8.1 Stationäre Computer
Definition
Stationäre Computer sind Computersysteme, die für den festen Einsatz an einem Arbeitsplatz vorgesehen sind.
Sie sind normalerweise nicht für den mobilen Betrieb ausgelegt.
Beispiele
| Gerät | Beschreibung |
|---|---|
| Desktop-PC | klassischer Arbeitsplatzrechner |
| Tower-PC | PC-Gehäuse in Tower-Bauform |
| All-in-One-PC | Computer und Monitor in einem Gerät |
| Mini-PC | kompakter stationärer Computer |
| Thin Client | Arbeitsplatzgerät mit geringer lokaler Rechenleistung |
Eigenschaften
- fester Arbeitsplatz
- externe Peripheriegeräte möglich
- gute Erweiterbarkeit
- meist leistungsfähiger als mobile Geräte
- einfache Wartung und Aufrüstung
Vorteile
- gut erweiterbar
- gute Kühlung
- einfache Reparatur
- oft günstiger bei gleicher Leistung
Nachteile
- nicht mobil
- benötigt mehr Platz
- separate Peripherie notwendig
- höherer Stromverbrauch als mobile Geräte möglich
Merksatz
Stationäre Computer sind für den festen Einsatz am Arbeitsplatz gedacht.
Prüfungshinweis
In IHK-Aufgaben wird häufig zwischen stationären Computern, mobilen Computern und Thin Clients unterschieden.
Typische Fehler:
- All-in-One-PC als mobilen Computer einordnen.
- Thin Client mit vollwertigem Desktop-PC gleichsetzen.
- Erweiterbarkeit und Mobilität nicht unterscheiden.
Quellen
- IT-Handbuch für Fachinformatiker