Kapitel 6 – Gesamtwiederholung WISO

Seite 6.1 Gesamtübersicht aller WISO-Themen

Quelle: IHK/ZPA-Prüfungskatalog Fachinformatiker/Fachinformatikerin – Fachrichtung Systemintegration, 2. Auflage 2024. Bereich AP2 WISO.

6.1 Gesamtübersicht aller WISO-Themen

Hinweis

Dieses Kapitel ist kein eigener Bereich im IHK/ZPA-Prüfungskatalog.

Es dient nur zur Gesamtwiederholung aller WISO-Themen aus Kapitel 1 bis 5.

Die offiziellen WISO-Hauptbereiche nach Prüfungskatalog sind:


Gesamtstruktur WISO

Kapitel Thema Status
Kapitel 1 Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht offizieller WISO-Bereich
Kapitel 2 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes offizieller WISO-Bereich
Kapitel 3 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit offizieller WISO-Bereich
Kapitel 4 Umweltschutz offizieller WISO-Bereich
Kapitel 5 Vernetztes Zusammenarbeiten unter Nutzung digitaler Medien offizieller WISO-Bereich
Kapitel 6 Gesamtwiederholung WISO eigene Lernhilfe

Kapitel 1 – Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht

In diesem Kapitel geht es um Ausbildung, Arbeitsverhältnis, Rechte und Pflichten, Tarifrecht, Sozialversicherung und Entgelt.

Wichtige Themen


Besonders wichtig in Kapitel 1

Duales Ausbildungssystem

Ausbildung findet im Betrieb und in der Berufsschule statt.

Merksatz

Duale Ausbildung = Betrieb + Berufsschule.


Ausbildungsvertrag

Der Ausbildungsvertrag regelt die rechtliche Grundlage der Ausbildung.

Wichtige Inhalte sind zum Beispiel:


Rechte und Pflichten

Auszubildende müssen zum Beispiel:

Ausbildende müssen zum Beispiel:


Sozialversicherung

Die fünf Zweige der Sozialversicherung sind:

Sozialversicherung Risiko
Krankenversicherung Krankheit
Pflegeversicherung Pflegebedürftigkeit
Rentenversicherung Alter, Erwerbsminderung, Hinterbliebene
Arbeitslosenversicherung Arbeitslosigkeit
Unfallversicherung Arbeitsunfall und Berufskrankheit

Merksatz

Kranken, Pflege, Rente, Arbeitslosigkeit, Unfall.


Entgeltabrechnung

Begriff Bedeutung
Brutto Verdienst vor Abzügen
Netto Auszahlungsbetrag nach Abzügen
Lohnsteuer Steuerabzug vom Arbeitslohn
Sozialabgaben Beiträge zur Sozialversicherung

Merksatz

Brutto ist vor Abzug.
Netto ist nach Abzug.


Kapitel 2 – Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes

In diesem Kapitel geht es um Betrieb, Rechtsformen, Organisationsformen, wirtschaftliche Verflechtungen, Unternehmensziele, Arbeitsteilung, Verbände, Behörden und Arbeitnehmervertretungen.

Wichtige Themen


Besonders wichtig in Kapitel 2

Wirtschaftssektoren

Sektor Bedeutung Beispiel
primärer Sektor Rohstoffgewinnung Landwirtschaft, Bergbau
sekundärer Sektor Verarbeitung und Produktion Industrie, Handwerk
tertiärer Sektor Dienstleistungen IT-Service, Handel, Verwaltung

Merksatz

IT-Dienstleister gehören meistens zum tertiären Sektor.


Rechtsformen

Rechtsform Wichtigster Punkt
Einzelunternehmen Inhaber haftet persönlich
GbR mindestens zwei Personen, gemeinsamer Zweck
OHG Gesellschafter haften persönlich und unbeschränkt
KG Komplementär haftet voll, Kommanditist beschränkt
GmbH & Co. KG KG mit GmbH als Komplementär
GmbH Haftung grundsätzlich mit Gesellschaftsvermögen
AG Kapitalgesellschaft mit Aktien
gemeinnützige Organisation gemeinnütziger Zweck steht im Vordergrund

Organisationsformen

Organisationsform Kerngedanke
Einliniensystem ein direkter Vorgesetzter
Mehrliniensystem mehrere Vorgesetzte
Stabliniensystem Linie plus beratende Experten
Spartenorganisation Gliederung nach Produkten, Kunden oder Regionen
Matrixorganisation Fachabteilung plus Projektstruktur

Wirtschaftliche Verflechtungen

Begriff Bedeutung
Konzern mehrere Unternehmen unter gemeinsamer Leitung
Fusion Unternehmen schließen sich zusammen
Kartell Wettbewerbsabsprache zwischen Unternehmen

Kennzahlen

Begriff Formel Bedeutung
Produktivität Ausbringungsmenge / Einsatzmenge Mengenverhältnis
Wirtschaftlichkeit Ertrag / Aufwand finanzielles Verhältnis
Rentabilität Gewinn / eingesetztes Kapital × 100 Kapitalverzinsung

Kapitel 3 – Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit

In diesem Kapitel geht es um Arbeitsschutz, Gefährdungen, Ergonomie, Fluchtwege, Schutzzeichen, Verhalten bei Unfällen und Brandschutz.

Wichtige Themen


Besonders wichtig in Kapitel 3

Gefährdungsarten

Gefährdung Beispiel
mechanisch Stolpern über Kabel
elektrisch defektes Stromkabel
thermisch überhitztes Netzteil
chemisch Tonerstaub, Reinigungsmittel
ergonomisch falsche Monitorhöhe
akustisch Lärm im Serverraum
psychisch Zeitdruck, Rufbereitschaft

Belastung und Beanspruchung

Begriff Bedeutung
Belastung äußere Einwirkung auf den Menschen
Beanspruchung individuelle Wirkung dieser Belastung

Merksatz

Belastung kommt von außen.
Beanspruchung ist die Wirkung auf den Menschen.


Schutzart und Schutzklasse

Begriff Bedeutung
Schutzart Schutz gegen Fremdkörper, Berührung und Wasser
Schutzklasse Schutz gegen elektrischen Schlag

Sicherheitszeichen

Zeichenart Farbe Bedeutung
Verbotszeichen rot etwas ist verboten
Gebotszeichen blau etwas ist vorgeschrieben
Warnzeichen gelb Warnung vor Gefahr
Rettungszeichen grün Fluchtweg, Notausgang, Erste Hilfe
Brandschutzzeichen rot Feuerlöscher, Brandmelder

Notruf

Nummer Bedeutung
112 Feuerwehr und Rettungsdienst
110 Polizei

5 W-Fragen


Brandklassen

Brandklasse Bedeutung Beispiel
A feste Stoffe Papier, Holz
B flüssige oder flüssig werdende Stoffe Benzin, Öl
C Gase Propan, Butan
D Metalle Magnesium, Aluminiumstaub

Kapitel 4 – Umweltschutz

In diesem Kapitel geht es um Umweltbelastungen, IT-Prozesse, USV-Anlagen, Energie- und Ressourcenverwendung, Speicher- und Printmedien, Recycling, Entsorgung, Immissionsschutz, Nachhaltigkeit und Rechtsfolgen.

Wichtige Themen


Besonders wichtig in Kapitel 4

Umweltbelastungen im IT-Betrieb

Bereich Umweltbelastung
Serverraum Stromverbrauch, Wärme, Kühlung
Drucker Papier, Toner, Energie
Hardware Elektroschrott, Akkus
Netzwerk Dauerbetrieb von Geräten
Lager Verpackungen, Kartons, Plastik
Transport Lieferfahrten, Versand

USV-Anlage

USV bedeutet unterbrechungsfreie Stromversorgung.

Vorteil

Nachteil


Abfallhierarchie

1. Vermeiden
2. Wiederverwenden
3. Recyceln
4. Fachgerecht entsorgen

Merksatz

Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht.


Emission und Immission

Begriff Bedeutung
Emission etwas wird von einer Quelle abgegeben
Immission etwas wirkt auf Menschen oder Umwelt ein

Merksatz

Emission = geht raus.
Immission = kommt an.


Nachhaltigkeit

Bereich Bedeutung
ökologisch Umwelt schützen
ökonomisch langfristig wirtschaftlich handeln
sozial Menschen und Arbeitsbedingungen berücksichtigen

Kapitel 5 – Vernetztes Zusammenarbeiten unter Nutzung digitaler Medien

In diesem Kapitel geht es um respektvolle Zusammenarbeit, digitale Kommunikation, Persönlichkeitsrechte, Schutzziele, E-Mail, Netiquette, Social Media, Social Engineering, Compliance, Diversity und ethische Aspekte bei IT-Lösungen.

Wichtige Themen


Besonders wichtig in Kapitel 5

Informationstechnische Schutzziele

Schutzziel Bedeutung
Vertraulichkeit nur Berechtigte dürfen Informationen sehen
Integrität Informationen bleiben korrekt und unverändert
Verfügbarkeit Systeme und Informationen sind nutzbar
Authentizität Echtheit von Absendern, Nutzern oder Systemen
Nachvollziehbarkeit Vorgänge können später geprüft werden

Digitale Kommunikation

Gute digitale Kommunikation ist:


Social Engineering

Social Engineering bedeutet, dass Angreifer Menschen manipulieren, um an Informationen, Zugangsdaten oder Handlungen zu kommen.

Beispiele


Compliance

Compliance bedeutet, Regeln einzuhalten.

Dazu gehören:


Diversity und Ethik

IT-Lösungen sollen Menschen respektieren und möglichst fair, transparent und diskriminierungsfrei gestaltet sein.

Merksatz

Technisch möglich heißt nicht automatisch erlaubt oder richtig.


Gesamt-Merksätze WISO

Seite 6.2 Merksätze zu Kapitel 1 bis 5

Hinweis

Dieses Kapitel ist kein eigener Bereich im IHK/ZPA-Prüfungskatalog.

Es dient nur zur schnellen Wiederholung der offiziellen WISO-Themen aus Kapitel 1 bis 5.


Kapitel 1 – Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht

Duales Ausbildungssystem

Merksatz

Duales System = Betrieb + Berufsschule + IHK-Prüfung.


Ausbildungsvertrag

Merksatz

Der Ausbildungsvertrag regelt: Wer bildet wen, worin, wie lange und unter welchen Bedingungen aus?


Rechte und Pflichten in der Ausbildung

Auszubildende müssen:

Ausbildende müssen:

Merksatz

Der Azubi muss lernen wollen.
Der Betrieb muss Ausbildung ermöglichen.


Kündigung in der Ausbildung

Merksatz

In der Probezeit ist Kündigung einfach.
Nach der Probezeit braucht der Betrieb einen wichtigen Grund.


Arbeitsvertrag

Merksatz

Arbeitnehmer arbeiten und nehmen Rücksicht.
Arbeitgeber bezahlen und schützen.


Arbeitszeit, Urlaub und Krankheit

Merksatz

Mehr als 6 Stunden Arbeit = Pause ist Pflicht.


Tarifrecht

Merksatz

Tarifvertrag = kollektiv ausgehandelte Arbeitsbedingungen.


Betriebsrat und JAV

Merksatz

Betriebsrat = Beschäftigte.
JAV = Azubis und Jugendliche.


Sozialversicherung

Die fünf Zweige der Sozialversicherung sind:

Merksatz

Kranken, Pflege, Rente, Arbeitslosigkeit, Unfall.


Entgeltabrechnung

Merksatz

Brutto ist vor Abzug.
Netto ist nach Abzug.


Lebenslanges Lernen

Merksatz

In der IT ist Lernen keine Phase, sondern Daueraufgabe.


Kapitel 2 – Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes

Betrieb und Unternehmen

Merksatz

Betrieb = wo gearbeitet wird.
Unternehmen = rechtliche und wirtschaftliche Einheit.


Wirtschaftssektoren

Merksatz

Primär = Rohstoffe.
Sekundär = Produktion.
Tertiär = Dienstleistung.


Rechtsformen

Merksatz

Personengesellschaft = Personen stehen im Vordergrund.
Kapitalgesellschaft = Kapital und Gesellschaftsvermögen stehen im Vordergrund.


Organisationsformen

Merksatz

Einlinie = eine Linie.
Mehrlinie = mehrere Vorgesetzte.
Stablinie = Linie plus Beratung.
Matrix = Fachbereich plus Projekt.


Wirtschaftliche Verflechtungen

Merksatz

Konzern = gemeinsame Leitung.
Fusion = Zusammenschluss.
Kartell = Absprache gegen Wettbewerb.


Unternehmensziele

Merksatz

Unternehmen haben wirtschaftliche, soziale und ökologische Ziele.


Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Rentabilität

Merksatz

Produktivität = Menge.
Wirtschaftlichkeit = Ertrag zu Aufwand.
Rentabilität = Gewinn zu Kapital.


Arbeitsteilung

Merksatz

Arbeitsteilung macht spezialisiert, aber auch abhängig.


Globalisierung

Merksatz

Globalisierung verbindet Märkte weltweit.


Soziale Marktwirtschaft

Merksatz

Soziale Marktwirtschaft = Wettbewerb plus soziale Absicherung.


Verbände und Organisationen

Merksatz

Gewerkschaft = Arbeitnehmer.
Arbeitgeberverband = Arbeitgeber.
IHK = Ausbildung und Prüfung.


Behörden und Verwaltungen

Merksatz

Behörde = staatliche Stelle.
Verwaltung = öffentliche Aufgaben erledigen.


Kapitel 3 – Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit

Arbeitsschutz

Merksatz

Arbeitsschutz bedeutet: Gefahren erkennen, vermeiden und Gesundheit schützen.


Gefährdungsbeurteilung

Merksatz

Gefährdungsbeurteilung = Gefahr erkennen, Risiko bewerten, Schutzmaßnahme festlegen.


Gefährdungsarten

Merksatz

Gefährdungen können körperlich, technisch, chemisch, ergonomisch, akustisch oder psychisch sein.


Belastung und Beanspruchung

Merksatz

Belastung kommt von außen.
Beanspruchung wirkt innen.


Fürsorgepflicht

Merksatz

Fürsorgepflicht = Arbeitgeber muss Beschäftigte schützen.


Ergonomie

Merksatz

Ergonomie = Arbeitsplatz an den Menschen anpassen.


Fluchtwege und Notausgänge

Merksatz

Fluchtwege sind keine Lagerflächen.


Schutzart und Schutzklasse

Merksatz

Schutzart = Staub und Wasser.
Schutzklasse = elektrischer Schlag.


Sicherheitszeichen

Merksatz

Rot, Blau, Gelb, Grün: Verbot/Brand, Gebot, Warnung, Rettung.


Unfallverhalten

Merksatz

Erst Eigenschutz, dann helfen.


Notruf

Merksatz

112 rettet.
110 Polizei.
Beim Notruf warten, nicht selbst auflegen.


Brandschutz

Merksatz

Brandfall: melden, warnen, retten, flüchten, sammeln.


Brandklassen

Merksatz

A = Aschebildende feste Stoffe.
B = Brennbare Flüssigkeiten.
C = Gase.
D = Metalle.


Kapitel 4 – Umweltschutz

Umweltschutz im Betrieb

Merksatz

Umweltschutz beginnt im Alltag.


Umweltbelastungen durch IT-Prozesse

Merksatz

IT wirkt sauber, verbraucht aber Energie und Ressourcen.


USV-Anlagen

Merksatz

USV = mehr Verfügbarkeit, aber auch mehr Energie- und Akkuaufwand.


Energie- und Ressourcenverwendung

Merksatz

Nicht benötigte Geräte verbrauchen unnötig Strom.


Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

Merksatz

Rohstoffe, Hilfsstoffe und Betriebsstoffe sollen sparsam verwendet werden.


Speicher- und Printmedien

Merksatz

Datenträger nie einfach wegwerfen.


Recycling und Wiederverwendung

Merksatz

Vermeiden vor Wiederverwenden vor Recyceln vor Entsorgen.


Abfalltrennung und Entsorgung

Merksatz

IT-Abfälle brauchen richtige Trennung, Datenschutz und fachgerechte Entsorgung.


Duales System bei Verpackungen

Merksatz

Duales System bei Verpackungen = Mülltrennung.
Duale Ausbildung = Betrieb und Berufsschule.


Emission und Immission

Merksatz

Emission geht raus.
Immission kommt an.


Nachhaltigkeit

Merksatz

Nachhaltig heißt: langfristig sinnvoll, nicht nur kurzfristig billig.


Rechtsfolgen bei Umweltverstößen

Merksatz

Umweltschutz ist nicht freiwillig egal, sondern kann rechtliche Folgen haben.


Kapitel 5 – Vernetztes Zusammenarbeiten unter Nutzung digitaler Medien

Wertschätzende Zusammenarbeit

Merksatz

Gute Teamarbeit ist fachlich und menschlich.


Interdisziplinarität

Merksatz

IT betrifft selten nur IT.


Interkulturalität

Merksatz

Interkulturalität = Unterschiede respektvoll berücksichtigen.


Digitale Medien

Merksatz

Vor dem Teilen prüfen: Inhalt, Zweck, Empfänger.


Persönlichkeitsrechte

Merksatz

Andere Menschen digital nicht bloßstellen.


Informationstechnische Schutzziele

Merksatz

V-I-V merken: Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit.


Dienstliche E-Mails

Merksatz

Vor dem Senden prüfen: Empfänger, Inhalt, Anhang.


Netiquette

Merksatz

Netiquette = gutes Benehmen online.


Social Media

Merksatz

Privat gepostet kann berufliche Folgen haben.


Social Engineering

Merksatz

Social Engineering greift den Menschen an.


Compliance

Merksatz

Compliance = Regeln einhalten.


Diversity und Gender-Neutralität

Merksatz

Diversity = Vielfalt respektieren.


Ethische Aspekte bei IT-Lösungen

Merksatz

Technisch möglich heißt nicht automatisch erlaubt oder richtig.


Super-Kurz-Merksätze für die Prüfung

Seite 6.3 Häufige Verwechslungsfragen

Hinweis

Dieses Kapitel ist kein eigener Bereich im IHK/ZPA-Prüfungskatalog.

Es dient nur dazu, typische Begriffe zu unterscheiden, die in der Prüfung leicht verwechselt werden können.


1. Betrieb oder Unternehmen?

Begriff Bedeutung
Betrieb organisatorische Einheit, in der gearbeitet wird
Unternehmen rechtliche und wirtschaftliche Einheit

Beispiel

Ein Unternehmen kann mehrere Betriebe oder Standorte haben.

Merksatz

Betrieb = wo gearbeitet wird.
Unternehmen = rechtliche und wirtschaftliche Einheit.


Prüfungsfrage

Was ist der Unterschied zwischen Betrieb und Unternehmen?

Antwort anzeigen

Ein Betrieb ist eine organisatorische Einheit, in der Güter hergestellt oder Dienstleistungen erbracht werden.

Ein Unternehmen ist die rechtliche und wirtschaftliche Einheit. Ein Unternehmen kann aus mehreren Betrieben bestehen.


2. Duales Ausbildungssystem oder Duales System bei Verpackungen?

Begriff Bedeutung
Duales Ausbildungssystem Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule
Duales System bei Verpackungen Sammlung und Verwertung von Verkaufsverpackungen

Merksatz

Duale Ausbildung = Betrieb + Berufsschule.
Duales System Verpackung = Mülltrennung und Verwertung.


Prüfungsfrage

Was ist der Unterschied zwischen dualem Ausbildungssystem und Dualem System bei Verpackungen?

Antwort anzeigen

Das duale Ausbildungssystem bedeutet, dass die Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule stattfindet.

Das Duale System bei Verpackungen betrifft die Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verpackungsabfällen.


3. Brutto oder Netto?

Begriff Bedeutung
Brutto Verdienst vor Abzügen
Netto Auszahlungsbetrag nach Abzügen

Typische Abzüge

Merksatz

Brutto ist vor Abzug.
Netto ist nach Abzug.


Prüfungsfrage

Was ist der Unterschied zwischen Brutto und Netto?

Antwort anzeigen

Brutto ist der Verdienst vor Abzügen. Netto ist der Betrag, der nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben ausgezahlt wird.


4. Fortbildung oder Umschulung?

Begriff Bedeutung
Fortbildung baut auf einem bestehenden Beruf auf
Umschulung führt zu einem neuen Beruf

Beispiel Fortbildung

Ein Fachinformatiker macht eine Weiterbildung im Bereich IT-Sicherheit.

Beispiel Umschulung

Eine Person aus einem anderen Beruf wird zum Fachinformatiker für Systemintegration umgeschult.

Merksatz

Fortbildung = im Beruf besser werden.
Umschulung = neuer Beruf.


Prüfungsfrage

Was ist der Unterschied zwischen Fortbildung und Umschulung?

Antwort anzeigen

Eine Fortbildung erweitert oder vertieft Kenntnisse in einem bestehenden Beruf.

Eine Umschulung qualifiziert für einen neuen Beruf.


5. Gewerkschaft oder Arbeitgeberverband?

Begriff Vertritt
Gewerkschaft Arbeitnehmer
Arbeitgeberverband Arbeitgeber

Beispiel

In Tarifverhandlungen verhandeln Gewerkschaften auf Arbeitnehmerseite und Arbeitgeberverbände oder einzelne Arbeitgeber auf Arbeitgeberseite.

Merksatz

Gewerkschaft = Arbeitnehmer.
Arbeitgeberverband = Arbeitgeber.


Prüfungsfrage

Wer vertritt Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen?

Antwort anzeigen

Gewerkschaften vertreten Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen.


6. Betriebsrat oder JAV?

Begriff Vertritt
Betriebsrat Arbeitnehmer im Betrieb
JAV Jugendliche und Auszubildende

Wichtig

Eine JAV gibt es grundsätzlich nur, wenn auch ein Betriebsrat besteht und die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Merksatz

Betriebsrat = Beschäftigte.
JAV = Azubis und Jugendliche.


Prüfungsfrage

Kann es eine JAV ohne Betriebsrat geben?

Antwort anzeigen

Nein. Eine Jugend- und Auszubildendenvertretung setzt grundsätzlich voraus, dass es einen Betriebsrat gibt.


7. Betriebsrat oder Personalrat?

Begriff Bereich
Betriebsrat private Betriebe
Personalrat öffentlicher Dienst
Begriff Gesetzliche Grundlage
Betriebsrat Betriebsverfassungsgesetz
Personalrat Personalvertretungsgesetze

Merksatz

Betriebsrat = Privatwirtschaft.
Personalrat = öffentlicher Dienst.


Prüfungsfrage

Was ist der Unterschied zwischen Betriebsrat und Personalrat?

Antwort anzeigen

Der Betriebsrat ist die Interessenvertretung der Arbeitnehmer in privaten Betrieben.

Der Personalrat ist die Interessenvertretung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst.


8. Arbeitsvertrag oder Ausbildungsvertrag?

Vertrag Bedeutung
Arbeitsvertrag regelt ein normales Arbeitsverhältnis
Ausbildungsvertrag regelt die Berufsausbildung

Arbeitsvertrag

Der Arbeitnehmer schuldet Arbeitsleistung.
Der Arbeitgeber schuldet Vergütung.

Ausbildungsvertrag

Der Auszubildende soll berufliche Handlungsfähigkeit erwerben.
Der Ausbildende muss eine ordnungsgemäße Ausbildung ermöglichen.

Merksatz

Arbeitsvertrag = arbeiten gegen Lohn.
Ausbildungsvertrag = lernen und ausgebildet werden.


Prüfungsfrage

Warum ist ein Ausbildungsvertrag nicht einfach nur ein normaler Arbeitsvertrag?

Antwort anzeigen

Weil beim Ausbildungsvertrag die Ausbildung im Mittelpunkt steht. Der Betrieb muss berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln.


9. Kündigung während oder nach der Probezeit?

Zeitpunkt Regel
während der Probezeit Kündigung ohne Frist möglich
nach der Probezeit durch Betrieb nur aus wichtigem Grund fristlos
nach der Probezeit durch Azubi mit 4 Wochen Frist, wenn Ausbildung aufgegeben oder Beruf gewechselt wird

Merksatz

In der Probezeit ist Kündigung einfach.
Nach der Probezeit braucht der Betrieb einen wichtigen Grund.


Prüfungsfrage

Wie kann der Betrieb nach der Probezeit kündigen?

Antwort anzeigen

Nach der Probezeit kann der Betrieb das Ausbildungsverhältnis nur aus wichtigem Grund fristlos kündigen.


10. Produktivität, Wirtschaftlichkeit oder Rentabilität?

Begriff Formel Bedeutung
Produktivität Ausbringungsmenge / Einsatzmenge Mengenverhältnis
Wirtschaftlichkeit Ertrag / Aufwand finanzielles Verhältnis
Rentabilität Gewinn / eingesetztes Kapital × 100 Kapitalverzinsung

Beispiel Produktivität

60 Tickets in 6 Stunden = 10 Tickets pro Stunde.

Beispiel Wirtschaftlichkeit

8.000 € Ertrag / 10.000 € Aufwand = 0,8.
Das ist unwirtschaftlich.

Beispiel Rentabilität

20.000 € Gewinn / 200.000 € Kapital × 100 = 10 %.

Merksatz

Produktivität = Menge.
Wirtschaftlichkeit = Ertrag zu Aufwand.
Rentabilität = Gewinn zu Kapital.


Prüfungsfrage

Ein Unternehmen möchte wissen, ob ein Auftrag finanziell sinnvoll ist. Welche Kennzahl passt am besten?

Antwort anzeigen

Wirtschaftlichkeit, weil sie Ertrag und Aufwand vergleicht.


11. Aufwand oder Kosten?

Begriff Bedeutung
Aufwand Werteverbrauch in der Buchhaltung
Kosten betriebsbedingter Werteverbrauch

Für WISO wichtig

In einfachen Prüfungsaufgaben reicht oft:

Aufwand ist das, was für eine Leistung eingesetzt oder verbraucht wird.

Beispiel

Personalkosten, Materialverbrauch und Stromkosten können Aufwand beziehungsweise Kosten eines Auftrags sein.

Merksatz

Im WISO-Kontext: Aufwand = was eingesetzt oder verbraucht wird.


Prüfungsfrage

Was bedeutet Wirtschaftlichkeit?

Antwort anzeigen

Wirtschaftlichkeit beschreibt das Verhältnis von Ertrag zu Aufwand.


12. Konzern, Fusion oder Kartell?

Begriff Bedeutung
Konzern mehrere rechtlich selbstständige Unternehmen unter gemeinsamer Leitung
Fusion Unternehmen schließen sich zusammen
Kartell Unternehmen treffen Wettbewerbsabsprachen

Beispiel Konzern

Eine Muttergesellschaft besitzt mehrere Tochterunternehmen.

Beispiel Fusion

Zwei Unternehmen schließen sich zu einem größeren Unternehmen zusammen.

Beispiel Kartell

Mehrere Unternehmen sprechen Preise ab.

Merksatz

Konzern = gemeinsame Leitung.
Fusion = Zusammenschluss.
Kartell = Wettbewerbsabsprache.


Prüfungsfrage

Mehrere Unternehmen sprechen heimlich Preise ab. Was ist das?

Antwort anzeigen

Das ist ein Kartell beziehungsweise eine Preisabsprache. Wettbewerbsbeschränkende Kartelle sind in der Regel verboten.


13. Einliniensystem, Mehrliniensystem oder Stabliniensystem?

Organisationsform Bedeutung
Einliniensystem jeder Mitarbeiter hat genau einen direkten Vorgesetzten
Mehrliniensystem Mitarbeiter können mehrere Vorgesetzte haben
Stabliniensystem Linie mit beratenden Stabsstellen

Merksatz

Einlinie = eine Leitung.
Mehrlinie = mehrere Leitungen.
Stablinie = Linie plus Beratung.


Prüfungsfrage

Welche Organisationsform hat klare Weisungswege, aber oft lange Entscheidungswege?

Antwort anzeigen

Das Einliniensystem.


14. Spartenorganisation oder Matrixorganisation?

Organisationsform Bedeutung
Spartenorganisation Gliederung nach Produkten, Kunden oder Regionen
Matrixorganisation Kombination aus Fachabteilung und Projektstruktur

Beispiel Spartenorganisation

Beispiel Matrixorganisation

Ein Mitarbeiter gehört fachlich zum Netzwerkteam und arbeitet gleichzeitig im Projekt „Standortmigration“.

Merksatz

Sparte = Produkt, Kunde oder Region.
Matrix = Fachbereich plus Projekt.


Prüfungsfrage

Ein Mitarbeiter ist gleichzeitig einer Fachabteilung und einem Projekt zugeordnet. Welche Organisationsform ist das?

Antwort anzeigen

Das ist eine Matrixorganisation.


15. Aufbauorganisation oder Ablauforganisation?

Begriff Bedeutung
Aufbauorganisation Struktur des Unternehmens
Ablauforganisation Arbeitsabläufe und Reihenfolge von Tätigkeiten

Beispiel Aufbauorganisation

Geschäftsführung → IT-Leitung → Support-Team.

Beispiel Ablauforganisation

Ticket kommt rein → Analyse → Lösung → Test → Ticket schließen.

Merksatz

Aufbau = Wer ist wofür zuständig?
Ablauf = In welcher Reihenfolge passiert etwas?


Prüfungsfrage

Was beschreibt die Ablauforganisation?

Antwort anzeigen

Die Ablauforganisation beschreibt die Reihenfolge und den Ablauf von Arbeitsprozessen.


16. Primärer, sekundärer oder tertiärer Sektor?

Sektor Bedeutung Beispiel
primär Rohstoffgewinnung Landwirtschaft, Bergbau
sekundär Verarbeitung und Produktion Industrie, Handwerk
tertiär Dienstleistungen IT-Service, Handel, Verwaltung

Merksatz

Primär = Rohstoffe.
Sekundär = Produktion.
Tertiär = Dienstleistungen.


Prüfungsfrage

Zu welchem Wirtschaftssektor gehören IT-Dienstleister meistens?

Antwort anzeigen

Meistens zum tertiären Sektor, weil IT-Dienstleister Dienstleistungen anbieten.


17. Soziale Marktwirtschaft oder freie Marktwirtschaft?

Begriff Bedeutung
freie Marktwirtschaft Markt regelt möglichst viel selbst
soziale Marktwirtschaft Wettbewerb plus sozialer Ausgleich und staatliche Regeln

Wichtig für Deutschland

Deutschland hat eine soziale Marktwirtschaft.

Beispiele für sozialen Ausgleich

Merksatz

Soziale Marktwirtschaft = Wettbewerb plus soziale Absicherung.


Prüfungsfrage

Was ist der Grundgedanke der sozialen Marktwirtschaft?

Antwort anzeigen

Die soziale Marktwirtschaft verbindet freien Wettbewerb mit sozialem Ausgleich und staatlichen Regeln.


18. Behörde oder Verwaltung?

Begriff Bedeutung
Behörde konkrete staatliche Stelle
Verwaltung Tätigkeit oder System zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben

Beispiel

Das Finanzamt ist eine Behörde.
Steuerbearbeitung ist Verwaltungstätigkeit.

Merksatz

Behörde = Stelle.
Verwaltung = Tätigkeit.


Prüfungsfrage

Welche Behörde ist für Steuern zuständig?

Antwort anzeigen

Das Finanzamt.


19. Berufsgenossenschaft oder Krankenkasse?

Stelle Zuständig für
Berufsgenossenschaft gesetzliche Unfallversicherung
Krankenkasse gesetzliche Krankenversicherung und Pflegeversicherung

Beispiel Berufsgenossenschaft

Arbeitsunfall oder Berufskrankheit.

Beispiel Krankenkasse

Krankheit außerhalb eines Arbeitsunfalls.

Merksatz

Arbeitsunfall = Berufsgenossenschaft.
Krankheit = Krankenkasse.


Prüfungsfrage

Wer ist Träger der gesetzlichen Unfallversicherung?

Antwort anzeigen

Die Berufsgenossenschaft beziehungsweise der zuständige Unfallversicherungsträger.


20. Belastung oder Beanspruchung?

Begriff Bedeutung
Belastung äußere Einwirkung auf den Menschen
Beanspruchung individuelle Wirkung dieser Belastung

Beispiel

Lärm ist eine Belastung.
Kopfschmerzen oder Stress durch Lärm sind Beanspruchung.

Merksatz

Belastung kommt von außen.
Beanspruchung wirkt innen.


Prüfungsfrage

Was ist der Unterschied zwischen Belastung und Beanspruchung?

Antwort anzeigen

Belastung ist eine äußere Einwirkung auf den Menschen. Beanspruchung ist die individuelle Wirkung dieser Belastung auf den Menschen.


21. Schutzart oder Schutzklasse?

Begriff Bedeutung
Schutzart Schutz gegen Fremdkörper, Berührung und Wasser
Schutzklasse Schutz gegen elektrischen Schlag

Beispiel Schutzart

IP44, IP54, IP65.

Beispiel Schutzklasse

Schutzklasse I, II, III.

Merksatz

Schutzart = Staub und Wasser.
Schutzklasse = elektrischer Schlag.


Prüfungsfrage

Was beschreibt die IP-Schutzart?

Antwort anzeigen

Die IP-Schutzart beschreibt, wie gut ein elektrisches Gerät gegen Fremdkörper, Berührung und Wasser geschützt ist.


22. Schutzklasse I, II oder III?

Schutzklasse Bedeutung
Schutzklasse I Schutzleiter vorhanden
Schutzklasse II doppelte oder verstärkte Isolierung
Schutzklasse III Schutz durch Schutzkleinspannung

Merksatz

I = Schutzleiter.
II = doppelt isoliert.
III = Kleinspannung.


Prüfungsfrage

Was ist typisch für Schutzklasse II?

Antwort anzeigen

Geräte der Schutzklasse II haben eine doppelte oder verstärkte Isolierung und benötigen keinen Schutzleiter.


23. CE-Zeichen oder GS-Zeichen?

Zeichen Bedeutung
CE Hersteller erklärt Einhaltung grundlegender EU-Anforderungen
GS geprüfte Sicherheit durch unabhängige Prüfstelle

Wichtig

CE ist keine unabhängige Qualitätsauszeichnung.

Merksatz

CE = Herstellererklärung.
GS = geprüfte Sicherheit.


Prüfungsfrage

Was bedeutet das CE-Zeichen?

Antwort anzeigen

Das CE-Zeichen bedeutet, dass der Hersteller erklärt, dass das Produkt grundlegende EU-Anforderungen erfüllt. Es ist keine unabhängige Qualitätsauszeichnung.


24. Verbotszeichen, Gebotszeichen, Warnzeichen, Rettungszeichen oder Brandschutzzeichen?

Zeichenart Farbe Bedeutung
Verbotszeichen rot etwas ist verboten
Gebotszeichen blau etwas ist vorgeschrieben
Warnzeichen gelb Warnung vor Gefahr
Rettungszeichen grün Fluchtweg, Notausgang, Erste Hilfe
Brandschutzzeichen rot Feuerlöscher, Brandmelder

Merksatz

Rot = Verbot oder Brand.
Blau = Gebot.
Gelb = Warnung.
Grün = Rettung.


Prüfungsfrage

Welche Farbe haben Rettungszeichen?

Antwort anzeigen

Rettungszeichen sind grün.


25. Notruf 112 oder 110?

Nummer Bedeutung
112 Feuerwehr und Rettungsdienst
110 Polizei

Merksatz

112 rettet.
110 Polizei.


Prüfungsfrage

Welche Notrufnummer gilt für Feuerwehr und Rettungsdienst?

Antwort anzeigen

Die 112.


26. Brandklasse A, B, C oder D?

Brandklasse Bedeutung Beispiel
A feste Stoffe Holz, Papier, Karton
B flüssige oder flüssig werdende Stoffe Benzin, Öl, Lacke
C Gase Propan, Butan, Erdgas
D Metalle Magnesium, Aluminiumstaub

Merksatz

A = Aschebildende feste Stoffe.
B = Brennbare Flüssigkeiten.
C = Gase.
D = Metalle.


Prüfungsfrage

Zu welcher Brandklasse gehören Papier und Holz?

Antwort anzeigen

Papier und Holz gehören zur Brandklasse A, weil es feste Stoffe sind, die meist unter Glutbildung brennen.


27. Emission oder Immission?

Begriff Bedeutung
Emission etwas wird von einer Quelle abgegeben
Immission etwas wirkt auf Menschen oder Umwelt ein

Beispiel

Ein Serverlüfter erzeugt Lärm. Das ist die Emission.
Der Mitarbeiter hört den Lärm. Das ist die Immission.

Merksatz

Emission geht raus.
Immission kommt an.


Prüfungsfrage

Was ist der Unterschied zwischen Emission und Immission?

Antwort anzeigen

Emission bedeutet, dass etwas von einer Quelle abgegeben wird. Immission bedeutet, dass diese Einwirkung bei Menschen oder Umwelt ankommt.


28. Wiederverwendung oder Recycling?

Begriff Bedeutung
Wiederverwendung ein Produkt wird erneut genutzt
Recycling Material wird aufbereitet und als Rohstoff genutzt

Beispiel Wiederverwendung

Ein alter Monitor wird an einem Testarbeitsplatz weitergenutzt.

Beispiel Recycling

Ein defektes Gerät wird zerlegt und Rohstoffe werden zurückgewonnen.

Merksatz

Wiederverwendung = Produkt weiter nutzen.
Recycling = Material zurückgewinnen.


Prüfungsfrage

Was ist der Unterschied zwischen Wiederverwendung und Recycling?

Antwort anzeigen

Wiederverwendung bedeutet, dass ein Produkt erneut benutzt wird. Recycling bedeutet, dass Material aufbereitet und als Rohstoff wieder genutzt wird.


29. Abfallvermeidung oder Abfallreduzierung?

Begriff Bedeutung Beispiel
Abfallvermeidung Abfall entsteht gar nicht Dokument wird nicht gedruckt
Abfallreduzierung weniger Abfall entsteht Dokument wird doppelseitig gedruckt

Merksatz

Vermeidung = gar kein Abfall.
Reduzierung = weniger Abfall.


Prüfungsfrage

Was ist besser: Abfall vermeiden oder Abfall recyceln?

Antwort anzeigen

Abfall vermeiden ist besser, weil dann gar kein Abfall entsteht. Recycling ist sinnvoll, wenn Abfall nicht vermieden werden kann.


30. Speichermedien oder Printmedien?

Begriff Beispiele
Speichermedien Festplatten, SSDs, USB-Sticks, Backup-Bänder
Printmedien Papier, Ausdrucke, Toner, Tinte, Druckerkartuschen

Merksatz

Speichermedien speichern Daten.
Printmedien hängen mit Drucken zusammen.


Prüfungsfrage

Warum müssen Speichermedien besonders sorgfältig entsorgt werden?

Antwort anzeigen

Weil Speichermedien Elektroschrott enthalten und gleichzeitig vertrauliche oder personenbezogene Daten gespeichert haben können.


31. Datenschutz oder Umweltschutz bei Datenträgern?

Bereich Ziel
Datenschutz Daten dürfen nicht in falsche Hände geraten
Umweltschutz Rohstoffe sollen recycelt und Schadstoffe korrekt entsorgt werden

Wichtig

Bei Datenträgern muss beides beachtet werden.

Merksatz

Datenträger = Datenschutz + Umweltschutz.


Prüfungsfrage

Reicht es, eine Datei zu löschen, bevor man einen Datenträger entsorgt?

Antwort anzeigen

Nein. Einfaches Löschen reicht oft nicht aus, weil Daten wiederhergestellt werden können. Datenträger müssen sicher gelöscht oder vernichtet werden.


32. USV-Nutzen oder USV-Umweltproblem?

Sichtweise Bedeutung
Nutzen schützt bei Stromausfall, erhöht Verfügbarkeit
Umweltproblem zusätzlicher Stromverbrauch, Akkus, Entsorgung

Merksatz

USV = gut für Verfügbarkeit, aber zusätzlicher Akku- und Energieaufwand.


Prüfungsfrage

Warum kann eine USV aus Umweltsicht problematisch sein?

Antwort anzeigen

Eine USV verbraucht Energie, erzeugt Wärme und enthält Akkus, die regelmäßig ersetzt und fachgerecht entsorgt werden müssen.


33. Vertraulichkeit, Integrität oder Verfügbarkeit?

Schutzziel Bedeutung
Vertraulichkeit nur Berechtigte dürfen Informationen sehen
Integrität Informationen bleiben korrekt und unverändert
Verfügbarkeit Systeme und Informationen sind nutzbar

Beispiel Vertraulichkeit

Kundendaten dürfen nicht an falsche Personen gesendet werden.

Beispiel Integrität

Eine Konfigurationsdatei darf nicht unbemerkt verändert werden.

Beispiel Verfügbarkeit

Das Ticketsystem muss erreichbar sein.

Merksatz

Vertraulichkeit = geheim.
Integrität = korrekt.
Verfügbarkeit = erreichbar.


Prüfungsfrage

Ein Ticketsystem ist wegen eines Ausfalls nicht erreichbar. Welches Schutzziel ist betroffen?

Antwort anzeigen

Die Verfügbarkeit ist betroffen.


34. Authentizität oder Nachvollziehbarkeit?

Schutzziel Bedeutung
Authentizität Echtheit von Absendern, Nutzern oder Systemen
Nachvollziehbarkeit Vorgänge können später geprüft werden

Beispiel Authentizität

Ist die E-Mail wirklich vom Geschäftsführer?

Beispiel Nachvollziehbarkeit

Wer hat wann welche Änderung im System vorgenommen?

Merksatz

Authentizität = echt?
Nachvollziehbarkeit = später prüfbar?


Prüfungsfrage

Warum ist Authentizität bei E-Mails wichtig?

Antwort anzeigen

Weil geprüft werden muss, ob der Absender wirklich echt ist und es sich nicht um eine gefälschte Nachricht handelt.


35. Datenschutz oder Persönlichkeitsrecht?

Begriff Schwerpunkt
Datenschutz Schutz personenbezogener Daten
Persönlichkeitsrecht Schutz von Würde, Privatsphäre und persönlicher Entfaltung

Beispiel Datenschutz

Kundendaten dürfen nicht unberechtigt weitergegeben werden.

Beispiel Persönlichkeitsrecht

Ein Foto eines Kollegen darf nicht ohne Zustimmung veröffentlicht werden.

Merksatz

Datenschutz = personenbezogene Daten.
Persönlichkeitsrecht = Mensch und Privatsphäre.


Prüfungsfrage

Warum darf man ein Foto von Kollegen nicht einfach veröffentlichen?

Antwort anzeigen

Weil das Recht am eigenen Bild und Persönlichkeitsrechte betroffen sind. In der Regel braucht man eine Zustimmung.


36. CC oder BCC?

Feld Bedeutung
CC Empfänger sind für alle sichtbar
BCC Empfänger sind für andere nicht sichtbar

Typisches Problem

Bei großen externen Empfängerlisten kann CC oder „An“ dazu führen, dass alle E-Mail-Adressen sichtbar sind.

Merksatz

CC sichtbar.
BCC verborgen.


Prüfungsfrage

Warum kann eine offene Empfängerliste problematisch sein?

Antwort anzeigen

Weil E-Mail-Adressen für alle sichtbar werden können. Das kann ein Datenschutzproblem sein.


37. Netiquette oder Compliance?

Begriff Bedeutung
Netiquette höfliche Umgangsformen in digitaler Kommunikation
Compliance Einhaltung von Gesetzen, Regeln und internen Vorgaben

Beispiel Netiquette

Sachlich und höflich im Chat schreiben.

Beispiel Compliance

Keine unlizenzierte Software installieren.

Merksatz

Netiquette = gutes Benehmen online.
Compliance = Regeln einhalten.


Prüfungsfrage

Was bedeutet Compliance?

Antwort anzeigen

Compliance bedeutet, dass sich Unternehmen und Beschäftigte an Gesetze, Vorschriften, interne Regeln und ethische Grundsätze halten.


38. Phishing, Vishing oder Smishing?

Methode Bedeutung
Phishing Betrug per E-Mail oder gefälschter Website
Vishing Betrug per Telefon
Smishing Betrug per SMS oder Messenger

Merksatz

Phishing = Mail/Web.
Vishing = Voice/Telefon.
Smishing = SMS/Messenger.


Prüfungsfrage

Ein Angreifer ruft an und gibt sich als IT-Support aus. Welche Methode ist das?

Antwort anzeigen

Das ist Vishing, also Social Engineering per Telefon.


39. Social Engineering oder technischer Angriff?

Angriff Schwerpunkt
Social Engineering Manipulation von Menschen
technischer Angriff Ausnutzen technischer Schwachstellen

Beispiel Social Engineering

Jemand fordert telefonisch dein Passwort an.

Beispiel technischer Angriff

Eine ungepatchte Sicherheitslücke wird ausgenutzt.

Merksatz

Social Engineering greift den Menschen an.


Prüfungsfrage

Was ist Social Engineering?

Antwort anzeigen

Social Engineering ist eine Angriffsmethode, bei der Menschen manipuliert werden, um Informationen, Zugangsdaten oder bestimmte Handlungen zu erhalten.


40. Diversity oder Gender-Neutralität?

Begriff Bedeutung
Diversity Vielfalt von Menschen berücksichtigen
Gender-Neutralität geschlechtergerechte oder geschlechtsneutrale Ansprache

Beispiel Diversity

Software barrierearm und verständlich für unterschiedliche Nutzergruppen gestalten.

Beispiel Gender-Neutralität

„Beschäftigte“ statt „Mitarbeiter“ schreiben.

Merksatz

Diversity = Vielfalt.
Gender-Neutralität = faire Sprache bezogen auf Geschlecht.


Prüfungsfrage

Was bedeutet Diversity?

Antwort anzeigen

Diversity bedeutet Vielfalt. Im Betrieb meint das unterschiedliche Eigenschaften, Erfahrungen und Hintergründe von Menschen.


Schnelltest: Was wird verwechselt?

Beantworte ohne nachzuschauen:


Merksätze für Verwechslungsfragen

Seite 6.4 Rechenaufgaben und Formeln

Hinweis

Dieses Kapitel ist kein eigener Bereich im IHK/ZPA-Prüfungskatalog.

Es dient nur zum Üben typischer WISO-Rechenaufgaben.

Besonders wichtig sind:


1. Produktivität

Formel

Produktivität = Ausbringungsmenge / Einsatzmenge

Einfach gesagt

Produktivität zeigt, wie viel Ergebnis mit einem bestimmten Einsatz erreicht wird.

Beispiel

Ein Supportteam bearbeitet 80 Tickets in 8 Stunden.

Produktivität = 80 Tickets / 8 Stunden

Produktivität = 10 Tickets pro Stunde

Merksatz

Produktivität betrachtet Mengen.


Übungsaufgabe 1

Ein Techniker richtet 12 Arbeitsplätze in 6 Stunden ein. Wie hoch ist die Produktivität?

Antwort anzeigen

Produktivität = Ausbringungsmenge / Einsatzmenge

Produktivität = 12 Arbeitsplätze / 6 Stunden

Produktivität = 2 Arbeitsplätze pro Stunde


Übungsaufgabe 2

Ein Supportteam bearbeitet 150 Tickets in 5 Tagen. Wie viele Tickets werden durchschnittlich pro Tag bearbeitet?

Antwort anzeigen

Produktivität = 150 Tickets / 5 Tage

Produktivität = 30 Tickets pro Tag


2. Wirtschaftlichkeit

Formel

Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand

Bewertung

Ergebnis Bedeutung
größer als 1 wirtschaftlich
genau 1 kostendeckend
kleiner als 1 unwirtschaftlich

Beispiel

Ein Auftrag bringt 6.000 € Ertrag.

Der Aufwand beträgt 5.000 €.

Wirtschaftlichkeit = 6.000 € / 5.000 €

Wirtschaftlichkeit = 1,2

Der Auftrag ist wirtschaftlich.

Merksatz

Wirtschaftlichkeit vergleicht Ertrag und Aufwand.


Übungsaufgabe 3

Ein Auftrag bringt 9.000 € Ertrag. Der Aufwand beträgt 7.500 €. Ist der Auftrag wirtschaftlich?

Antwort anzeigen

Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand

Wirtschaftlichkeit = 9.000 € / 7.500 €

Wirtschaftlichkeit = 1,2

Der Auftrag ist wirtschaftlich, weil der Wert größer als 1 ist.


Übungsaufgabe 4

Ein Projekt bringt 8.000 € Ertrag. Der Aufwand beträgt 10.000 €. Ist das Projekt wirtschaftlich?

Antwort anzeigen

Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand

Wirtschaftlichkeit = 8.000 € / 10.000 €

Wirtschaftlichkeit = 0,8

Das Projekt ist unwirtschaftlich, weil der Wert kleiner als 1 ist.


3. Rentabilität

Formel

Rentabilität = Gewinn / eingesetztes Kapital × 100

Einfach gesagt

Rentabilität zeigt, wie viel Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital entsteht.

Beispiel

Ein Unternehmen setzt 200.000 € Kapital ein und erzielt 20.000 € Gewinn.

Rentabilität = 20.000 € / 200.000 € × 100

Rentabilität = 10 %

Merksatz

Rentabilität wird meistens in Prozent angegeben.


Übungsaufgabe 5

Ein Unternehmen erzielt 15.000 € Gewinn bei 150.000 € eingesetztem Kapital. Wie hoch ist die Rentabilität?

Antwort anzeigen

Rentabilität = Gewinn / eingesetztes Kapital × 100

Rentabilität = 15.000 € / 150.000 € × 100

Rentabilität = 10 %


Übungsaufgabe 6

Ein Unternehmen erzielt 12.000 € Gewinn bei 300.000 € eingesetztem Kapital. Wie hoch ist die Rentabilität?

Antwort anzeigen

Rentabilität = 12.000 € / 300.000 € × 100

Rentabilität = 4 %


4. Unterschied Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Rentabilität

Begriff Formel Betrachtet
Produktivität Ausbringungsmenge / Einsatzmenge Mengen
Wirtschaftlichkeit Ertrag / Aufwand Ertrag und Aufwand
Rentabilität Gewinn / Kapital × 100 Gewinn im Verhältnis zum Kapital

Merksatz

Produktivität = Menge.
Wirtschaftlichkeit = Ertrag zu Aufwand.
Rentabilität = Gewinn zu Kapital.


Übungsaufgabe 7

Welche Kennzahl passt?

Ein Unternehmen möchte wissen, wie viele Tickets pro Stunde bearbeitet wurden.

Antwort anzeigen

Produktivität.

Es geht um eine Menge pro Einsatz, also Tickets pro Stunde.


Übungsaufgabe 8

Welche Kennzahl passt?

Ein Unternehmen möchte wissen, ob ein Auftrag mehr Ertrag bringt als Aufwand verursacht.

Antwort anzeigen

Wirtschaftlichkeit.

Es geht um Ertrag im Verhältnis zum Aufwand.


Übungsaufgabe 9

Welche Kennzahl passt?

Ein Unternehmen möchte wissen, wie viel Prozent Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital entstanden sind.

Antwort anzeigen

Rentabilität.

Es geht um Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital.


5. Prozentrechnung

Grundformel

Prozentwert = Grundwert × Prozentsatz / 100

Begriffe

Begriff Bedeutung
Grundwert das Ganze
Prozentsatz Prozentangabe
Prozentwert Anteil vom Ganzen

Beispiel

Ein Monitor kostet 400 €. Der Rabatt beträgt 10 %.

Prozentwert = 400 € × 10 / 100

Prozentwert = 40 €

Der Rabatt beträgt 40 €.

Neuer Preis = 400 € - 40 € = 360 €


Übungsaufgabe 10

Ein Notebook kostet 1.200 €. Es gibt 15 % Rabatt. Wie hoch ist der Rabatt?

Antwort anzeigen

Prozentwert = Grundwert × Prozentsatz / 100

Prozentwert = 1.200 € × 15 / 100

Prozentwert = 180 €

Der Rabatt beträgt 180 €.


Übungsaufgabe 11

Ein Drucker kostet 300 €. Der Preis wird um 20 % reduziert. Wie hoch ist der neue Preis?

Antwort anzeigen

Rabatt = 300 € × 20 / 100 = 60 €

Neuer Preis = 300 € - 60 €

Neuer Preis = 240 €


6. Dreisatz

Wann nutzt man Dreisatz?

Wenn sich Werte proportional verhalten.

Beispiel

5 Lizenzen kosten 250 €.

Wie viel kosten 8 Lizenzen?

1 Lizenz kostet 250 € / 5 = 50 €

8 Lizenzen kosten 8 × 50 € = 400 €


Übungsaufgabe 12

10 Netzwerkkabel kosten 80 €. Wie viel kosten 25 Netzwerkkabel?

Antwort anzeigen

1 Netzwerkkabel kostet 80 € / 10 = 8 €

25 Netzwerkkabel kosten 25 × 8 € = 200 €


Übungsaufgabe 13

4 Monitore kosten 720 €. Wie viel kosten 7 Monitore?

Antwort anzeigen

1 Monitor kostet 720 € / 4 = 180 €

7 Monitore kosten 7 × 180 € = 1.260 €


7. Rabatt

Was ist Rabatt?

Rabatt ist ein Preisnachlass.

Formel

Rabattbetrag = Listenpreis × Rabattsatz / 100

Zielpreis = Listenpreis - Rabattbetrag


Beispiel

Listenpreis = 2.000 €

Rabatt = 10 %

Rabattbetrag = 2.000 € × 10 / 100 = 200 €

Zielpreis = 2.000 € - 200 € = 1.800 €


Übungsaufgabe 14

Ein Server kostet laut Liste 3.500 €. Der Anbieter gibt 8 % Rabatt. Wie hoch ist der Zielpreis?

Antwort anzeigen

Rabattbetrag = 3.500 € × 8 / 100

Rabattbetrag = 280 €

Zielpreis = 3.500 € - 280 €

Zielpreis = 3.220 €


8. Skonto

Was ist Skonto?

Skonto ist ein Preisnachlass, wenn eine Rechnung besonders schnell bezahlt wird.

Formel

Skontobetrag = Rechnungsbetrag × Skontosatz / 100

Zahlbetrag = Rechnungsbetrag - Skontobetrag


Beispiel

Rechnungsbetrag = 1.000 €

Skonto = 2 %

Skontobetrag = 1.000 € × 2 / 100 = 20 €

Zahlbetrag = 1.000 € - 20 € = 980 €


Übungsaufgabe 15

Eine Rechnung beträgt 2.500 €. Bei schneller Zahlung gibt es 3 % Skonto. Wie viel muss gezahlt werden?

Antwort anzeigen

Skontobetrag = 2.500 € × 3 / 100

Skontobetrag = 75 €

Zahlbetrag = 2.500 € - 75 €

Zahlbetrag = 2.425 €


9. Rabatt und Skonto zusammen

Wichtig

Erst Rabatt vom Listenpreis abziehen.
Dann Skonto vom reduzierten Preis berechnen.


Beispiel

Listenpreis = 1.000 €

Rabatt = 10 %

Skonto = 2 %

Rabattbetrag = 1.000 € × 10 / 100 = 100 €

Zielpreis = 1.000 € - 100 € = 900 €

Skontobetrag = 900 € × 2 / 100 = 18 €

Zahlbetrag = 900 € - 18 € = 882 €


Übungsaufgabe 16

Ein Switch kostet laut Liste 800 €. Der Anbieter gibt 5 % Rabatt und 2 % Skonto. Wie hoch ist der Zahlbetrag?

Antwort anzeigen

Rabattbetrag = 800 € × 5 / 100 = 40 €

Zielpreis = 800 € - 40 € = 760 €

Skontobetrag = 760 € × 2 / 100 = 15,20 €

Zahlbetrag = 760 € - 15,20 €

Zahlbetrag = 744,80 €


10. Umsatzsteuer

Wichtig

In Deutschland beträgt der reguläre Umsatzsteuersatz häufig 19 %.

Netto zu Brutto

Brutto = Netto × 1,19

Brutto zu Netto

Netto = Brutto / 1,19

Umsatzsteuerbetrag

Umsatzsteuer = Netto × 19 / 100


Beispiel Netto zu Brutto

Netto = 1.000 €

Umsatzsteuer = 1.000 € × 19 / 100 = 190 €

Brutto = 1.000 € + 190 € = 1.190 €


Beispiel Brutto zu Netto

Brutto = 1.190 €

Netto = 1.190 € / 1,19 = 1.000 €


Übungsaufgabe 17

Ein Notebook kostet netto 900 €. Wie hoch ist der Bruttopreis bei 19 % Umsatzsteuer?

Antwort anzeigen

Umsatzsteuer = 900 € × 19 / 100 = 171 €

Brutto = 900 € + 171 €

Brutto = 1.071 €


Übungsaufgabe 18

Ein Monitor kostet brutto 238 €. Wie hoch ist der Nettopreis bei 19 % Umsatzsteuer?

Antwort anzeigen

Netto = Brutto / 1,19

Netto = 238 € / 1,19

Netto = 200 €


11. Angebotsvergleich

Wichtig

Bei Angeboten müssen nicht nur Listenpreise verglichen werden.

Man muss beachten:


Einfacher Angebotsvergleich

Angebot A

Listenpreis: 1.000 €

Rabatt: 10 %

Versand: 20 €

Angebot B

Listenpreis: 950 €

Rabatt: 5 %

Versand: 0 €


Rechnung Angebot A

Rabatt = 1.000 € × 10 / 100 = 100 €

Preis nach Rabatt = 900 €

plus Versand = 920 €


Rechnung Angebot B

Rabatt = 950 € × 5 / 100 = 47,50 €

Preis nach Rabatt = 902,50 €

plus Versand = 902,50 €


Ergebnis

Angebot B ist günstiger.


Übungsaufgabe 19

Angebot A:

Listenpreis 2.000 €

Rabatt 10 %

Versand 50 €

Angebot B:

Listenpreis 1.950 €

Rabatt 5 %

Versand 0 €

Welches Angebot ist günstiger?

Antwort anzeigen

Angebot A:

Rabatt = 2.000 € × 10 / 100 = 200 €

Preis nach Rabatt = 2.000 € - 200 € = 1.800 €

plus Versand = 1.850 €

Angebot B:

Rabatt = 1.950 € × 5 / 100 = 97,50 €

Preis nach Rabatt = 1.950 € - 97,50 € = 1.852,50 €

plus Versand = 1.852,50 €

Angebot A ist günstiger.


12. Brutto und Netto beim Arbeitsentgelt

Wichtig

Bruttoentgelt ist der Betrag vor Abzügen.

Nettoentgelt ist der Betrag nach Abzügen.

Typische Abzüge

Merksatz

Brutto verdient man.
Netto bekommt man ausgezahlt.


Einfache Beispielrechnung

Bruttoentgelt = 2.000 €

Abzüge insgesamt = 400 €

Nettoentgelt = 2.000 € - 400 €

Nettoentgelt = 1.600 €


Übungsaufgabe 20

Ein Arbeitnehmer verdient 2.400 € brutto. Die gesamten Abzüge betragen 620 €. Wie hoch ist das Nettoentgelt?

Antwort anzeigen

Netto = Brutto - Abzüge

Netto = 2.400 € - 620 €

Netto = 1.780 €


13. Sozialabgaben einfach berechnen

Hinweis

In echten Entgeltabrechnungen ändern sich Beitragssätze und Zusatzbeiträge. Für Prüfungsübungen werden die Werte normalerweise in der Aufgabe angegeben.

Formel

Sozialabgabe = Bruttoentgelt × Beitragssatz / 100


Beispiel

Bruttoentgelt = 1.000 €

Beitragssatz Arbeitnehmeranteil = 9,3 %

Abgabe = 1.000 € × 9,3 / 100

Abgabe = 93 €


Übungsaufgabe 21

Ein Arbeitnehmer verdient 2.000 € brutto. Der Arbeitnehmeranteil zur Rentenversicherung beträgt in der Aufgabe 9,3 %. Wie hoch ist der Beitrag?

Antwort anzeigen

Beitrag = 2.000 € × 9,3 / 100

Beitrag = 186 €


Übungsaufgabe 22

Ein Arbeitnehmer verdient 1.500 € brutto. Der angegebene Beitragssatz beträgt 1,2 %. Wie hoch ist der Beitrag?

Antwort anzeigen

Beitrag = 1.500 € × 1,2 / 100

Beitrag = 18 €


14. Arbeitszeit und Pausen

Wichtige Regeln

Arbeitszeit Mindestpause
bis 6 Stunden keine gesetzliche Mindestpause nach dieser Regel
mehr als 6 bis 9 Stunden mindestens 30 Minuten
mehr als 9 Stunden mindestens 45 Minuten

Beispiel

Arbeitszeit: 8 Stunden

Pause: mindestens 30 Minuten


Übungsaufgabe 23

Ein Arbeitnehmer arbeitet 7 Stunden. Wie viel Pause ist mindestens erforderlich?

Antwort anzeigen

Bei mehr als 6 Stunden Arbeit sind mindestens 30 Minuten Pause erforderlich.


Übungsaufgabe 24

Ein Arbeitnehmer arbeitet 9,5 Stunden. Wie viel Pause ist mindestens erforderlich?

Antwort anzeigen

Bei mehr als 9 Stunden Arbeit sind mindestens 45 Minuten Pause erforderlich.


15. Einfache Zeitrechnung

Beispiel

Arbeitsbeginn: 08:00 Uhr

Arbeitsende: 16:30 Uhr

Pause: 30 Minuten

Anwesenheitszeit = 8 Stunden 30 Minuten

Arbeitszeit = 8 Stunden


Übungsaufgabe 25

Arbeitsbeginn ist 07:30 Uhr. Arbeitsende ist 16:00 Uhr. Pause beträgt 30 Minuten. Wie lang ist die Arbeitszeit?

Antwort anzeigen

Von 07:30 Uhr bis 16:00 Uhr sind 8 Stunden 30 Minuten Anwesenheit.

Abzüglich 30 Minuten Pause:

Arbeitszeit = 8 Stunden


16. Einfache Kostenvergleichsrechnung

Beispiel

Drucker A kostet 300 € und verursacht 80 € Verbrauchskosten pro Jahr.

Drucker B kostet 450 € und verursacht 40 € Verbrauchskosten pro Jahr.

Vergleich über 3 Jahre:

Drucker A = 300 € + 3 × 80 € = 540 €

Drucker B = 450 € + 3 × 40 € = 570 €

Drucker A ist über 3 Jahre günstiger.


Übungsaufgabe 26

Notebook A kostet 900 € und verursacht 60 € Strom- und Wartungskosten pro Jahr.

Notebook B kostet 1.050 € und verursacht 30 € Strom- und Wartungskosten pro Jahr.

Welches Notebook ist über 5 Jahre günstiger?

Antwort anzeigen

Notebook A:

900 € + 5 × 60 € = 900 € + 300 € = 1.200 €

Notebook B:

1.050 € + 5 × 30 € = 1.050 € + 150 € = 1.200 €

Beide Notebooks sind über 5 Jahre gleich teuer.


17. Total Cost of Ownership

Bedeutung

Total Cost of Ownership bedeutet Gesamtkosten über die gesamte Nutzungsdauer.

Dazu gehören zum Beispiel:

Merksatz

Nicht nur Kaufpreis betrachten, sondern Gesamtkosten.


Übungsaufgabe 27

Ein Server kostet 4.000 €. Pro Jahr entstehen 600 € Strom- und Wartungskosten. Die Nutzungsdauer beträgt 5 Jahre. Wie hoch sind die Gesamtkosten?

Antwort anzeigen

Gesamtkosten = Anschaffungskosten + laufende Kosten

Laufende Kosten = 5 × 600 € = 3.000 €

Gesamtkosten = 4.000 € + 3.000 €

Gesamtkosten = 7.000 €


18. Prüfungsstrategie bei Rechenaufgaben

Vorgehen

Aufgabe genau lesen
→ gesuchte Größe markieren
→ gegebene Werte markieren
→ passende Formel auswählen
→ Einheiten beachten
→ Schritt für Schritt rechnen
→ Ergebnis prüfen
→ Antwortsatz schreiben

Typische Fehler vermeiden


Formelsammlung kompakt

Thema Formel
Produktivität Ausbringungsmenge / Einsatzmenge
Wirtschaftlichkeit Ertrag / Aufwand
Rentabilität Gewinn / eingesetztes Kapital × 100
Prozentwert Grundwert × Prozentsatz / 100
Rabattbetrag Listenpreis × Rabattsatz / 100
Zielpreis Listenpreis - Rabattbetrag
Skontobetrag Rechnungsbetrag × Skontosatz / 100
Zahlbetrag Rechnungsbetrag - Skontobetrag
Brutto bei 19 % USt Netto × 1,19
Netto bei 19 % USt Brutto / 1,19
Umsatzsteuerbetrag Netto × 19 / 100
Nettoentgelt Bruttoentgelt - Abzüge
Sozialabgabe Bruttoentgelt × Beitragssatz / 100
Gesamtkosten Anschaffungskosten + laufende Kosten

Kurztest ohne Hilfe

Rechne ohne nachzuschauen:

1. 50 Tickets werden in 5 Stunden bearbeitet. Produktivität?

Antwort anzeigen

50 / 5 = 10 Tickets pro Stunde

2. Ertrag 12.000 €, Aufwand 10.000 €. Wirtschaftlichkeit?

Antwort anzeigen

12.000 / 10.000 = 1,2

Der Auftrag ist wirtschaftlich.

3. Gewinn 25.000 €, Kapital 500.000 €. Rentabilität?

Antwort anzeigen

25.000 / 500.000 × 100 = 5 %

4. 1.000 € Listenpreis, 10 % Rabatt. Zielpreis?

Antwort anzeigen

Rabatt = 100 €

Zielpreis = 900 €

5. 900 € Rechnungsbetrag, 2 % Skonto. Zahlbetrag?

Antwort anzeigen

Skonto = 18 €

Zahlbetrag = 882 €

6. 500 € netto plus 19 % Umsatzsteuer. Brutto?

Antwort anzeigen

500 € × 1,19 = 595 €

7. 1.190 € brutto bei 19 % Umsatzsteuer. Netto?

Antwort anzeigen

1.190 € / 1,19 = 1.000 €

8. Brutto 2.200 €, Abzüge 550 €. Netto?

Antwort anzeigen

2.200 € - 550 € = 1.650 €

9. Arbeitszeit von 08:00 bis 16:30, Pause 30 Minuten. Arbeitszeit?

Antwort anzeigen

Anwesenheit = 8 Stunden 30 Minuten

minus 30 Minuten Pause

Arbeitszeit = 8 Stunden

10. Gerät kostet 2.000 €, laufende Kosten 300 € pro Jahr, Nutzungsdauer 4 Jahre. Gesamtkosten?

Antwort anzeigen

Laufende Kosten = 4 × 300 € = 1.200 €

Gesamtkosten = 2.000 € + 1.200 € = 3.200 €


Merksätze

Seite 6.5 Prüfungssimulation WISO

Hinweis

Dieses Kapitel ist kein eigener Bereich im IHK/ZPA-Prüfungskatalog.

Es dient nur zur Prüfungssimulation für die offiziellen WISO-Themen aus Kapitel 1 bis 5.

Die Fragen sind gemischt, damit du übst, wie es in einer Prüfungssituation vorkommen kann.


Prüfungssimulation – Teil 1

Bearbeitungshinweis

Versuche zuerst, alle Fragen ohne Hilfe zu beantworten.

Danach kannst du die Lösung ausklappen.


1. Was bedeutet duales Ausbildungssystem?

Antwort anzeigen

Das duale Ausbildungssystem bedeutet, dass die Ausbildung an zwei Lernorten stattfindet:

Der Betrieb vermittelt die praktische Ausbildung. Die Berufsschule vermittelt theoretische und allgemeinbildende Inhalte.


2. Wer ist für die Organisation der Abschlussprüfung zuständig?

Antwort anzeigen

Die IHK ist die zuständige Stelle für die Organisation der Abschlussprüfung.


3. Nenne drei Pflichten eines Auszubildenden.

Antwort anzeigen

Beispiele:


4. Nenne drei Pflichten des Ausbildenden.

Antwort anzeigen

Beispiele:


5. Wie lange dauert die Probezeit in der Berufsausbildung mindestens und höchstens?

Antwort anzeigen

Die Probezeit dauert mindestens 1 Monat und höchstens 4 Monate.


6. Wie kann der Betrieb nach der Probezeit ein Ausbildungsverhältnis kündigen?

Antwort anzeigen

Nach der Probezeit kann der Betrieb nur aus wichtigem Grund fristlos kündigen.


7. Was ist der Unterschied zwischen Brutto und Netto?

Antwort anzeigen

Brutto ist der Verdienst vor Abzügen.

Netto ist der Betrag, der nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben ausgezahlt wird.


8. Nenne die fünf Zweige der Sozialversicherung.

Antwort anzeigen

Die fünf Zweige sind:


9. Welche Sozialversicherung zahlt der Arbeitgeber allein?

Antwort anzeigen

Die gesetzliche Unfallversicherung wird vom Arbeitgeber allein bezahlt.


10. Wer vertritt Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen?

Antwort anzeigen

Gewerkschaften vertreten Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen.


11. Wer vertritt Arbeitgeber in Tarifverhandlungen?

Antwort anzeigen

Arbeitgeberverbände oder einzelne Arbeitgeber vertreten die Arbeitgeberseite.


12. Was bedeutet Tarifautonomie?

Antwort anzeigen

Tarifautonomie bedeutet, dass Gewerkschaften und Arbeitgeber beziehungsweise Arbeitgeberverbände Tarifverträge selbstständig aushandeln dürfen, ohne dass der Staat die Inhalte direkt festlegt.


13. Was ist ein Betrieb?

Antwort anzeigen

Ein Betrieb ist eine organisatorische Einheit, in der Güter hergestellt oder Dienstleistungen erbracht werden.


14. Was ist ein Unternehmen?

Antwort anzeigen

Ein Unternehmen ist eine rechtliche und wirtschaftliche Einheit.

Ein Unternehmen kann aus einem oder mehreren Betrieben bestehen.


15. Zu welchem Wirtschaftssektor gehören IT-Dienstleister meistens?

Antwort anzeigen

Meistens zum tertiären Sektor, weil IT-Dienstleister Dienstleistungen anbieten.


16. Was ist der Unterschied zwischen Einzelunternehmen und GmbH bei der Haftung?

Antwort anzeigen

Beim Einzelunternehmen haftet der Inhaber grundsätzlich persönlich.

Bei der GmbH haftet grundsätzlich die Gesellschaft mit ihrem Gesellschaftsvermögen.


17. Was ist typisch für eine KG?

Antwort anzeigen

Bei der KG gibt es zwei Arten von Gesellschaftern:


18. Was bedeutet Einliniensystem?

Antwort anzeigen

Beim Einliniensystem hat jeder Mitarbeiter genau einen direkten Vorgesetzten.


19. Was ist ein Nachteil des Mehrliniensystems?

Antwort anzeigen

Ein Nachteil ist, dass widersprüchliche Anweisungen möglich sind.

Außerdem können unklare Verantwortlichkeiten und Konflikte zwischen Vorgesetzten entstehen.


20. Was ist eine Matrixorganisation?

Antwort anzeigen

Eine Matrixorganisation kombiniert zwei Gliederungsrichtungen, zum Beispiel Fachabteilung und Projektstruktur.

Ein Mitarbeiter kann fachlich einer Abteilung und gleichzeitig einem Projekt zugeordnet sein.


21. Was ist ein Konzern?

Antwort anzeigen

Ein Konzern besteht aus mehreren rechtlich selbstständigen Unternehmen, die unter gemeinsamer wirtschaftlicher Leitung stehen.


22. Was ist eine Fusion?

Antwort anzeigen

Eine Fusion ist der Zusammenschluss von zwei oder mehreren Unternehmen.


23. Was ist ein Kartell?

Antwort anzeigen

Ein Kartell ist eine Absprache zwischen Unternehmen, die den Wettbewerb einschränken kann.

Beispiele sind Preisabsprachen, Gebietsabsprachen oder Kundenaufteilungen.


24. Berechne die Produktivität: 120 Tickets werden in 6 Stunden bearbeitet.

Antwort anzeigen

Produktivität = Ausbringungsmenge / Einsatzmenge

Produktivität = 120 Tickets / 6 Stunden

Produktivität = 20 Tickets pro Stunde


25. Berechne die Wirtschaftlichkeit: Ertrag 15.000 €, Aufwand 12.000 €. Ist der Auftrag wirtschaftlich?

Antwort anzeigen

Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand

Wirtschaftlichkeit = 15.000 € / 12.000 €

Wirtschaftlichkeit = 1,25

Der Auftrag ist wirtschaftlich, weil der Wert größer als 1 ist.


26. Berechne die Rentabilität: Gewinn 30.000 €, eingesetztes Kapital 300.000 €.

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Rentabilität = Gewinn / eingesetztes Kapital × 100

Rentabilität = 30.000 € / 300.000 € × 100

Rentabilität = 10 %


27. Was ist ein Zielkonflikt?

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Ein Zielkonflikt entsteht, wenn die Erreichung eines Ziels die Erreichung eines anderen Ziels erschwert.

Beispiel:

Kosten senken und gleichzeitig Qualität erhöhen kann ein Zielkonflikt sein.


28. Was bedeutet soziale Marktwirtschaft?

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Die soziale Marktwirtschaft verbindet freien Wettbewerb mit sozialem Ausgleich und staatlichen Regeln.


29. Was ist eine Behörde?

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Eine Behörde ist eine staatliche Stelle, die öffentliche Aufgaben erfüllt und gesetzliche Vorschriften umsetzt.


30. Welche Stelle ist für Arbeitsunfälle zuständig?

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Die Berufsgenossenschaft beziehungsweise der zuständige Unfallversicherungsträger ist für Arbeitsunfälle zuständig.


Prüfungssimulation – Teil 2


31. Was ist eine Gefährdungsbeurteilung?

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Eine Gefährdungsbeurteilung ist die systematische Prüfung, welche Gefahren an einem Arbeitsplatz oder bei einer Tätigkeit bestehen und welche Schutzmaßnahmen erforderlich sind.


32. Was ist der Unterschied zwischen Belastung und Beanspruchung?

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Belastung ist eine äußere Einwirkung auf den Menschen.

Beanspruchung ist die individuelle Wirkung dieser Belastung auf den Menschen.


33. Nenne drei Gefährdungsarten am Arbeitsplatz.

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Beispiele:


34. Was bedeutet Ergonomie?

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Ergonomie bedeutet, dass Arbeitsplatz und Arbeitsbedingungen an den Menschen angepasst werden.


35. Warum müssen Fluchtwege freigehalten werden?

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Fluchtwege müssen freigehalten werden, damit Personen bei Gefahr schnell und sicher das Gebäude oder den gefährdeten Bereich verlassen können.


36. Was ist der Unterschied zwischen Schutzart und Schutzklasse?

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Schutzart beschreibt den Schutz gegen Fremdkörper, Berührung und Wasser.

Schutzklasse beschreibt den Schutz gegen elektrischen Schlag.


37. Was bedeutet IP-Schutzart?

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Die IP-Schutzart beschreibt, wie gut ein elektrisches Gerät gegen Fremdkörper, Berührung und Wasser geschützt ist.

Die erste Ziffer steht für Fremdkörper und Berührung.

Die zweite Ziffer steht für Wasser.


38. Was ist typisch für Schutzklasse I?

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Geräte der Schutzklasse I haben einen Schutzleiter.


39. Was ist typisch für Schutzklasse II?

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Geräte der Schutzklasse II haben eine doppelte oder verstärkte Isolierung und benötigen keinen Schutzleiter.


40. Was bedeutet das CE-Zeichen?

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Das CE-Zeichen bedeutet, dass der Hersteller erklärt, dass das Produkt grundlegende EU-Anforderungen erfüllt.

Es ist keine unabhängige Qualitätsauszeichnung.


41. Welche Farbe haben Rettungszeichen?

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Rettungszeichen sind grün.


42. Welche Farbe haben Gebotszeichen?

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Gebotszeichen sind blau.


43. Welche Notrufnummer gilt für Feuerwehr und Rettungsdienst?

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Die 112.


44. Welche Notrufnummer gilt für die Polizei?

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Die 110.


45. Nenne die 5 W-Fragen beim Notruf.

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Die 5 W-Fragen sind:


46. Was ist bei einem Unfall zuerst zu beachten?

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Zuerst ist der Eigenschutz zu beachten.


47. Was bedeutet Menschenrettung vor Sachrettung?

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Menschen sind wichtiger als Gegenstände, Geräte, Daten oder Gebäude.

Im Brandfall oder Notfall müssen zuerst Personen gerettet oder geschützt werden.


48. Warum darf man im Brandfall keinen Aufzug benutzen?

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Weil der Aufzug stecken bleiben kann, Rauch eindringen kann oder der Strom ausfallen kann.

Deshalb müssen Treppen und Fluchtwege benutzt werden.


49. Welche Brandklasse betrifft feste Stoffe wie Holz und Papier?

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Brandklasse A.


50. Welche Brandklasse betrifft brennbare Flüssigkeiten wie Benzin oder Öl?

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Brandklasse B.


Prüfungssimulation – Teil 3


51. Nenne drei Umweltbelastungen durch einen IT-Betrieb.

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Beispiele:


52. Was ist eine USV?

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USV bedeutet unterbrechungsfreie Stromversorgung.

Sie versorgt Geräte bei Stromausfall kurzfristig weiter, damit Systeme geschützt und geordnet heruntergefahren werden können.


53. Warum kann eine USV aus Umweltsicht problematisch sein?

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Eine USV verbraucht Energie, erzeugt Wärme und enthält Akkus, die regelmäßig ersetzt und fachgerecht entsorgt werden müssen.


54. Was bedeutet rationelle Energieverwendung?

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Rationelle Energieverwendung bedeutet, Energie sinnvoll, sparsam und effizient einzusetzen und unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden.


55. Nenne drei Beispiele für unnötige Gerätelaufzeiten.

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Beispiele:


56. Was ist der Unterschied zwischen Wiederverwendung und Recycling?

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Wiederverwendung bedeutet, dass ein Produkt erneut benutzt wird.

Recycling bedeutet, dass Material aufbereitet und als Rohstoff wieder genutzt wird.


57. Warum müssen Datenträger besonders sorgfältig entsorgt werden?

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Datenträger enthalten Elektroschrott und können vertrauliche oder personenbezogene Daten enthalten.

Deshalb müssen sie sicher gelöscht oder vernichtet und anschließend fachgerecht entsorgt werden.


58. Reicht es, Dateien vor der Entsorgung einfach zu löschen?

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Nein.

Einfaches Löschen reicht oft nicht aus, weil Daten wiederhergestellt werden können.

Datenträger müssen sicher gelöscht oder vernichtet werden.


59. Warum dürfen Akkus und Batterien nicht in den Restmüll?

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Akkus und Batterien können Schadstoffe enthalten, wertvolle Rohstoffe enthalten und bei Beschädigung eine Brandgefahr darstellen.

Sie müssen getrennt und fachgerecht entsorgt werden.


60. Was ist das Duale System bei Verpackungen?

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Das Duale System ist ein System zur Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verkaufsverpackungen, zum Beispiel über Gelbe Tonne oder Gelben Sack.


61. Was ist der Unterschied zwischen Emission und Immission?

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Emission bedeutet, dass etwas von einer Quelle abgegeben wird.

Immission bedeutet, dass diese Einwirkung bei Menschen oder Umwelt ankommt.


62. Was bedeutet Nachhaltigkeit im Betrieb?

Antwort anzeigen

Nachhaltigkeit bedeutet, Ressourcen zu schonen, Umweltbelastungen zu reduzieren, wirtschaftlich langfristig sinnvoll zu handeln und soziale Verantwortung zu berücksichtigen.


63. Was bedeutet Total Cost of Ownership?

Antwort anzeigen

Total Cost of Ownership bedeutet Gesamtkosten über die gesamte Nutzungsdauer eines Produkts.

Dabei zählt nicht nur der Kaufpreis, sondern auch Betrieb, Wartung, Energie, Ausfall, Support und Entsorgung.


64. Nenne drei Nachhaltigkeitskriterien bei der Lieferantenauswahl.

Antwort anzeigen

Beispiele:


65. Nenne mögliche Rechtsfolgen bei Umweltverstößen.

Antwort anzeigen

Mögliche Folgen:


Prüfungssimulation – Teil 4


66. Was bedeutet wertschätzende Zusammenarbeit?

Antwort anzeigen

Wertschätzende Zusammenarbeit bedeutet, respektvoll miteinander umzugehen, Beiträge anderer anzuerkennen, sachlich zu kommunizieren und gemeinsam Verantwortung für gute Zusammenarbeit zu übernehmen.


67. Was bedeutet Interdisziplinarität?

Antwort anzeigen

Interdisziplinarität bedeutet, dass Menschen aus unterschiedlichen Fachbereichen zusammenarbeiten.


68. Was bedeutet Interkulturalität?

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Interkulturalität bedeutet, dass Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammenarbeiten und respektvoll mit unterschiedlichen Erfahrungen, Werten und Kommunikationsweisen umgehen.


69. Was bedeutet verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien?

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Verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien bedeutet, digitale Medien bewusst, sicher, respektvoll und rechtlich korrekt zu nutzen.


70. Warum sind Persönlichkeitsrechte bei digitaler Zusammenarbeit wichtig?

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Persönlichkeitsrechte schützen Würde, Privatsphäre und persönliche Daten.

Digitale Inhalte wie Fotos, Screenshots oder personenbezogene Informationen dürfen nicht unbedacht gespeichert oder weitergegeben werden.


71. Nenne drei informationstechnische Schutzziele.

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Drei wichtige Schutzziele sind:

Weitere sind Authentizität und Nachvollziehbarkeit.


72. Was bedeutet Vertraulichkeit?

Antwort anzeigen

Vertraulichkeit bedeutet, dass Informationen nur für berechtigte Personen zugänglich sind.


73. Was bedeutet Integrität?

Antwort anzeigen

Integrität bedeutet, dass Informationen vollständig und unverändert bleiben und nicht unbemerkt manipuliert werden.


74. Was bedeutet Verfügbarkeit?

Antwort anzeigen

Verfügbarkeit bedeutet, dass Informationen, Systeme und Dienste bei Bedarf nutzbar sind.


75. Was bedeutet Authentizität?

Antwort anzeigen

Authentizität bedeutet, dass Absender, Nutzer oder Systeme echt und überprüfbar sind.


76. Was bedeutet Netiquette?

Antwort anzeigen

Netiquette bedeutet höfliche und angemessene Umgangsformen in digitaler Kommunikation.


77. Warum muss man Adressatenlisten sorgfältig prüfen?

Antwort anzeigen

Weil vertrauliche oder personenbezogene Informationen sonst an falsche oder zu viele Personen gelangen können.


78. Warum kann „Allen antworten“ problematisch sein?

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Weil Informationen dadurch an Personen gelangen können, die diese nicht benötigen oder nicht erhalten dürfen.


79. Was ist Social Engineering?

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Social Engineering ist eine Angriffsmethode, bei der Menschen manipuliert werden, um Informationen, Zugangsdaten oder bestimmte Handlungen zu erhalten.


80. Nenne drei Methoden von Social Engineering.

Antwort anzeigen

Beispiele:


81. Was bedeutet Compliance?

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Compliance bedeutet, dass sich Unternehmen und Beschäftigte an Gesetze, Vorschriften, interne Regeln und ethische Grundsätze halten.


82. Nenne drei Beispiele für Compliance im IT-Bereich.

Antwort anzeigen

Beispiele:


83. Was bedeutet Diversity?

Antwort anzeigen

Diversity bedeutet Vielfalt.

Im Betrieb meint das unterschiedliche Eigenschaften, Erfahrungen und Hintergründe von Menschen, zum Beispiel Alter, Geschlecht, Sprache, Herkunft, Kultur, Behinderung oder Berufserfahrung.


84. Was bedeutet Gender-Neutralität?

Antwort anzeigen

Gender-Neutralität bedeutet, Menschen unabhängig vom Geschlecht fair und respektvoll anzusprechen und niemanden unnötig auszuschließen.


85. Warum ist nicht alles, was technisch möglich ist, automatisch erlaubt oder sinnvoll?

Antwort anzeigen

Weil technische Möglichkeiten rechtliche, ethische oder soziale Probleme verursachen können.

Beispiele sind Datenschutzverstöße, Überwachung, Diskriminierung oder Verletzung von Persönlichkeitsrechten.


Rechenblock zur Prüfungssimulation


86. Ein Notebook kostet netto 800 €. Wie hoch ist der Bruttopreis bei 19 % Umsatzsteuer?

Antwort anzeigen

Brutto = Netto × 1,19

Brutto = 800 € × 1,19

Brutto = 952 €


87. Ein Monitor kostet brutto 357 €. Wie hoch ist der Nettopreis bei 19 % Umsatzsteuer?

Antwort anzeigen

Netto = Brutto / 1,19

Netto = 357 € / 1,19

Netto = 300 €


88. Ein Switch kostet 1.000 €. Es gibt 12 % Rabatt. Wie hoch ist der Zielpreis?

Antwort anzeigen

Rabatt = 1.000 € × 12 / 100 = 120 €

Zielpreis = 1.000 € - 120 €

Zielpreis = 880 €


89. Eine Rechnung beträgt 900 €. Es gibt 2 % Skonto. Wie hoch ist der Zahlbetrag?

Antwort anzeigen

Skonto = 900 € × 2 / 100 = 18 €

Zahlbetrag = 900 € - 18 €

Zahlbetrag = 882 €


90. Ein Server kostet 3.000 €. Pro Jahr entstehen 500 € laufende Kosten. Die Nutzungsdauer beträgt 4 Jahre. Wie hoch sind die Gesamtkosten?

Antwort anzeigen

Laufende Kosten = 4 × 500 € = 2.000 €

Gesamtkosten = 3.000 € + 2.000 €

Gesamtkosten = 5.000 €


Auswertung

0 bis 50 richtige Antworten

Du solltest die Kapitel 1 bis 5 nochmal gezielt wiederholen.

Beginne mit den Merksätzen und den Verwechslungsfragen.


51 bis 70 richtige Antworten

Du hast eine solide Grundlage.

Wiederhole besonders die Themen, bei denen du unsicher warst.


71 bis 85 richtige Antworten

Sehr gut.

Jetzt solltest du vor allem Rechenaufgaben, Verwechslungsfragen und typische Prüfungssituationen trainieren.


86 bis 90 richtige Antworten

Sehr stark.

Du solltest nur noch regelmäßig wiederholen, damit die Begriffe sicher sitzen.


Merksatz

In WISO geht es oft nicht darum, lange Texte auswendig zu lernen.

Wichtig ist, Begriffe sicher zu unterscheiden und in Prüfungssituationen richtig anzuwenden.

Seite 6.6 Fehlerliste und persönliche Wiederholung

Hinweis

Dieses Kapitel ist kein eigener Bereich im IHK/ZPA-Prüfungskatalog.

Es dient dazu, eigene Fehler, unsichere Themen und häufige Verwechslungen zu sammeln.

Ziel ist nicht, alles nochmal neu zu lernen, sondern gezielt die Punkte zu wiederholen, die noch nicht sicher sitzen.


Warum eine Fehlerliste sinnvoll ist

Eine Fehlerliste hilft dir, nicht immer wieder dieselben Themen falsch zu beantworten.

Gerade bei WISO entstehen viele Fehler durch:

Merksatz

Nicht die Anzahl der Fehler ist entscheidend, sondern ob du daraus lernst.


So nutzt du diese Seite

Trage nach jeder Übung oder Prüfungssimulation ein:


Fehlerliste – Vorlage

Datum Thema Fehler / Unsicherheit richtige Lösung Merkhilfe

Beispiel für eine ausgefüllte Fehlerliste

Datum Thema Fehler / Unsicherheit richtige Lösung Merkhilfe
Brutto/Netto Brutto und Netto verwechselt Brutto vor Abzug, Netto nach Abzug Netto landet auf dem Konto
Schutzart/Schutzklasse Schutzart mit Schutzklasse verwechselt Schutzart = Staub/Wasser, Schutzklasse = elektrischer Schlag Art = außen, Klasse = Stromschutz
Konzern/Fusion Fusion als Konzern bezeichnet Fusion = Zusammenschluss, Konzern = gemeinsame Leitung Fusion = verschmelzen
Emission/Immission Immission falsch erklärt Emission geht raus, Immission kommt an E raus, I rein
Wirtschaftlichkeit Formel falsch herum gerechnet Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand Ertrag oben

Häufige persönliche Fehlerquellen

Markiere die Punkte, die dir noch schwerfallen.


Persönliche Ampel-Liste

Nutze diese Liste zur Selbsteinschätzung.

Thema sicher unsicher nochmal lernen
Kapitel 1 – Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
Kapitel 2 – Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
Kapitel 3 – Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
Kapitel 4 – Umweltschutz
Kapitel 5 – Vernetztes Zusammenarbeiten mit digitalen Medien
Rechenaufgaben
Verwechslungsfragen

Kapitel 1 – Meine unsicheren Punkte

Thema Was ist noch unsicher? Wiederholt am sitzt jetzt?
Duales Ausbildungssystem
Ausbildungsvertrag
Rechte und Pflichten
Probezeit und Kündigung
Arbeitsvertrag
Arbeitszeit, Urlaub, Krankheit
Tarifvertrag und Tarifautonomie
Betriebsrat und JAV
Sozialversicherung
Entgeltabrechnung
Fortbildung und Umschulung

Kapitel 2 – Meine unsicheren Punkte

Thema Was ist noch unsicher? Wiederholt am sitzt jetzt?
Betrieb und Unternehmen
Wirtschaftssektoren
Rechtsformen
Organisationsformen
Konzern, Fusion, Kartell
Produktivität
Wirtschaftlichkeit
Rentabilität
Zielkonflikte
Arbeitsteilung
Soziale Marktwirtschaft
Verbände und Organisationen
Behörden und Verwaltungen
Betriebsrat, JAV und Personalvertretung

Kapitel 3 – Meine unsicheren Punkte

Thema Was ist noch unsicher? Wiederholt am sitzt jetzt?
Arbeitsschutzvorschriften
Gefährdungsbeurteilung
Gefährdungsarten
Belastung und Beanspruchung
Fürsorgepflicht
Ergonomie
Fluchtwege und Notausgänge
Schutzarten und Schutzklassen
Sicherheitszeichen
Verhalten bei Unfällen
Notruf und 5 W-Fragen
Brandschutz
Brandklassen

Kapitel 4 – Meine unsicheren Punkte

Thema Was ist noch unsicher? Wiederholt am sitzt jetzt?
Umweltbelastungen im Betrieb
IT-Prozesse und Umweltbelastungen
USV-Anlagen
Energie- und Ressourcenverwendung
Standby-Verbrauch
Speicher- und Printmedien
Recycling und Wiederverwendung
Abfalltrennung
Datenträgerentsorgung
Verpackungsentsorgung
Duales System bei Verpackungen
Emission und Immission
Nachhaltigkeit
Total Cost of Ownership
Rechtsfolgen bei Umweltverstößen

Kapitel 5 – Meine unsicheren Punkte

Thema Was ist noch unsicher? Wiederholt am sitzt jetzt?
Wertschätzende Zusammenarbeit
Interdisziplinarität
Interkulturalität
Digitale Medien
Persönlichkeitsrechte
Vertraulichkeit
Integrität
Verfügbarkeit
Authentizität
Nachvollziehbarkeit
Dienstliche E-Mails
Netiquette
Adressatenlisten
Social Media
Social Engineering
Compliance
Diversity
Gender-Neutralität
Ethische Aspekte bei IT-Lösungen

Rechenfehler-Liste

Datum Aufgabe Fehler richtige Rechnung Merkhilfe
Produktivität
Wirtschaftlichkeit
Rentabilität
Prozentrechnung
Rabatt
Skonto
Umsatzsteuer
Brutto/Netto
Arbeitszeit/Pause
Total Cost of Ownership

Typische Rechenfehler

Fehler Korrektur
Prozent nicht durch 100 geteilt 10 % = 10 / 100
Rabatt und Skonto verwechselt erst Rabatt, dann Skonto
Brutto und Netto verwechselt Brutto enthält Umsatzsteuer, Netto nicht
Wirtschaftlichkeit falsch bewertet größer als 1 = wirtschaftlich
Rentabilität ohne × 100 gerechnet Rentabilität wird in Prozent angegeben
Arbeitszeit und Anwesenheitszeit verwechselt Pausen abziehen
Versandkosten vergessen beim Angebotsvergleich addieren
falsche Formel genutzt erst gesuchte Größe bestimmen

Meine Top 10 Fehler

Trage hier deine häufigsten Fehler ein.

Nr. Fehler richtige Lösung Merkhilfe
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10

Meine wichtigsten Merkhilfen

Thema Merkhilfe
Brutto/Netto Netto landet auf dem Konto
Produktivität Menge pro Einsatz
Wirtschaftlichkeit Ertrag oben, Aufwand unten
Rentabilität Gewinn zu Kapital in Prozent
Schutzart/Schutzklasse Art = Staub/Wasser, Klasse = Strom
Emission/Immission Emission raus, Immission rein
Vertraulichkeit nur Berechtigte
Integrität bleibt korrekt
Verfügbarkeit ist erreichbar
Social Engineering Mensch wird manipuliert

Wiederholungsplan vor der Prüfung

Zeitraum Aufgabe
4 Wochen vorher alle Kapitel einmal grob wiederholen
3 Wochen vorher Kapitel 1 und 2 gezielt prüfen
2 Wochen vorher Kapitel 3 und 4 gezielt prüfen
1 Woche vorher Kapitel 5, Rechenaufgaben und Verwechslungsfragen
3 Tage vorher Merksätze und Fehlerliste wiederholen
1 Tag vorher nur kurze Wiederholung, keine neuen großen Themen
Prüfungstag ruhig lesen, Begriffe sauber unterscheiden

Lernmethode für unsichere Begriffe

Nutze bei jedem unsicheren Begriff diese Reihenfolge:

Begriff lesen
→ eigene Erklärung versuchen
→ richtige Erklärung prüfen
→ Beispiel dazu nennen
→ typischen Gegenbegriff nennen
→ Merksatz formulieren

Beispiel

Begriff: Wirtschaftlichkeit

Eigene Erklärung:

Verhältnis von Ertrag zu Aufwand.

Beispiel:

8.000 € Ertrag / 10.000 € Aufwand = 0,8 = unwirtschaftlich.

Gegenbegriff / Verwechslung:

Nicht mit Produktivität oder Rentabilität verwechseln.

Merksatz:

Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand.


Checkliste vor der Prüfung


Letzte Wiederholung: 20 schnelle Fragen

Beantworte diese Fragen ohne Hilfe.

1. Was bedeutet duales Ausbildungssystem?

Antwort anzeigen

Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule.


2. Wie lange dauert die Probezeit in der Ausbildung mindestens und höchstens?

Antwort anzeigen

Mindestens 1 Monat und höchstens 4 Monate.


3. Was ist Netto?

Antwort anzeigen

Der Auszahlungsbetrag nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben.


4. Wer vertritt Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen?

Antwort anzeigen

Gewerkschaften.


5. Was ist eine GmbH?

Antwort anzeigen

Eine Kapitalgesellschaft, bei der grundsätzlich die Gesellschaft mit ihrem Gesellschaftsvermögen haftet.


6. Was ist ein Kartell?

Antwort anzeigen

Eine Wettbewerbsabsprache zwischen Unternehmen, zum Beispiel Preisabsprache.


7. Wie lautet die Formel für Wirtschaftlichkeit?

Antwort anzeigen

Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand.


8. Was ist eine Gefährdungsbeurteilung?

Antwort anzeigen

Eine Prüfung, welche Gefahren am Arbeitsplatz bestehen und welche Schutzmaßnahmen nötig sind.


9. Was bedeutet Ergonomie?

Antwort anzeigen

Arbeitsplatz und Arbeitsbedingungen werden an den Menschen angepasst.


10. Welche Farbe haben Rettungszeichen?

Antwort anzeigen

Grün.


11. Welche Nummer wählst du für Feuerwehr und Rettungsdienst?

Antwort anzeigen

12. Was bedeutet Menschenrettung vor Sachrettung?

Antwort anzeigen

Menschen sind wichtiger als Geräte, Daten oder Gebäude.


13. Was ist eine USV?

Antwort anzeigen

Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung.


14. Warum müssen Datenträger sicher entsorgt werden?

Antwort anzeigen

Weil sie vertrauliche oder personenbezogene Daten enthalten können.


15. Was bedeutet Emission?

Antwort anzeigen

Etwas wird von einer Quelle abgegeben.


16. Was bedeutet Vertraulichkeit?

Antwort anzeigen

Nur berechtigte Personen dürfen Informationen sehen.


17. Was ist Social Engineering?

Antwort anzeigen

Manipulation von Menschen, um Informationen, Zugangsdaten oder Handlungen zu erhalten.


18. Was bedeutet Compliance?

Antwort anzeigen

Regeln, Gesetze und interne Vorgaben einhalten.


19. Was bedeutet Diversity?

Antwort anzeigen

Vielfalt von Menschen respektieren und berücksichtigen.


20. Warum heißt technisch möglich nicht automatisch erlaubt?

Antwort anzeigen

Weil Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Ethik, Fairness und Gesetze beachtet werden müssen.


Abschluss-Merksatz

Diese Seite ist deine persönliche Fehlerzentrale.

Alles, was du hier einträgst, ist wichtiger als nochmal 100 neue Fragen zu lernen.

Wer seine eigenen Fehler kennt, kann sie in der Prüfung vermeiden.