2.2 Das ITIL Value System

Kurz erklärt

Das ITIL Value System beschreibt, wie die verschiedenen Bestandteile und Aktivitäten einer Organisation als zusammenhängendes System wirken, um Wert zu ermöglichen.

Es verbindet:

  • Guiding Principles,
  • Governance,
  • Value Chain Activities,
  • Management Practices,
  • und Continual Improvement.

Ausgangspunkte sind Chancen, Anforderungen und Nachfrage. Das angestrebte Ergebnis ist gemeinsam ermöglichter Wert für Kunden, Benutzer, die Organisation und weitere Stakeholder.


Warum ein Value System notwendig ist

Digitale Produkte und Services entstehen nicht durch einen einzelnen Prozess oder ein einzelnes Team.

An ihrer Planung, Bereitstellung, Nutzung und Verbesserung können unter anderem beteiligt sein:

Jeder dieser Beteiligten kann eigene:

besitzen.

Werden diese Bereiche voneinander isoliert gesteuert, können lokale Verbesserungen entstehen, die dem gesamten Produkt oder Service schaden.

Beispiele:

Das Value System unterstützt deshalb eine ganzheitliche Betrachtung.

Merke

Professionelles Produkt- und Service-Management entsteht nicht durch einzelne optimierte Bestandteile.

Entscheidend ist, wie alle Bestandteile zusammenwirken.


Vom Bedarf zum Wert

Das ITIL Value System kann vereinfacht folgendermaßen dargestellt werden:

Chance oder Nachfrage

ITIL Value System

digitale Produkte und Services

Outcomes, Erfahrungen und gemeinsam ermöglichter Wert

Nachfrage kann beispielsweise entstehen durch:

Eine Chance kann beispielsweise entstehen durch:

Das Value System soll dabei helfen, Nachfrage und Chancen nicht isoliert zu bearbeiten, sondern kontrolliert in wertschöpfende Ergebnisse zu überführen.

Wichtig

Nicht jede Nachfrage muss unverändert erfüllt werden.

Nicht jede technische Möglichkeit besitzt automatisch einen ausreichenden Nutzen.

Anforderungen und Chancen müssen hinsichtlich Outcomes, Wert, Kosten, Risiken, Erfahrung und Nachhaltigkeit bewertet werden.


Die fünf Bestandteile des ITIL Value Systems

Bestandteil Zentrale Aufgabe
Guiding Principles unterstützen Entscheidungen und Handlungen in unterschiedlichen Situationen
Governance gibt Richtung, überwacht die Organisation und stellt Verantwortlichkeit sicher
Value Chain Activities bilden ein flexibles Betriebsmodell für wertschöpfende Arbeit
Management Practices stellen benötigte organisatorische Ressourcen und Fähigkeiten bereit
Continual Improvement verbessert Produkte, Services, Practices und Arbeitsweisen fortlaufend

Diese Bestandteile sind keine voneinander getrennten Ebenen.

Sie wirken gleichzeitig und beeinflussen sich gegenseitig.


Das Value System ist kein einzelner Prozess

Ein Prozess beschreibt normalerweise eine strukturierte Abfolge von Aktivitäten, durch die bestimmte Eingaben in Ergebnisse überführt werden.

Das Value System ist umfassender.

Es verbindet:

Typischer Fehler

Das ITIL Value System wird als festes Ablaufdiagramm verstanden, das bei jedem Vorgang Schritt für Schritt durchlaufen werden muss.

Tatsächlich ist es ein übergeordneter Orientierungsrahmen, innerhalb dessen unterschiedliche Wertströme und Arbeitsabläufe gestaltet werden.

Ein Incident wird beispielsweise anders bearbeitet als:

Alle diese Situationen können jedoch innerhalb desselben Value Systems gesteuert werden.


Guiding Principles

Die Guiding Principles sind allgemeine Empfehlungen für Entscheidungen und Handlungen.

Sie gelten unabhängig davon:

Die sieben Guiding Principles sind:

  1. Focus on value
  2. Start where you are
  3. Progress iteratively with feedback
  4. Collaborate and promote visibility
  5. Think and work holistically
  6. Keep it simple and practical
  7. Optimize and automate

Praxisnahe Bedeutung:

Guiding Principle Leitfrage
Focus on value Welchen Nutzen und welches Outcome soll die Tätigkeit ermöglichen?
Start where you are Was funktioniert bereits und welche Informationen sind vorhanden?
Progress iteratively with feedback Kann die Verbesserung in kontrollierten Schritten erfolgen?
Collaborate and promote visibility Wer muss beteiligt werden und welche Informationen müssen sichtbar sein?
Think and work holistically Welche Produkte, Services, Menschen und Abhängigkeiten sind betroffen?
Keep it simple and practical Welche Schritte sind wirklich notwendig?
Optimize and automate Was sollte zuerst verbessert und anschließend sinnvoll automatisiert werden?

Die Guiding Principles ersetzen keine technische Analyse und keine betriebliche Vorgabe.

Sie helfen dabei, Entscheidungen aus mehreren Perspektiven zu prüfen.

Praxisbeispiel

Ein Administrator möchte die Anlage neuer Benutzerkonten automatisieren.

Die Guiding Principles führen unter anderem zu folgenden Fragen:

  • Welches Outcome soll verbessert werden?
  • Welche funktionierenden Abläufe existieren bereits?
  • Kann zunächst ein kleiner Teil automatisiert werden?
  • Sind Personalabteilung, Führungskräfte und Informationssicherheit eingebunden?
  • Welche Abhängigkeiten bestehen zu Lizenzen, Gruppen und Endgeräten?
  • Welche unnötigen Schritte können entfernt werden?
  • Wie werden Fehler, Ausnahmen und Ergebnisse kontrolliert?

Die Guiding Principles werden auf der Seite 2.3 Die sieben Guiding Principles ausführlich behandelt.


Governance

Governance stellt sicher, dass die Organisation angemessen geführt und kontrolliert wird.

Dazu gehören insbesondere:

Governance wird häufig mit drei grundlegenden Tätigkeiten beschrieben:

Tätigkeit Bedeutung
Evaluate Situation, Bedürfnisse, Optionen, Leistung und Risiken bewerten
Direct Richtung, Prioritäten und Rahmenbedingungen vorgeben
Monitor Ergebnisse, Leistung, Risiken und Einhaltung überwachen

Beispiel:

Eine Organisation beschließt, dass administrative Zugriffe durch Multi-Faktor-Authentifizierung geschützt werden müssen.

Governance bestimmt unter anderem:

Das Management organisiert anschließend:

Merke

Governance gibt Richtung und Rahmenbedingungen vor.

Management plant, koordiniert und kontrolliert die praktische Umsetzung innerhalb dieses Rahmens.

Governance ist nicht nur Aufgabe einer einzelnen Führungskraft.

Je nach Organisation können verschiedene Gremien und Rollen beteiligt sein, beispielsweise:


Value Chain Activities

Die Value Chain Activities bilden das operative Kernmodell des Value Systems.

Sie beschreiben miteinander verbundene Tätigkeitsbereiche, die abhängig von der jeweiligen Situation zu Wertströmen kombiniert werden.

Ein Wertstrom kann beispielsweise zeigen, wie eine Organisation:

Die Value Chain Activities sind dabei keine starren Abteilungen.

Eine einzelne Aktivität kann Beiträge mehrerer Teams und Practices enthalten.

Beispiel:

Bei der Bereitstellung eines neuen Arbeitsplatzes können beteiligt sein:

Wichtig

Ein Wertstrom wird durch das benötigte Outcome bestimmt.

Er sollte nicht ausschließlich entlang bestehender Abteilungsgrenzen aufgebaut werden.

ITIL Version 5 verwendet eine gegenüber ITIL 4 vereinfachte und praxisnähere Darstellung der Value Chain. Sie bleibt Bestandteil des ITIL Value Systems und ist vom neuen Product and Service Lifecycle zu unterscheiden.


Management Practices

Management Practices stellen organisatorische Ressourcen und Fähigkeiten bereit, die zur Durchführung bestimmter Aufgaben oder zur Erreichung bestimmter Ziele benötigt werden.

Eine Practice besteht nicht nur aus einem Ablaufdiagramm.

Sie kann umfassen:

Beispiele:

Practice Typischer Beitrag
Incident Management negative Auswirkungen von Incidents verringern und Servicebetrieb wiederherstellen
Service Request Management vereinbarte Benutzeranfragen wirksam bearbeiten
Problem Management Ursachen und Wahrscheinlichkeiten von Incidents reduzieren
Change Management Änderungen bewerten und kontrolliert ermöglichen
Knowledge Management benötigtes Wissen verfügbar und nutzbar machen
Service Configuration Management verlässliche Informationen über Services und Configuration Items bereitstellen
IT Asset Management IT-Assets über ihren Lebenszyklus verwalten
Monitoring and Event Management relevante Zustandsänderungen erkennen und bewerten
Information Security Management Sicherheitsanforderungen und Risiken angemessen behandeln
Supplier Management Lieferanten und deren Leistungen steuern
Continual Improvement Verbesserungen identifizieren, priorisieren und umsetzen

Mehrere Practices können gemeinsam einen Wertstrom unterstützen.

Beispiel: Ein wiederkehrender Ausfall

  1. Monitoring and Event Management erkennt eine Abweichung.
  2. Incident Management koordiniert die Wiederherstellung.
  3. Problem Management untersucht die zugrunde liegende Ursache.
  4. Change Management unterstützt die kontrollierte dauerhafte Korrektur.
  5. Knowledge Management stellt die Lösung bereit.
  6. Service Configuration Management aktualisiert relevante Beziehungsinformationen.
  7. Continual Improvement bewertet weitere Verbesserungsmöglichkeiten.

Typischer Fehler

Eine Practice wird mit einem einzelnen Team gleichgesetzt.

In der Praxis können mehrere Teams zu einer Practice beitragen und ein Team kann an mehreren Practices beteiligt sein.


Continual Improvement

Continual Improvement ist im gesamten Value System verankert.

Verbessert werden können unter anderem:

Verbesserung ist nicht nur nach einem Fehler notwendig.

Sie kann entstehen durch:

Praxisbeispiel

Ein Zertifikat läuft unerwartet ab und verursacht einen Serviceausfall.

Die unmittelbare Wiederherstellung behebt den Incident.

Continual Improvement fragt zusätzlich:

  • Warum wurde das Ablaufdatum nicht rechtzeitig erkannt?
  • Welche Zertifikate existieren noch?
  • Wer ist verantwortlich?
  • Kann eine zentrale Erfassung eingerichtet werden?
  • Kann eine automatische Warnung erzeugt werden?
  • Wie wird die Wirksamkeit der neuen Überwachung geprüft?

Continual Improvement unterstützt jede Value Chain Activity und alle anderen Bestandteile des Value Systems.

Es wird auf der Seite 2.9 Continual Improvement ausführlich behandelt.


Wie die Bestandteile zusammenwirken

Die Bestandteile des Value Systems dürfen nicht isoliert betrachtet werden.

Beispiel: Einführung einer neuen Backup-Lösung

Guiding Principles

Governance

Value Chain Activities

Management Practices

Möglicherweise beteiligt:

Continual Improvement

Angestrebter Wert


Value System, Lifecycle, Value Stream und Practice unterscheiden

Diese Begriffe beschreiben unterschiedliche Betrachtungsebenen.

Begriff Bedeutung
ITIL Value System übergeordneter Rahmen, der die Bestandteile der Organisation zur Wertschöpfung verbindet
Product and Service Lifecycle beschreibt die gemeinsamen Lebenszyklusaktivitäten digitaler Produkte und Services
Value Chain flexibles operatives Modell innerhalb des Value Systems
Value Stream konkrete Abfolge von Schritten für ein bestimmtes Outcome
Management Practice Ressourcen und Fähigkeiten für einen bestimmten Zweck
Prozess strukturierte Aktivitäten, die Eingaben in Ergebnisse überführen
Arbeitsanweisung konkrete Beschreibung, wie eine bestimmte Tätigkeit ausgeführt wird

Beispiel:

Ziel: Ein neuer Mitarbeiter soll am ersten Arbeitstag arbeitsfähig sein.

Betrachtung Beispiel
Value System verbindet Steuerung, Prinzipien, Practices und Verbesserung
Lifecycle berücksichtigt Gestaltung, Aufbau, Betrieb, Bereitstellung und Unterstützung der verwendeten Produkte und Services
Value Stream führt von der Eintrittsmeldung bis zum geprüften Arbeitsplatz
Practices unter anderem Service Request Management, IT Asset Management und Information Security Management
Prozess Ablauf zur Anlage eines Benutzerkontos
Arbeitsanweisung konkrete Schritte zur Kontoanlage im verwendeten Verzeichnisdienst

Merke

Das Value System beschreibt das große Ganze.

Der Value Stream beschreibt den Weg zu einem konkreten Outcome.

Eine Practice stellt Fähigkeiten bereit.

Eine Arbeitsanweisung beschreibt die konkrete Durchführung.


Praxisbeispiel: Ein neuer Mitarbeiter beginnt

Die Personalabteilung meldet einen neuen Mitarbeiter.

Nachfrage

Der Mitarbeiter benötigt zum Eintrittsdatum einen arbeitsfähigen IT-Arbeitsplatz.

Angestrebtes Outcome

Der Mitarbeiter kann sich anmelden und alle für seine Tätigkeit freigegebenen Services verwenden.

Guiding Principles

Governance

Value Stream

  1. Eintritt wird gemeldet.
  2. Aufgaben und benötigte Zugriffe werden bestimmt.
  3. Genehmigungen werden eingeholt.
  4. Benutzerkonto und Lizenzen werden bereitgestellt.
  5. Endgerät wird vorbereitet.
  6. Sicherheitsmaßnahmen werden eingerichtet.
  7. Zugriffe werden getestet.
  8. Gerät und Informationen werden übergeben.
  9. Arbeitsfähigkeit wird bestätigt.
  10. Asset- und Konfigurationsdaten werden aktualisiert.

Beteiligte Practices

Verbesserung

Nach jedem Onboarding kann geprüft werden:


Bedeutung für Fachinformatiker für Systemintegration

Ein Fachinformatiker arbeitet häufig innerhalb mehrerer Bestandteile des Value Systems.

Beispiele:

Tätigkeit Bezug zum Value System
Incident analysieren Value Stream und Incident Management
Firewall-Regel ändern Governance, Change Management und Information Security Management
Server dokumentieren Knowledge Management und Service Configuration Management
Monitoring-Alarm bearbeiten Monitoring and Event Management sowie Incident Management
neuen Arbeitsplatz bereitstellen Service Request Management, IT Asset Management und Value Stream
Backup testen Governance, Risikobehandlung und Continual Improvement
wiederkehrenden Fehler automatisieren Guiding Principles, Problem Management und Continual Improvement

Der einzelne Mitarbeiter steuert normalerweise nicht das gesamte Value System.

Er trägt jedoch durch seine:

zu dessen Wirksamkeit bei.


Wie du das Value System im Alltag verwendest

Bei einer neuen Aufgabe kannst du folgende Fragen stellen:

  1. Welche Nachfrage oder Chance liegt vor?
  2. Welches Outcome und welcher Wert werden erwartet?
  3. Welche Stakeholder sind beteiligt?
  4. Welche Guiding Principles helfen bei der Entscheidung?
  5. Welche Governance-Vorgaben gelten?
  6. Welcher Wertstrom wird durchlaufen?
  7. Welche Practices und Fähigkeiten werden benötigt?
  8. Welche Informationen und Technologien werden benötigt?
  9. Welche Risiken und Abhängigkeiten bestehen?
  10. Wie wird das Ergebnis überprüft?
  11. Was kann anschließend verbessert werden?

Diese Fragen müssen nicht in jedem kleinen Vorgang schriftlich beantwortet werden.

Sie unterstützen jedoch eine strukturierte und ganzheitliche Denkweise.


Anzeichen für ein schlecht abgestimmtes Value System

Mögliche Warnzeichen sind:

Ein einzelnes Warnzeichen beweist noch kein grundsätzlich unwirksames Value System.

Wiederholen sich mehrere dieser Muster, sollten Zusammenhänge und Schnittstellen untersucht werden.


Typische Fehler

Fehler 1: Nur einzelne Practices einführen

Eine Organisation führt Incident Management ein, ohne:

ausreichend einzubeziehen.

Das Ergebnis kann ein Ticketsystem mit vielen erfassten Incidents sein, ohne dass wiederkehrende Ursachen reduziert werden.


Fehler 2: Governance mit Bürokratie verwechseln

Governance soll Richtung, Verantwortlichkeit und Kontrolle sicherstellen.

Sie bedeutet nicht automatisch:

Kontrollen müssen zum Risiko und zum Kontext passen.


Fehler 3: Value Streams entlang von Abteilungen gestalten

Ein Wertstrom sollte dem Weg zum Outcome folgen.

Er sollte nicht künstlich an jeder Teamgrenze enden.


Fehler 4: Automatisieren, bevor der Ablauf verstanden wurde

Ein fehlerhafter oder unnötig komplexer Ablauf wird durch Automatisierung häufig nur schneller wiederholt.

Zuerst verstehen und optimieren, danach automatisieren.


Fehler 5: Verbesserung als einmaliges Projekt behandeln

Continual Improvement ist keine einmalige Aufräumaktion.

Es muss in die tägliche Arbeit und in alle Bestandteile des Value Systems integriert werden.


Fehler 6: Technische Outputs mit Wert gleichsetzen

Ein Server, Benutzerkonto oder Dashboard ist zunächst ein Output.

Wert entsteht erst, wenn Stakeholder damit benötigte Outcomes erreichen.


Checkliste zur Bewertung eines Value Systems


Schnellzusammenfassung

Bestandteil Kernfrage
Guiding Principles Wie sollten wir denken und entscheiden?
Governance Wer gibt Richtung vor und überwacht die Ergebnisse?
Value Chain Activities Welche operativen Tätigkeiten werden miteinander verbunden?
Management Practices Welche Fähigkeiten und Ressourcen werden benötigt?
Continual Improvement Wie werden Produkte, Services und Arbeitsweisen fortlaufend verbessert?

Gesamtfrage des Value Systems

Wie müssen alle Bestandteile der Organisation zusammenwirken, damit aus Chancen und Nachfrage nachhaltiger Wert entstehen kann?


Vereinfachte Darstellung

Chancen und Nachfrage

Guiding Principles
Governance
Value Chain Activities
Management Practices
Continual Improvement

digitale Produkte und Services

Outcomes, Erfahrungen und gemeinsam ermöglichter Wert

Die Bestandteile wirken nicht ausschließlich nacheinander.

Sie bilden ein zusammenhängendes System mit Rückmeldungen, Abhängigkeiten und fortlaufenden Verbesserungen.


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Quellen und Versionsstand

Offizielle Grundlagen

Einordnung

Die Aussagen zu den fünf Bestandteilen des ITIL Value Systems, zur Überführung von Chancen und Nachfrage in Wert sowie zur fortlaufenden Bedeutung von Continual Improvement wurden anhand der genannten offiziellen ITIL- und PeopleCert-Quellen geprüft.

Die konkreten Praxisbeispiele, Checklisten, Tabellen und vereinfachten Darstellungen sind zusätzliche Erläuterungen dieses unabhängigen Nachschlagewerks.

Sie stellen keine wörtlichen offiziellen ITIL-Definitionen und keine vorgeschriebenen ITIL-Prozesse dar.

Die öffentlich zugänglichen offiziellen Übersichtsseiten bestätigen für ITIL Version 5 eine vereinfachte Value Chain, veröffentlichen dort jedoch nicht alle Detaildarstellungen und Workflowdiagramme der offiziellen Foundation-Publikation. Deshalb werden an dieser Stelle keine nicht eindeutig öffentlich belegten Bezeichnungen einzelner neuer Value Chain Activities ergänzt.

Behandelter Framework-Stand: ITIL Version 5
Zusätzlich berücksichtigt: ITIL 4
Fachlicher Stand: August 2026


Revision #1
Created 1 August 2026 21:31:03 by Admin
Updated 1 August 2026 21:31:17 by Admin