaske oder Präfixlänge,
- fehlendes oder falsches Standardgateway,
- mehrere unerwartete Standardrouten,
- falsche DNS-Server,
- statische Adresse statt DHCP,
- DHCP-Adresse statt vorgesehener statischer Adresse,
- alte Konfiguration nach Standort- oder VLAN-Wechsel,
- Gateway liegt nicht im direkt erreichbaren Subnetz,
- falsche Quelladresse wird für das Ziel ausgewählt,
- nur IPv4 oder nur IPv6 funktioniert,
- virtuelle Schnittstelle besitzt eine günstigere Route,
- VPN-Adapter übernimmt unerwartet den Datenverkehr.
3. Wie wird die IP-Konfiguration unter Windows angezeigt?
Kompakte PowerShell-Übersicht
[RO] Get-NetIPConfiguration
Vollständige klassische Ausgabe
[RO][SENS] ipconfig /all
Die Ausgabe kann Hostname, MAC-Adressen, DNS-Suffixe, DHCP-Server und interne Netzwerkadressen enthalten.
Nur aktive Adapter mit IPv4-Konfiguration
[RO] Get-NetIPConfiguration |
Where-Object NetAdapter.Status -eq 'Up' |
Select-Object InterfaceAlias,
InterfaceIndex,
IPv4Address,
IPv4DefaultGateway,
DNSServer
Alle IP-Adressen anzeigen
[RO] Get-NetIPAddress |
Sort-Object InterfaceIndex, AddressFamily, IPAddress |
Format-Table InterfaceAlias,
InterfaceIndex,
AddressFamily,
IPAddress,
PrefixLength,
PrefixOrigin,
SuffixOrigin,
AddressState
Nur IPv4-Adressen
[RO] Get-NetIPAddress -AddressFamily IPv4 |
Format-Table InterfaceAlias,
InterfaceIndex,
IPAddress,
PrefixLength,
PrefixOrigin,
AddressState
Nur IPv6-Adressen
[RO] Get-NetIPAddress -AddressFamily IPv6 |
Format-Table InterfaceAlias,
InterfaceIndex,
IPAddress,
PrefixLength,
PrefixOrigin,
AddressState
Standardrouten anzeigen
[RO] Get-NetRoute -DestinationPrefix '0.0.0.0/0' |
Sort-Object RouteMetric |
Format-Table InterfaceAlias,
ifIndex,
DestinationPrefix,
NextHop,
RouteMetric,
InterfaceMetric
IPv6-Standardrouten:
[RO] Get-NetRoute -DestinationPrefix '::/0' |
Sort-Object RouteMetric |
Format-Table InterfaceAlias,
ifIndex,
DestinationPrefix,
NextHop,
RouteMetric,
InterfaceMetric
4. Wie wird die IP-Konfiguration unter Linux angezeigt?
Kompakte Adressübersicht
[RO] ip -brief address
Ausführliche Adressübersicht
[RO] ip address show
Bestimmte Schnittstelle
[RO] ip address show dev eth0
Nur IPv4
[RO] ip -4 address show
Nur IPv6
[RO] ip -6 address show
IPv4-Routingtabelle
[RO] ip -4 route
IPv6-Routingtabelle
[RO] ip -6 route
Route und ausgewählte Quelladresse zu einem Ziel
[RO] ip route get 198.51.100.20
IPv6:
[RO] ip -6 route get 2001:db8:20::20
NetworkManager-Verbindungen
Falls NetworkManager verwendet wird:
[RO] nmcli connection show
Aktive Verbindungen:
[RO] nmcli connection show --active
Geräteinformationen:
[RO] nmcli device show
systemd-networkd
Falls systemd-networkd verwendet wird:
[RO] networkctl status
[RO] networkctl status eth0
Nicht jede Linux-Installation verwendet NetworkManager oder systemd-networkd. Zuerst muss bestimmt werden, welche Komponente die Netzwerkkonfiguration verwaltet.
5. Wie wird die IP-Konfiguration unter macOS angezeigt?
Hardwareports und Gerätenamen
[RO] networksetup -listallhardwareports
Alle Schnittstellen
[RO] ifconfig
Bestimmte Schnittstelle
[RO] ifconfig en0
IPv4-Konfiguration eines Netzwerkdienstes
[RO] networksetup -getinfo "Ethernet"
Der tatsächliche Dienstname muss vorher ermittelt werden:
[RO] networksetup -listallnetworkservices
IPv4-Konfigurationsmethode
[RO] networksetup -getinfo "Wi-Fi"
DNS-Konfiguration
[RO][SENS] scutil --dns
IPv4-Routingtabelle
[RO] netstat -rn -f inet
IPv6-Routingtabelle
[RO] netstat -rn -f inet6
Ausgewählte Route zu einem IPv4-Ziel
[RO] route -n get 198.51.100.20
Ausgewählte Route zu einem IPv6-Ziel
[RO] route -n get -inet6 2001:db8:20::20
Die Dienstbezeichnung Ethernet oder Wi-Fi darf nicht ungeprüft übernommen werden. Sie kann auf einem konkreten Mac anders benannt sein.
6. Wie wird eine IPv4-Adresse einem Subnetz zugeordnet?
Beispiel
IPv4-Adresse: 192.0.2.23
Präfix: /24
Subnetzmaske: 255.255.255.0
Daraus ergibt sich:
| Bestandteil | Wert |
|---|---|
| Netzwerkadresse | 192.0.2.0 |
| erster typischer Host | 192.0.2.1 |
| letzter typischer Host | 192.0.2.254 |
| Broadcastadresse | 192.0.2.255 |
| Gesamtzahl Adressen | 256 |
| klassisch nutzbare Hostadressen | 254 |
Vergleich zweier Ziele
Client: 192.0.2.23/24
Ziel A: 192.0.2.80
Ziel B: 198.51.100.20
- Ziel A liegt im selben
/24-Subnetz. - Ziel B liegt außerhalb dieses Subnetzes.
- Ziel A wird normalerweise direkt über Layer 2 angesprochen.
- Ziel B benötigt normalerweise eine passende Route beziehungsweise ein Gateway.
Wichtig
Die erste und letzte Adresse eines Subnetzes werden bei klassischer IPv4-Subnetznutzung als Netzwerk- und Broadcastadresse verwendet. Sonderfälle wie /31 für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen und /32 für einzelne Hostrouten müssen gesondert betrachtet werden.
7. Wie werden Präfixlänge und Subnetzmaske umgerechnet?
| Präfix | Subnetzmaske | Adressen insgesamt | klassisch nutzbare Hosts |
|---|---|---|---|
/16 |
255.255.0.0 |
65.536 | 65.534 |
/17 |
255.255.128.0 |
32.768 | 32.766 |
/18 |
255.255.192.0 |
16.384 | 16.382 |
/19 |
255.255.224.0 |
8.192 | 8.190 |
/20 |
255.255.240.0 |
4.096 | 4.094 |
/21 |
255.255.248.0 |
2.048 | 2.046 |
/22 |
255.255.252.0 |
1.024 | 1.022 |
/23 |
255.255.254.0 |
512 | 510 |
/24 |
255.255.255.0 |
256 | 254 |
/25 |
255.255.255.128 |
128 | 126 |
/26 |
255.255.255.192 |
64 | 62 |
/27 |
255.255.255.224 |
32 | 30 |
/28 |
255.255.255.240 |
16 | 14 |
/29 |
255.255.255.248 |
8 | 6 |
/30 |
255.255.255.252 |
4 | 2 |
/31 |
255.255.255.254 |
2 | Sonderfall für Punkt-zu-Punkt |
/32 |
255.255.255.255 |
1 | einzelne Hostadresse |
Berechnung der Gesamtzahl
2 hoch (32 − Präfixlänge)
Beispiel /27:
2 hoch (32 − 27)
= 2 hoch 5
= 32 Adressen
Für gewöhnliche IPv4-Subnetze werden Netzwerk- und Broadcastadresse abgezogen:
32 − 2 = 30 klassische Hostadressen
8. Wie wird eine falsche Subnetzmaske erkannt?
Vorgesehene Konfiguration
Client: 192.0.2.130/25
Gateway: 192.0.2.129
Das vorgesehene Subnetz lautet:
192.0.2.128/25
Adressbereich:
192.0.2.128 bis 192.0.2.255
Fehlerhafte Konfiguration
Client: 192.0.2.130/24
Der Client hält nun den gesamten Bereich 192.0.2.0/24 für lokal. Ein Ziel wie 192.0.2.50 wird deshalb direkt per ARP gesucht, obwohl es nach der vorgesehenen Netzplanung in einem anderen Subnetz liegen kann.
Mögliche Symptome
- einzelne Ziele sind nicht erreichbar,
- Gateway funktioniert, andere Subnetze jedoch nicht erwartungsgemäß,
- ARP-Anfragen erscheinen für eigentlich entfernte Ziele,
- Kommunikation funktioniert nur in eine Richtung,
- ein Client verhält sich anders als Vergleichsclients,
- Routing auf dem Client wirkt korrekt, die lokale Subnetzentscheidung ist aber falsch.
Die Präfixlänge muss mit DHCP-Konfiguration, VLAN-Plan und Referenzsystemen verglichen werden.
9. Was bedeutet eine IPv4-Adresse aus 169.254.0.0/16?
Windows und andere Betriebssysteme können eine IPv4-Link-Local-Adresse aus folgendem Bereich verwenden:
169.254.0.0/16
Unter Windows wird dies häufig als APIPA bezeichnet.
Beispiel:
169.254.73.22/16
Das ist ein Hinweis darauf, dass keine reguläre IPv4-Konfiguration vorliegt beziehungsweise keine gewünschte DHCP-Konfiguration bezogen werden konnte. Die Adresse ermöglicht nur eingeschränkte lokale Kommunikation mit kompatibel konfigurierten Geräten im selben Link-Local-Bereich.
Mögliche Ursachen
- DHCP-Server nicht erreichbar,
- falsches VLAN,
- Switchport nicht korrekt konfiguriert,
- DHCP-Relay fehlt oder funktioniert nicht,
- DHCP-Bereich erschöpft,
- DHCP-Verkehr wird gefiltert,
- Netzwerkkabel wurde erst nach dem Start verbunden,
- DHCP-Clientdienst arbeitet nicht,
- Adapter oder Treiber ist fehlerhaft.
Windows-Prüfung
[RO] Get-NetIPAddress -AddressFamily IPv4 |
Where-Object IPAddress -Like '169.254.*'
Linux-Prüfung
[RO] ip -4 address show |
grep '169\.254\.'
macOS-Prüfung
[RO] ifconfig |
grep '169\.254\.'
Eine Link-Local-Adresse sollte nicht durch eine willkürlich gewählte statische Adresse ersetzt werden. Zuerst muss die vorgesehene Adressvergabe geklärt werden.
10. Welche besonderen IPv4-Adressbereiche müssen erkannt werden?
| Bereich | Zweck |
|---|---|
0.0.0.0 |
nicht spezifizierte IPv4-Adresse |
0.0.0.0/0 |
Standardroute beziehungsweise alle IPv4-Ziele |
127.0.0.0/8 |
Loopback |
169.254.0.0/16 |
IPv4 Link-Local |
10.0.0.0/8 |
privater IPv4-Adressraum |
172.16.0.0/12 |
privater IPv4-Adressraum |
192.168.0.0/16 |
privater IPv4-Adressraum |
100.64.0.0/10 |
Shared Address Space, häufig für Carrier-Grade NAT |
224.0.0.0/4 |
Multicast |
255.255.255.255 |
Limited Broadcast |
Die in diesem Buch verwendeten Bereiche 192.0.2.0/24, 198.51.100.0/24 und 203.0.113.0/24 sind für Dokumentationsbeispiele vorgesehen und sollten nicht als produktive Adressplanung übernommen werden.
11. Wie werden Standardgateway und lokale Erreichbarkeit geprüft?
Zuerst muss das konfigurierte Gateway ausgelesen werden. Es darf nicht angenommen werden, dass es immer auf .1 endet.
Windows
[RO] Get-NetIPConfiguration |
Select-Object InterfaceAlias,
IPv4Address,
IPv4DefaultGateway
Gateway testen:
[TEST] Test-Connection 192.0.2.1 -Count 4
Linux
[RO] ip route show default
Gateway testen:
[TEST] ping -c 4 192.0.2.1
macOS
[RO] route -n get default
Gateway testen:
[TEST] ping -c 4 192.0.2.1
Interpretation
| Ergebnis | Aussage |
|---|---|
| Gateway antwortet | ICMP-Kommunikation zum Gateway funktioniert |
| Gateway antwortet nicht | keine ICMP-Antwort; Ursache noch offen |
| Nachbartabelle enthält Gateway | Layer-2-Zuordnung wurde ermittelt |
| keine Nachbarzuordnung | VLAN-, ARP-, NDP- oder Linkproblem möglich |
| andere Clients erreichen Gateway | clientbezogene Ursache wahrscheinlicher |
| Gateway blockiert ICMP | Ping ist als Nachweis ungeeignet |
Ein fehlgeschlagener Ping beweist nicht, dass das Gateway vollständig unerreichbar ist. Manche Gateways beantworten ICMP nicht oder nur eingeschränkt.
12. Wie wird erkannt, welche Quelladresse für ein Ziel verwendet wird?
Bei mehreren Adressen und Schnittstellen ist nicht automatisch die erwartete Quelladresse aktiv.
Windows
[RO] Find-NetRoute -RemoteIPAddress 198.51.100.20
Die Ausgabe zeigt unter anderem:
- verwendete Schnittstelle,
- Next Hop,
- ausgewählte lokale IP-Adresse,
- passende Route.
Linux
[RO] ip route get 198.51.100.20
Beispiel:
198.51.100.20 via 192.0.2.1 dev eth0 src 192.0.2.23
macOS
[RO] route -n get 198.51.100.20
Zu kontrollieren sind:
| Feld | Prüffrage |
|---|---|
| Interface | Wird der erwartete Adapter verwendet? |
| Source | Wird die richtige Quelladresse gewählt? |
| Gateway | Wird der erwartete Router verwendet? |
| Route | Ist das Ziel als lokal, spezifisch oder über Default geroutet? |
| Metrik | Gibt es eine bevorzugte konkurrierende Route? |
Eine unerwartete Quelladresse kann zu Firewall-, Rückweg-, NAT- oder Berechtigungsproblemen führen.
13. Wie werden mehrere Standardgateways bewertet?
Mehrere Standardrouten können beabsichtigt sein, beispielsweise bei:
- mehreren Internetanbindungen,
- VPN,
- Redundanz,
- Policy-Based Routing,
- getrennten Netzwerkdiensten,
- virtuellen Umgebungen.
Sie können aber auch zu unerwarteten Wegen führen.
Windows
[RO] Get-NetRoute -DestinationPrefix '0.0.0.0/0' |
Sort-Object RouteMetric, InterfaceMetric
Linux
[RO] ip route show default
[RO] ip rule show
macOS
[RO] netstat -rn -f inet |
grep '^default'
Zu prüfen
- welche Standardroute bevorzugt wird,
- welche Schnittstelle zu dieser Route gehört,
- ob ein VPN eine neue Route angelegt hat,
- ob der Rückweg zur verwendeten Quelladresse passt,
- ob die Metrik beabsichtigt ist,
- ob eine spezifischere Route die Standardroute übersteuert.
Längstes passendes Präfix hat grundsätzlich Vorrang vor einer weniger
spezifischen Route. Die Metrik entscheidet erst zwischen geeigneten
konkurrierenden Routen nach den Regeln des jeweiligen Betriebssystems.
14. Wie werden IPv6-Adressen unterschieden?
| IPv6-Typ | Typischer Bereich beziehungsweise Merkmal | Zweck |
|---|---|---|
| Unspecified | :: |
keine bestimmte Adresse |
| Loopback | ::1 |
lokaler Host |
| Link-Local | fe80::/10 |
Kommunikation auf dem lokalen Link |
| Unique Local | fc00::/7 |
interne IPv6-Adressierung |
| Global Unicast | typischerweise aus 2000::/3 |
global routbare Kommunikation |
| Multicast | ff00::/8 |
Gruppenkommunikation |
Link-Local-Adresse
Beispiel:
fe80::1234:5678:9abc:def0%12
Die Scope-ID %12 beziehungsweise ein Interfacebezug ist erforderlich, weil derselbe Link-Local-Bereich auf mehreren Schnittstellen existieren kann.
Windows
[RO] Get-NetIPAddress -AddressFamily IPv6 |
Format-Table InterfaceAlias,
InterfaceIndex,
IPAddress,
PrefixLength,
AddressState,
PrefixOrigin,
SuffixOrigin
Linux
[RO] ip -6 address show
macOS
[RO] ifconfig |
grep -E '^[a-z0-9]+:|inet6'
Eine vorhandene Link-Local-Adresse beweist nicht, dass globales oder standortübergreifendes IPv6-Routing funktioniert.
15. Was bedeuten bevorzugte, veraltete und vorläufige Adresszustände?
Eine IP-Adresse kann vorhanden sein, aber noch nicht vollständig verwendbar sein.
Windows-Feld AddressState
| Zustand | Bedeutung |
|---|---|
Tentative |
Prüfung auf Adresskonflikt noch nicht abgeschlossen |
Duplicate |
doppelte Adresse erkannt |
Deprecated |
Adresse soll nicht mehr für neue Verbindungen bevorzugt werden |
Preferred |
Adresse kann normal verwendet werden |
Invalid |
Adresse ist nicht gültig |
Linux-Ausgabe kann unter anderem zeigen
| Kennzeichnung | Bedeutung |
|---|---|
tentative |
Duplicate Address Detection läuft |
dadfailed |
Duplicate Address Detection ist fehlgeschlagen |
deprecated |
Adresse wird für neue Verbindungen nicht bevorzugt |
temporary |
temporäre IPv6-Adresse |
dynamic |
dynamisch zugewiesen |
Prüfung unter Linux
[RO] ip address show
Eine Adresse im Zustand Duplicate oder dadfailed darf nicht als normal funktionsfähig betrachtet werden.
16. Wie wird ein IP-Adresskonflikt erkannt?
Mögliche Symptome:
- Warnmeldung über doppelte IP-Adresse,
- Verbindung funktioniert wechselweise,
- ARP-Eintrag ändert seine MAC-Adresse,
- ein anderes Gerät ist unter der eigenen Adresse erreichbar,
- Verbindungen brechen sporadisch ab,
- Switch lernt dieselbe IP-Zuordnung über wechselnde MAC-Adressen,
- Windows meldet
Duplicate, - IPv6 Duplicate Address Detection schlägt fehl.
Windows
[RO] Get-NetIPAddress |
Where-Object AddressState -ne 'Preferred' |
Format-Table InterfaceAlias,
IPAddress,
AddressFamily,
AddressState
Systemereignisse untersuchen:
[RO] Get-WinEvent -LogName System -MaxEvents 1000 |
Where-Object {
$_.Message -match 'duplicate|conflict|Adressenkonflikt'
} |
Select-Object TimeCreated,
Id,
ProviderName,
Message
Linux
[RO] ip address show |
grep -E 'tentative|dadfailed|deprecated'
Kernel- und Netzwerkprotokolle:
[RO][PRIV] sudo journalctl -b |
grep -Ei 'duplicate|conflict|dadfailed'
macOS
[RO] log show --last 1h --style compact \
--predicate 'eventMessage CONTAINS[c] "duplicate" OR eventMessage CONTAINS[c] "conflict"'
Wichtig
Das absichtliche Senden von ARP-Probes mit zusätzlichen Werkzeugen ist ein aktiver Test und kann Sicherheitsüberwachung auslösen. Solche Werkzeuge dürfen nur im autorisierten Netz eingesetzt werden.
Bei einem bestätigten Konflikt müssen DHCP-Leases, statische Zuweisungen, Reservierungen, Dokumentation und die MAC-Adressen beider Geräte geprüft werden.
17. Wie werden DNS-Server innerhalb der IP-Konfiguration geprüft?
An dieser Stelle wird nur geprüft, welche DNS-Server konfiguriert sind. Die eigentliche DNS-Fehleranalyse erfolgt auf Seite 3.8.
Windows
[RO] Get-DnsClientServerAddress |
Format-Table InterfaceAlias,
InterfaceIndex,
AddressFamily,
ServerAddresses
Linux mit systemd-resolved
[RO] resolvectl status
Klassische Resolverdatei:
[RO] cat /etc/resolv.conf
Die Datei /etc/resolv.conf kann automatisch generiert oder ein symbolischer Link sein:
[RO] ls -l /etc/resolv.conf
macOS
[RO][SENS] scutil --dns
Dienstbezogene DNS-Server:
[RO] networksetup -getdnsservers "Wi-Fi"
Zu prüfen
- gehören die Server zur vorgesehenen Umgebung?
- sind interne und externe Resolver korrekt getrennt?
- hat ein VPN andere DNS-Server eingetragen?
- existieren schnittstellen- oder domänenspezifische Resolver?
- wird eine lokale Filterlösung verwendet?
- ist die Reihenfolge beabsichtigt?
Ein Eintrag in der Konfiguration beweist noch nicht, dass der DNS-Server erreichbar ist oder korrekte Antworten liefert.
18. Wie wird DHCP von statischer Adressierung unterschieden?
Windows
[RO] Get-NetIPInterface -AddressFamily IPv4 |
Select-Object InterfaceAlias,
InterfaceIndex,
Dhcp,
ConnectionState
Adressursprung:
[RO] Get-NetIPAddress -AddressFamily IPv4 |
Select-Object InterfaceAlias,
IPAddress,
PrefixLength,
PrefixOrigin,
SuffixOrigin
Vollständige Leaseinformationen:
[RO][SENS] ipconfig /all
Linux mit NetworkManager
[RO] nmcli device show
Verbindungsprofil:
[RO][SENS] nmcli connection show
Die genaue Verbindung kann anschließend gezielt abgefragt werden:
[RO][SENS] nmcli connection show "VERBINDUNGSNAME"
macOS
[RO] networksetup -getinfo "Ethernet"
Mögliche Zustände
| Zustand | Bewertung |
|---|---|
| DHCP vorgesehen und DHCP aktiv | grundsätzlich passend |
| DHCP vorgesehen, aber statische Adresse | Fehlkonfiguration möglich |
| statische Adresse vorgesehen, aber DHCP aktiv | falsche Adresse möglich |
| DHCP-Adresse aus falschem Subnetz | falsches VLAN oder falscher DHCP-Server möglich |
| DHCP-Lease abgelaufen | Erneuerung und DHCP-Erreichbarkeit prüfen |
| Link-Local-Adresse | reguläre DHCP-Konfiguration vermutlich nicht erhalten |
Die detaillierte DHCP-Analyse folgt auf Seite 3.4.
19. Welche lokalen Tests sind nach der Konfigurationsprüfung sinnvoll?
Die Adressen müssen durch die tatsächlichen Werte des untersuchten Systems ersetzt werden.
| Reihenfolge | Test | Aussage |
|---|---|---|
| 1 | Loopback testen | lokaler TCP/IP-Stack reagiert |
| 2 | eigene Adresse testen | eigene konfigurierte Adresse reagiert lokal |
| 3 | Gateway testen | Kommunikation bis zum lokalen Router |
| 4 | Ziel im selben Subnetz testen | lokale Layer-2-Kommunikation |
| 5 | entferntes Ziel per IP testen | Routing grundsätzlich möglich |
| 6 | Ziel per Name testen | Namensauflösung zusätzlich beteiligt |
Windows
[TEST] Test-Connection 127.0.0.1 -Count 4
[TEST] Test-Connection 192.0.2.23 -Count 4
[TEST] Test-Connection 192.0.2.1 -Count 4
Linux und macOS
[TEST] ping -c 4 127.0.0.1
[TEST] ping -c 4 192.0.2.23
[TEST] ping -c 4 192.0.2.1
IPv6-Loopback
Windows:
[TEST] Test-Connection ::1 -Count 4
Linux und macOS:
[TEST] ping -c 4 ::1
Ein erfolgreicher Test zur eigenen IP-Adresse durchläuft nicht zwangsläufig den vollständigen physischen Netzwerkweg.
20. Warum sollten IP-Einstellungen nicht vorschnell verändert werden?
Mögliche Risiken:
- Verlust des Remotezugriffs,
- doppelter IP-Adresskonflikt,
- falsches VLAN wird verdeckt,
- DHCP-Fehler bleibt unentdeckt,
- bestehende Verbindungen brechen ab,
- falsche DNS- oder Gatewaywerte werden eingetragen,
- ursprünglicher Diagnosezustand geht verloren,
- statische Serverkonfiguration wird überschrieben.
Vor jeder Änderung sichern
Windows
[RO][FILE][SENS] Get-NetIPConfiguration |
Format-List * |
Out-File 'C:\Temp\NetIPConfiguration-vorher.txt'
[RO][FILE][SENS] Get-NetIPAddress |
Format-List * |
Out-File 'C:\Temp\NetIPAddress-vorher.txt'
[RO][FILE][SENS] Get-NetRoute |
Format-Table -AutoSize |
Out-File 'C:\Temp\NetRoute-vorher.txt' -Width 300
Linux
[RO][FILE][SENS] ip address show > /tmp/ip-address-vorher.txt
[RO][FILE][SENS] ip route show table all > /tmp/ip-route-vorher.txt
macOS
[RO][FILE][SENS] ifconfig > /tmp/ifconfig-vorher.txt
[RO][FILE][SENS] netstat -rn > /tmp/netstat-route-vorher.txt
Die verwendeten Speicherorte müssen zur betrieblichen Umgebung und deren Datenschutzvorgaben passen.
21. Welche eingreifenden Befehle existieren und warum sind sie riskant?
Windows – DHCP-Lease freigeben
[PRIV][CHANGE][DISRUPT] ipconfig /release
Lease erneut anfordern:
[PRIV][CHANGE][DISRUPT] ipconfig /renew
Linux mit NetworkManager – Verbindung neu aktivieren
[PRIV][CHANGE][DISRUPT] sudo nmcli connection down "VERBINDUNGSNAME"
[PRIV][CHANGE][DISRUPT] sudo nmcli connection up "VERBINDUNGSNAME"
macOS – DHCP-Lease erneuern
[PRIV][CHANGE][DISRUPT] sudo ipconfig set en0 DHCP
Der macOS-Befehl setzt die betreffende Schnittstelle auf DHCP und ist deshalb nicht für ein System geeignet, das statisch konfiguriert sein soll.
Diese Befehle dürfen erst verwendet werden, nachdem die vorhandene Konfiguration, der vorgesehene Adressierungsmodus und ein Rückweg dokumentiert wurden. Bei einer Remoteverbindung kann der eigene Zugriff sofort verloren gehen.
22. Wie wird eine Referenzkonfiguration verglichen?
Ein funktionierendes Vergleichssystem sollte möglichst folgende Merkmale teilen:
- gleicher Standort,
- gleiches VLAN,
- gleiche Verbindungsart,
- gleiche Geräteklasse,
- gleiche Betriebssystemversion,
- gleiche Netzwerkrolle.
Vergleichstabelle
| Eigenschaft | Betroffener Client | Referenzclient | Bewertung |
|---|---|---|---|
| VLAN | 20 | 20 | gleich |
| IPv4-Adresse | 192.0.2.23 |
192.0.2.24 |
plausibel |
| Präfix | /24 |
/24 |
gleich |
| Gateway | 192.0.2.1 |
192.0.2.1 |
gleich |
| DNS 1 | 192.0.2.53 |
192.0.2.53 |
gleich |
| DNS 2 | fehlt | 192.0.2.54 |
Abweichung |
| DHCP | aktiv | aktiv | gleich |
| IPv6 | nur Link-Local | globale Adresse | Abweichung |
| Standardroute | Ethernet | Ethernet | gleich |
| VPN-Route | vorhanden | nicht vorhanden | relevante Abweichung |
Eine Abweichung ist zunächst ein Untersuchungshinweis. Sie ist erst dann eine belegte Ursache, wenn sie zum Fehlerbild passt und durch einen kontrollierten Test bestätigt wird.
23. Welche typischen Fehlinterpretationen müssen vermieden werden?
| Beobachtung | Falscher Schluss | Richtige Einordnung |
|---|---|---|
| IP-Adresse ist vorhanden | Konfiguration ist korrekt | Subnetz, Gateway und Adressquelle vergleichen |
Adresse beginnt mit 192.168 |
Adresse gehört zum richtigen Netz | privater Bereich umfasst viele unterschiedliche Netze |
Gateway endet auf .1 |
Gateway ist automatisch korrekt | vorgesehenes Gateway dokumentiert prüfen |
169.254.x.x ist vorhanden |
Netzwerkkarte ist defekt | reguläre IPv4-Konfiguration fehlt vermutlich |
| Ping zur eigenen IP funktioniert | Netzwerkkabel funktioniert | Test kann lokal beantwortet werden |
| Gateway antwortet nicht | Gateway ist ausgefallen | ICMP kann blockiert sein |
| mehrere Adressen vorhanden | zwingend Fehlkonfiguration | bei IPv6 und mehreren Interfaces normal möglich |
| IPv6 ist vorhanden | IPv6-Internet funktioniert | Link-Local-Adresse reicht dafür nicht |
| DNS-Server ist eingetragen | DNS funktioniert | Erreichbarkeit und Antwort separat prüfen |
| DHCP ist aktiviert | korrekte Lease wurde empfangen | Leasewerte und DHCP-Server prüfen |
/24 sieht üblich aus |
Präfix ist korrekt | Netzplan und Referenzsystem vergleichen |
| eine Default Route existiert | richtiger Weg wird verwendet | spezifischere Routen und Metriken prüfen |
24. Wie sieht der systematische Prüfablauf aus?
| Schritt | Prüfung |
|---|---|
| 1 | tatsächlich verwendete Schnittstelle bestimmen |
| 2 | vollständige IPv4- und IPv6-Konfiguration erfassen |
| 3 | Adressquelle DHCP, statisch, SLAAC oder andere bestimmen |
| 4 | Adresse und Präfix mit dem Netzplan vergleichen |
| 5 | Netzwerk- und Broadcastadresse bei IPv4 bestimmen |
| 6 | Gateway und DNS-Server vergleichen |
| 7 | Adresszustand auf Duplicate, Tentative oder Deprecated prüfen |
| 8 | Standardrouten und spezifische Routen untersuchen |
| 9 | ausgewählte Route und Quelladresse zum Ziel prüfen |
| 10 | Loopback, eigene Adresse und Gateway kontrolliert testen |
| 11 | mit funktionierendem Referenzclient vergleichen |
| 12 | erst danach DHCP, ARP/NDP oder Routing vertieft untersuchen |
| 13 | Änderungen nur mit Sicherung und Rückweg durchführen |
| 14 | Ergebnis dokumentieren |
Merksatz
Schnittstelle → Adresse → Präfix → Gateway → DNS
→ Route → Quelladresse → Vergleich
25. Kompakte Befehlsübersicht für Windows, Linux und macOS
| Aufgabe | Windows | Linux | macOS |
|---|---|---|---|
| vollständige Konfiguration | [RO][SENS] ipconfig /all |
[RO] ip address show |
[RO] ifconfig |
| kompakte Übersicht | [RO] Get-NetIPConfiguration |
[RO] ip -brief address |
[RO] networksetup -getinfo "DIENST" |
| IPv4-Adressen | [RO] Get-NetIPAddress -AddressFamily IPv4 |
[RO] ip -4 address |
[RO] ifconfig |
| IPv6-Adressen | [RO] Get-NetIPAddress -AddressFamily IPv6 |
[RO] ip -6 address |
[RO] ifconfig |
| IPv4-Routen | [RO] Get-NetRoute -AddressFamily IPv4 |
[RO] ip -4 route |
[RO] netstat -rn -f inet |
| IPv6-Routen | [RO] Get-NetRoute -AddressFamily IPv6 |
[RO] ip -6 route |
[RO] netstat -rn -f inet6 |
| Standardroute IPv4 | [RO] Get-NetRoute -DestinationPrefix '0.0.0.0/0' |
[RO] ip route show default |
[RO] route -n get default |
| Route zu Ziel | [RO] Find-NetRoute -RemoteIPAddress ZIEL-IP |
[RO] ip route get ZIEL-IP |
[RO] route -n get ZIEL-IP |
| DNS-Server | [RO] Get-DnsClientServerAddress |
[RO] resolvectl status |
[RO][SENS] scutil --dns |
| DHCP-Status | [RO] Get-NetIPInterface -AddressFamily IPv4 |
[RO] nmcli device show |
[RO] networksetup -getinfo "DIENST" |
| Loopback testen | [TEST] Test-Connection 127.0.0.1 -Count 4 |
[TEST] ping -c 4 127.0.0.1 |
[TEST] ping -c 4 127.0.0.1 |
| Gateway testen | [TEST] Test-Connection GATEWAY -Count 4 |
[TEST] ping -c 4 GATEWAY |
[TEST] ping -c 4 GATEWAY |
| Lease freigeben | [PRIV][CHANGE][DISRUPT] ipconfig /release |
abhängig vom Netzwerkmanager | nicht direkt gleichwertig |
| Lease erneuern | [PRIV][CHANGE][DISRUPT] ipconfig /renew |
abhängig vom Netzwerkmanager | [PRIV][CHANGE][DISRUPT] sudo ipconfig set INTERFACE DHCP |
Die Platzhalter DIENST, INTERFACE, GATEWAY und ZIEL-IP müssen durch zuvor eindeutig ermittelte Werte ersetzt werden.
26. Dokumentationsvorlage
Ticketnummer:
Prüfzeitpunkt:
Zeitzone:
Betroffenes Gerät:
Betriebssystem:
Benutzer:
Standort:
VLAN:
Verbindungsart:
SCHNITTSTELLE
Schnittstellenname:
Schnittstellenindex:
MAC-Adresse:
Status:
Linkgeschwindigkeit:
MTU:
IPV4
IPv4-Adresse:
Präfixlänge:
Subnetzmaske:
Netzwerkadresse:
Broadcastadresse:
Adresszustand:
Adressquelle:
DHCP aktiviert:
DHCP-Server:
Leasebeginn:
Leaseende:
Standardgateway:
DNS-Server:
Ausgewählte Quelladresse zum Ziel:
Ausgewählte Route:
Next Hop:
IPV6
Link-Local-Adresse:
Globale beziehungsweise interne IPv6-Adresse:
Präfixlänge:
Adresszustand:
Adressquelle:
Standardrouter:
DNS-Server:
Ausgewählte Quelladresse zum Ziel:
Ausgewählte Route:
Next Hop:
LOKALE TESTS
Loopback IPv4:
Loopback IPv6:
Eigene IPv4-Adresse:
Eigene IPv6-Adresse:
IPv4-Gateway:
IPv6-Router:
Ziel im lokalen Subnetz:
Entferntes Ziel per IP:
REFERENZVERGLEICH
Referenzgerät:
Gleiches VLAN:
IPv4-Präfix:
Gateway:
DNS-Server:
Adressquelle:
Relevante Abweichungen:
AUFFÄLLIGKEITEN
-
-
-
Arbeitshypothese:
Nächster Prüfschritt:
Gesicherter Ausgangszustand:
Durchgeführte Änderung:
Rückweg:
Abschlussprüfung:
Ermittelte Ursache:
27. Offizielle Quellen und weiterführende Dokumentation
Microsoft
- Get-NetIPConfiguration
- Get-NetIPAddress
- Get-NetIPInterface
- Get-NetRoute
- Find-NetRoute
- Get-DnsClientServerAddress
- TCP/IP-Adressierung und Subnetting
Linux
- ip-address – Linux Manual Page
- ip-route – Linux Manual Page
- ip-rule – Linux Manual Page
- NetworkManager nmcli
- systemd networkctl
Apple
- Lokale Befehlsreferenzen:
man ifconfig,man route,man netstat,man scutil,man networksetupundman ipconfig - Ändern der TCP/IP-Einstellungen auf dem Mac
- Ändern der DNS-Einstellungen auf dem Mac
Standards
- RFC 1918 – Private Address Space
- RFC 3927 – IPv4 Link-Local Addresses
- RFC 4291 – IPv6 Addressing Architecture
- RFC 6164 – IPv6 Prefix Length for Point-to-Point Links
- RFC 3021 – IPv4 /31 Point-to-Point Links
- RFC 5737 – IPv4 Documentation Address Blocks
Adressen, Präfixe, Gateways und DNS-Server müssen immer mit der tatsächlichen Netzwerkdokumentation verglichen werden. Die Beispielwerte auf dieser Seite sind keine Vorgabe für produktive Netze.