# 9.4 Erfüllung, Automatisierung und Self-Service

> **Kurz erklärt**
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> Ein zentrales Ziel des Service Request Management ist es, Service Requests möglichst schnell, zuverlässig und mit gleichbleibender Qualität zu erfüllen.
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> Dies wird durch standardisierte Abläufe, Self-Service-Portale und Automatisierungen erreicht.
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> Je weniger manuelle Tätigkeiten notwendig sind, desto schneller erhalten Benutzer die gewünschte Leistung und desto mehr Zeit bleibt der IT für komplexe Aufgaben.

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**Was bedeutet Request Fulfilment?**

Request Fulfilment beschreibt die eigentliche Bearbeitung und Bereitstellung einer angeforderten Serviceleistung.

Nachdem alle notwendigen Informationen vorliegen und erforderliche Genehmigungen erfolgt sind, beginnt die Umsetzung.

Typische Tätigkeiten sind:

- Benutzerkonto erstellen,
- Software installieren,
- Berechtigungen vergeben,
- Hardware bereitstellen,
- Lizenz aktivieren,
- virtuelle Maschine erstellen,
- Cloud-Service bereitstellen,
- Drucker einrichten,
- VPN-Zugang konfigurieren.

Ziel ist eine schnelle und fehlerfreie Bereitstellung.

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**Ziele der Request-Erfüllung**

Eine gute Request-Erfüllung soll:

- schnell erfolgen,
- reproduzierbar sein,
- möglichst fehlerfrei ablaufen,
- dokumentiert werden,
- Benutzer informieren,
- Standards einhalten,
- Automatisierung nutzen,
- Ressourcen effizient einsetzen.

Die eigentliche Bearbeitung sollte möglichst keine improvisierten Einzelschritte enthalten.

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**Standardisierte Abläufe**

Standardisierte Prozesse sorgen dafür, dass identische Requests immer gleich bearbeitet werden.

Beispiele:

- gleiches Installationsverfahren,
- identische Benutzerkonten,
- einheitliche Gruppenstrukturen,
- definierte Softwarepakete,
- standardisierte Hardware.

Dadurch sinken:

- Fehler,
- Rückfragen,
- Bearbeitungszeit,
- Einarbeitungsaufwand.

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**Automatisierung im Service Request Management**

Viele wiederkehrende Aufgaben eignen sich hervorragend zur Automatisierung.

Beispiele:

- Benutzerkonto anlegen
- Passwort zurücksetzen
- Gruppenmitgliedschaften vergeben
- Lizenz aktivieren
- Software verteilen
- E-Mail-Postfach erstellen
- Drucker verbinden
- Cloud-Ressourcen bereitstellen
- virtuelle Maschinen erzeugen
- Zertifikate anfordern

Automatisierungen werden häufig über ITSM-Systeme, Identity-Management-Lösungen oder Workflow-Plattformen umgesetzt.

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**Vorteile der Automatisierung**

Automatisierung bietet zahlreiche Vorteile:

- schnellere Bearbeitung,
- geringere Fehlerquote,
- gleichbleibende Qualität,
- geringere Kosten,
- höhere Skalierbarkeit,
- bessere Nachvollziehbarkeit,
- Entlastung des Service Desk,
- kürzere Wartezeiten für Benutzer.

Automatisierung ersetzt dabei nicht die Verantwortung für den Prozess.

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**Grenzen der Automatisierung**

Nicht jeder Request kann vollständig automatisiert werden.

Beispiele:

- individuelle Fachsoftware,
- komplexe Netzwerkänderungen,
- Sonderhardware,
- außergewöhnliche Berechtigungen,
- Projekte,
- sicherheitskritische Entscheidungen.

Hier bleibt eine manuelle Prüfung erforderlich.

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**Self-Service**

Beim Self-Service führt der Benutzer bestimmte Aufgaben selbst durch.

Die IT stellt dafür geeignete Werkzeuge bereit.

Beispiele:

- Passwort zurücksetzen,
- Software auswählen,
- VPN beantragen,
- Hardware bestellen,
- Knowledge-Artikel nutzen,
- Status eines Requests verfolgen,
- Standardsoftware installieren.

Dadurch werden Service Desk und Fachabteilungen entlastet.

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**Self-Service ist mehr als ein Formular**

Ein modernes Self-Service-Portal bietet häufig:

- Servicekatalog,
- Suchfunktion,
- Knowledge Base,
- Bestellportal,
- Genehmigungsstatus,
- Request-Historie,
- FAQ,
- Downloads,
- Chatbot,
- Statusseite.

Der Benutzer soll möglichst viele Aufgaben selbst erledigen können.

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**Der Servicekatalog**

Der Servicekatalog bildet die Grundlage vieler Self-Service-Portale.

Er beschreibt:

- angebotene Leistungen,
- Voraussetzungen,
- Bearbeitungszeiten,
- Kosten (falls vorhanden),
- Zielgruppen,
- Genehmigungen,
- Ansprechpartner.

Benutzer sollen ohne technisches Detailwissen erkennen können, welche Leistung sie benötigen.

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**Benutzerfreundliche Formulare**

Ein gutes Formular ist:

- verständlich,
- kurz,
- logisch aufgebaut,
- mobil nutzbar,
- barrierefrei,
- fehlervermeidend.

Nur notwendige Informationen sollten abgefragt werden.

Zu viele Pflichtfelder führen häufig zu Abbrüchen.

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**Dynamische Formulare**

Viele ITSM-Systeme unterstützen dynamische Formulare.

Beispiel:

Wählt der Benutzer:

> "Notebook"

erscheinen automatisch weitere Felder:

- Modell,
- Dockingstation,
- Monitor,
- Tasche.

Wählt der Benutzer:

> "Software"

erscheinen stattdessen:

- Produkt,
- Version,
- Lizenz,
- Betriebssystem.

Dadurch bleiben Formulare übersichtlich.

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**Workflow-Automatisierung**

Ein Workflow steuert den gesamten Ablauf eines Requests.

Beispiel:

```text
Request
    │
    ▼
Genehmigung
    │
    ▼
Benutzerkonto
    │
    ▼
Gruppenmitgliedschaft
    │
    ▼
Softwareinstallation
    │
    ▼
Benutzer informieren
    │
    ▼
Request schließen
```

Jeder Schritt wird automatisch an die nächste zuständige Stelle übergeben.

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**Automatische Benachrichtigungen**

Während der Bearbeitung können automatisch Nachrichten versendet werden.

Beispiele:

- Request eingegangen,
- Genehmigung erforderlich,
- Genehmigung erfolgt,
- Bearbeitung begonnen,
- Rückfrage,
- Bereitstellung abgeschlossen,
- Request geschlossen.

Dadurch muss der Benutzer nicht ständig nachfragen.

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**Identity Management**

Viele Benutzer-Requests betreffen Identitäten und Berechtigungen.

Identity-Management-Systeme können beispielsweise:

- Benutzerkonten erstellen,
- Gruppen verwalten,
- Rollen vergeben,
- Berechtigungen entziehen,
- Kennwörter zurücksetzen,
- Konten deaktivieren.

Dadurch lassen sich viele Standard-Requests vollständig automatisieren.

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**Zero-Touch Provisioning**

Bei standardisierten Arbeitsplätzen kann die Bereitstellung nahezu vollständig automatisiert erfolgen.

Beispiel:

Ein neuer Mitarbeiter wird im HR-System angelegt.

Automatisch entstehen:

- Benutzerkonto,
- E-Mail-Adresse,
- Microsoft-365-Lizenz,
- Gruppenmitgliedschaften,
- VPN-Zugang,
- Multifaktor-Authentifizierung,
- Notebook-Konfiguration.

Die IT muss nur noch kontrollieren oder ausliefern.

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**Automatisierung mit Workflows**

Workflow-Systeme können verschiedene Werkzeuge miteinander verbinden.

Beispiele:

- ITSM-System,
- Active Directory,
- Microsoft Entra ID,
- Microsoft 365,
- VMware,
- Hyper-V,
- Cloud-Plattform,
- Lizenzverwaltung,
- E-Mail-System,
- Inventarisierung.

Ein einziger Request kann dadurch zahlreiche Systeme automatisch steuern.

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**Fehlerbehandlung**

Auch automatisierte Prozesse benötigen Fehlerbehandlung.

Mögliche Situationen:

- Lizenz nicht verfügbar,
- Genehmigung fehlt,
- Benutzer existiert bereits,
- Active Directory nicht erreichbar,
- Netzwerkproblem,
- Cloud-Dienst gestört.

In solchen Fällen sollte der Workflow kontrolliert anhalten und den zuständigen Bearbeiter informieren.

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**Rollback**

Automatisierungen sollten möglichst rückgängig gemacht werden können.

Beispiele:

- Benutzerkonto entfernen,
- Gruppenmitgliedschaften löschen,
- Software deinstallieren,
- Lizenz freigeben,
- VM löschen.

Dadurch lassen sich Fehler einfacher korrigieren.

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**Protokollierung**

Jede automatische Bearbeitung sollte nachvollziehbar sein.

Typische Informationen:

- Zeitpunkt,
- gestarteter Workflow,
- beteiligte Systeme,
- Bearbeitungsschritte,
- Fehler,
- Abschluss,
- Verantwortlicher,
- Versionsstand.

Eine vollständige Protokollierung erleichtert Fehleranalyse und Audits.

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**Überwachung automatisierter Prozesse**

Automatisierungen müssen überwacht werden.

Beispiele:

- Workflow erfolgreich abgeschlossen?
- Genehmigung erhalten?
- Software installiert?
- Lizenz vergeben?
- Benutzer informiert?
- Fehlermeldung aufgetreten?

Nicht erkannte Fehler können dazu führen, dass Requests unvollständig bearbeitet werden.

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**Self-Service und Knowledge Base**

Viele Requests lassen sich bereits durch passende Informationen lösen.

Beispiele:

- VPN einrichten,
- Drucker verbinden,
- Outlook konfigurieren,
- MFA aktivieren,
- WLAN nutzen.

Findet der Benutzer die Lösung selbst, muss kein Ticket erstellt werden.

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**Chatbots und virtuelle Assistenten**

Viele Serviceportale integrieren Chatbots.

Sie können:

- Fragen beantworten,
- passende Knowledge-Artikel finden,
- Requests aufnehmen,
- Formulare starten,
- Bearbeitungsstatus anzeigen.

Komplexe Anfragen werden bei Bedarf an den Service Desk weitergeleitet.

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**Messung der Servicequalität**

Auch Self-Service und Automatisierung sollten gemessen werden.

Beispiele:

- Bearbeitungszeit,
- Automatisierungsquote,
- Self-Service-Nutzung,
- Anzahl manueller Eingriffe,
- Fehlerquote,
- Benutzerzufriedenheit,
- Erfolgsquote der Workflows,
- Anzahl abgebrochener Formulare.

Diese Kennzahlen helfen, den Service kontinuierlich zu verbessern.

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**Praxisbeispiel**

Ein neuer Mitarbeiter wird eingestellt.

Der Vorgesetzte startet im Self-Service-Portal den Request:

> Neuer Mitarbeiter

Automatisch werden:

- Genehmigung geprüft,
- Benutzerkonto erstellt,
- Microsoft-365-Lizenz vergeben,
- VPN eingerichtet,
- Gruppenmitgliedschaften gesetzt,
- Notebook vorbereitet,
- E-Mail versendet.

Der Service Desk muss den Ablauf lediglich überwachen.

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**Typische Fehler**

**Fehler 1**

Standard-Requests werden weiterhin vollständig manuell bearbeitet.

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**Fehler 2**

Self-Service-Portale sind unübersichtlich.

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**Fehler 3**

Automatisierungen besitzen keine Fehlerbehandlung.

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**Fehler 4**

Genehmigungen werden nicht automatisch berücksichtigt.

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**Fehler 5**

Benutzer erhalten keine Statusinformationen.

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**Fehler 6**

Workflows werden nicht überwacht.

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**Fehler 7**

Rollback-Möglichkeiten fehlen.

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**Fehler 8**

Knowledge-Artikel sind veraltet.

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**Fehler 9**

Zu viele unnötige Formularfelder erschweren die Nutzung.

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**Fehler 10**

Automatisierungen werden nach Änderungen nicht getestet.

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**Checkliste Self-Service**

- [ ] Servicekatalog vorhanden
- [ ] Formulare verständlich
- [ ] Knowledge Base integriert
- [ ] Status jederzeit sichtbar
- [ ] mobile Nutzung möglich
- [ ] Suchfunktion vorhanden
- [ ] häufige Requests verfügbar
- [ ] Benutzerfeedback möglich

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**Checkliste Automatisierung**

- [ ] Standardprozess definiert
- [ ] Workflow dokumentiert
- [ ] Genehmigungen integriert
- [ ] Fehlerbehandlung vorhanden
- [ ] Rollback möglich
- [ ] Protokollierung aktiv
- [ ] Monitoring eingerichtet
- [ ] Tests durchgeführt
- [ ] Verantwortlicher benannt
- [ ] Dokumentation aktuell

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**Bedeutung für Fachinformatiker für Systemintegration**

Fachinformatiker entwickeln, betreiben und überwachen häufig automatisierte Serviceprozesse.

Typische Aufgaben:

- Workflows erstellen,
- Benutzerkonten automatisieren,
- Softwareverteilung verwalten,
- Berechtigungen vergeben,
- Identity-Management pflegen,
- Fehler analysieren,
- Automatisierungen testen,
- Self-Service-Portale verbessern.

Gut geplante Automatisierungen reduzieren Routinearbeiten erheblich und erhöhen gleichzeitig die Servicequalität.

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**Zusammenfassung**

> Benutzer stellt Service Request
>
> ↓
>
> Self-Service oder Service Desk
>
> ↓
>
> Genehmigungen prüfen
>
> ↓
>
> Workflow starten
>
> ↓
>
> Automatisierte Bereitstellung
>
> ↓
>
> Benutzer informieren
>
> ↓
>
> Protokollieren
>
> ↓
>
> Request abschließen

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**Merksätze**

> Standardisierte Requests eignen sich besonders für Automatisierung.

> Self-Service entlastet den Service Desk.

> Automatisierung benötigt Monitoring und Fehlerbehandlung.

> Gute Workflows verkürzen Bearbeitungszeiten erheblich.

> Jede Automatisierung muss nachvollziehbar dokumentiert werden.

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**Verwandte Seiten**

- 9.1 Ziele und Grundlagen des Service Request Management
- 9.2 Request Model und Standard Requests
- 9.3 Genehmigungen und Freigabeverfahren
- 9.5 Zusammenspiel mit Incident, Change, Knowledge und Service Level Management
- Knowledge Management
- Service Level Management
- Continual Improvement

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**Quellen und Versionsstand**

**Offizielle Grundlagen**

- PeopleCert – ITIL Practice Guide: Service Request Management
- PeopleCert – ITIL Practice Guide: Knowledge Management
- ITIL Foundation – Version 5

**Einordnung**

Die dargestellten Beispiele, Workflows, Self-Service-Funktionen und Automatisierungen sind herstellerneutrale Praxisempfehlungen. ITIL schreibt weder bestimmte Portale noch konkrete Automatisierungsplattformen vor. Die technische Umsetzung hängt von den eingesetzten ITSM-, Identity-Management- und Workflow-Systemen der jeweiligen Organisation ab.

**Behandelter Framework-Stand:** ITIL Version 5  
**Zusätzlich berücksichtigt:** aktuelle ITIL-4-Practice-Guidance  
**Fachlicher Stand:** August 2026