5.3 SSD
Definition
Eine SSD ist ein nichtflüchtiger Massenspeicher auf Basis von Flash-Speicher.
SSD steht für Solid State Drive.
Funktionsweise
Daten werden elektronisch in Speicherzellen gespeichert.
Eine SSD besitzt keine beweglichen Teile.
Eigenschaften
| Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Speicherart | Flash-Speicher |
| Geschwindigkeit | schneller als HDD |
| Geräusch | geräuschlos |
| Stoßempfindlichkeit | unempfindlicher als HDD |
| Preis pro GB | meist höher als HDD |
Vorteile
- hohe Geschwindigkeit
- kurze Zugriffszeiten
- geräuschlos
- stoßunempfindlich
- geringer Stromverbrauch
Nachteile
- höherer Preis pro GB
- begrenzte Schreibzyklen
- Datenrettung oft schwieriger als bei HDD
Schnittstellen
Typische SSD-Schnittstellen:
- SATA
- M.2
- NVMe
- PCIe
Merksatz
Eine SSD speichert Daten elektronisch und besitzt keine beweglichen Teile.
Prüfungshinweis
In IHK-Aufgaben wird häufig zwischen HDD und SSD unterschieden.
Typische Fehler:
- SSD als magnetischen Speicher bezeichnen.
- SSD und RAM verwechseln.
- M.2 und NVMe gleichsetzen.
- SATA-SSD und NVMe-SSD nicht unterscheiden.
Quellen
- IT-Handbuch für Fachinformatiker