# Kapitel 6 – Gesamtwiederholung WISO



# Seite 6.1 Gesamtübersicht aller WISO-Themen

**Quelle:** IHK/ZPA-Prüfungskatalog Fachinformatiker/Fachinformatikerin – Fachrichtung Systemintegration, 2. Auflage 2024. Bereich AP2 WISO.

**6.1 Gesamtübersicht aller WISO-Themen**

**Hinweis**

Dieses Kapitel ist kein eigener Bereich im IHK/ZPA-Prüfungskatalog.

Es dient nur zur Gesamtwiederholung aller WISO-Themen aus Kapitel 1 bis 5.

Die offiziellen WISO-Hauptbereiche nach Prüfungskatalog sind:

- Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
- Umweltschutz
- Vernetztes Zusammenarbeiten unter Nutzung digitaler Medien

---

**Gesamtstruktur WISO**

| Kapitel | Thema | Status |
|---|---|---|
| Kapitel 1 | Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht | offizieller WISO-Bereich |
| Kapitel 2 | Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes | offizieller WISO-Bereich |
| Kapitel 3 | Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit | offizieller WISO-Bereich |
| Kapitel 4 | Umweltschutz | offizieller WISO-Bereich |
| Kapitel 5 | Vernetztes Zusammenarbeiten unter Nutzung digitaler Medien | offizieller WISO-Bereich |
| Kapitel 6 | Gesamtwiederholung WISO | eigene Lernhilfe |

---

**Kapitel 1 – Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht**

In diesem Kapitel geht es um Ausbildung, Arbeitsverhältnis, Rechte und Pflichten, Tarifrecht, Sozialversicherung und Entgelt.

**Wichtige Themen**

- duales Ausbildungssystem
- Ausbildungsvertrag
- Rechte und Pflichten in der Ausbildung
- Probezeit
- Kündigung
- Beendigung der Ausbildung
- Arbeitsvertrag
- Arbeitnehmerpflichten
- Arbeitszeit
- Urlaub
- Krankheit
- Entgeltfortzahlung
- Tarifvertrag
- Tarifautonomie
- Arbeitskampf
- Betriebsrat
- JAV
- Mitbestimmung
- Sozialversicherung
- Entgeltabrechnung
- Brutto und Netto
- Lohnsteuer
- Sozialabgaben
- Fortbildung
- Umschulung
- lebenslanges Lernen

---

**Besonders wichtig in Kapitel 1**

**Duales Ausbildungssystem**

Ausbildung findet im Betrieb und in der Berufsschule statt.

**Merksatz**

Duale Ausbildung = Betrieb + Berufsschule.

---

**Ausbildungsvertrag**

Der Ausbildungsvertrag regelt die rechtliche Grundlage der Ausbildung.

Wichtige Inhalte sind zum Beispiel:

- Ausbildungsberuf
- Beginn und Dauer
- Probezeit
- Ausbildungszeit
- Vergütung
- Urlaub
- Kündigungsbedingungen
- sachliche und zeitliche Gliederung

---

**Rechte und Pflichten**

Auszubildende müssen zum Beispiel:

- lernen
- Berufsschule besuchen
- Berichtsheft führen
- Weisungen beachten
- Betriebsgeheimnisse wahren

Ausbildende müssen zum Beispiel:

- ausbilden
- Vergütung zahlen
- Ausbildungsmittel bereitstellen
- für Berufsschule und Prüfungen freistellen
- Berichtsheft kontrollieren

---

**Sozialversicherung**

Die fünf Zweige der Sozialversicherung sind:

| Sozialversicherung | Risiko |
|---|---|
| Krankenversicherung | Krankheit |
| Pflegeversicherung | Pflegebedürftigkeit |
| Rentenversicherung | Alter, Erwerbsminderung, Hinterbliebene |
| Arbeitslosenversicherung | Arbeitslosigkeit |
| Unfallversicherung | Arbeitsunfall und Berufskrankheit |

**Merksatz**

Kranken, Pflege, Rente, Arbeitslosigkeit, Unfall.

---

**Entgeltabrechnung**

| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Brutto | Verdienst vor Abzügen |
| Netto | Auszahlungsbetrag nach Abzügen |
| Lohnsteuer | Steuerabzug vom Arbeitslohn |
| Sozialabgaben | Beiträge zur Sozialversicherung |

**Merksatz**

Brutto ist vor Abzug.  
Netto ist nach Abzug.

---

**Kapitel 2 – Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes**

In diesem Kapitel geht es um Betrieb, Rechtsformen, Organisationsformen, wirtschaftliche Verflechtungen, Unternehmensziele, Arbeitsteilung, Verbände, Behörden und Arbeitnehmervertretungen.

**Wichtige Themen**

- Betrieb
- Unternehmen
- Branche
- Wirtschaftssektoren
- Produktpalette
- Märkte
- Rechtsformen
- Einzelunternehmen
- GbR
- OHG
- KG
- GmbH & Co. KG
- GmbH
- AG
- gemeinnützige Organisationen
- Unternehmensstruktur
- Einliniensystem
- Mehrliniensystem
- Stabliniensystem
- Spartenorganisation
- Matrixorganisation
- Arbeitsabläufe
- Aufgabenteilung
- Konzern
- Kartell
- Fusion
- Produktivität
- Wirtschaftlichkeit
- Rentabilität
- Zielkonflikte
- Arbeitsteilung
- Globalisierung
- soziale Marktwirtschaft
- Arbeitgeberverbände
- Gewerkschaften
- Wirtschaftsorganisationen
- Behörden
- Verwaltungen
- Betriebsrat
- JAV
- Personalvertretung
- Betriebsvereinbarungen

---

**Besonders wichtig in Kapitel 2**

**Wirtschaftssektoren**

| Sektor | Bedeutung | Beispiel |
|---|---|---|
| primärer Sektor | Rohstoffgewinnung | Landwirtschaft, Bergbau |
| sekundärer Sektor | Verarbeitung und Produktion | Industrie, Handwerk |
| tertiärer Sektor | Dienstleistungen | IT-Service, Handel, Verwaltung |

**Merksatz**

IT-Dienstleister gehören meistens zum tertiären Sektor.

---

**Rechtsformen**

| Rechtsform | Wichtigster Punkt |
|---|---|
| Einzelunternehmen | Inhaber haftet persönlich |
| GbR | mindestens zwei Personen, gemeinsamer Zweck |
| OHG | Gesellschafter haften persönlich und unbeschränkt |
| KG | Komplementär haftet voll, Kommanditist beschränkt |
| GmbH & Co. KG | KG mit GmbH als Komplementär |
| GmbH | Haftung grundsätzlich mit Gesellschaftsvermögen |
| AG | Kapitalgesellschaft mit Aktien |
| gemeinnützige Organisation | gemeinnütziger Zweck steht im Vordergrund |

---

**Organisationsformen**

| Organisationsform | Kerngedanke |
|---|---|
| Einliniensystem | ein direkter Vorgesetzter |
| Mehrliniensystem | mehrere Vorgesetzte |
| Stabliniensystem | Linie plus beratende Experten |
| Spartenorganisation | Gliederung nach Produkten, Kunden oder Regionen |
| Matrixorganisation | Fachabteilung plus Projektstruktur |

---

**Wirtschaftliche Verflechtungen**

| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Konzern | mehrere Unternehmen unter gemeinsamer Leitung |
| Fusion | Unternehmen schließen sich zusammen |
| Kartell | Wettbewerbsabsprache zwischen Unternehmen |

---

**Kennzahlen**

| Begriff | Formel | Bedeutung |
|---|---|---|
| Produktivität | Ausbringungsmenge / Einsatzmenge | Mengenverhältnis |
| Wirtschaftlichkeit | Ertrag / Aufwand | finanzielles Verhältnis |
| Rentabilität | Gewinn / eingesetztes Kapital × 100 | Kapitalverzinsung |

---

**Kapitel 3 – Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit**

In diesem Kapitel geht es um Arbeitsschutz, Gefährdungen, Ergonomie, Fluchtwege, Schutzzeichen, Verhalten bei Unfällen und Brandschutz.

**Wichtige Themen**

- Arbeitsschutzgesetz
- Arbeitssicherheitsgesetz
- Arbeitszeitgesetz
- Betriebssicherheitsverordnung
- Arbeitsstättenverordnung
- Unfallverhütungsvorschriften
- Arbeitsplatzergonomie
- Bildschirmarbeitsplatz
- Aufsichtsbehörde / Gewerbeaufsicht
- Jugendarbeitsschutzgesetz
- mechanische Gefährdungen
- elektrische Gefährdungen
- thermische Gefährdungen
- chemische Gefährdungen
- ergonomische Gefährdungen
- akustische Gefährdungen
- psychische Gefährdungen
- Fürsorgepflicht
- Ersthelfer
- Vorsorgeuntersuchungen
- psychische Gefährdungsbeurteilung
- Sicherheitsbeauftragte
- Fluchtwege
- Notausgänge
- Schutzarten
- Schutzklassen
- CE-Zeichen
- Sicherheitszeichen
- Erste Hilfe
- Notrufnummern
- Meldekette
- Sammelplatz
- Evakuierung
- Brandschutz
- Brandklassen

---

**Besonders wichtig in Kapitel 3**

**Gefährdungsarten**

| Gefährdung | Beispiel |
|---|---|
| mechanisch | Stolpern über Kabel |
| elektrisch | defektes Stromkabel |
| thermisch | überhitztes Netzteil |
| chemisch | Tonerstaub, Reinigungsmittel |
| ergonomisch | falsche Monitorhöhe |
| akustisch | Lärm im Serverraum |
| psychisch | Zeitdruck, Rufbereitschaft |

---

**Belastung und Beanspruchung**

| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Belastung | äußere Einwirkung auf den Menschen |
| Beanspruchung | individuelle Wirkung dieser Belastung |

**Merksatz**

Belastung kommt von außen.  
Beanspruchung ist die Wirkung auf den Menschen.

---

**Schutzart und Schutzklasse**

| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Schutzart | Schutz gegen Fremdkörper, Berührung und Wasser |
| Schutzklasse | Schutz gegen elektrischen Schlag |

---

**Sicherheitszeichen**

| Zeichenart | Farbe | Bedeutung |
|---|---|---|
| Verbotszeichen | rot | etwas ist verboten |
| Gebotszeichen | blau | etwas ist vorgeschrieben |
| Warnzeichen | gelb | Warnung vor Gefahr |
| Rettungszeichen | grün | Fluchtweg, Notausgang, Erste Hilfe |
| Brandschutzzeichen | rot | Feuerlöscher, Brandmelder |

---

**Notruf**

| Nummer | Bedeutung |
|---|---|
| 112 | Feuerwehr und Rettungsdienst |
| 110 | Polizei |

**5 W-Fragen**

- Wo ist es passiert?
- Was ist passiert?
- Wie viele Verletzte?
- Welche Verletzungen?
- Warten auf Rückfragen.

---

**Brandklassen**

| Brandklasse | Bedeutung | Beispiel |
|---|---|---|
| A | feste Stoffe | Papier, Holz |
| B | flüssige oder flüssig werdende Stoffe | Benzin, Öl |
| C | Gase | Propan, Butan |
| D | Metalle | Magnesium, Aluminiumstaub |

---

**Kapitel 4 – Umweltschutz**

In diesem Kapitel geht es um Umweltbelastungen, IT-Prozesse, USV-Anlagen, Energie- und Ressourcenverwendung, Speicher- und Printmedien, Recycling, Entsorgung, Immissionsschutz, Nachhaltigkeit und Rechtsfolgen.

**Wichtige Themen**

- Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb
- Beitrag des Ausbildungsbetriebes zum Umweltschutz
- Umweltbelastungen wahrnehmen und vermeiden helfen
- spezifische Risiken von IT-Prozessen
- USV-Anlagen
- Stromverbrauch
- Wärmeentwicklung
- Serverräume
- Akkus und Batterien
- Hardwarebetrieb
- Druck- und Speichermedien
- rationelle Energieverwendung
- rationelle Ressourcenverwendung
- unnötige Gerätelaufzeiten vermeiden
- Standby-Verbrauch vermeiden
- Strom aus regenerativen Quellen
- Speicher- und Printmedien
- Recycling
- Wiederverwendung
- Abfalltrennung
- Abfallvermeidung
- branchenspezifische Abfälle
- Datenträgerentsorgung
- Kabelentsorgung
- Verpackungsentsorgung
- Duales System
- Immissionsschutz
- Emission
- Immission
- Nachhaltigkeit
- Einkauf
- Lieferantenauswahl
- Rechtsfolgen bei Nichteinhaltung

---

**Besonders wichtig in Kapitel 4**

**Umweltbelastungen im IT-Betrieb**

| Bereich | Umweltbelastung |
|---|---|
| Serverraum | Stromverbrauch, Wärme, Kühlung |
| Drucker | Papier, Toner, Energie |
| Hardware | Elektroschrott, Akkus |
| Netzwerk | Dauerbetrieb von Geräten |
| Lager | Verpackungen, Kartons, Plastik |
| Transport | Lieferfahrten, Versand |

---

**USV-Anlage**

USV bedeutet unterbrechungsfreie Stromversorgung.

**Vorteil**

- schützt Systeme bei Stromausfall
- ermöglicht geordnetes Herunterfahren
- erhöht Verfügbarkeit

**Nachteil**

- zusätzlicher Stromverbrauch
- Akkus
- Wärmeentwicklung
- Entsorgungsaufwand

---

**Abfallhierarchie**

<pre>
1. Vermeiden
2. Wiederverwenden
3. Recyceln
4. Fachgerecht entsorgen
</pre>

**Merksatz**

Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht.

---

**Emission und Immission**

| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Emission | etwas wird von einer Quelle abgegeben |
| Immission | etwas wirkt auf Menschen oder Umwelt ein |

**Merksatz**

Emission = geht raus.  
Immission = kommt an.

---

**Nachhaltigkeit**

| Bereich | Bedeutung |
|---|---|
| ökologisch | Umwelt schützen |
| ökonomisch | langfristig wirtschaftlich handeln |
| sozial | Menschen und Arbeitsbedingungen berücksichtigen |

---

**Kapitel 5 – Vernetztes Zusammenarbeiten unter Nutzung digitaler Medien**

In diesem Kapitel geht es um respektvolle Zusammenarbeit, digitale Kommunikation, Persönlichkeitsrechte, Schutzziele, E-Mail, Netiquette, Social Media, Social Engineering, Compliance, Diversity und ethische Aspekte bei IT-Lösungen.

**Wichtige Themen**

- wertschätzende Zusammenarbeit
- Interdisziplinarität
- Interkulturalität
- respektvolle Zusammenarbeit
- gemeinsame Verantwortung
- Unternehmenswerte
- betriebliche Ethikregeln
- verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien
- Persönlichkeitsrechte
- digitale Inhalte speichern
- digitale Inhalte darstellen
- digitale Inhalte weitergeben
- Kommunikationsverhalten
- Informationsverhalten
- informationstechnische Schutzziele
- Vertraulichkeit
- Integrität
- Verfügbarkeit
- Authentizität
- Nachvollziehbarkeit
- sichere dienstliche E-Mails
- Netiquette
- Adressatenlisten
- Social Media
- Social Engineering
- Compliance
- Diversity
- Gender-Neutralität
- Würde und Integrität von Menschen
- ethische Aspekte bei IT-Lösungen

---

**Besonders wichtig in Kapitel 5**

**Informationstechnische Schutzziele**

| Schutzziel | Bedeutung |
|---|---|
| Vertraulichkeit | nur Berechtigte dürfen Informationen sehen |
| Integrität | Informationen bleiben korrekt und unverändert |
| Verfügbarkeit | Systeme und Informationen sind nutzbar |
| Authentizität | Echtheit von Absendern, Nutzern oder Systemen |
| Nachvollziehbarkeit | Vorgänge können später geprüft werden |

---

**Digitale Kommunikation**

Gute digitale Kommunikation ist:

- höflich
- sachlich
- verständlich
- zielgerichtet
- korrekt
- sicher
- empfängerorientiert
- datenschutzbewusst

---

**Social Engineering**

Social Engineering bedeutet, dass Angreifer Menschen manipulieren, um an Informationen, Zugangsdaten oder Handlungen zu kommen.

**Beispiele**

- Phishing
- Spear-Phishing
- Vishing
- Smishing
- CEO-Fraud
- Tailgating
- USB-Drop

---

**Compliance**

Compliance bedeutet, Regeln einzuhalten.

Dazu gehören:

- Gesetze
- Datenschutzvorgaben
- interne Richtlinien
- IT-Sicherheitsregeln
- Lizenzregeln
- Betriebsvereinbarungen
- ethische Grundsätze

---

**Diversity und Ethik**

IT-Lösungen sollen Menschen respektieren und möglichst fair, transparent und diskriminierungsfrei gestaltet sein.

**Merksatz**

Technisch möglich heißt nicht automatisch erlaubt oder richtig.

---

**Gesamt-Merksätze WISO**

- WISO prüft wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt.
- Ausbildung findet im dualen System statt: Betrieb und Berufsschule.
- Der Ausbildungsvertrag regelt die Grundlage der Ausbildung.
- Azubis haben Rechte und Pflichten.
- Sozialversicherung besteht aus fünf Zweigen.
- Brutto ist vor Abzug, Netto ist nach Abzug.
- Betriebe gehören zu Branchen und Wirtschaftssektoren.
- Rechtsformen unterscheiden sich besonders bei Haftung und Kapital.
- Einliniensystem bedeutet ein direkter Vorgesetzter.
- Konzern, Fusion und Kartell dürfen nicht verwechselt werden.
- Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Rentabilität sind unterschiedliche Kennzahlen.
- Arbeitsschutz schützt Leben und Gesundheit.
- Gefährdungen müssen erkannt und vermieden werden.
- Fluchtwege und Notausgänge müssen frei bleiben.
- Eigenschutz geht vor Fremdhilfe.
- Menschenrettung geht vor Sachrettung.
- Umweltschutz bedeutet Umweltbelastungen erkennen, reduzieren und vermeiden.
- IT belastet Umwelt vor allem durch Strom, Hardware, Elektroschrott, Druck und Kühlung.
- Datenträger müssen wegen Datenschutz sicher entsorgt werden.
- Nachhaltigkeit umfasst ökologische, ökonomische und soziale Aspekte.
- Digitale Medien müssen verantwortungsvoll genutzt werden.
- Persönlichkeitsrechte müssen auch digital geschützt werden.
- Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit sind zentrale Schutzziele.
- Social Engineering greift den Menschen an.
- Compliance bedeutet Regeln einhalten.
- IT-Lösungen müssen rechtlich, ethisch und sozial verantwortungsvoll sein.

# Seite 6.2 Merksätze zu Kapitel 1 bis 5

**Hinweis**

Dieses Kapitel ist kein eigener Bereich im IHK/ZPA-Prüfungskatalog.

Es dient nur zur schnellen Wiederholung der offiziellen WISO-Themen aus Kapitel 1 bis 5.

---

**Kapitel 1 – Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht**

**Duales Ausbildungssystem**

- Duale Ausbildung bedeutet: Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule.
- Der Betrieb vermittelt die praktische Ausbildung.
- Die Berufsschule vermittelt theoretische und allgemeinbildende Inhalte.
- Die IHK überwacht die Ausbildung und organisiert Prüfungen.

**Merksatz**

Duales System = Betrieb + Berufsschule + IHK-Prüfung.

---

**Ausbildungsvertrag**

- Der Ausbildungsvertrag ist die rechtliche Grundlage der Ausbildung.
- Er regelt unter anderem Ausbildungsberuf, Beginn, Dauer, Probezeit, Vergütung, Urlaub und Kündigungsbedingungen.
- Bei minderjährigen Auszubildenden müssen die gesetzlichen Vertreter mit unterschreiben.
- Die Probezeit muss mindestens 1 Monat und höchstens 4 Monate dauern.

**Merksatz**

Der Ausbildungsvertrag regelt: Wer bildet wen, worin, wie lange und unter welchen Bedingungen aus?

---

**Rechte und Pflichten in der Ausbildung**

**Auszubildende müssen:**

- lernen
- Berufsschule besuchen
- Berichtsheft führen
- Weisungen beachten
- sorgfältig arbeiten
- Betriebsgeheimnisse wahren

**Ausbildende müssen:**

- ausbilden
- Vergütung zahlen
- Ausbildungsmittel bereitstellen
- für Berufsschule und Prüfung freistellen
- Berichtsheft kontrollieren

**Merksatz**

Der Azubi muss lernen wollen.  
Der Betrieb muss Ausbildung ermöglichen.

---

**Kündigung in der Ausbildung**

- Während der Probezeit kann jederzeit ohne Kündigungsfrist gekündigt werden.
- Nach der Probezeit kann der Betrieb nur aus wichtigem Grund fristlos kündigen.
- Der Auszubildende kann mit 4 Wochen Frist kündigen, wenn er die Ausbildung aufgeben oder den Beruf wechseln möchte.
- Die Ausbildung endet normalerweise mit Bestehen der Abschlussprüfung oder mit Ablauf der Ausbildungszeit.

**Merksatz**

In der Probezeit ist Kündigung einfach.  
Nach der Probezeit braucht der Betrieb einen wichtigen Grund.

---

**Arbeitsvertrag**

- Der Arbeitnehmer schuldet Arbeitsleistung.
- Der Arbeitgeber schuldet Vergütung.
- Arbeitnehmer haben Treuepflicht, Sorgfaltspflicht und Verschwiegenheitspflicht.
- Arbeitgeber haben Vergütungspflicht, Fürsorgepflicht und Arbeitsschutzpflicht.

**Merksatz**

Arbeitnehmer arbeiten und nehmen Rücksicht.  
Arbeitgeber bezahlen und schützen.

---

**Arbeitszeit, Urlaub und Krankheit**

- Die tägliche Arbeitszeit beträgt grundsätzlich höchstens 8 Stunden pro Werktag.
- Eine Verlängerung auf bis zu 10 Stunden ist möglich, wenn Ausgleich erfolgt.
- Bei mehr als 6 Stunden Arbeit sind mindestens 30 Minuten Pause nötig.
- Bei mehr als 9 Stunden Arbeit sind mindestens 45 Minuten Pause nötig.
- Krankheit muss unverzüglich gemeldet werden.
- Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall gibt es grundsätzlich bis zu 6 Wochen.

**Merksatz**

Mehr als 6 Stunden Arbeit = Pause ist Pflicht.

---

**Tarifrecht**

- Tarifverträge regeln Arbeitsbedingungen.
- Gewerkschaften vertreten Arbeitnehmer.
- Arbeitgeberverbände vertreten Arbeitgeber.
- Tarifautonomie bedeutet, dass Tarifparteien Tarifverträge selbstständig aushandeln.
- Arbeitskampfmittel sind zum Beispiel Streik und Aussperrung.

**Merksatz**

Tarifvertrag = kollektiv ausgehandelte Arbeitsbedingungen.

---

**Betriebsrat und JAV**

- Der Betriebsrat vertritt die Arbeitnehmer im Betrieb.
- Die JAV vertritt Jugendliche und Auszubildende.
- Eine JAV gibt es nur, wenn es einen Betriebsrat gibt und die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
- Betriebsvereinbarungen werden zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat geschlossen.

**Merksatz**

Betriebsrat = Beschäftigte.  
JAV = Azubis und Jugendliche.

---

**Sozialversicherung**

Die fünf Zweige der Sozialversicherung sind:

- Krankenversicherung
- Pflegeversicherung
- Rentenversicherung
- Arbeitslosenversicherung
- Unfallversicherung

**Merksatz**

Kranken, Pflege, Rente, Arbeitslosigkeit, Unfall.

---

**Entgeltabrechnung**

- Brutto ist der Verdienst vor Abzügen.
- Netto ist der Auszahlungsbetrag nach Abzügen.
- Abzüge können Lohnsteuer, Kirchensteuer und Sozialversicherungsbeiträge sein.
- Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt der Arbeitgeber allein.

**Merksatz**

Brutto ist vor Abzug.  
Netto ist nach Abzug.

---

**Lebenslanges Lernen**

- IT-Berufe verändern sich schnell.
- Neue Technik, IT-Sicherheit, Cloud, Automatisierung und KI machen Weiterbildung wichtig.
- Fortbildung baut auf einem Beruf auf.
- Umschulung führt zu einem neuen Beruf.

**Merksatz**

In der IT ist Lernen keine Phase, sondern Daueraufgabe.

---

**Kapitel 2 – Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes**

**Betrieb und Unternehmen**

- Ein Betrieb ist eine organisatorische Einheit.
- Ein Unternehmen ist eine rechtliche und wirtschaftliche Einheit.
- Ein Unternehmen kann aus mehreren Betrieben bestehen.
- IT-Dienstleister gehören meistens zum tertiären Sektor.

**Merksatz**

Betrieb = wo gearbeitet wird.  
Unternehmen = rechtliche und wirtschaftliche Einheit.

---

**Wirtschaftssektoren**

- Primärer Sektor = Rohstoffgewinnung.
- Sekundärer Sektor = Produktion und Verarbeitung.
- Tertiärer Sektor = Dienstleistungen.

**Merksatz**

Primär = Rohstoffe.  
Sekundär = Produktion.  
Tertiär = Dienstleistung.

---

**Rechtsformen**

- Einzelunternehmen: Inhaber haftet persönlich.
- GbR: mindestens zwei Personen mit gemeinsamem Zweck.
- OHG: Gesellschafter haften persönlich und unbeschränkt.
- KG: Komplementär haftet voll, Kommanditist beschränkt.
- GmbH: Haftung grundsätzlich mit Gesellschaftsvermögen.
- AG: Kapitalgesellschaft mit Aktien.
- GmbH & Co. KG: KG mit GmbH als Komplementär.

**Merksatz**

Personengesellschaft = Personen stehen im Vordergrund.  
Kapitalgesellschaft = Kapital und Gesellschaftsvermögen stehen im Vordergrund.

---

**Organisationsformen**

- Einliniensystem: jeder Mitarbeiter hat einen direkten Vorgesetzten.
- Mehrliniensystem: Mitarbeiter können mehrere Vorgesetzte haben.
- Stabliniensystem: Linie plus beratende Experten.
- Spartenorganisation: Gliederung nach Produkten, Kunden oder Regionen.
- Matrixorganisation: Fachabteilung plus Projektstruktur.

**Merksatz**

Einlinie = eine Linie.  
Mehrlinie = mehrere Vorgesetzte.  
Stablinie = Linie plus Beratung.  
Matrix = Fachbereich plus Projekt.

---

**Wirtschaftliche Verflechtungen**

- Konzern: mehrere rechtlich selbstständige Unternehmen unter gemeinsamer Leitung.
- Fusion: Unternehmen schließen sich zusammen.
- Kartell: Unternehmen treffen Wettbewerbsabsprachen.

**Merksatz**

Konzern = gemeinsame Leitung.  
Fusion = Zusammenschluss.  
Kartell = Absprache gegen Wettbewerb.

---

**Unternehmensziele**

- Ökonomische Ziele betreffen Gewinn, Umsatz und Kosten.
- Ökologische Ziele betreffen Umwelt und Ressourcen.
- Soziale Ziele betreffen Menschen und Arbeitsbedingungen.
- Zielkonflikte entstehen, wenn Ziele sich gegenseitig behindern.

**Merksatz**

Unternehmen haben wirtschaftliche, soziale und ökologische Ziele.

---

**Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Rentabilität**

- Produktivität = Ausbringungsmenge / Einsatzmenge.
- Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand.
- Rentabilität = Gewinn / eingesetztes Kapital × 100.

**Merksatz**

Produktivität = Menge.  
Wirtschaftlichkeit = Ertrag zu Aufwand.  
Rentabilität = Gewinn zu Kapital.

---

**Arbeitsteilung**

- Arbeitsteilung bedeutet, dass Aufgaben aufgeteilt werden.
- Betriebliche Arbeitsteilung findet innerhalb eines Betriebs statt.
- Gesamtwirtschaftliche Arbeitsteilung findet zwischen Betrieben, Branchen oder Ländern statt.
- Arbeitsteilung erhöht Spezialisierung, schafft aber auch Abhängigkeiten.

**Merksatz**

Arbeitsteilung macht spezialisiert, aber auch abhängig.

---

**Globalisierung**

- Globalisierung bedeutet weltweite Vernetzung von Märkten, Unternehmen, Lieferketten und Kommunikation.
- Vorteile sind größere Märkte, internationale Zusammenarbeit und günstigere Beschaffung.
- Risiken sind Abhängigkeiten, Datenschutzprobleme und Lieferkettenstörungen.

**Merksatz**

Globalisierung verbindet Märkte weltweit.

---

**Soziale Marktwirtschaft**

- Die soziale Marktwirtschaft verbindet freien Wettbewerb mit sozialem Ausgleich.
- Der Staat setzt Regeln und schützt Arbeitnehmer, Verbraucher und Wettbewerb.
- Sozialversicherung, Arbeitsschutz und Mitbestimmung gehören zum sozialen Ausgleich.

**Merksatz**

Soziale Marktwirtschaft = Wettbewerb plus soziale Absicherung.

---

**Verbände und Organisationen**

- Arbeitgeberverbände vertreten Arbeitgeber.
- Gewerkschaften vertreten Arbeitnehmer.
- Die IHK ist zuständige Stelle für Ausbildung und Prüfung.
- Prüfungsausschüsse wirken ehrenamtlich an Prüfungen mit.

**Merksatz**

Gewerkschaft = Arbeitnehmer.  
Arbeitgeberverband = Arbeitgeber.  
IHK = Ausbildung und Prüfung.

---

**Behörden und Verwaltungen**

- Behörden setzen staatliche Aufgaben und Vorschriften um.
- Finanzamt ist für Steuern zuständig.
- Agentur für Arbeit unterstützt bei Arbeit, Beruf und Arbeitslosigkeit.
- Berufsgenossenschaft ist Träger der gesetzlichen Unfallversicherung.
- Arbeitsschutzbehörden überwachen Arbeitsschutzvorschriften.

**Merksatz**

Behörde = staatliche Stelle.  
Verwaltung = öffentliche Aufgaben erledigen.

---

**Kapitel 3 – Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit**

**Arbeitsschutz**

- Arbeitsschutz schützt Leben und Gesundheit der Beschäftigten.
- Der Arbeitgeber muss Gefährdungen beurteilen und Schutzmaßnahmen treffen.
- Beschäftigte müssen Sicherheitsregeln beachten und Gefahren melden.

**Merksatz**

Arbeitsschutz bedeutet: Gefahren erkennen, vermeiden und Gesundheit schützen.

---

**Gefährdungsbeurteilung**

- Eine Gefährdungsbeurteilung prüft, welche Gefahren am Arbeitsplatz bestehen.
- Danach werden Schutzmaßnahmen festgelegt.
- Die Wirksamkeit der Maßnahmen muss geprüft werden.

**Merksatz**

Gefährdungsbeurteilung = Gefahr erkennen, Risiko bewerten, Schutzmaßnahme festlegen.

---

**Gefährdungsarten**

- Mechanisch: Stolpern, Quetschen, Schneiden.
- Elektrisch: Stromschlag, defekte Kabel.
- Thermisch: Hitze, Brand, Kälte.
- Chemisch: Toner, Reinigungsmittel, Akkus.
- Ergonomisch: schlechte Haltung, falsche Monitorhöhe.
- Akustisch: Lärm.
- Psychisch: Stress, Zeitdruck, Überforderung.

**Merksatz**

Gefährdungen können körperlich, technisch, chemisch, ergonomisch, akustisch oder psychisch sein.

---

**Belastung und Beanspruchung**

- Belastung ist die äußere Einwirkung auf den Menschen.
- Beanspruchung ist die individuelle Wirkung dieser Belastung.
- Gleiche Belastung kann Menschen unterschiedlich stark beanspruchen.

**Merksatz**

Belastung kommt von außen.  
Beanspruchung wirkt innen.

---

**Fürsorgepflicht**

- Der Arbeitgeber muss Leben, Gesundheit und berechtigte Interessen der Beschäftigten schützen.
- Dazu gehören sichere Arbeitsmittel, Unterweisungen, Ergonomie und Schutz vor Überlastung.

**Merksatz**

Fürsorgepflicht = Arbeitgeber muss Beschäftigte schützen.

---

**Ergonomie**

- Ergonomie bedeutet, dass der Arbeitsplatz an den Menschen angepasst wird.
- Wichtig sind Monitorhöhe, Sitzhaltung, Tischhöhe, Beleuchtung, Tastatur und Maus.
- Gute Ergonomie verhindert Rücken-, Nacken- und Augenbeschwerden.

**Merksatz**

Ergonomie = Arbeitsplatz an den Menschen anpassen.

---

**Fluchtwege und Notausgänge**

- Fluchtwege müssen frei, gekennzeichnet und jederzeit nutzbar sein.
- Notausgänge dürfen nicht blockiert oder zugestellt werden.
- Brandschutztüren dürfen nicht offen verkeilt werden.

**Merksatz**

Fluchtwege sind keine Lagerflächen.

---

**Schutzart und Schutzklasse**

- Schutzart beschreibt Schutz gegen Fremdkörper, Berührung und Wasser.
- Schutzklasse beschreibt Schutz gegen elektrischen Schlag.
- IP-Code: erste Ziffer = Fremdkörper/Berührung, zweite Ziffer = Wasser.

**Merksatz**

Schutzart = Staub und Wasser.  
Schutzklasse = elektrischer Schlag.

---

**Sicherheitszeichen**

- Rot bedeutet Verbot oder Brandschutz.
- Blau bedeutet Gebot.
- Gelb bedeutet Warnung.
- Grün bedeutet Rettung oder Erste Hilfe.

**Merksatz**

Rot, Blau, Gelb, Grün: Verbot/Brand, Gebot, Warnung, Rettung.

---

**Unfallverhalten**

- Eigenschutz geht vor Fremdhilfe.
- Unfallstelle sichern.
- Erste Hilfe leisten.
- Notruf absetzen.
- Unfall dokumentieren.
- Meldekette beachten.

**Merksatz**

Erst Eigenschutz, dann helfen.

---

**Notruf**

- 112 = Feuerwehr und Rettungsdienst.
- 110 = Polizei.
- Beim Notruf: Wo, Was, Wie viele, Welche Verletzungen, Warten.

**Merksatz**

112 rettet.  
110 Polizei.  
Beim Notruf warten, nicht selbst auflegen.

---

**Brandschutz**

- Ein Brand braucht brennbaren Stoff, Sauerstoff und Zündquelle.
- Menschenrettung geht vor Sachrettung.
- Im Brandfall keinen Aufzug benutzen.
- Türen und Fenster schließen, wenn gefahrlos möglich.
- Sammelplatz aufsuchen.

**Merksatz**

Brandfall: melden, warnen, retten, flüchten, sammeln.

---

**Brandklassen**

- A = feste Stoffe.
- B = flüssige oder flüssig werdende Stoffe.
- C = Gase.
- D = Metalle.

**Merksatz**

A = Aschebildende feste Stoffe.  
B = Brennbare Flüssigkeiten.  
C = Gase.  
D = Metalle.

---

**Kapitel 4 – Umweltschutz**

**Umweltschutz im Betrieb**

- Umweltschutz bedeutet, Umweltbelastungen zu erkennen, zu reduzieren und zu vermeiden.
- IT-Betriebe belasten die Umwelt durch Strom, Hardware, Druck, Kühlung, Verpackungen und Elektroschrott.
- Auch Auszubildende können durch bewusstes Verhalten zum Umweltschutz beitragen.

**Merksatz**

Umweltschutz beginnt im Alltag.

---

**Umweltbelastungen durch IT-Prozesse**

- Serverräume verbrauchen viel Strom.
- IT-Geräte erzeugen Wärme.
- Kühlung braucht zusätzliche Energie.
- USV-Anlagen erhöhen Verfügbarkeit, verursachen aber Akku- und Energieaufwand.
- Cloud-Dienste verbrauchen ebenfalls Strom in Rechenzentren.

**Merksatz**

IT wirkt sauber, verbraucht aber Energie und Ressourcen.

---

**USV-Anlagen**

- USV bedeutet unterbrechungsfreie Stromversorgung.
- Sie schützt Systeme bei Stromausfall.
- Sie enthält Akkus und verbraucht Energie.
- Akkus müssen fachgerecht entsorgt werden.

**Merksatz**

USV = mehr Verfügbarkeit, aber auch mehr Energie- und Akkuaufwand.

---

**Energie- und Ressourcenverwendung**

- Rationelle Energieverwendung bedeutet, Energie sinnvoll und sparsam einzusetzen.
- Unnötige Gerätelaufzeiten sollen vermieden werden.
- Standby-Verbrauch kann sich bei vielen Geräten stark summieren.
- Geräte sollten langlebig, reparierbar und energieeffizient sein.

**Merksatz**

Nicht benötigte Geräte verbrauchen unnötig Strom.

---

**Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe**

- Rohstoffe sind Grundmaterialien.
- Hilfsstoffe unterstützen Prozesse.
- Betriebsstoffe werden für den Betrieb benötigt.
- Beispiele für Betriebsstoffe sind Strom, Wasser, Kühlmittel, Toner und Kraftstoffe.

**Merksatz**

Rohstoffe, Hilfsstoffe und Betriebsstoffe sollen sparsam verwendet werden.

---

**Speicher- und Printmedien**

- Printmedien sind Papier, Ausdrucke, Toner und Druckerkartuschen.
- Speichermedien sind Festplatten, SSDs, USB-Sticks und Backup-Medien.
- Speichermedien müssen wegen Datenschutz besonders sorgfältig entsorgt werden.
- Einfaches Löschen reicht oft nicht aus.

**Merksatz**

Datenträger nie einfach wegwerfen.

---

**Recycling und Wiederverwendung**

- Wiederverwendung bedeutet, ein Produkt erneut zu nutzen.
- Recycling bedeutet, Material aufzubereiten und als Rohstoff wiederzuverwenden.
- Abfallvermeidung ist besser als Recycling.

**Merksatz**

Vermeiden vor Wiederverwenden vor Recyceln vor Entsorgen.

---

**Abfalltrennung und Entsorgung**

- Elektroschrott gehört nicht in den Restmüll.
- Akkus und Batterien müssen getrennt gesammelt werden.
- Kabel enthalten wertvolle Rohstoffe.
- Toner und Druckerkartuschen sollen fachgerecht gesammelt werden.
- Datenträger müssen sicher gelöscht oder vernichtet werden.

**Merksatz**

IT-Abfälle brauchen richtige Trennung, Datenschutz und fachgerechte Entsorgung.

---

**Duales System bei Verpackungen**

- Das Duale System betrifft Sammlung und Verwertung von Verpackungsabfällen.
- Es darf nicht mit dem dualen Ausbildungssystem verwechselt werden.

**Merksatz**

Duales System bei Verpackungen = Mülltrennung.  
Duale Ausbildung = Betrieb und Berufsschule.

---

**Emission und Immission**

- Emission bedeutet, dass etwas von einer Quelle abgegeben wird.
- Immission bedeutet, dass diese Einwirkung bei Menschen oder Umwelt ankommt.

**Merksatz**

Emission geht raus.  
Immission kommt an.

---

**Nachhaltigkeit**

- Nachhaltigkeit umfasst ökologische, ökonomische und soziale Aspekte.
- Beim Einkauf zählt nicht nur der Anschaffungspreis.
- Total Cost of Ownership bedeutet Gesamtkosten über die gesamte Nutzungsdauer.
- Lieferanten können nach Nachhaltigkeit, Rücknahme, Reparatur und Verpackung bewertet werden.

**Merksatz**

Nachhaltig heißt: langfristig sinnvoll, nicht nur kurzfristig billig.

---

**Rechtsfolgen bei Umweltverstößen**

- Umweltverstöße können Bußgelder, Auflagen, Schadensersatz, Strafverfahren und Imageschäden verursachen.
- Falsche Entsorgung kann rechtliche, wirtschaftliche und organisatorische Folgen haben.

**Merksatz**

Umweltschutz ist nicht freiwillig egal, sondern kann rechtliche Folgen haben.

---

**Kapitel 5 – Vernetztes Zusammenarbeiten unter Nutzung digitaler Medien**

**Wertschätzende Zusammenarbeit**

- Wertschätzende Zusammenarbeit bedeutet respektvoll, fair und sachlich miteinander zu arbeiten.
- Beiträge aller Teammitglieder sollen anerkannt werden.
- Gute Zusammenarbeit braucht Kommunikation, Zuverlässigkeit und gemeinsame Verantwortung.

**Merksatz**

Gute Teamarbeit ist fachlich und menschlich.

---

**Interdisziplinarität**

- Interdisziplinarität bedeutet Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche.
- IT-Projekte betreffen oft Datenschutz, Einkauf, Fachabteilungen, Betriebsrat und Geschäftsführung.

**Merksatz**

IT betrifft selten nur IT.

---

**Interkulturalität**

- Interkulturalität bedeutet respektvoller Umgang mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen.
- Wichtig sind Offenheit, klare Kommunikation und keine Vorurteile.

**Merksatz**

Interkulturalität = Unterschiede respektvoll berücksichtigen.

---

**Digitale Medien**

- Digitale Medien müssen bewusst, sicher und rechtlich korrekt genutzt werden.
- Vor dem Speichern, Darstellen und Weitergeben muss geprüft werden, ob der Inhalt erlaubt und der Empfänger berechtigt ist.
- Screenshots, Cloud-Links und E-Mails können sensible Daten enthalten.

**Merksatz**

Vor dem Teilen prüfen: Inhalt, Zweck, Empfänger.

---

**Persönlichkeitsrechte**

- Persönlichkeitsrechte schützen Würde, Privatsphäre und persönliche Daten.
- Fotos, Videos, Screenshots und personenbezogene Informationen dürfen nicht unbedacht veröffentlicht werden.
- Das Recht am eigenen Bild muss beachtet werden.

**Merksatz**

Andere Menschen digital nicht bloßstellen.

---

**Informationstechnische Schutzziele**

- Vertraulichkeit: Nur Berechtigte dürfen Informationen sehen.
- Integrität: Informationen bleiben korrekt und unverändert.
- Verfügbarkeit: Systeme und Informationen sind nutzbar.
- Authentizität: Absender, Nutzer oder Systeme sind echt.
- Nachvollziehbarkeit: Vorgänge können später geprüft werden.

**Merksatz**

V-I-V merken: Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit.

---

**Dienstliche E-Mails**

- Dienstliche E-Mails sollen kurz, zielführend, höflich, korrekt und sicher sein.
- Empfänger, CC, BCC und Anhänge müssen geprüft werden.
- Passwörter gehören nicht im Klartext in E-Mails.

**Merksatz**

Vor dem Senden prüfen: Empfänger, Inhalt, Anhang.

---

**Netiquette**

- Netiquette bedeutet höfliche Umgangsformen in digitaler Kommunikation.
- Man bleibt sachlich, respektvoll und verständlich.
- Keine Beleidigungen, keine unnötigen Nachrichtenfluten, keine vertraulichen Inhalte in öffentlichen Kanälen.

**Merksatz**

Netiquette = gutes Benehmen online.

---

**Social Media**

- Äußerungen über Arbeitgeber, Kunden und Kollegen können arbeitsrechtliche oder juristische Folgen haben.
- Interne Informationen, Kundendaten und Geschäftsgeheimnisse dürfen nicht veröffentlicht werden.

**Merksatz**

Privat gepostet kann berufliche Folgen haben.

---

**Social Engineering**

- Social Engineering manipuliert Menschen, um Informationen oder Zugang zu bekommen.
- Methoden sind Phishing, Vishing, Smishing, CEO-Fraud, Tailgating und USB-Drop.
- Passwörter dürfen niemals weitergegeben werden.

**Merksatz**

Social Engineering greift den Menschen an.

---

**Compliance**

- Compliance bedeutet, Gesetze, interne Regeln und ethische Grundsätze einzuhalten.
- Im IT-Bereich betrifft das Datenschutz, Lizenzen, Passwörter, Zugriffsrechte und Sicherheitsmeldungen.

**Merksatz**

Compliance = Regeln einhalten.

---

**Diversity und Gender-Neutralität**

- Diversity bedeutet Vielfalt.
- Menschen sollen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter, Behinderung, Sprache oder Erfahrung fair behandelt werden.
- Gender-neutrale Sprache kann helfen, niemanden unnötig auszuschließen.

**Merksatz**

Diversity = Vielfalt respektieren.

---

**Ethische Aspekte bei IT-Lösungen**

- IT-Lösungen müssen nicht nur technisch funktionieren.
- Sie müssen rechtlich, ethisch, fair und nachvollziehbar sein.
- Dauerhafte Überwachung, Diskriminierung und unnötige Datensammlung sind problematisch.

**Merksatz**

Technisch möglich heißt nicht automatisch erlaubt oder richtig.

---

**Super-Kurz-Merksätze für die Prüfung**

- Duales System = Betrieb + Berufsschule.
- Ausbildungsvertrag = rechtliche Grundlage der Ausbildung.
- Probezeit Ausbildung = 1 bis 4 Monate.
- Azubi muss lernen, Betrieb muss ausbilden.
- Brutto vor Abzug, Netto nach Abzug.
- Sozialversicherung = Kranken, Pflege, Rente, Arbeitslosigkeit, Unfall.
- Gewerkschaft = Arbeitnehmer.
- Arbeitgeberverband = Arbeitgeber.
- Betrieb = organisatorische Einheit.
- Unternehmen = rechtliche und wirtschaftliche Einheit.
- Primär = Rohstoffe.
- Sekundär = Produktion.
- Tertiär = Dienstleistung.
- GmbH haftet grundsätzlich mit Gesellschaftsvermögen.
- Einliniensystem = ein Vorgesetzter.
- Kartell = verbotene Wettbewerbsabsprache.
- Produktivität = Menge.
- Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand.
- Rentabilität = Gewinn / Kapital × 100.
- Arbeitsschutz schützt Leben und Gesundheit.
- Belastung kommt von außen, Beanspruchung ist die Wirkung.
- Ergonomie = Arbeitsplatz an Menschen anpassen.
- Fluchtwege immer freihalten.
- 112 = Feuerwehr und Rettungsdienst.
- 110 = Polizei.
- Menschenrettung vor Sachrettung.
- Schutzart = Wasser und Fremdkörper.
- Schutzklasse = elektrischer Schlag.
- Rot = Verbot oder Brandschutz.
- Blau = Gebot.
- Gelb = Warnung.
- Grün = Rettung.
- IT verbraucht Strom, Hardware und Kühlung.
- USV schützt vor Stromausfall, braucht aber Akkus.
- Datenträger sicher löschen oder vernichten.
- Abfallvermeidung ist besser als Recycling.
- Emission geht raus, Immission kommt an.
- Nachhaltigkeit = ökologisch, ökonomisch, sozial.
- Digitale Medien bewusst und sicher nutzen.
- Persönlichkeitsrechte auch digital schützen.
- Vertraulichkeit = nur Berechtigte.
- Integrität = unverändert.
- Verfügbarkeit = nutzbar.
- Social Engineering manipuliert Menschen.
- Compliance = Regeln einhalten.
- Diversity = Vielfalt respektieren.
- IT muss rechtlich und ethisch passen.

# Seite 6.3 Häufige Verwechslungsfragen

**Hinweis**

Dieses Kapitel ist kein eigener Bereich im IHK/ZPA-Prüfungskatalog.

Es dient nur dazu, typische Begriffe zu unterscheiden, die in der Prüfung leicht verwechselt werden können.

---

**1. Betrieb oder Unternehmen?**

| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Betrieb | organisatorische Einheit, in der gearbeitet wird |
| Unternehmen | rechtliche und wirtschaftliche Einheit |

**Beispiel**

Ein Unternehmen kann mehrere Betriebe oder Standorte haben.

**Merksatz**

Betrieb = wo gearbeitet wird.  
Unternehmen = rechtliche und wirtschaftliche Einheit.

---

**Prüfungsfrage**

Was ist der Unterschied zwischen Betrieb und Unternehmen?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Ein Betrieb ist eine organisatorische Einheit, in der Güter hergestellt oder Dienstleistungen erbracht werden.

Ein Unternehmen ist die rechtliche und wirtschaftliche Einheit. Ein Unternehmen kann aus mehreren Betrieben bestehen.

</details>

---

**2. Duales Ausbildungssystem oder Duales System bei Verpackungen?**

| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Duales Ausbildungssystem | Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule |
| Duales System bei Verpackungen | Sammlung und Verwertung von Verkaufsverpackungen |

**Merksatz**

Duale Ausbildung = Betrieb + Berufsschule.  
Duales System Verpackung = Mülltrennung und Verwertung.

---

**Prüfungsfrage**

Was ist der Unterschied zwischen dualem Ausbildungssystem und Dualem System bei Verpackungen?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Das duale Ausbildungssystem bedeutet, dass die Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule stattfindet.

Das Duale System bei Verpackungen betrifft die Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verpackungsabfällen.

</details>

---

**3. Brutto oder Netto?**

| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Brutto | Verdienst vor Abzügen |
| Netto | Auszahlungsbetrag nach Abzügen |

**Typische Abzüge**

- Lohnsteuer
- eventuell Kirchensteuer
- Solidaritätszuschlag, falls relevant
- Krankenversicherung
- Pflegeversicherung
- Rentenversicherung
- Arbeitslosenversicherung

**Merksatz**

Brutto ist vor Abzug.  
Netto ist nach Abzug.

---

**Prüfungsfrage**

Was ist der Unterschied zwischen Brutto und Netto?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Brutto ist der Verdienst vor Abzügen. Netto ist der Betrag, der nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben ausgezahlt wird.

</details>

---

**4. Fortbildung oder Umschulung?**

| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Fortbildung | baut auf einem bestehenden Beruf auf |
| Umschulung | führt zu einem neuen Beruf |

**Beispiel Fortbildung**

Ein Fachinformatiker macht eine Weiterbildung im Bereich IT-Sicherheit.

**Beispiel Umschulung**

Eine Person aus einem anderen Beruf wird zum Fachinformatiker für Systemintegration umgeschult.

**Merksatz**

Fortbildung = im Beruf besser werden.  
Umschulung = neuer Beruf.

---

**Prüfungsfrage**

Was ist der Unterschied zwischen Fortbildung und Umschulung?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Eine Fortbildung erweitert oder vertieft Kenntnisse in einem bestehenden Beruf.

Eine Umschulung qualifiziert für einen neuen Beruf.

</details>

---

**5. Gewerkschaft oder Arbeitgeberverband?**

| Begriff | Vertritt |
|---|---|
| Gewerkschaft | Arbeitnehmer |
| Arbeitgeberverband | Arbeitgeber |

**Beispiel**

In Tarifverhandlungen verhandeln Gewerkschaften auf Arbeitnehmerseite und Arbeitgeberverbände oder einzelne Arbeitgeber auf Arbeitgeberseite.

**Merksatz**

Gewerkschaft = Arbeitnehmer.  
Arbeitgeberverband = Arbeitgeber.

---

**Prüfungsfrage**

Wer vertritt Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Gewerkschaften vertreten Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen.

</details>

---

**6. Betriebsrat oder JAV?**

| Begriff | Vertritt |
|---|---|
| Betriebsrat | Arbeitnehmer im Betrieb |
| JAV | Jugendliche und Auszubildende |

**Wichtig**

Eine JAV gibt es grundsätzlich nur, wenn auch ein Betriebsrat besteht und die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

**Merksatz**

Betriebsrat = Beschäftigte.  
JAV = Azubis und Jugendliche.

---

**Prüfungsfrage**

Kann es eine JAV ohne Betriebsrat geben?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Nein. Eine Jugend- und Auszubildendenvertretung setzt grundsätzlich voraus, dass es einen Betriebsrat gibt.

</details>

---

**7. Betriebsrat oder Personalrat?**

| Begriff | Bereich |
|---|---|
| Betriebsrat | private Betriebe |
| Personalrat | öffentlicher Dienst |

| Begriff | Gesetzliche Grundlage |
|---|---|
| Betriebsrat | Betriebsverfassungsgesetz |
| Personalrat | Personalvertretungsgesetze |

**Merksatz**

Betriebsrat = Privatwirtschaft.  
Personalrat = öffentlicher Dienst.

---

**Prüfungsfrage**

Was ist der Unterschied zwischen Betriebsrat und Personalrat?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Der Betriebsrat ist die Interessenvertretung der Arbeitnehmer in privaten Betrieben.

Der Personalrat ist die Interessenvertretung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst.

</details>

---

**8. Arbeitsvertrag oder Ausbildungsvertrag?**

| Vertrag | Bedeutung |
|---|---|
| Arbeitsvertrag | regelt ein normales Arbeitsverhältnis |
| Ausbildungsvertrag | regelt die Berufsausbildung |

**Arbeitsvertrag**

Der Arbeitnehmer schuldet Arbeitsleistung.  
Der Arbeitgeber schuldet Vergütung.

**Ausbildungsvertrag**

Der Auszubildende soll berufliche Handlungsfähigkeit erwerben.  
Der Ausbildende muss eine ordnungsgemäße Ausbildung ermöglichen.

**Merksatz**

Arbeitsvertrag = arbeiten gegen Lohn.  
Ausbildungsvertrag = lernen und ausgebildet werden.

---

**Prüfungsfrage**

Warum ist ein Ausbildungsvertrag nicht einfach nur ein normaler Arbeitsvertrag?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Weil beim Ausbildungsvertrag die Ausbildung im Mittelpunkt steht. Der Betrieb muss berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln.

</details>

---

**9. Kündigung während oder nach der Probezeit?**

| Zeitpunkt | Regel |
|---|---|
| während der Probezeit | Kündigung ohne Frist möglich |
| nach der Probezeit durch Betrieb | nur aus wichtigem Grund fristlos |
| nach der Probezeit durch Azubi | mit 4 Wochen Frist, wenn Ausbildung aufgegeben oder Beruf gewechselt wird |

**Merksatz**

In der Probezeit ist Kündigung einfach.  
Nach der Probezeit braucht der Betrieb einen wichtigen Grund.

---

**Prüfungsfrage**

Wie kann der Betrieb nach der Probezeit kündigen?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Nach der Probezeit kann der Betrieb das Ausbildungsverhältnis nur aus wichtigem Grund fristlos kündigen.

</details>

---

**10. Produktivität, Wirtschaftlichkeit oder Rentabilität?**

| Begriff | Formel | Bedeutung |
|---|---|---|
| Produktivität | Ausbringungsmenge / Einsatzmenge | Mengenverhältnis |
| Wirtschaftlichkeit | Ertrag / Aufwand | finanzielles Verhältnis |
| Rentabilität | Gewinn / eingesetztes Kapital × 100 | Kapitalverzinsung |

**Beispiel Produktivität**

60 Tickets in 6 Stunden = 10 Tickets pro Stunde.

**Beispiel Wirtschaftlichkeit**

8.000 € Ertrag / 10.000 € Aufwand = 0,8.  
Das ist unwirtschaftlich.

**Beispiel Rentabilität**

20.000 € Gewinn / 200.000 € Kapital × 100 = 10 %.

**Merksatz**

Produktivität = Menge.  
Wirtschaftlichkeit = Ertrag zu Aufwand.  
Rentabilität = Gewinn zu Kapital.

---

**Prüfungsfrage**

Ein Unternehmen möchte wissen, ob ein Auftrag finanziell sinnvoll ist. Welche Kennzahl passt am besten?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Wirtschaftlichkeit, weil sie Ertrag und Aufwand vergleicht.

</details>

---

**11. Aufwand oder Kosten?**

| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Aufwand | Werteverbrauch in der Buchhaltung |
| Kosten | betriebsbedingter Werteverbrauch |

**Für WISO wichtig**

In einfachen Prüfungsaufgaben reicht oft:

Aufwand ist das, was für eine Leistung eingesetzt oder verbraucht wird.

**Beispiel**

Personalkosten, Materialverbrauch und Stromkosten können Aufwand beziehungsweise Kosten eines Auftrags sein.

**Merksatz**

Im WISO-Kontext: Aufwand = was eingesetzt oder verbraucht wird.

---

**Prüfungsfrage**

Was bedeutet Wirtschaftlichkeit?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Wirtschaftlichkeit beschreibt das Verhältnis von Ertrag zu Aufwand.

</details>

---

**12. Konzern, Fusion oder Kartell?**

| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Konzern | mehrere rechtlich selbstständige Unternehmen unter gemeinsamer Leitung |
| Fusion | Unternehmen schließen sich zusammen |
| Kartell | Unternehmen treffen Wettbewerbsabsprachen |

**Beispiel Konzern**

Eine Muttergesellschaft besitzt mehrere Tochterunternehmen.

**Beispiel Fusion**

Zwei Unternehmen schließen sich zu einem größeren Unternehmen zusammen.

**Beispiel Kartell**

Mehrere Unternehmen sprechen Preise ab.

**Merksatz**

Konzern = gemeinsame Leitung.  
Fusion = Zusammenschluss.  
Kartell = Wettbewerbsabsprache.

---

**Prüfungsfrage**

Mehrere Unternehmen sprechen heimlich Preise ab. Was ist das?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Das ist ein Kartell beziehungsweise eine Preisabsprache. Wettbewerbsbeschränkende Kartelle sind in der Regel verboten.

</details>

---

**13. Einliniensystem, Mehrliniensystem oder Stabliniensystem?**

| Organisationsform | Bedeutung |
|---|---|
| Einliniensystem | jeder Mitarbeiter hat genau einen direkten Vorgesetzten |
| Mehrliniensystem | Mitarbeiter können mehrere Vorgesetzte haben |
| Stabliniensystem | Linie mit beratenden Stabsstellen |

**Merksatz**

Einlinie = eine Leitung.  
Mehrlinie = mehrere Leitungen.  
Stablinie = Linie plus Beratung.

---

**Prüfungsfrage**

Welche Organisationsform hat klare Weisungswege, aber oft lange Entscheidungswege?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Das Einliniensystem.

</details>

---

**14. Spartenorganisation oder Matrixorganisation?**

| Organisationsform | Bedeutung |
|---|---|
| Spartenorganisation | Gliederung nach Produkten, Kunden oder Regionen |
| Matrixorganisation | Kombination aus Fachabteilung und Projektstruktur |

**Beispiel Spartenorganisation**

- Privatkunden
- Geschäftskunden
- Cloud-Services
- IT-Sicherheit

**Beispiel Matrixorganisation**

Ein Mitarbeiter gehört fachlich zum Netzwerkteam und arbeitet gleichzeitig im Projekt „Standortmigration“.

**Merksatz**

Sparte = Produkt, Kunde oder Region.  
Matrix = Fachbereich plus Projekt.

---

**Prüfungsfrage**

Ein Mitarbeiter ist gleichzeitig einer Fachabteilung und einem Projekt zugeordnet. Welche Organisationsform ist das?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Das ist eine Matrixorganisation.

</details>

---

**15. Aufbauorganisation oder Ablauforganisation?**

| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Aufbauorganisation | Struktur des Unternehmens |
| Ablauforganisation | Arbeitsabläufe und Reihenfolge von Tätigkeiten |

**Beispiel Aufbauorganisation**

Geschäftsführung → IT-Leitung → Support-Team.

**Beispiel Ablauforganisation**

Ticket kommt rein → Analyse → Lösung → Test → Ticket schließen.

**Merksatz**

Aufbau = Wer ist wofür zuständig?  
Ablauf = In welcher Reihenfolge passiert etwas?

---

**Prüfungsfrage**

Was beschreibt die Ablauforganisation?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die Ablauforganisation beschreibt die Reihenfolge und den Ablauf von Arbeitsprozessen.

</details>

---

**16. Primärer, sekundärer oder tertiärer Sektor?**

| Sektor | Bedeutung | Beispiel |
|---|---|---|
| primär | Rohstoffgewinnung | Landwirtschaft, Bergbau |
| sekundär | Verarbeitung und Produktion | Industrie, Handwerk |
| tertiär | Dienstleistungen | IT-Service, Handel, Verwaltung |

**Merksatz**

Primär = Rohstoffe.  
Sekundär = Produktion.  
Tertiär = Dienstleistungen.

---

**Prüfungsfrage**

Zu welchem Wirtschaftssektor gehören IT-Dienstleister meistens?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Meistens zum tertiären Sektor, weil IT-Dienstleister Dienstleistungen anbieten.

</details>

---

**17. Soziale Marktwirtschaft oder freie Marktwirtschaft?**

| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| freie Marktwirtschaft | Markt regelt möglichst viel selbst |
| soziale Marktwirtschaft | Wettbewerb plus sozialer Ausgleich und staatliche Regeln |

**Wichtig für Deutschland**

Deutschland hat eine soziale Marktwirtschaft.

**Beispiele für sozialen Ausgleich**

- Sozialversicherung
- Arbeitsschutz
- Mitbestimmung
- Verbraucherschutz
- Kartellrecht

**Merksatz**

Soziale Marktwirtschaft = Wettbewerb plus soziale Absicherung.

---

**Prüfungsfrage**

Was ist der Grundgedanke der sozialen Marktwirtschaft?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die soziale Marktwirtschaft verbindet freien Wettbewerb mit sozialem Ausgleich und staatlichen Regeln.

</details>

---

**18. Behörde oder Verwaltung?**

| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Behörde | konkrete staatliche Stelle |
| Verwaltung | Tätigkeit oder System zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben |

**Beispiel**

Das Finanzamt ist eine Behörde.  
Steuerbearbeitung ist Verwaltungstätigkeit.

**Merksatz**

Behörde = Stelle.  
Verwaltung = Tätigkeit.

---

**Prüfungsfrage**

Welche Behörde ist für Steuern zuständig?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Das Finanzamt.

</details>

---

**19. Berufsgenossenschaft oder Krankenkasse?**

| Stelle | Zuständig für |
|---|---|
| Berufsgenossenschaft | gesetzliche Unfallversicherung |
| Krankenkasse | gesetzliche Krankenversicherung und Pflegeversicherung |

**Beispiel Berufsgenossenschaft**

Arbeitsunfall oder Berufskrankheit.

**Beispiel Krankenkasse**

Krankheit außerhalb eines Arbeitsunfalls.

**Merksatz**

Arbeitsunfall = Berufsgenossenschaft.  
Krankheit = Krankenkasse.

---

**Prüfungsfrage**

Wer ist Träger der gesetzlichen Unfallversicherung?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die Berufsgenossenschaft beziehungsweise der zuständige Unfallversicherungsträger.

</details>

---

**20. Belastung oder Beanspruchung?**

| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Belastung | äußere Einwirkung auf den Menschen |
| Beanspruchung | individuelle Wirkung dieser Belastung |

**Beispiel**

Lärm ist eine Belastung.  
Kopfschmerzen oder Stress durch Lärm sind Beanspruchung.

**Merksatz**

Belastung kommt von außen.  
Beanspruchung wirkt innen.

---

**Prüfungsfrage**

Was ist der Unterschied zwischen Belastung und Beanspruchung?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Belastung ist eine äußere Einwirkung auf den Menschen. Beanspruchung ist die individuelle Wirkung dieser Belastung auf den Menschen.

</details>

---

**21. Schutzart oder Schutzklasse?**

| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Schutzart | Schutz gegen Fremdkörper, Berührung und Wasser |
| Schutzklasse | Schutz gegen elektrischen Schlag |

**Beispiel Schutzart**

IP44, IP54, IP65.

**Beispiel Schutzklasse**

Schutzklasse I, II, III.

**Merksatz**

Schutzart = Staub und Wasser.  
Schutzklasse = elektrischer Schlag.

---

**Prüfungsfrage**

Was beschreibt die IP-Schutzart?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die IP-Schutzart beschreibt, wie gut ein elektrisches Gerät gegen Fremdkörper, Berührung und Wasser geschützt ist.

</details>

---

**22. Schutzklasse I, II oder III?**

| Schutzklasse | Bedeutung |
|---|---|
| Schutzklasse I | Schutzleiter vorhanden |
| Schutzklasse II | doppelte oder verstärkte Isolierung |
| Schutzklasse III | Schutz durch Schutzkleinspannung |

**Merksatz**

I = Schutzleiter.  
II = doppelt isoliert.  
III = Kleinspannung.

---

**Prüfungsfrage**

Was ist typisch für Schutzklasse II?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Geräte der Schutzklasse II haben eine doppelte oder verstärkte Isolierung und benötigen keinen Schutzleiter.

</details>

---

**23. CE-Zeichen oder GS-Zeichen?**

| Zeichen | Bedeutung |
|---|---|
| CE | Hersteller erklärt Einhaltung grundlegender EU-Anforderungen |
| GS | geprüfte Sicherheit durch unabhängige Prüfstelle |

**Wichtig**

CE ist keine unabhängige Qualitätsauszeichnung.

**Merksatz**

CE = Herstellererklärung.  
GS = geprüfte Sicherheit.

---

**Prüfungsfrage**

Was bedeutet das CE-Zeichen?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Das CE-Zeichen bedeutet, dass der Hersteller erklärt, dass das Produkt grundlegende EU-Anforderungen erfüllt. Es ist keine unabhängige Qualitätsauszeichnung.

</details>

---

**24. Verbotszeichen, Gebotszeichen, Warnzeichen, Rettungszeichen oder Brandschutzzeichen?**

| Zeichenart | Farbe | Bedeutung |
|---|---|---|
| Verbotszeichen | rot | etwas ist verboten |
| Gebotszeichen | blau | etwas ist vorgeschrieben |
| Warnzeichen | gelb | Warnung vor Gefahr |
| Rettungszeichen | grün | Fluchtweg, Notausgang, Erste Hilfe |
| Brandschutzzeichen | rot | Feuerlöscher, Brandmelder |

**Merksatz**

Rot = Verbot oder Brand.  
Blau = Gebot.  
Gelb = Warnung.  
Grün = Rettung.

---

**Prüfungsfrage**

Welche Farbe haben Rettungszeichen?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Rettungszeichen sind grün.

</details>

---

**25. Notruf 112 oder 110?**

| Nummer | Bedeutung |
|---|---|
| 112 | Feuerwehr und Rettungsdienst |
| 110 | Polizei |

**Merksatz**

112 rettet.  
110 Polizei.

---

**Prüfungsfrage**

Welche Notrufnummer gilt für Feuerwehr und Rettungsdienst?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die 112.

</details>

---

**26. Brandklasse A, B, C oder D?**

| Brandklasse | Bedeutung | Beispiel |
|---|---|---|
| A | feste Stoffe | Holz, Papier, Karton |
| B | flüssige oder flüssig werdende Stoffe | Benzin, Öl, Lacke |
| C | Gase | Propan, Butan, Erdgas |
| D | Metalle | Magnesium, Aluminiumstaub |

**Merksatz**

A = Aschebildende feste Stoffe.  
B = Brennbare Flüssigkeiten.  
C = Gase.  
D = Metalle.

---

**Prüfungsfrage**

Zu welcher Brandklasse gehören Papier und Holz?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Papier und Holz gehören zur Brandklasse A, weil es feste Stoffe sind, die meist unter Glutbildung brennen.

</details>

---

**27. Emission oder Immission?**

| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Emission | etwas wird von einer Quelle abgegeben |
| Immission | etwas wirkt auf Menschen oder Umwelt ein |

**Beispiel**

Ein Serverlüfter erzeugt Lärm. Das ist die Emission.  
Der Mitarbeiter hört den Lärm. Das ist die Immission.

**Merksatz**

Emission geht raus.  
Immission kommt an.

---

**Prüfungsfrage**

Was ist der Unterschied zwischen Emission und Immission?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Emission bedeutet, dass etwas von einer Quelle abgegeben wird. Immission bedeutet, dass diese Einwirkung bei Menschen oder Umwelt ankommt.

</details>

---

**28. Wiederverwendung oder Recycling?**

| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Wiederverwendung | ein Produkt wird erneut genutzt |
| Recycling | Material wird aufbereitet und als Rohstoff genutzt |

**Beispiel Wiederverwendung**

Ein alter Monitor wird an einem Testarbeitsplatz weitergenutzt.

**Beispiel Recycling**

Ein defektes Gerät wird zerlegt und Rohstoffe werden zurückgewonnen.

**Merksatz**

Wiederverwendung = Produkt weiter nutzen.  
Recycling = Material zurückgewinnen.

---

**Prüfungsfrage**

Was ist der Unterschied zwischen Wiederverwendung und Recycling?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Wiederverwendung bedeutet, dass ein Produkt erneut benutzt wird. Recycling bedeutet, dass Material aufbereitet und als Rohstoff wieder genutzt wird.

</details>

---

**29. Abfallvermeidung oder Abfallreduzierung?**

| Begriff | Bedeutung | Beispiel |
|---|---|---|
| Abfallvermeidung | Abfall entsteht gar nicht | Dokument wird nicht gedruckt |
| Abfallreduzierung | weniger Abfall entsteht | Dokument wird doppelseitig gedruckt |

**Merksatz**

Vermeidung = gar kein Abfall.  
Reduzierung = weniger Abfall.

---

**Prüfungsfrage**

Was ist besser: Abfall vermeiden oder Abfall recyceln?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Abfall vermeiden ist besser, weil dann gar kein Abfall entsteht. Recycling ist sinnvoll, wenn Abfall nicht vermieden werden kann.

</details>

---

**30. Speichermedien oder Printmedien?**

| Begriff | Beispiele |
|---|---|
| Speichermedien | Festplatten, SSDs, USB-Sticks, Backup-Bänder |
| Printmedien | Papier, Ausdrucke, Toner, Tinte, Druckerkartuschen |

**Merksatz**

Speichermedien speichern Daten.  
Printmedien hängen mit Drucken zusammen.

---

**Prüfungsfrage**

Warum müssen Speichermedien besonders sorgfältig entsorgt werden?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Weil Speichermedien Elektroschrott enthalten und gleichzeitig vertrauliche oder personenbezogene Daten gespeichert haben können.

</details>

---

**31. Datenschutz oder Umweltschutz bei Datenträgern?**

| Bereich | Ziel |
|---|---|
| Datenschutz | Daten dürfen nicht in falsche Hände geraten |
| Umweltschutz | Rohstoffe sollen recycelt und Schadstoffe korrekt entsorgt werden |

**Wichtig**

Bei Datenträgern muss beides beachtet werden.

**Merksatz**

Datenträger = Datenschutz + Umweltschutz.

---

**Prüfungsfrage**

Reicht es, eine Datei zu löschen, bevor man einen Datenträger entsorgt?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Nein. Einfaches Löschen reicht oft nicht aus, weil Daten wiederhergestellt werden können. Datenträger müssen sicher gelöscht oder vernichtet werden.

</details>

---

**32. USV-Nutzen oder USV-Umweltproblem?**

| Sichtweise | Bedeutung |
|---|---|
| Nutzen | schützt bei Stromausfall, erhöht Verfügbarkeit |
| Umweltproblem | zusätzlicher Stromverbrauch, Akkus, Entsorgung |

**Merksatz**

USV = gut für Verfügbarkeit, aber zusätzlicher Akku- und Energieaufwand.

---

**Prüfungsfrage**

Warum kann eine USV aus Umweltsicht problematisch sein?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Eine USV verbraucht Energie, erzeugt Wärme und enthält Akkus, die regelmäßig ersetzt und fachgerecht entsorgt werden müssen.

</details>

---

**33. Vertraulichkeit, Integrität oder Verfügbarkeit?**

| Schutzziel | Bedeutung |
|---|---|
| Vertraulichkeit | nur Berechtigte dürfen Informationen sehen |
| Integrität | Informationen bleiben korrekt und unverändert |
| Verfügbarkeit | Systeme und Informationen sind nutzbar |

**Beispiel Vertraulichkeit**

Kundendaten dürfen nicht an falsche Personen gesendet werden.

**Beispiel Integrität**

Eine Konfigurationsdatei darf nicht unbemerkt verändert werden.

**Beispiel Verfügbarkeit**

Das Ticketsystem muss erreichbar sein.

**Merksatz**

Vertraulichkeit = geheim.  
Integrität = korrekt.  
Verfügbarkeit = erreichbar.

---

**Prüfungsfrage**

Ein Ticketsystem ist wegen eines Ausfalls nicht erreichbar. Welches Schutzziel ist betroffen?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die Verfügbarkeit ist betroffen.

</details>

---

**34. Authentizität oder Nachvollziehbarkeit?**

| Schutzziel | Bedeutung |
|---|---|
| Authentizität | Echtheit von Absendern, Nutzern oder Systemen |
| Nachvollziehbarkeit | Vorgänge können später geprüft werden |

**Beispiel Authentizität**

Ist die E-Mail wirklich vom Geschäftsführer?

**Beispiel Nachvollziehbarkeit**

Wer hat wann welche Änderung im System vorgenommen?

**Merksatz**

Authentizität = echt?  
Nachvollziehbarkeit = später prüfbar?

---

**Prüfungsfrage**

Warum ist Authentizität bei E-Mails wichtig?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Weil geprüft werden muss, ob der Absender wirklich echt ist und es sich nicht um eine gefälschte Nachricht handelt.

</details>

---

**35. Datenschutz oder Persönlichkeitsrecht?**

| Begriff | Schwerpunkt |
|---|---|
| Datenschutz | Schutz personenbezogener Daten |
| Persönlichkeitsrecht | Schutz von Würde, Privatsphäre und persönlicher Entfaltung |

**Beispiel Datenschutz**

Kundendaten dürfen nicht unberechtigt weitergegeben werden.

**Beispiel Persönlichkeitsrecht**

Ein Foto eines Kollegen darf nicht ohne Zustimmung veröffentlicht werden.

**Merksatz**

Datenschutz = personenbezogene Daten.  
Persönlichkeitsrecht = Mensch und Privatsphäre.

---

**Prüfungsfrage**

Warum darf man ein Foto von Kollegen nicht einfach veröffentlichen?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Weil das Recht am eigenen Bild und Persönlichkeitsrechte betroffen sind. In der Regel braucht man eine Zustimmung.

</details>

---

**36. CC oder BCC?**

| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| CC | Empfänger sind für alle sichtbar |
| BCC | Empfänger sind für andere nicht sichtbar |

**Typisches Problem**

Bei großen externen Empfängerlisten kann CC oder „An“ dazu führen, dass alle E-Mail-Adressen sichtbar sind.

**Merksatz**

CC sichtbar.  
BCC verborgen.

---

**Prüfungsfrage**

Warum kann eine offene Empfängerliste problematisch sein?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Weil E-Mail-Adressen für alle sichtbar werden können. Das kann ein Datenschutzproblem sein.

</details>

---

**37. Netiquette oder Compliance?**

| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Netiquette | höfliche Umgangsformen in digitaler Kommunikation |
| Compliance | Einhaltung von Gesetzen, Regeln und internen Vorgaben |

**Beispiel Netiquette**

Sachlich und höflich im Chat schreiben.

**Beispiel Compliance**

Keine unlizenzierte Software installieren.

**Merksatz**

Netiquette = gutes Benehmen online.  
Compliance = Regeln einhalten.

---

**Prüfungsfrage**

Was bedeutet Compliance?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Compliance bedeutet, dass sich Unternehmen und Beschäftigte an Gesetze, Vorschriften, interne Regeln und ethische Grundsätze halten.

</details>

---

**38. Phishing, Vishing oder Smishing?**

| Methode | Bedeutung |
|---|---|
| Phishing | Betrug per E-Mail oder gefälschter Website |
| Vishing | Betrug per Telefon |
| Smishing | Betrug per SMS oder Messenger |

**Merksatz**

Phishing = Mail/Web.  
Vishing = Voice/Telefon.  
Smishing = SMS/Messenger.

---

**Prüfungsfrage**

Ein Angreifer ruft an und gibt sich als IT-Support aus. Welche Methode ist das?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Das ist Vishing, also Social Engineering per Telefon.

</details>

---

**39. Social Engineering oder technischer Angriff?**

| Angriff | Schwerpunkt |
|---|---|
| Social Engineering | Manipulation von Menschen |
| technischer Angriff | Ausnutzen technischer Schwachstellen |

**Beispiel Social Engineering**

Jemand fordert telefonisch dein Passwort an.

**Beispiel technischer Angriff**

Eine ungepatchte Sicherheitslücke wird ausgenutzt.

**Merksatz**

Social Engineering greift den Menschen an.

---

**Prüfungsfrage**

Was ist Social Engineering?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Social Engineering ist eine Angriffsmethode, bei der Menschen manipuliert werden, um Informationen, Zugangsdaten oder bestimmte Handlungen zu erhalten.

</details>

---

**40. Diversity oder Gender-Neutralität?**

| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Diversity | Vielfalt von Menschen berücksichtigen |
| Gender-Neutralität | geschlechtergerechte oder geschlechtsneutrale Ansprache |

**Beispiel Diversity**

Software barrierearm und verständlich für unterschiedliche Nutzergruppen gestalten.

**Beispiel Gender-Neutralität**

„Beschäftigte“ statt „Mitarbeiter“ schreiben.

**Merksatz**

Diversity = Vielfalt.  
Gender-Neutralität = faire Sprache bezogen auf Geschlecht.

---

**Prüfungsfrage**

Was bedeutet Diversity?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Diversity bedeutet Vielfalt. Im Betrieb meint das unterschiedliche Eigenschaften, Erfahrungen und Hintergründe von Menschen.

</details>

---

**Schnelltest: Was wird verwechselt?**

Beantworte ohne nachzuschauen:

- Betrieb oder Unternehmen?
- Brutto oder Netto?
- Fortbildung oder Umschulung?
- Gewerkschaft oder Arbeitgeberverband?
- Betriebsrat oder Personalrat?
- Produktivität oder Wirtschaftlichkeit?
- Wirtschaftlichkeit oder Rentabilität?
- Konzern oder Fusion?
- Fusion oder Kartell?
- Einliniensystem oder Mehrliniensystem?
- Aufbauorganisation oder Ablauforganisation?
- Belastung oder Beanspruchung?
- Schutzart oder Schutzklasse?
- CE oder GS?
- Emission oder Immission?
- Wiederverwendung oder Recycling?
- Abfallvermeidung oder Abfallreduzierung?
- Vertraulichkeit oder Integrität?
- Authentizität oder Nachvollziehbarkeit?
- Datenschutz oder Persönlichkeitsrecht?
- CC oder BCC?
- Netiquette oder Compliance?
- Phishing, Vishing oder Smishing?
- Diversity oder Gender-Neutralität?

---

**Merksätze für Verwechslungsfragen**

- Betrieb = organisatorisch, Unternehmen = rechtlich und wirtschaftlich.
- Duales Ausbildungssystem = Betrieb und Berufsschule.
- Duales System bei Verpackungen = Sammlung und Verwertung.
- Brutto = vor Abzug, Netto = nach Abzug.
- Fortbildung = im Beruf weiterlernen, Umschulung = neuer Beruf.
- Gewerkschaft = Arbeitnehmer, Arbeitgeberverband = Arbeitgeber.
- Betriebsrat = private Betriebe, Personalrat = öffentlicher Dienst.
- Produktivität = Menge, Wirtschaftlichkeit = Ertrag/Aufwand, Rentabilität = Gewinn/Kapital.
- Konzern = gemeinsame Leitung, Fusion = Zusammenschluss, Kartell = Wettbewerbsabsprache.
- Aufbauorganisation = Struktur, Ablauforganisation = Reihenfolge.
- Belastung = äußere Einwirkung, Beanspruchung = individuelle Wirkung.
- Schutzart = Staub/Wasser, Schutzklasse = elektrischer Schlag.
- CE = Herstellererklärung, GS = geprüfte Sicherheit.
- Emission = geht raus, Immission = kommt an.
- Wiederverwendung = Produkt weiter nutzen, Recycling = Material zurückgewinnen.
- Vertraulichkeit = geheim, Integrität = korrekt, Verfügbarkeit = erreichbar.
- Authentizität = echt, Nachvollziehbarkeit = später prüfbar.
- Datenschutz = personenbezogene Daten, Persönlichkeitsrecht = Mensch und Privatsphäre.
- CC = sichtbar, BCC = verborgen.
- Netiquette = gutes Benehmen online, Compliance = Regeln einhalten.
- Phishing = Mail/Web, Vishing = Telefon, Smishing = SMS/Messenger.
- Social Engineering = Manipulation von Menschen.
- Diversity = Vielfalt, Gender-Neutralität = faire geschlechtsneutrale Ansprache.

# Seite 6.4 Rechenaufgaben und Formeln

**Hinweis**

Dieses Kapitel ist kein eigener Bereich im IHK/ZPA-Prüfungskatalog.

Es dient nur zum Üben typischer WISO-Rechenaufgaben.

Besonders wichtig sind:

- Produktivität
- Wirtschaftlichkeit
- Rentabilität
- Brutto und Netto
- Sozialabgaben
- Prozentrechnung
- Dreisatz
- Rabatt und Skonto
- Umsatzsteuer
- Angebotsvergleich
- einfache Kostenvergleiche

---

**1. Produktivität**

**Formel**

Produktivität = Ausbringungsmenge / Einsatzmenge

**Einfach gesagt**

Produktivität zeigt, wie viel Ergebnis mit einem bestimmten Einsatz erreicht wird.

**Beispiel**

Ein Supportteam bearbeitet 80 Tickets in 8 Stunden.

Produktivität = 80 Tickets / 8 Stunden

Produktivität = 10 Tickets pro Stunde

**Merksatz**

Produktivität betrachtet Mengen.

---

**Übungsaufgabe 1**

Ein Techniker richtet 12 Arbeitsplätze in 6 Stunden ein. Wie hoch ist die Produktivität?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Produktivität = Ausbringungsmenge / Einsatzmenge

Produktivität = 12 Arbeitsplätze / 6 Stunden

Produktivität = 2 Arbeitsplätze pro Stunde

</details>

---

**Übungsaufgabe 2**

Ein Supportteam bearbeitet 150 Tickets in 5 Tagen. Wie viele Tickets werden durchschnittlich pro Tag bearbeitet?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Produktivität = 150 Tickets / 5 Tage

Produktivität = 30 Tickets pro Tag

</details>

---

**2. Wirtschaftlichkeit**

**Formel**

Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand

**Bewertung**

| Ergebnis | Bedeutung |
|---|---|
| größer als 1 | wirtschaftlich |
| genau 1 | kostendeckend |
| kleiner als 1 | unwirtschaftlich |

**Beispiel**

Ein Auftrag bringt 6.000 € Ertrag.

Der Aufwand beträgt 5.000 €.

Wirtschaftlichkeit = 6.000 € / 5.000 €

Wirtschaftlichkeit = 1,2

Der Auftrag ist wirtschaftlich.

**Merksatz**

Wirtschaftlichkeit vergleicht Ertrag und Aufwand.

---

**Übungsaufgabe 3**

Ein Auftrag bringt 9.000 € Ertrag. Der Aufwand beträgt 7.500 €. Ist der Auftrag wirtschaftlich?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand

Wirtschaftlichkeit = 9.000 € / 7.500 €

Wirtschaftlichkeit = 1,2

Der Auftrag ist wirtschaftlich, weil der Wert größer als 1 ist.

</details>

---

**Übungsaufgabe 4**

Ein Projekt bringt 8.000 € Ertrag. Der Aufwand beträgt 10.000 €. Ist das Projekt wirtschaftlich?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand

Wirtschaftlichkeit = 8.000 € / 10.000 €

Wirtschaftlichkeit = 0,8

Das Projekt ist unwirtschaftlich, weil der Wert kleiner als 1 ist.

</details>

---

**3. Rentabilität**

**Formel**

Rentabilität = Gewinn / eingesetztes Kapital × 100

**Einfach gesagt**

Rentabilität zeigt, wie viel Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital entsteht.

**Beispiel**

Ein Unternehmen setzt 200.000 € Kapital ein und erzielt 20.000 € Gewinn.

Rentabilität = 20.000 € / 200.000 € × 100

Rentabilität = 10 %

**Merksatz**

Rentabilität wird meistens in Prozent angegeben.

---

**Übungsaufgabe 5**

Ein Unternehmen erzielt 15.000 € Gewinn bei 150.000 € eingesetztem Kapital. Wie hoch ist die Rentabilität?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Rentabilität = Gewinn / eingesetztes Kapital × 100

Rentabilität = 15.000 € / 150.000 € × 100

Rentabilität = 10 %

</details>

---

**Übungsaufgabe 6**

Ein Unternehmen erzielt 12.000 € Gewinn bei 300.000 € eingesetztem Kapital. Wie hoch ist die Rentabilität?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Rentabilität = 12.000 € / 300.000 € × 100

Rentabilität = 4 %

</details>

---

**4. Unterschied Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Rentabilität**

| Begriff | Formel | Betrachtet |
|---|---|---|
| Produktivität | Ausbringungsmenge / Einsatzmenge | Mengen |
| Wirtschaftlichkeit | Ertrag / Aufwand | Ertrag und Aufwand |
| Rentabilität | Gewinn / Kapital × 100 | Gewinn im Verhältnis zum Kapital |

**Merksatz**

Produktivität = Menge.  
Wirtschaftlichkeit = Ertrag zu Aufwand.  
Rentabilität = Gewinn zu Kapital.

---

**Übungsaufgabe 7**

Welche Kennzahl passt?

Ein Unternehmen möchte wissen, wie viele Tickets pro Stunde bearbeitet wurden.

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Produktivität.

Es geht um eine Menge pro Einsatz, also Tickets pro Stunde.

</details>

---

**Übungsaufgabe 8**

Welche Kennzahl passt?

Ein Unternehmen möchte wissen, ob ein Auftrag mehr Ertrag bringt als Aufwand verursacht.

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Wirtschaftlichkeit.

Es geht um Ertrag im Verhältnis zum Aufwand.

</details>

---

**Übungsaufgabe 9**

Welche Kennzahl passt?

Ein Unternehmen möchte wissen, wie viel Prozent Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital entstanden sind.

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Rentabilität.

Es geht um Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital.

</details>

---

**5. Prozentrechnung**

**Grundformel**

Prozentwert = Grundwert × Prozentsatz / 100

**Begriffe**

| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Grundwert | das Ganze |
| Prozentsatz | Prozentangabe |
| Prozentwert | Anteil vom Ganzen |

**Beispiel**

Ein Monitor kostet 400 €. Der Rabatt beträgt 10 %.

Prozentwert = 400 € × 10 / 100

Prozentwert = 40 €

Der Rabatt beträgt 40 €.

Neuer Preis = 400 € - 40 € = 360 €

---

**Übungsaufgabe 10**

Ein Notebook kostet 1.200 €. Es gibt 15 % Rabatt. Wie hoch ist der Rabatt?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Prozentwert = Grundwert × Prozentsatz / 100

Prozentwert = 1.200 € × 15 / 100

Prozentwert = 180 €

Der Rabatt beträgt 180 €.

</details>

---

**Übungsaufgabe 11**

Ein Drucker kostet 300 €. Der Preis wird um 20 % reduziert. Wie hoch ist der neue Preis?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Rabatt = 300 € × 20 / 100 = 60 €

Neuer Preis = 300 € - 60 €

Neuer Preis = 240 €

</details>

---

**6. Dreisatz**

**Wann nutzt man Dreisatz?**

Wenn sich Werte proportional verhalten.

**Beispiel**

5 Lizenzen kosten 250 €.

Wie viel kosten 8 Lizenzen?

1 Lizenz kostet 250 € / 5 = 50 €

8 Lizenzen kosten 8 × 50 € = 400 €

---

**Übungsaufgabe 12**

10 Netzwerkkabel kosten 80 €. Wie viel kosten 25 Netzwerkkabel?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

1 Netzwerkkabel kostet 80 € / 10 = 8 €

25 Netzwerkkabel kosten 25 × 8 € = 200 €

</details>

---

**Übungsaufgabe 13**

4 Monitore kosten 720 €. Wie viel kosten 7 Monitore?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

1 Monitor kostet 720 € / 4 = 180 €

7 Monitore kosten 7 × 180 € = 1.260 €

</details>

---

**7. Rabatt**

**Was ist Rabatt?**

Rabatt ist ein Preisnachlass.

**Formel**

Rabattbetrag = Listenpreis × Rabattsatz / 100

Zielpreis = Listenpreis - Rabattbetrag

---

**Beispiel**

Listenpreis = 2.000 €

Rabatt = 10 %

Rabattbetrag = 2.000 € × 10 / 100 = 200 €

Zielpreis = 2.000 € - 200 € = 1.800 €

---

**Übungsaufgabe 14**

Ein Server kostet laut Liste 3.500 €. Der Anbieter gibt 8 % Rabatt. Wie hoch ist der Zielpreis?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Rabattbetrag = 3.500 € × 8 / 100

Rabattbetrag = 280 €

Zielpreis = 3.500 € - 280 €

Zielpreis = 3.220 €

</details>

---

**8. Skonto**

**Was ist Skonto?**

Skonto ist ein Preisnachlass, wenn eine Rechnung besonders schnell bezahlt wird.

**Formel**

Skontobetrag = Rechnungsbetrag × Skontosatz / 100

Zahlbetrag = Rechnungsbetrag - Skontobetrag

---

**Beispiel**

Rechnungsbetrag = 1.000 €

Skonto = 2 %

Skontobetrag = 1.000 € × 2 / 100 = 20 €

Zahlbetrag = 1.000 € - 20 € = 980 €

---

**Übungsaufgabe 15**

Eine Rechnung beträgt 2.500 €. Bei schneller Zahlung gibt es 3 % Skonto. Wie viel muss gezahlt werden?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Skontobetrag = 2.500 € × 3 / 100

Skontobetrag = 75 €

Zahlbetrag = 2.500 € - 75 €

Zahlbetrag = 2.425 €

</details>

---

**9. Rabatt und Skonto zusammen**

**Wichtig**

Erst Rabatt vom Listenpreis abziehen.  
Dann Skonto vom reduzierten Preis berechnen.

---

**Beispiel**

Listenpreis = 1.000 €

Rabatt = 10 %

Skonto = 2 %

Rabattbetrag = 1.000 € × 10 / 100 = 100 €

Zielpreis = 1.000 € - 100 € = 900 €

Skontobetrag = 900 € × 2 / 100 = 18 €

Zahlbetrag = 900 € - 18 € = 882 €

---

**Übungsaufgabe 16**

Ein Switch kostet laut Liste 800 €. Der Anbieter gibt 5 % Rabatt und 2 % Skonto. Wie hoch ist der Zahlbetrag?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Rabattbetrag = 800 € × 5 / 100 = 40 €

Zielpreis = 800 € - 40 € = 760 €

Skontobetrag = 760 € × 2 / 100 = 15,20 €

Zahlbetrag = 760 € - 15,20 €

Zahlbetrag = 744,80 €

</details>

---

**10. Umsatzsteuer**

**Wichtig**

In Deutschland beträgt der reguläre Umsatzsteuersatz häufig 19 %.

**Netto zu Brutto**

Brutto = Netto × 1,19

**Brutto zu Netto**

Netto = Brutto / 1,19

**Umsatzsteuerbetrag**

Umsatzsteuer = Netto × 19 / 100

---

**Beispiel Netto zu Brutto**

Netto = 1.000 €

Umsatzsteuer = 1.000 € × 19 / 100 = 190 €

Brutto = 1.000 € + 190 € = 1.190 €

---

**Beispiel Brutto zu Netto**

Brutto = 1.190 €

Netto = 1.190 € / 1,19 = 1.000 €

---

**Übungsaufgabe 17**

Ein Notebook kostet netto 900 €. Wie hoch ist der Bruttopreis bei 19 % Umsatzsteuer?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Umsatzsteuer = 900 € × 19 / 100 = 171 €

Brutto = 900 € + 171 €

Brutto = 1.071 €

</details>

---

**Übungsaufgabe 18**

Ein Monitor kostet brutto 238 €. Wie hoch ist der Nettopreis bei 19 % Umsatzsteuer?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Netto = Brutto / 1,19

Netto = 238 € / 1,19

Netto = 200 €

</details>

---

**11. Angebotsvergleich**

**Wichtig**

Bei Angeboten müssen nicht nur Listenpreise verglichen werden.

Man muss beachten:

- Rabatt
- Skonto
- Versandkosten
- Lieferkosten
- Servicekosten
- Garantie
- Qualität
- Energieverbrauch
- Lieferzeit
- Gesamtkosten

---

**Einfacher Angebotsvergleich**

**Angebot A**

Listenpreis: 1.000 €

Rabatt: 10 %

Versand: 20 €

**Angebot B**

Listenpreis: 950 €

Rabatt: 5 %

Versand: 0 €

---

**Rechnung Angebot A**

Rabatt = 1.000 € × 10 / 100 = 100 €

Preis nach Rabatt = 900 €

plus Versand = 920 €

---

**Rechnung Angebot B**

Rabatt = 950 € × 5 / 100 = 47,50 €

Preis nach Rabatt = 902,50 €

plus Versand = 902,50 €

---

**Ergebnis**

Angebot B ist günstiger.

---

**Übungsaufgabe 19**

Angebot A:

Listenpreis 2.000 €

Rabatt 10 %

Versand 50 €

Angebot B:

Listenpreis 1.950 €

Rabatt 5 %

Versand 0 €

Welches Angebot ist günstiger?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Angebot A:

Rabatt = 2.000 € × 10 / 100 = 200 €

Preis nach Rabatt = 2.000 € - 200 € = 1.800 €

plus Versand = 1.850 €

Angebot B:

Rabatt = 1.950 € × 5 / 100 = 97,50 €

Preis nach Rabatt = 1.950 € - 97,50 € = 1.852,50 €

plus Versand = 1.852,50 €

Angebot A ist günstiger.

</details>

---

**12. Brutto und Netto beim Arbeitsentgelt**

**Wichtig**

Bruttoentgelt ist der Betrag vor Abzügen.

Nettoentgelt ist der Betrag nach Abzügen.

**Typische Abzüge**

- Lohnsteuer
- eventuell Kirchensteuer
- Krankenversicherung
- Pflegeversicherung
- Rentenversicherung
- Arbeitslosenversicherung

**Merksatz**

Brutto verdient man.  
Netto bekommt man ausgezahlt.

---

**Einfache Beispielrechnung**

Bruttoentgelt = 2.000 €

Abzüge insgesamt = 400 €

Nettoentgelt = 2.000 € - 400 €

Nettoentgelt = 1.600 €

---

**Übungsaufgabe 20**

Ein Arbeitnehmer verdient 2.400 € brutto. Die gesamten Abzüge betragen 620 €. Wie hoch ist das Nettoentgelt?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Netto = Brutto - Abzüge

Netto = 2.400 € - 620 €

Netto = 1.780 €

</details>

---

**13. Sozialabgaben einfach berechnen**

**Hinweis**

In echten Entgeltabrechnungen ändern sich Beitragssätze und Zusatzbeiträge. Für Prüfungsübungen werden die Werte normalerweise in der Aufgabe angegeben.

**Formel**

Sozialabgabe = Bruttoentgelt × Beitragssatz / 100

---

**Beispiel**

Bruttoentgelt = 1.000 €

Beitragssatz Arbeitnehmeranteil = 9,3 %

Abgabe = 1.000 € × 9,3 / 100

Abgabe = 93 €

---

**Übungsaufgabe 21**

Ein Arbeitnehmer verdient 2.000 € brutto. Der Arbeitnehmeranteil zur Rentenversicherung beträgt in der Aufgabe 9,3 %. Wie hoch ist der Beitrag?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Beitrag = 2.000 € × 9,3 / 100

Beitrag = 186 €

</details>

---

**Übungsaufgabe 22**

Ein Arbeitnehmer verdient 1.500 € brutto. Der angegebene Beitragssatz beträgt 1,2 %. Wie hoch ist der Beitrag?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Beitrag = 1.500 € × 1,2 / 100

Beitrag = 18 €

</details>

---

**14. Arbeitszeit und Pausen**

**Wichtige Regeln**

| Arbeitszeit | Mindestpause |
|---|---|
| bis 6 Stunden | keine gesetzliche Mindestpause nach dieser Regel |
| mehr als 6 bis 9 Stunden | mindestens 30 Minuten |
| mehr als 9 Stunden | mindestens 45 Minuten |

**Beispiel**

Arbeitszeit: 8 Stunden

Pause: mindestens 30 Minuten

---

**Übungsaufgabe 23**

Ein Arbeitnehmer arbeitet 7 Stunden. Wie viel Pause ist mindestens erforderlich?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Bei mehr als 6 Stunden Arbeit sind mindestens 30 Minuten Pause erforderlich.

</details>

---

**Übungsaufgabe 24**

Ein Arbeitnehmer arbeitet 9,5 Stunden. Wie viel Pause ist mindestens erforderlich?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Bei mehr als 9 Stunden Arbeit sind mindestens 45 Minuten Pause erforderlich.

</details>

---

**15. Einfache Zeitrechnung**

**Beispiel**

Arbeitsbeginn: 08:00 Uhr

Arbeitsende: 16:30 Uhr

Pause: 30 Minuten

Anwesenheitszeit = 8 Stunden 30 Minuten

Arbeitszeit = 8 Stunden

---

**Übungsaufgabe 25**

Arbeitsbeginn ist 07:30 Uhr. Arbeitsende ist 16:00 Uhr. Pause beträgt 30 Minuten. Wie lang ist die Arbeitszeit?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Von 07:30 Uhr bis 16:00 Uhr sind 8 Stunden 30 Minuten Anwesenheit.

Abzüglich 30 Minuten Pause:

Arbeitszeit = 8 Stunden

</details>

---

**16. Einfache Kostenvergleichsrechnung**

**Beispiel**

Drucker A kostet 300 € und verursacht 80 € Verbrauchskosten pro Jahr.

Drucker B kostet 450 € und verursacht 40 € Verbrauchskosten pro Jahr.

Vergleich über 3 Jahre:

Drucker A = 300 € + 3 × 80 € = 540 €

Drucker B = 450 € + 3 × 40 € = 570 €

Drucker A ist über 3 Jahre günstiger.

---

**Übungsaufgabe 26**

Notebook A kostet 900 € und verursacht 60 € Strom- und Wartungskosten pro Jahr.

Notebook B kostet 1.050 € und verursacht 30 € Strom- und Wartungskosten pro Jahr.

Welches Notebook ist über 5 Jahre günstiger?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Notebook A:

900 € + 5 × 60 € = 900 € + 300 € = 1.200 €

Notebook B:

1.050 € + 5 × 30 € = 1.050 € + 150 € = 1.200 €

Beide Notebooks sind über 5 Jahre gleich teuer.

</details>

---

**17. Total Cost of Ownership**

**Bedeutung**

Total Cost of Ownership bedeutet Gesamtkosten über die gesamte Nutzungsdauer.

**Dazu gehören zum Beispiel:**

- Anschaffungskosten
- Stromkosten
- Wartungskosten
- Lizenzkosten
- Supportkosten
- Ausfallkosten
- Entsorgungskosten

**Merksatz**

Nicht nur Kaufpreis betrachten, sondern Gesamtkosten.

---

**Übungsaufgabe 27**

Ein Server kostet 4.000 €. Pro Jahr entstehen 600 € Strom- und Wartungskosten. Die Nutzungsdauer beträgt 5 Jahre. Wie hoch sind die Gesamtkosten?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Gesamtkosten = Anschaffungskosten + laufende Kosten

Laufende Kosten = 5 × 600 € = 3.000 €

Gesamtkosten = 4.000 € + 3.000 €

Gesamtkosten = 7.000 €

</details>

---

**18. Prüfungsstrategie bei Rechenaufgaben**

**Vorgehen**

<pre>
Aufgabe genau lesen
→ gesuchte Größe markieren
→ gegebene Werte markieren
→ passende Formel auswählen
→ Einheiten beachten
→ Schritt für Schritt rechnen
→ Ergebnis prüfen
→ Antwortsatz schreiben
</pre>

---

**Typische Fehler vermeiden**

- Prozent durch 100 vergessen
- Rabatt und Skonto in falscher Reihenfolge berechnen
- Brutto und Netto verwechseln
- Umsatzsteuer falsch herum rechnen
- Wirtschaftlichkeit falsch bewerten
- Rentabilität ohne × 100 berechnen
- Minuten und Stunden verwechseln
- Versandkosten vergessen
- Aufgabe nicht vollständig lesen
- keinen Antwortsatz schreiben

---

**Formelsammlung kompakt**

| Thema | Formel |
|---|---|
| Produktivität | Ausbringungsmenge / Einsatzmenge |
| Wirtschaftlichkeit | Ertrag / Aufwand |
| Rentabilität | Gewinn / eingesetztes Kapital × 100 |
| Prozentwert | Grundwert × Prozentsatz / 100 |
| Rabattbetrag | Listenpreis × Rabattsatz / 100 |
| Zielpreis | Listenpreis - Rabattbetrag |
| Skontobetrag | Rechnungsbetrag × Skontosatz / 100 |
| Zahlbetrag | Rechnungsbetrag - Skontobetrag |
| Brutto bei 19 % USt | Netto × 1,19 |
| Netto bei 19 % USt | Brutto / 1,19 |
| Umsatzsteuerbetrag | Netto × 19 / 100 |
| Nettoentgelt | Bruttoentgelt - Abzüge |
| Sozialabgabe | Bruttoentgelt × Beitragssatz / 100 |
| Gesamtkosten | Anschaffungskosten + laufende Kosten |

---

**Kurztest ohne Hilfe**

Rechne ohne nachzuschauen:

**1.** 50 Tickets werden in 5 Stunden bearbeitet. Produktivität?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

50 / 5 = 10 Tickets pro Stunde

</details>

**2.** Ertrag 12.000 €, Aufwand 10.000 €. Wirtschaftlichkeit?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

12.000 / 10.000 = 1,2

Der Auftrag ist wirtschaftlich.

</details>

**3.** Gewinn 25.000 €, Kapital 500.000 €. Rentabilität?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

25.000 / 500.000 × 100 = 5 %

</details>

**4.** 1.000 € Listenpreis, 10 % Rabatt. Zielpreis?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Rabatt = 100 €

Zielpreis = 900 €

</details>

**5.** 900 € Rechnungsbetrag, 2 % Skonto. Zahlbetrag?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Skonto = 18 €

Zahlbetrag = 882 €

</details>

**6.** 500 € netto plus 19 % Umsatzsteuer. Brutto?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

500 € × 1,19 = 595 €

</details>

**7.** 1.190 € brutto bei 19 % Umsatzsteuer. Netto?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

1.190 € / 1,19 = 1.000 €

</details>

**8.** Brutto 2.200 €, Abzüge 550 €. Netto?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

2.200 € - 550 € = 1.650 €

</details>

**9.** Arbeitszeit von 08:00 bis 16:30, Pause 30 Minuten. Arbeitszeit?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Anwesenheit = 8 Stunden 30 Minuten

minus 30 Minuten Pause

Arbeitszeit = 8 Stunden

</details>

**10.** Gerät kostet 2.000 €, laufende Kosten 300 € pro Jahr, Nutzungsdauer 4 Jahre. Gesamtkosten?

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Laufende Kosten = 4 × 300 € = 1.200 €

Gesamtkosten = 2.000 € + 1.200 € = 3.200 €

</details>

---

**Merksätze**

- Produktivität = Menge pro Einsatz.
- Wirtschaftlichkeit = Ertrag durch Aufwand.
- Rentabilität = Gewinn durch Kapital mal 100.
- Rabatt wird zuerst abgezogen.
- Skonto wird danach vom reduzierten Rechnungsbetrag berechnet.
- Netto plus Umsatzsteuer ergibt Brutto.
- Brutto durch 1,19 ergibt Netto bei 19 % Umsatzsteuer.
- Bruttoentgelt minus Abzüge ergibt Nettoentgelt.
- Bei mehr als 6 Stunden Arbeit sind mindestens 30 Minuten Pause nötig.
- Bei mehr als 9 Stunden Arbeit sind mindestens 45 Minuten Pause nötig.
- Total Cost of Ownership bedeutet Gesamtkosten über die Nutzungsdauer.

# Seite 6.5 Prüfungssimulation WISO

**Hinweis**

Dieses Kapitel ist kein eigener Bereich im IHK/ZPA-Prüfungskatalog.

Es dient nur zur Prüfungssimulation für die offiziellen WISO-Themen aus Kapitel 1 bis 5.

Die Fragen sind gemischt, damit du übst, wie es in einer Prüfungssituation vorkommen kann.

---

**Prüfungssimulation – Teil 1**

**Bearbeitungshinweis**

Versuche zuerst, alle Fragen ohne Hilfe zu beantworten.

Danach kannst du die Lösung ausklappen.

---

**1. Was bedeutet duales Ausbildungssystem?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Das duale Ausbildungssystem bedeutet, dass die Ausbildung an zwei Lernorten stattfindet:

- im Betrieb
- in der Berufsschule

Der Betrieb vermittelt die praktische Ausbildung. Die Berufsschule vermittelt theoretische und allgemeinbildende Inhalte.

</details>

---

**2. Wer ist für die Organisation der Abschlussprüfung zuständig?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die IHK ist die zuständige Stelle für die Organisation der Abschlussprüfung.

</details>

---

**3. Nenne drei Pflichten eines Auszubildenden.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Beispiele:

- Lernpflicht
- Berufsschulpflicht
- Berichtsheft führen
- Weisungen beachten
- sorgfältig arbeiten
- Betriebsgeheimnisse wahren

</details>

---

**4. Nenne drei Pflichten des Ausbildenden.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Beispiele:

- Ausbildung vermitteln
- Ausbildungsvergütung zahlen
- Ausbildungsmittel bereitstellen
- für Berufsschule freistellen
- für Prüfungen freistellen
- Berichtsheft kontrollieren

</details>

---

**5. Wie lange dauert die Probezeit in der Berufsausbildung mindestens und höchstens?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die Probezeit dauert mindestens 1 Monat und höchstens 4 Monate.

</details>

---

**6. Wie kann der Betrieb nach der Probezeit ein Ausbildungsverhältnis kündigen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Nach der Probezeit kann der Betrieb nur aus wichtigem Grund fristlos kündigen.

</details>

---

**7. Was ist der Unterschied zwischen Brutto und Netto?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Brutto ist der Verdienst vor Abzügen.

Netto ist der Betrag, der nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben ausgezahlt wird.

</details>

---

**8. Nenne die fünf Zweige der Sozialversicherung.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die fünf Zweige sind:

- Krankenversicherung
- Pflegeversicherung
- Rentenversicherung
- Arbeitslosenversicherung
- Unfallversicherung

</details>

---

**9. Welche Sozialversicherung zahlt der Arbeitgeber allein?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die gesetzliche Unfallversicherung wird vom Arbeitgeber allein bezahlt.

</details>

---

**10. Wer vertritt Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Gewerkschaften vertreten Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen.

</details>

---

**11. Wer vertritt Arbeitgeber in Tarifverhandlungen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Arbeitgeberverbände oder einzelne Arbeitgeber vertreten die Arbeitgeberseite.

</details>

---

**12. Was bedeutet Tarifautonomie?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Tarifautonomie bedeutet, dass Gewerkschaften und Arbeitgeber beziehungsweise Arbeitgeberverbände Tarifverträge selbstständig aushandeln dürfen, ohne dass der Staat die Inhalte direkt festlegt.

</details>

---

**13. Was ist ein Betrieb?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Ein Betrieb ist eine organisatorische Einheit, in der Güter hergestellt oder Dienstleistungen erbracht werden.

</details>

---

**14. Was ist ein Unternehmen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Ein Unternehmen ist eine rechtliche und wirtschaftliche Einheit.

Ein Unternehmen kann aus einem oder mehreren Betrieben bestehen.

</details>

---

**15. Zu welchem Wirtschaftssektor gehören IT-Dienstleister meistens?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Meistens zum tertiären Sektor, weil IT-Dienstleister Dienstleistungen anbieten.

</details>

---

**16. Was ist der Unterschied zwischen Einzelunternehmen und GmbH bei der Haftung?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Beim Einzelunternehmen haftet der Inhaber grundsätzlich persönlich.

Bei der GmbH haftet grundsätzlich die Gesellschaft mit ihrem Gesellschaftsvermögen.

</details>

---

**17. Was ist typisch für eine KG?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Bei der KG gibt es zwei Arten von Gesellschaftern:

- Komplementär: haftet persönlich und unbeschränkt
- Kommanditist: haftet beschränkt auf seine Einlage

</details>

---

**18. Was bedeutet Einliniensystem?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Beim Einliniensystem hat jeder Mitarbeiter genau einen direkten Vorgesetzten.

</details>

---

**19. Was ist ein Nachteil des Mehrliniensystems?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Ein Nachteil ist, dass widersprüchliche Anweisungen möglich sind.

Außerdem können unklare Verantwortlichkeiten und Konflikte zwischen Vorgesetzten entstehen.

</details>

---

**20. Was ist eine Matrixorganisation?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Eine Matrixorganisation kombiniert zwei Gliederungsrichtungen, zum Beispiel Fachabteilung und Projektstruktur.

Ein Mitarbeiter kann fachlich einer Abteilung und gleichzeitig einem Projekt zugeordnet sein.

</details>

---

**21. Was ist ein Konzern?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Ein Konzern besteht aus mehreren rechtlich selbstständigen Unternehmen, die unter gemeinsamer wirtschaftlicher Leitung stehen.

</details>

---

**22. Was ist eine Fusion?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Eine Fusion ist der Zusammenschluss von zwei oder mehreren Unternehmen.

</details>

---

**23. Was ist ein Kartell?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Ein Kartell ist eine Absprache zwischen Unternehmen, die den Wettbewerb einschränken kann.

Beispiele sind Preisabsprachen, Gebietsabsprachen oder Kundenaufteilungen.

</details>

---

**24. Berechne die Produktivität: 120 Tickets werden in 6 Stunden bearbeitet.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Produktivität = Ausbringungsmenge / Einsatzmenge

Produktivität = 120 Tickets / 6 Stunden

Produktivität = 20 Tickets pro Stunde

</details>

---

**25. Berechne die Wirtschaftlichkeit: Ertrag 15.000 €, Aufwand 12.000 €. Ist der Auftrag wirtschaftlich?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand

Wirtschaftlichkeit = 15.000 € / 12.000 €

Wirtschaftlichkeit = 1,25

Der Auftrag ist wirtschaftlich, weil der Wert größer als 1 ist.

</details>

---

**26. Berechne die Rentabilität: Gewinn 30.000 €, eingesetztes Kapital 300.000 €.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Rentabilität = Gewinn / eingesetztes Kapital × 100

Rentabilität = 30.000 € / 300.000 € × 100

Rentabilität = 10 %

</details>

---

**27. Was ist ein Zielkonflikt?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Ein Zielkonflikt entsteht, wenn die Erreichung eines Ziels die Erreichung eines anderen Ziels erschwert.

Beispiel:

Kosten senken und gleichzeitig Qualität erhöhen kann ein Zielkonflikt sein.

</details>

---

**28. Was bedeutet soziale Marktwirtschaft?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die soziale Marktwirtschaft verbindet freien Wettbewerb mit sozialem Ausgleich und staatlichen Regeln.

</details>

---

**29. Was ist eine Behörde?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Eine Behörde ist eine staatliche Stelle, die öffentliche Aufgaben erfüllt und gesetzliche Vorschriften umsetzt.

</details>

---

**30. Welche Stelle ist für Arbeitsunfälle zuständig?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die Berufsgenossenschaft beziehungsweise der zuständige Unfallversicherungsträger ist für Arbeitsunfälle zuständig.

</details>

---

**Prüfungssimulation – Teil 2**

---

**31. Was ist eine Gefährdungsbeurteilung?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Eine Gefährdungsbeurteilung ist die systematische Prüfung, welche Gefahren an einem Arbeitsplatz oder bei einer Tätigkeit bestehen und welche Schutzmaßnahmen erforderlich sind.

</details>

---

**32. Was ist der Unterschied zwischen Belastung und Beanspruchung?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Belastung ist eine äußere Einwirkung auf den Menschen.

Beanspruchung ist die individuelle Wirkung dieser Belastung auf den Menschen.

</details>

---

**33. Nenne drei Gefährdungsarten am Arbeitsplatz.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Beispiele:

- mechanische Gefährdung
- elektrische Gefährdung
- thermische Gefährdung
- chemische Gefährdung
- ergonomische Gefährdung
- akustische Gefährdung
- psychische Gefährdung

</details>

---

**34. Was bedeutet Ergonomie?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Ergonomie bedeutet, dass Arbeitsplatz und Arbeitsbedingungen an den Menschen angepasst werden.

</details>

---

**35. Warum müssen Fluchtwege freigehalten werden?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Fluchtwege müssen freigehalten werden, damit Personen bei Gefahr schnell und sicher das Gebäude oder den gefährdeten Bereich verlassen können.

</details>

---

**36. Was ist der Unterschied zwischen Schutzart und Schutzklasse?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Schutzart beschreibt den Schutz gegen Fremdkörper, Berührung und Wasser.

Schutzklasse beschreibt den Schutz gegen elektrischen Schlag.

</details>

---

**37. Was bedeutet IP-Schutzart?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die IP-Schutzart beschreibt, wie gut ein elektrisches Gerät gegen Fremdkörper, Berührung und Wasser geschützt ist.

Die erste Ziffer steht für Fremdkörper und Berührung.

Die zweite Ziffer steht für Wasser.

</details>

---

**38. Was ist typisch für Schutzklasse I?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Geräte der Schutzklasse I haben einen Schutzleiter.

</details>

---

**39. Was ist typisch für Schutzklasse II?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Geräte der Schutzklasse II haben eine doppelte oder verstärkte Isolierung und benötigen keinen Schutzleiter.

</details>

---

**40. Was bedeutet das CE-Zeichen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Das CE-Zeichen bedeutet, dass der Hersteller erklärt, dass das Produkt grundlegende EU-Anforderungen erfüllt.

Es ist keine unabhängige Qualitätsauszeichnung.

</details>

---

**41. Welche Farbe haben Rettungszeichen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Rettungszeichen sind grün.

</details>

---

**42. Welche Farbe haben Gebotszeichen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Gebotszeichen sind blau.

</details>

---

**43. Welche Notrufnummer gilt für Feuerwehr und Rettungsdienst?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die 112.

</details>

---

**44. Welche Notrufnummer gilt für die Polizei?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die 110.

</details>

---

**45. Nenne die 5 W-Fragen beim Notruf.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die 5 W-Fragen sind:

- Wo ist es passiert?
- Was ist passiert?
- Wie viele Verletzte gibt es?
- Welche Verletzungen liegen vor?
- Warten auf Rückfragen.

</details>

---

**46. Was ist bei einem Unfall zuerst zu beachten?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Zuerst ist der Eigenschutz zu beachten.

</details>

---

**47. Was bedeutet Menschenrettung vor Sachrettung?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Menschen sind wichtiger als Gegenstände, Geräte, Daten oder Gebäude.

Im Brandfall oder Notfall müssen zuerst Personen gerettet oder geschützt werden.

</details>

---

**48. Warum darf man im Brandfall keinen Aufzug benutzen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Weil der Aufzug stecken bleiben kann, Rauch eindringen kann oder der Strom ausfallen kann.

Deshalb müssen Treppen und Fluchtwege benutzt werden.

</details>

---

**49. Welche Brandklasse betrifft feste Stoffe wie Holz und Papier?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Brandklasse A.

</details>

---

**50. Welche Brandklasse betrifft brennbare Flüssigkeiten wie Benzin oder Öl?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Brandklasse B.

</details>

---

**Prüfungssimulation – Teil 3**

---

**51. Nenne drei Umweltbelastungen durch einen IT-Betrieb.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Beispiele:

- Stromverbrauch durch Server und IT-Geräte
- Elektroschrott durch alte Hardware
- Papier- und Tonerverbrauch
- Wärmeentwicklung und Kühlung
- Verpackungsmaterial
- Akkus und Batterien

</details>

---

**52. Was ist eine USV?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

USV bedeutet unterbrechungsfreie Stromversorgung.

Sie versorgt Geräte bei Stromausfall kurzfristig weiter, damit Systeme geschützt und geordnet heruntergefahren werden können.

</details>

---

**53. Warum kann eine USV aus Umweltsicht problematisch sein?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Eine USV verbraucht Energie, erzeugt Wärme und enthält Akkus, die regelmäßig ersetzt und fachgerecht entsorgt werden müssen.

</details>

---

**54. Was bedeutet rationelle Energieverwendung?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Rationelle Energieverwendung bedeutet, Energie sinnvoll, sparsam und effizient einzusetzen und unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden.

</details>

---

**55. Nenne drei Beispiele für unnötige Gerätelaufzeiten.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Beispiele:

- Monitore laufen über Nacht
- PCs bleiben nach Feierabend eingeschaltet
- Testserver laufen nach Projektende weiter
- Drucker bleiben dauerhaft im aktiven Betrieb
- Ladegeräte bleiben ohne Nutzung eingesteckt

</details>

---

**56. Was ist der Unterschied zwischen Wiederverwendung und Recycling?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Wiederverwendung bedeutet, dass ein Produkt erneut benutzt wird.

Recycling bedeutet, dass Material aufbereitet und als Rohstoff wieder genutzt wird.

</details>

---

**57. Warum müssen Datenträger besonders sorgfältig entsorgt werden?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Datenträger enthalten Elektroschrott und können vertrauliche oder personenbezogene Daten enthalten.

Deshalb müssen sie sicher gelöscht oder vernichtet und anschließend fachgerecht entsorgt werden.

</details>

---

**58. Reicht es, Dateien vor der Entsorgung einfach zu löschen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Nein.

Einfaches Löschen reicht oft nicht aus, weil Daten wiederhergestellt werden können.

Datenträger müssen sicher gelöscht oder vernichtet werden.

</details>

---

**59. Warum dürfen Akkus und Batterien nicht in den Restmüll?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Akkus und Batterien können Schadstoffe enthalten, wertvolle Rohstoffe enthalten und bei Beschädigung eine Brandgefahr darstellen.

Sie müssen getrennt und fachgerecht entsorgt werden.

</details>

---

**60. Was ist das Duale System bei Verpackungen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Das Duale System ist ein System zur Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verkaufsverpackungen, zum Beispiel über Gelbe Tonne oder Gelben Sack.

</details>

---

**61. Was ist der Unterschied zwischen Emission und Immission?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Emission bedeutet, dass etwas von einer Quelle abgegeben wird.

Immission bedeutet, dass diese Einwirkung bei Menschen oder Umwelt ankommt.

</details>

---

**62. Was bedeutet Nachhaltigkeit im Betrieb?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Nachhaltigkeit bedeutet, Ressourcen zu schonen, Umweltbelastungen zu reduzieren, wirtschaftlich langfristig sinnvoll zu handeln und soziale Verantwortung zu berücksichtigen.

</details>

---

**63. Was bedeutet Total Cost of Ownership?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Total Cost of Ownership bedeutet Gesamtkosten über die gesamte Nutzungsdauer eines Produkts.

Dabei zählt nicht nur der Kaufpreis, sondern auch Betrieb, Wartung, Energie, Ausfall, Support und Entsorgung.

</details>

---

**64. Nenne drei Nachhaltigkeitskriterien bei der Lieferantenauswahl.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Beispiele:

- Umweltstandards
- faire Arbeitsbedingungen
- kurze Lieferwege
- geringe Verpackung
- Rücknahmesysteme
- Reparaturservice
- Ersatzteilverfügbarkeit
- transparente Lieferkette

</details>

---

**65. Nenne mögliche Rechtsfolgen bei Umweltverstößen.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Mögliche Folgen:

- Bußgelder
- behördliche Anordnungen
- Entsorgungspflichten
- Schadensersatzforderungen
- Betriebsauflagen
- Strafverfahren bei schweren Verstößen

</details>

---

**Prüfungssimulation – Teil 4**

---

**66. Was bedeutet wertschätzende Zusammenarbeit?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Wertschätzende Zusammenarbeit bedeutet, respektvoll miteinander umzugehen, Beiträge anderer anzuerkennen, sachlich zu kommunizieren und gemeinsam Verantwortung für gute Zusammenarbeit zu übernehmen.

</details>

---

**67. Was bedeutet Interdisziplinarität?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Interdisziplinarität bedeutet, dass Menschen aus unterschiedlichen Fachbereichen zusammenarbeiten.

</details>

---

**68. Was bedeutet Interkulturalität?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Interkulturalität bedeutet, dass Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammenarbeiten und respektvoll mit unterschiedlichen Erfahrungen, Werten und Kommunikationsweisen umgehen.

</details>

---

**69. Was bedeutet verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien bedeutet, digitale Medien bewusst, sicher, respektvoll und rechtlich korrekt zu nutzen.

</details>

---

**70. Warum sind Persönlichkeitsrechte bei digitaler Zusammenarbeit wichtig?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Persönlichkeitsrechte schützen Würde, Privatsphäre und persönliche Daten.

Digitale Inhalte wie Fotos, Screenshots oder personenbezogene Informationen dürfen nicht unbedacht gespeichert oder weitergegeben werden.

</details>

---

**71. Nenne drei informationstechnische Schutzziele.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Drei wichtige Schutzziele sind:

- Vertraulichkeit
- Integrität
- Verfügbarkeit

Weitere sind Authentizität und Nachvollziehbarkeit.

</details>

---

**72. Was bedeutet Vertraulichkeit?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Vertraulichkeit bedeutet, dass Informationen nur für berechtigte Personen zugänglich sind.

</details>

---

**73. Was bedeutet Integrität?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Integrität bedeutet, dass Informationen vollständig und unverändert bleiben und nicht unbemerkt manipuliert werden.

</details>

---

**74. Was bedeutet Verfügbarkeit?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Verfügbarkeit bedeutet, dass Informationen, Systeme und Dienste bei Bedarf nutzbar sind.

</details>

---

**75. Was bedeutet Authentizität?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Authentizität bedeutet, dass Absender, Nutzer oder Systeme echt und überprüfbar sind.

</details>

---

**76. Was bedeutet Netiquette?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Netiquette bedeutet höfliche und angemessene Umgangsformen in digitaler Kommunikation.

</details>

---

**77. Warum muss man Adressatenlisten sorgfältig prüfen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Weil vertrauliche oder personenbezogene Informationen sonst an falsche oder zu viele Personen gelangen können.

</details>

---

**78. Warum kann „Allen antworten“ problematisch sein?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Weil Informationen dadurch an Personen gelangen können, die diese nicht benötigen oder nicht erhalten dürfen.

</details>

---

**79. Was ist Social Engineering?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Social Engineering ist eine Angriffsmethode, bei der Menschen manipuliert werden, um Informationen, Zugangsdaten oder bestimmte Handlungen zu erhalten.

</details>

---

**80. Nenne drei Methoden von Social Engineering.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Beispiele:

- Phishing
- Spear-Phishing
- Vishing
- Smishing
- CEO-Fraud
- Tailgating
- USB-Drop

</details>

---

**81. Was bedeutet Compliance?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Compliance bedeutet, dass sich Unternehmen und Beschäftigte an Gesetze, Vorschriften, interne Regeln und ethische Grundsätze halten.

</details>

---

**82. Nenne drei Beispiele für Compliance im IT-Bereich.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Beispiele:

- Datenschutzregeln einhalten
- nur lizenzierte Software verwenden
- Passwortrichtlinien beachten
- Zugriffsrechte nicht missbrauchen
- Sicherheitsvorfälle melden
- interne IT-Richtlinien beachten

</details>

---

**83. Was bedeutet Diversity?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Diversity bedeutet Vielfalt.

Im Betrieb meint das unterschiedliche Eigenschaften, Erfahrungen und Hintergründe von Menschen, zum Beispiel Alter, Geschlecht, Sprache, Herkunft, Kultur, Behinderung oder Berufserfahrung.

</details>

---

**84. Was bedeutet Gender-Neutralität?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Gender-Neutralität bedeutet, Menschen unabhängig vom Geschlecht fair und respektvoll anzusprechen und niemanden unnötig auszuschließen.

</details>

---

**85. Warum ist nicht alles, was technisch möglich ist, automatisch erlaubt oder sinnvoll?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Weil technische Möglichkeiten rechtliche, ethische oder soziale Probleme verursachen können.

Beispiele sind Datenschutzverstöße, Überwachung, Diskriminierung oder Verletzung von Persönlichkeitsrechten.

</details>

---

**Rechenblock zur Prüfungssimulation**

---

**86. Ein Notebook kostet netto 800 €. Wie hoch ist der Bruttopreis bei 19 % Umsatzsteuer?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Brutto = Netto × 1,19

Brutto = 800 € × 1,19

Brutto = 952 €

</details>

---

**87. Ein Monitor kostet brutto 357 €. Wie hoch ist der Nettopreis bei 19 % Umsatzsteuer?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Netto = Brutto / 1,19

Netto = 357 € / 1,19

Netto = 300 €

</details>

---

**88. Ein Switch kostet 1.000 €. Es gibt 12 % Rabatt. Wie hoch ist der Zielpreis?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Rabatt = 1.000 € × 12 / 100 = 120 €

Zielpreis = 1.000 € - 120 €

Zielpreis = 880 €

</details>

---

**89. Eine Rechnung beträgt 900 €. Es gibt 2 % Skonto. Wie hoch ist der Zahlbetrag?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Skonto = 900 € × 2 / 100 = 18 €

Zahlbetrag = 900 € - 18 €

Zahlbetrag = 882 €

</details>

---

**90. Ein Server kostet 3.000 €. Pro Jahr entstehen 500 € laufende Kosten. Die Nutzungsdauer beträgt 4 Jahre. Wie hoch sind die Gesamtkosten?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Laufende Kosten = 4 × 500 € = 2.000 €

Gesamtkosten = 3.000 € + 2.000 €

Gesamtkosten = 5.000 €

</details>

---

**Auswertung**

**0 bis 50 richtige Antworten**

Du solltest die Kapitel 1 bis 5 nochmal gezielt wiederholen.

Beginne mit den Merksätzen und den Verwechslungsfragen.

---

**51 bis 70 richtige Antworten**

Du hast eine solide Grundlage.

Wiederhole besonders die Themen, bei denen du unsicher warst.

---

**71 bis 85 richtige Antworten**

Sehr gut.

Jetzt solltest du vor allem Rechenaufgaben, Verwechslungsfragen und typische Prüfungssituationen trainieren.

---

**86 bis 90 richtige Antworten**

Sehr stark.

Du solltest nur noch regelmäßig wiederholen, damit die Begriffe sicher sitzen.

---

**Merksatz**

In WISO geht es oft nicht darum, lange Texte auswendig zu lernen.

Wichtig ist, Begriffe sicher zu unterscheiden und in Prüfungssituationen richtig anzuwenden.

# Seite 6.6 Fehlerliste und persönliche Wiederholung

**Hinweis**

Dieses Kapitel ist kein eigener Bereich im IHK/ZPA-Prüfungskatalog.

Es dient dazu, eigene Fehler, unsichere Themen und häufige Verwechslungen zu sammeln.

Ziel ist nicht, alles nochmal neu zu lernen, sondern gezielt die Punkte zu wiederholen, die noch nicht sicher sitzen.

---

**Warum eine Fehlerliste sinnvoll ist**

Eine Fehlerliste hilft dir, nicht immer wieder dieselben Themen falsch zu beantworten.

Gerade bei WISO entstehen viele Fehler durch:

- ähnliche Begriffe
- Verwechslungen
- ungenaues Lesen
- Formelfehler
- falsche Reihenfolge bei Berechnungen
- unsichere Gesetzesbegriffe
- fehlende Beispiele
- vorschnelles Antworten

**Merksatz**

Nicht die Anzahl der Fehler ist entscheidend, sondern ob du daraus lernst.

---

**So nutzt du diese Seite**

Trage nach jeder Übung oder Prüfungssimulation ein:

- Welche Frage war falsch?
- Was war meine falsche Antwort?
- Was ist die richtige Antwort?
- Warum habe ich den Fehler gemacht?
- Wie merke ich es mir beim nächsten Mal?

---

**Fehlerliste – Vorlage**

| Datum | Thema | Fehler / Unsicherheit | richtige Lösung | Merkhilfe |
|---|---|---|---|---|
|  |  |  |  |  |
|  |  |  |  |  |
|  |  |  |  |  |
|  |  |  |  |  |
|  |  |  |  |  |

---

**Beispiel für eine ausgefüllte Fehlerliste**

| Datum | Thema | Fehler / Unsicherheit | richtige Lösung | Merkhilfe |
|---|---|---|---|---|
|  | Brutto/Netto | Brutto und Netto verwechselt | Brutto vor Abzug, Netto nach Abzug | Netto landet auf dem Konto |
|  | Schutzart/Schutzklasse | Schutzart mit Schutzklasse verwechselt | Schutzart = Staub/Wasser, Schutzklasse = elektrischer Schlag | Art = außen, Klasse = Stromschutz |
|  | Konzern/Fusion | Fusion als Konzern bezeichnet | Fusion = Zusammenschluss, Konzern = gemeinsame Leitung | Fusion = verschmelzen |
|  | Emission/Immission | Immission falsch erklärt | Emission geht raus, Immission kommt an | E raus, I rein |
|  | Wirtschaftlichkeit | Formel falsch herum gerechnet | Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand | Ertrag oben |

---

**Häufige persönliche Fehlerquellen**

Markiere die Punkte, die dir noch schwerfallen.

- Brutto und Netto
- Sozialversicherung
- Kündigung in der Ausbildung
- Tarifvertrag und Betriebsvereinbarung
- Betriebsrat und JAV
- Betrieb und Unternehmen
- Rechtsformen und Haftung
- Konzern, Fusion und Kartell
- Einliniensystem, Mehrliniensystem und Stabliniensystem
- Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Rentabilität
- Belastung und Beanspruchung
- Schutzart und Schutzklasse
- CE-Zeichen und GS-Zeichen
- Farben der Sicherheitszeichen
- Brandklassen
- Emission und Immission
- Wiederverwendung und Recycling
- Datenschutz bei Datenträgern
- Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit
- Authentizität und Nachvollziehbarkeit
- Netiquette und Compliance
- Social Engineering Methoden
- Diversity und Gender-Neutralität

---

**Persönliche Ampel-Liste**

Nutze diese Liste zur Selbsteinschätzung.

| Thema | sicher | unsicher | nochmal lernen |
|---|---|---|---|
| Kapitel 1 – Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht |  |  |  |
| Kapitel 2 – Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes |  |  |  |
| Kapitel 3 – Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit |  |  |  |
| Kapitel 4 – Umweltschutz |  |  |  |
| Kapitel 5 – Vernetztes Zusammenarbeiten mit digitalen Medien |  |  |  |
| Rechenaufgaben |  |  |  |
| Verwechslungsfragen |  |  |  |

---

**Kapitel 1 – Meine unsicheren Punkte**

| Thema | Was ist noch unsicher? | Wiederholt am | sitzt jetzt? |
|---|---|---|---|
| Duales Ausbildungssystem |  |  |  |
| Ausbildungsvertrag |  |  |  |
| Rechte und Pflichten |  |  |  |
| Probezeit und Kündigung |  |  |  |
| Arbeitsvertrag |  |  |  |
| Arbeitszeit, Urlaub, Krankheit |  |  |  |
| Tarifvertrag und Tarifautonomie |  |  |  |
| Betriebsrat und JAV |  |  |  |
| Sozialversicherung |  |  |  |
| Entgeltabrechnung |  |  |  |
| Fortbildung und Umschulung |  |  |  |

---

**Kapitel 2 – Meine unsicheren Punkte**

| Thema | Was ist noch unsicher? | Wiederholt am | sitzt jetzt? |
|---|---|---|---|
| Betrieb und Unternehmen |  |  |  |
| Wirtschaftssektoren |  |  |  |
| Rechtsformen |  |  |  |
| Organisationsformen |  |  |  |
| Konzern, Fusion, Kartell |  |  |  |
| Produktivität |  |  |  |
| Wirtschaftlichkeit |  |  |  |
| Rentabilität |  |  |  |
| Zielkonflikte |  |  |  |
| Arbeitsteilung |  |  |  |
| Soziale Marktwirtschaft |  |  |  |
| Verbände und Organisationen |  |  |  |
| Behörden und Verwaltungen |  |  |  |
| Betriebsrat, JAV und Personalvertretung |  |  |  |

---

**Kapitel 3 – Meine unsicheren Punkte**

| Thema | Was ist noch unsicher? | Wiederholt am | sitzt jetzt? |
|---|---|---|---|
| Arbeitsschutzvorschriften |  |  |  |
| Gefährdungsbeurteilung |  |  |  |
| Gefährdungsarten |  |  |  |
| Belastung und Beanspruchung |  |  |  |
| Fürsorgepflicht |  |  |  |
| Ergonomie |  |  |  |
| Fluchtwege und Notausgänge |  |  |  |
| Schutzarten und Schutzklassen |  |  |  |
| Sicherheitszeichen |  |  |  |
| Verhalten bei Unfällen |  |  |  |
| Notruf und 5 W-Fragen |  |  |  |
| Brandschutz |  |  |  |
| Brandklassen |  |  |  |

---

**Kapitel 4 – Meine unsicheren Punkte**

| Thema | Was ist noch unsicher? | Wiederholt am | sitzt jetzt? |
|---|---|---|---|
| Umweltbelastungen im Betrieb |  |  |  |
| IT-Prozesse und Umweltbelastungen |  |  |  |
| USV-Anlagen |  |  |  |
| Energie- und Ressourcenverwendung |  |  |  |
| Standby-Verbrauch |  |  |  |
| Speicher- und Printmedien |  |  |  |
| Recycling und Wiederverwendung |  |  |  |
| Abfalltrennung |  |  |  |
| Datenträgerentsorgung |  |  |  |
| Verpackungsentsorgung |  |  |  |
| Duales System bei Verpackungen |  |  |  |
| Emission und Immission |  |  |  |
| Nachhaltigkeit |  |  |  |
| Total Cost of Ownership |  |  |  |
| Rechtsfolgen bei Umweltverstößen |  |  |  |

---

**Kapitel 5 – Meine unsicheren Punkte**

| Thema | Was ist noch unsicher? | Wiederholt am | sitzt jetzt? |
|---|---|---|---|
| Wertschätzende Zusammenarbeit |  |  |  |
| Interdisziplinarität |  |  |  |
| Interkulturalität |  |  |  |
| Digitale Medien |  |  |  |
| Persönlichkeitsrechte |  |  |  |
| Vertraulichkeit |  |  |  |
| Integrität |  |  |  |
| Verfügbarkeit |  |  |  |
| Authentizität |  |  |  |
| Nachvollziehbarkeit |  |  |  |
| Dienstliche E-Mails |  |  |  |
| Netiquette |  |  |  |
| Adressatenlisten |  |  |  |
| Social Media |  |  |  |
| Social Engineering |  |  |  |
| Compliance |  |  |  |
| Diversity |  |  |  |
| Gender-Neutralität |  |  |  |
| Ethische Aspekte bei IT-Lösungen |  |  |  |

---

**Rechenfehler-Liste**

| Datum | Aufgabe | Fehler | richtige Rechnung | Merkhilfe |
|---|---|---|---|---|
|  | Produktivität |  |  |  |
|  | Wirtschaftlichkeit |  |  |  |
|  | Rentabilität |  |  |  |
|  | Prozentrechnung |  |  |  |
|  | Rabatt |  |  |  |
|  | Skonto |  |  |  |
|  | Umsatzsteuer |  |  |  |
|  | Brutto/Netto |  |  |  |
|  | Arbeitszeit/Pause |  |  |  |
|  | Total Cost of Ownership |  |  |  |

---

**Typische Rechenfehler**

| Fehler | Korrektur |
|---|---|
| Prozent nicht durch 100 geteilt | 10 % = 10 / 100 |
| Rabatt und Skonto verwechselt | erst Rabatt, dann Skonto |
| Brutto und Netto verwechselt | Brutto enthält Umsatzsteuer, Netto nicht |
| Wirtschaftlichkeit falsch bewertet | größer als 1 = wirtschaftlich |
| Rentabilität ohne × 100 gerechnet | Rentabilität wird in Prozent angegeben |
| Arbeitszeit und Anwesenheitszeit verwechselt | Pausen abziehen |
| Versandkosten vergessen | beim Angebotsvergleich addieren |
| falsche Formel genutzt | erst gesuchte Größe bestimmen |

---

**Meine Top 10 Fehler**

Trage hier deine häufigsten Fehler ein.

| Nr. | Fehler | richtige Lösung | Merkhilfe |
|---|---|---|---|
| 1 |  |  |  |
| 2 |  |  |  |
| 3 |  |  |  |
| 4 |  |  |  |
| 5 |  |  |  |
| 6 |  |  |  |
| 7 |  |  |  |
| 8 |  |  |  |
| 9 |  |  |  |
| 10 |  |  |  |

---

**Meine wichtigsten Merkhilfen**

| Thema | Merkhilfe |
|---|---|
| Brutto/Netto | Netto landet auf dem Konto |
| Produktivität | Menge pro Einsatz |
| Wirtschaftlichkeit | Ertrag oben, Aufwand unten |
| Rentabilität | Gewinn zu Kapital in Prozent |
| Schutzart/Schutzklasse | Art = Staub/Wasser, Klasse = Strom |
| Emission/Immission | Emission raus, Immission rein |
| Vertraulichkeit | nur Berechtigte |
| Integrität | bleibt korrekt |
| Verfügbarkeit | ist erreichbar |
| Social Engineering | Mensch wird manipuliert |

---

**Wiederholungsplan vor der Prüfung**

| Zeitraum | Aufgabe |
|---|---|
| 4 Wochen vorher | alle Kapitel einmal grob wiederholen |
| 3 Wochen vorher | Kapitel 1 und 2 gezielt prüfen |
| 2 Wochen vorher | Kapitel 3 und 4 gezielt prüfen |
| 1 Woche vorher | Kapitel 5, Rechenaufgaben und Verwechslungsfragen |
| 3 Tage vorher | Merksätze und Fehlerliste wiederholen |
| 1 Tag vorher | nur kurze Wiederholung, keine neuen großen Themen |
| Prüfungstag | ruhig lesen, Begriffe sauber unterscheiden |

---

**Lernmethode für unsichere Begriffe**

Nutze bei jedem unsicheren Begriff diese Reihenfolge:

<pre>
Begriff lesen
→ eigene Erklärung versuchen
→ richtige Erklärung prüfen
→ Beispiel dazu nennen
→ typischen Gegenbegriff nennen
→ Merksatz formulieren
</pre>

**Beispiel**

Begriff: Wirtschaftlichkeit

Eigene Erklärung:

Verhältnis von Ertrag zu Aufwand.

Beispiel:

8.000 € Ertrag / 10.000 € Aufwand = 0,8 = unwirtschaftlich.

Gegenbegriff / Verwechslung:

Nicht mit Produktivität oder Rentabilität verwechseln.

Merksatz:

Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand.

---

**Checkliste vor der Prüfung**

- Ich kann Brutto und Netto unterscheiden.
- Ich kenne die fünf Sozialversicherungen.
- Ich kenne die wichtigsten Rechte und Pflichten in der Ausbildung.
- Ich kann Betrieb und Unternehmen unterscheiden.
- Ich kann Rechtsformen grob nach Haftung unterscheiden.
- Ich kann Konzern, Fusion und Kartell unterscheiden.
- Ich kann Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Rentabilität berechnen.
- Ich kenne die wichtigsten Gefährdungsarten.
- Ich kenne Schutzart und Schutzklasse.
- Ich kenne die Farben der Sicherheitszeichen.
- Ich kenne 112, 110 und die 5 W-Fragen.
- Ich kenne die Brandklassen A, B, C und D.
- Ich kann Emission und Immission unterscheiden.
- Ich weiß, warum Datenträger sicher entsorgt werden müssen.
- Ich kann Wiederverwendung und Recycling unterscheiden.
- Ich kenne die informationstechnischen Schutzziele.
- Ich weiß, was Social Engineering ist.
- Ich kann Netiquette und Compliance unterscheiden.
- Ich weiß, warum IT-Lösungen auch ethisch geprüft werden müssen.

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**Letzte Wiederholung: 20 schnelle Fragen**

Beantworte diese Fragen ohne Hilfe.

**1. Was bedeutet duales Ausbildungssystem?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule.

</details>

---

**2. Wie lange dauert die Probezeit in der Ausbildung mindestens und höchstens?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Mindestens 1 Monat und höchstens 4 Monate.

</details>

---

**3. Was ist Netto?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Der Auszahlungsbetrag nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben.

</details>

---

**4. Wer vertritt Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Gewerkschaften.

</details>

---

**5. Was ist eine GmbH?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Eine Kapitalgesellschaft, bei der grundsätzlich die Gesellschaft mit ihrem Gesellschaftsvermögen haftet.

</details>

---

**6. Was ist ein Kartell?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Eine Wettbewerbsabsprache zwischen Unternehmen, zum Beispiel Preisabsprache.

</details>

---

**7. Wie lautet die Formel für Wirtschaftlichkeit?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand.

</details>

---

**8. Was ist eine Gefährdungsbeurteilung?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Eine Prüfung, welche Gefahren am Arbeitsplatz bestehen und welche Schutzmaßnahmen nötig sind.

</details>

---

**9. Was bedeutet Ergonomie?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Arbeitsplatz und Arbeitsbedingungen werden an den Menschen angepasst.

</details>

---

**10. Welche Farbe haben Rettungszeichen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Grün.

</details>

---

**11. Welche Nummer wählst du für Feuerwehr und Rettungsdienst?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

112.

</details>

---

**12. Was bedeutet Menschenrettung vor Sachrettung?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Menschen sind wichtiger als Geräte, Daten oder Gebäude.

</details>

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**13. Was ist eine USV?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung.

</details>

---

**14. Warum müssen Datenträger sicher entsorgt werden?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Weil sie vertrauliche oder personenbezogene Daten enthalten können.

</details>

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**15. Was bedeutet Emission?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Etwas wird von einer Quelle abgegeben.

</details>

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**16. Was bedeutet Vertraulichkeit?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Nur berechtigte Personen dürfen Informationen sehen.

</details>

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**17. Was ist Social Engineering?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Manipulation von Menschen, um Informationen, Zugangsdaten oder Handlungen zu erhalten.

</details>

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**18. Was bedeutet Compliance?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Regeln, Gesetze und interne Vorgaben einhalten.

</details>

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**19. Was bedeutet Diversity?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Vielfalt von Menschen respektieren und berücksichtigen.

</details>

---

**20. Warum heißt technisch möglich nicht automatisch erlaubt?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Weil Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Ethik, Fairness und Gesetze beachtet werden müssen.

</details>

---

**Abschluss-Merksatz**

Diese Seite ist deine persönliche Fehlerzentrale.

Alles, was du hier einträgst, ist wichtiger als nochmal 100 neue Fragen zu lernen.

Wer seine eigenen Fehler kennt, kann sie in der Prüfung vermeiden.