Kapitel 1 – Grundlagen der Elektrotechnik

Datenverfügbarkeit - RAID

Datenverfügbarkeit

Verwaltung von Daten

Datenschutz vs Datensicherheit vs Informationssicherheit

Datenschutz

Datensicherheit

Informationssicherheit

Datenschutz vs Datensicherheit (485)

Datenschutz -Schutz von Personen

Datensicherheit -Schutz von Daten

Informationssicherheit -Schutz von Informationen

Datenschutz vs Datensicherheit (485)

Datenschutz -Schutz von Personen

Datensicherheit -Schutz von Daten

Schutz vor :

Informationssicherheit -Schutz von Informationen

Datenschutz vs Datensicherheit (485)

Datenschutz -Schutz von Personen

Informationssicherheit -Schutz von Informationen

Datensicherheit -Schutz von Daten

Datenverfügbarkeit / Data Availibility

Produkte und Dienste, die sicherstellen, dass

Datensicherheit vs. Datenverfügbarkeit

Datensicherheit vs. Datenverfügbarkeit

RAID

RAID Buch S. 362-365

RAID -Redundant Array of Independent Disks

Mehrere Festplatten werden zu einer logischen Einheit zusammengefasst

Ist für den User wie eine Festplatte ansprechbar Werden häufig auf Servern oder NAS eingesetzt

RAID -Redundant Array of Independent Disks

Wofür wird RAID eingesetzt

RAID 0

Steigerung der Schreib- und LesezugriffeRAID 1

RAID 1

Verbesserung der Datensicherheit Daten sollen ständig abrufbar sein

RAID -Redundant Array of Independent Disks

Wofür wird RAID eingesetzt

RAID 0

Steigerung der Schreib- und LesezugriffeRAID 1

RAID 1

Verbesserung der Datensicherheit Daten sollen ständig abrufbar sein

RAID -Redundant Array of Independent Disks

RAID -Redundant Array of Independent Disks

!!!RAID ersetzt kein Backup!!!

RAID -Redundant Array of Independent Disks

!!!RAID ersetzt kein Backup!!!

RAID -Redundant Array of Independent Disks

'RAID' erstmals 1988 Universtity of Berkley

Frage damals:

Problem:

Lösung:

RAID -Redundant Array of Independent Disks

Folgezeit

Verschiebung des Einsatzgrundes

Neuer Hauptaspekt

RAID -Verhältnis zwischen Schutzniveau und Leistung

Unterschiede bei RAID: Umsetzung und Level

Software/ Hardware Level

Unterschiede bei RAID: Umsetzung und Level

Software/ Hardware

Unterschiede bei RAID: Umsetzung und Level

Software

Hardware

Software für Windows und Mac

Windows

MacOS

Software vs Hardware

Software-RAID Hardware-RAID
Kosten niedrig hoch
CPU-Auslastung (Host) hoch niedrig
Performance niedrig hoch
Plattformunabhängigkeit nein ja
Betriebssystemabhängigkeit ja ja

Unterschiede bei RAID: Umsetzung und Level

Level

RAID-Level

Level

Vorsicht

RAID-Level

Mehrere Stufen

Leistungs -und Redundanzanforderungen

RAID-Level 0

Striping

Vorteil

Nachteil

RAID-Level 0

Striping

Vorteil

Nachteil

RAID-Level 1

RAID 1 -min. 2 Festplatten

Vorteil

Nachteil

RAID-Level 5

RAID 5 -min. 3 Festplatten

Vorteil

Nachteil

Paritätsinformationen

A B A XOR B
0 0 0
0 1 1
1 0 1
1 1 0

Paritätsinformationen

A B A XOR B
0 0 0
0 1 1
1 0 1
1 1 0

Ungerade Zahl 1 → 1

Paritätsinformationen

A B A XOR B
0 0 0
0 1 1
1 0 1
1 1 0

Paritätsinformationen

Platte 1 Platte 2 Platte 3 Parität
0 1 1
1 0 0
1 1 0
1 1 0

Paritätsinformationen

Platte 1 Platte 2 Platte 3 Parität
0 1 1 0
1 0 0 1
1 1 0 0
1 1 0 0

Paritätsinformationen

Platte 1 Platte 2 Platte 3 Parität
0 1 1 0
1 0 0 1
1 1 0 0
1 1 0 0

Paritätsinformationen

Platte 1 Platte 2 Platte 3 Parität
0 1 1 0
1 0 0 1
1 1 0 0
1 1 0 0

Paritätsinformationen: Entferne Platte 2 (CRASH)

Platte 1 Platte 3 Parität
0 1 0
1 0 1
1 0 0
1 0 0

Paritätsinformationen: Entferne Platte 2 (CRASH)

Platte 1 Platte 3 Parität
0 1 0
1 0 1
1 0 0
1 0 0

Paritätsinformationen: Entferne Platte 2 (CRASH)

Platte 1 Platte 3 Parität
0 1 0
1 0 1
1 0 0
1 0 0
Platte 2
1
0
1
1

RAID-Level

RAID 6 -min. 4 Festplatten

Nachteil

Vorteil

Risiko von Datenverlust minimiert

RAID-Level

RAID 10 -Strip of Mirrors

Vorteil

Nachteil

Raid 10, weil

RAID 1+0

RAID-Level

RAID 01 -Mirror of Stripes

Vorteil

Nutzbares Volumen

RAID 01, weil

RAID O+1

Übungen RAID

Übung 1

Ein RAID-5 ist bitweise XOR-Verknüpft.

Welche Bit müssen in die fehlenden Stellen eingetragen werden?

Übung 1

Ein RAID-5 ist bitweise XOR-Verknüpft.

Welche Bit müssen in die fehlenden Stellen eingetragen werden?

Übung 2

Eine zusammenhängende Datei wird aufgeteilt in die Datenpakete A-E auf einem RAID aus 5 Laufwerke gespeichert.

Wie werden die Datenpakete auf die Laufwerke verteilt? Verbinde

RAID 1

RAID 0+1

RAID 10

RAID 5

RAID 6

RAID(n,m) oder RAID n+m

RAID(n,m)

Neuere Bezeichnung von RAID-Systemen

Es werden nicht mehr RAID Level verwendet.

Stattdessen:

RAID(n,m) Beispiel RAID (5,2)

Fünf Platten im Verbund

Zwei Platten dürfen maximal ausfallen

→ entspricht RAID 6 mit fünf Platten

Leserate, Schreibrate, Gesamt-Speicherkapazität

Leserate (Datendurchsatzrate)

Schreibrate gesamt

GesamtSpeicherkapazität

Beispiel: Leserate, Schreibrate, Gesamt-Speicherkapazität

RAID 5

Gesamtkapazität

Datendurchsatz

4 Platten

je 1 TB Kapazität

n - m → 3 TB

Platte 4 für Parität

Lesen: 4 mal so groß wie bei Einzelplatte

Schreiben: 3 mal so groß wie bei Einzelplatte

Hot Spare und Hot Swapping

Hot-Spare-Platten + Hot-Swapping

Mehr Festplatten als vom RAID benötigt werden angeschlossen

RAID-Controller erkennt Defekt einer Platte:

JBOD und NRAID vs RAID

JBOD

NRAID

JBOD und NRAID

Zusammenschaltungen (Concatenations) von mehreren Festplatten

Kein Sicherheitsgewinn, da keine Redundanz

Kein Geschwindigkeitsgewinn -Daten werden einfach in Reihe geschrieben

RAID -Verhältnis zwischen Schutzniveau und Leistung

RAID-Level Mindestanzahl Platten Max. Ausfall ohne Datenverlust Bedingung Ausfallwahrscheinlichkeit (vereinfacht)
RAID 0 2 0 keine Redundanz Sehr hoch (jede Platte kritisch)
RAID 1 2 n-1 solange 1 Platte lebt Sehr gering
RAID 5 3 1 egal welche Platte Mittel
RAID 6 4 2 egal welche Platten Gering
RAID 10 4 1 bis n/2 je 1 pro Spiegelpaar Sehr gering
RAID 01 4 1 (meist) abhängig von Gruppe Höher als RAID 10
RAID-Level Mindestanzahl Platten Nettokapazität (bei N Platten gleicher Größe) Erklärung
2 N × Größe Volle Kapazität, keine Redundanz RAID 0
2 1 × Größe Spiegelung, nur eine Platte nutzbar RAID 1
3 (N - 1) × Größe Eine Platte für Parität RAID 5
4 (N - 2) × Größe Zwei Platten für Parität RAID 6
4 (N / 2) × Größe Spiegelung + Striping RAID 10
4 (N / 2) × Größe Striping + Spiegelung RAID 01

https://www.gservon.de/erklaerung-und-berechnung-raid-0-1-5-6-und-10/


Quellen

Elektrische Grundgrößen

Definition

Elektrische Grundgrößen beschreiben die wichtigsten physikalischen Größen der Elektrotechnik. Sie bilden die Grundlage für elektrische Berechnungen.

Grundgrößen

Größe Formelzeichen Einheit
Spannung U Volt (V)
Stromstärke I Ampere (A)
Widerstand R Ohm (Ω)
Leistung P Watt (W)

Merksatz

Prüfungshinweis

Formelzeichen und Einheiten dürfen nicht verwechselt werden.


Quellen


Gleichstrom und Wechselstrom

Definition

Elektrischer Strom wird in Gleichstrom (DC) und Wechselstrom (AC) unterschieden.

Gleichstrom (DC)

Beispiele

Wechselstrom (AC)

Beispiele

Merksatz

Prüfungshinweis

In Deutschland beträgt die Netzfrequenz 50 Hz.


Quellen


Reihen- und Parallelschaltung

Reihenschaltung

Parallelschaltung

Merksatz

Prüfungshinweis

Reihen- und Parallelschaltungen gehören zu den häufigsten Rechenaufgaben der IHK.


Quellen


Elektrische Sicherheit

Definition

Elektrische Sicherheit umfasst Maßnahmen zum Schutz von Personen und Betriebsmitteln vor den Gefahren des elektrischen Stroms.

Wichtige Schutzeinrichtungen

Merksatz

Der Personenschutz hat immer Vorrang vor dem Geräteschutz.

Prüfungshinweis

Der FI/RCD schützt Personen vor gefährlichen Fehlerströmen. Eine Sicherung schützt Leitungen vor Überlast und Kurzschluss.


Quellen


Schutzarten und Schutzklassen

Schutzklassen

Schutzklasse Beschreibung
I Schutz durch Schutzleiter (PE)
II Schutz durch doppelte oder verstärkte Isolierung
III Schutz durch Schutzkleinspannung (SELV/PELV)

Schutzarten (IP)

Die IP-Schutzart beschreibt den Schutz eines Gehäuses gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser.

Beispiel

IP65

Merksatz

Prüfungshinweis

Schutzklasse und Schutzart beschreiben unterschiedliche Eigenschaften und dürfen nicht verwechselt werden.


Quellen

Ohmsches Gesetz

Definition

Das Ohmsche Gesetz beschreibt den Zusammenhang zwischen Spannung (U), Stromstärke (I) und Widerstand (R).


Formeln


Einheiten

Größe Formelzeichen Einheit
Spannung U Volt (V)
Stromstärke I Ampere (A)
Widerstand R Ohm (Ω)

Voraussetzung

Das Ohmsche Gesetz gilt nur für ohmsche Widerstände bei konstanter Temperatur.


Merksatz

Kennt man zwei der drei Größen, kann die dritte berechnet werden.


Prüfungshinweis

In der IHK werden häufig Aufgaben gestellt, bei denen Spannung, Stromstärke oder Widerstand berechnet werden müssen.


Quellen

Gleichstrom und Wechselstrom

Definition

Elektrischer Strom wird in Gleichstrom (DC) und Wechselstrom (AC) unterschieden.


Gleichstrom (DC – Direct Current)

Beispiele


Wechselstrom (AC – Alternating Current)

Beispiele


Vergleich

Gleichstrom (DC) Wechselstrom (AC)
konstante Stromrichtung wechselnde Stromrichtung
konstante Polarität wechselnde Polarität
Batterie, Akku Stromnetz, Steckdose

Merksatz


Prüfungshinweis

Elektronische Geräte arbeiten intern meist mit Gleichstrom (DC). Netzteile wandeln den Wechselstrom (AC) aus dem Stromnetz in Gleichstrom (DC) um.


Quellen

Reihen- und Parallelschaltung

Definition

Elektrische Bauteile können in Reihen- oder Parallelschaltung miteinander verbunden werden. Beide Schaltungsarten unterscheiden sich im Verhalten von Spannung, Stromstärke und Widerstand.


Reihenschaltung

Eigenschaften:

Formel


Parallelschaltung

Eigenschaften:

Formel


Vergleich

Reihenschaltung Parallelschaltung
Stromstärke überall gleich Spannung überall gleich
Spannung teilt sich auf Stromstärke teilt sich auf
Widerstände addieren sich Gesamtwiderstand wird kleiner

Merksatz


Prüfungshinweis

Reihen- und Parallelschaltungen gehören zu den häufigsten Rechenaufgaben in der IHK-Abschlussprüfung. Die Formeln für den Gesamtwiderstand sollten sicher beherrscht werden.


Quellen

Elektrische Sicherheit

Definition

Elektrische Sicherheit umfasst alle Maßnahmen zum Schutz von Personen, Tieren und Sachwerten vor den Gefahren des elektrischen Stroms.


Gefahren des elektrischen Stroms


Schutzeinrichtungen

Schutzeinrichtung Aufgabe
Sicherung Schützt Leitungen vor Überlast und Kurzschluss.
FI-/RCD-Schutzschalter Schützt Personen vor gefährlichen Fehlerströmen.
Schutzleiter (PE) Leitet Fehlerströme sicher zur Erde ab.
Schutzisolierung Verhindert das Berühren spannungsführender Teile.

Schutzmaßnahmen


Merksatz


Prüfungshinweis

Sicherung und FI-/RCD haben unterschiedliche Aufgaben und dürfen nicht verwechselt werden.


Quellen

Schutzarten und Schutzklassen

Definition

Schutzarten und Schutzklassen dienen dem Schutz von Personen und elektrischen Betriebsmitteln. Sie beschreiben jedoch unterschiedliche Eigenschaften und dürfen nicht verwechselt werden.


Schutzklassen

Die Schutzklasse beschreibt die Schutzmaßnahme eines elektrischen Betriebsmittels gegen einen elektrischen Schlag.

Schutzklasse Beschreibung
I Schutz durch Schutzleiter (PE)
II Schutz durch doppelte oder verstärkte Isolierung
III Schutz durch Schutzkleinspannung (SELV/PELV)

Schutzarten (IP-Code)

Die IP-Schutzart beschreibt den Schutz eines Gehäuses gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser.

Aufbau

IP XY


Beispiele

Schutzart Bedeutung
IP20 Schutz gegen feste Fremdkörper ≥ 12,5 mm, kein Wasserschutz
IP44 Schutz gegen feste Fremdkörper ≥ 1 mm und Spritzwasser
IP54 Staubgeschützt und Spritzwasser geschützt
IP65 Staubdicht und geschützt gegen Strahlwasser
IP67 Staubdicht und geschützt gegen zeitweiliges Untertauchen

Merksatz


Prüfungshinweis

Schutzklasse und Schutzart werden in IHK-Prüfungen häufig miteinander verwechselt.


Quellen