Kapitel 6 – Gesamtwiederholung WISO Seite 6.1 Gesamtübersicht aller WISO-Themen Quelle: IHK/ZPA-Prüfungskatalog Fachinformatiker/Fachinformatikerin – Fachrichtung Systemintegration, 2. Auflage 2024. Bereich AP2 WISO. 6.1 Gesamtübersicht aller WISO-Themen Hinweis Dieses Kapitel ist kein eigener Bereich im IHK/ZPA-Prüfungskatalog. Es dient nur zur Gesamtwiederholung aller WISO-Themen aus Kapitel 1 bis 5. Die offiziellen WISO-Hauptbereiche nach Prüfungskatalog sind: Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit Umweltschutz Vernetztes Zusammenarbeiten unter Nutzung digitaler Medien Gesamtstruktur WISO Kapitel Thema Status Kapitel 1 Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht offizieller WISO-Bereich Kapitel 2 Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes offizieller WISO-Bereich Kapitel 3 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit offizieller WISO-Bereich Kapitel 4 Umweltschutz offizieller WISO-Bereich Kapitel 5 Vernetztes Zusammenarbeiten unter Nutzung digitaler Medien offizieller WISO-Bereich Kapitel 6 Gesamtwiederholung WISO eigene Lernhilfe Kapitel 1 – Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht In diesem Kapitel geht es um Ausbildung, Arbeitsverhältnis, Rechte und Pflichten, Tarifrecht, Sozialversicherung und Entgelt. Wichtige Themen duales Ausbildungssystem Ausbildungsvertrag Rechte und Pflichten in der Ausbildung Probezeit Kündigung Beendigung der Ausbildung Arbeitsvertrag Arbeitnehmerpflichten Arbeitszeit Urlaub Krankheit Entgeltfortzahlung Tarifvertrag Tarifautonomie Arbeitskampf Betriebsrat JAV Mitbestimmung Sozialversicherung Entgeltabrechnung Brutto und Netto Lohnsteuer Sozialabgaben Fortbildung Umschulung lebenslanges Lernen Besonders wichtig in Kapitel 1 Duales Ausbildungssystem Ausbildung findet im Betrieb und in der Berufsschule statt. Merksatz Duale Ausbildung = Betrieb + Berufsschule. Ausbildungsvertrag Der Ausbildungsvertrag regelt die rechtliche Grundlage der Ausbildung. Wichtige Inhalte sind zum Beispiel: Ausbildungsberuf Beginn und Dauer Probezeit Ausbildungszeit Vergütung Urlaub Kündigungsbedingungen sachliche und zeitliche Gliederung Rechte und Pflichten Auszubildende müssen zum Beispiel: lernen Berufsschule besuchen Berichtsheft führen Weisungen beachten Betriebsgeheimnisse wahren Ausbildende müssen zum Beispiel: ausbilden Vergütung zahlen Ausbildungsmittel bereitstellen für Berufsschule und Prüfungen freistellen Berichtsheft kontrollieren Sozialversicherung Die fünf Zweige der Sozialversicherung sind: Sozialversicherung Risiko Krankenversicherung Krankheit Pflegeversicherung Pflegebedürftigkeit Rentenversicherung Alter, Erwerbsminderung, Hinterbliebene Arbeitslosenversicherung Arbeitslosigkeit Unfallversicherung Arbeitsunfall und Berufskrankheit Merksatz Kranken, Pflege, Rente, Arbeitslosigkeit, Unfall. Entgeltabrechnung Begriff Bedeutung Brutto Verdienst vor Abzügen Netto Auszahlungsbetrag nach Abzügen Lohnsteuer Steuerabzug vom Arbeitslohn Sozialabgaben Beiträge zur Sozialversicherung Merksatz Brutto ist vor Abzug. Netto ist nach Abzug. Kapitel 2 – Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes In diesem Kapitel geht es um Betrieb, Rechtsformen, Organisationsformen, wirtschaftliche Verflechtungen, Unternehmensziele, Arbeitsteilung, Verbände, Behörden und Arbeitnehmervertretungen. Wichtige Themen Betrieb Unternehmen Branche Wirtschaftssektoren Produktpalette Märkte Rechtsformen Einzelunternehmen GbR OHG KG GmbH & Co. KG GmbH AG gemeinnützige Organisationen Unternehmensstruktur Einliniensystem Mehrliniensystem Stabliniensystem Spartenorganisation Matrixorganisation Arbeitsabläufe Aufgabenteilung Konzern Kartell Fusion Produktivität Wirtschaftlichkeit Rentabilität Zielkonflikte Arbeitsteilung Globalisierung soziale Marktwirtschaft Arbeitgeberverbände Gewerkschaften Wirtschaftsorganisationen Behörden Verwaltungen Betriebsrat JAV Personalvertretung Betriebsvereinbarungen Besonders wichtig in Kapitel 2 Wirtschaftssektoren Sektor Bedeutung Beispiel primärer Sektor Rohstoffgewinnung Landwirtschaft, Bergbau sekundärer Sektor Verarbeitung und Produktion Industrie, Handwerk tertiärer Sektor Dienstleistungen IT-Service, Handel, Verwaltung Merksatz IT-Dienstleister gehören meistens zum tertiären Sektor. Rechtsformen Rechtsform Wichtigster Punkt Einzelunternehmen Inhaber haftet persönlich GbR mindestens zwei Personen, gemeinsamer Zweck OHG Gesellschafter haften persönlich und unbeschränkt KG Komplementär haftet voll, Kommanditist beschränkt GmbH & Co. KG KG mit GmbH als Komplementär GmbH Haftung grundsätzlich mit Gesellschaftsvermögen AG Kapitalgesellschaft mit Aktien gemeinnützige Organisation gemeinnütziger Zweck steht im Vordergrund Organisationsformen Organisationsform Kerngedanke Einliniensystem ein direkter Vorgesetzter Mehrliniensystem mehrere Vorgesetzte Stabliniensystem Linie plus beratende Experten Spartenorganisation Gliederung nach Produkten, Kunden oder Regionen Matrixorganisation Fachabteilung plus Projektstruktur Wirtschaftliche Verflechtungen Begriff Bedeutung Konzern mehrere Unternehmen unter gemeinsamer Leitung Fusion Unternehmen schließen sich zusammen Kartell Wettbewerbsabsprache zwischen Unternehmen Kennzahlen Begriff Formel Bedeutung Produktivität Ausbringungsmenge / Einsatzmenge Mengenverhältnis Wirtschaftlichkeit Ertrag / Aufwand finanzielles Verhältnis Rentabilität Gewinn / eingesetztes Kapital × 100 Kapitalverzinsung Kapitel 3 – Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit In diesem Kapitel geht es um Arbeitsschutz, Gefährdungen, Ergonomie, Fluchtwege, Schutzzeichen, Verhalten bei Unfällen und Brandschutz. Wichtige Themen Arbeitsschutzgesetz Arbeitssicherheitsgesetz Arbeitszeitgesetz Betriebssicherheitsverordnung Arbeitsstättenverordnung Unfallverhütungsvorschriften Arbeitsplatzergonomie Bildschirmarbeitsplatz Aufsichtsbehörde / Gewerbeaufsicht Jugendarbeitsschutzgesetz mechanische Gefährdungen elektrische Gefährdungen thermische Gefährdungen chemische Gefährdungen ergonomische Gefährdungen akustische Gefährdungen psychische Gefährdungen Fürsorgepflicht Ersthelfer Vorsorgeuntersuchungen psychische Gefährdungsbeurteilung Sicherheitsbeauftragte Fluchtwege Notausgänge Schutzarten Schutzklassen CE-Zeichen Sicherheitszeichen Erste Hilfe Notrufnummern Meldekette Sammelplatz Evakuierung Brandschutz Brandklassen Besonders wichtig in Kapitel 3 Gefährdungsarten Gefährdung Beispiel mechanisch Stolpern über Kabel elektrisch defektes Stromkabel thermisch überhitztes Netzteil chemisch Tonerstaub, Reinigungsmittel ergonomisch falsche Monitorhöhe akustisch Lärm im Serverraum psychisch Zeitdruck, Rufbereitschaft Belastung und Beanspruchung Begriff Bedeutung Belastung äußere Einwirkung auf den Menschen Beanspruchung individuelle Wirkung dieser Belastung Merksatz Belastung kommt von außen. Beanspruchung ist die Wirkung auf den Menschen. Schutzart und Schutzklasse Begriff Bedeutung Schutzart Schutz gegen Fremdkörper, Berührung und Wasser Schutzklasse Schutz gegen elektrischen Schlag Sicherheitszeichen Zeichenart Farbe Bedeutung Verbotszeichen rot etwas ist verboten Gebotszeichen blau etwas ist vorgeschrieben Warnzeichen gelb Warnung vor Gefahr Rettungszeichen grün Fluchtweg, Notausgang, Erste Hilfe Brandschutzzeichen rot Feuerlöscher, Brandmelder Notruf Nummer Bedeutung 112 Feuerwehr und Rettungsdienst 110 Polizei 5 W-Fragen Wo ist es passiert? Was ist passiert? Wie viele Verletzte? Welche Verletzungen? Warten auf Rückfragen. Brandklassen Brandklasse Bedeutung Beispiel A feste Stoffe Papier, Holz B flüssige oder flüssig werdende Stoffe Benzin, Öl C Gase Propan, Butan D Metalle Magnesium, Aluminiumstaub Kapitel 4 – Umweltschutz In diesem Kapitel geht es um Umweltbelastungen, IT-Prozesse, USV-Anlagen, Energie- und Ressourcenverwendung, Speicher- und Printmedien, Recycling, Entsorgung, Immissionsschutz, Nachhaltigkeit und Rechtsfolgen. Wichtige Themen Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb Beitrag des Ausbildungsbetriebes zum Umweltschutz Umweltbelastungen wahrnehmen und vermeiden helfen spezifische Risiken von IT-Prozessen USV-Anlagen Stromverbrauch Wärmeentwicklung Serverräume Akkus und Batterien Hardwarebetrieb Druck- und Speichermedien rationelle Energieverwendung rationelle Ressourcenverwendung unnötige Gerätelaufzeiten vermeiden Standby-Verbrauch vermeiden Strom aus regenerativen Quellen Speicher- und Printmedien Recycling Wiederverwendung Abfalltrennung Abfallvermeidung branchenspezifische Abfälle Datenträgerentsorgung Kabelentsorgung Verpackungsentsorgung Duales System Immissionsschutz Emission Immission Nachhaltigkeit Einkauf Lieferantenauswahl Rechtsfolgen bei Nichteinhaltung Besonders wichtig in Kapitel 4 Umweltbelastungen im IT-Betrieb Bereich Umweltbelastung Serverraum Stromverbrauch, Wärme, Kühlung Drucker Papier, Toner, Energie Hardware Elektroschrott, Akkus Netzwerk Dauerbetrieb von Geräten Lager Verpackungen, Kartons, Plastik Transport Lieferfahrten, Versand USV-Anlage USV bedeutet unterbrechungsfreie Stromversorgung. Vorteil schützt Systeme bei Stromausfall ermöglicht geordnetes Herunterfahren erhöht Verfügbarkeit Nachteil zusätzlicher Stromverbrauch Akkus Wärmeentwicklung Entsorgungsaufwand Abfallhierarchie 1. Vermeiden 2. Wiederverwenden 3. Recyceln 4. Fachgerecht entsorgen Merksatz Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht. Emission und Immission Begriff Bedeutung Emission etwas wird von einer Quelle abgegeben Immission etwas wirkt auf Menschen oder Umwelt ein Merksatz Emission = geht raus. Immission = kommt an. Nachhaltigkeit Bereich Bedeutung ökologisch Umwelt schützen ökonomisch langfristig wirtschaftlich handeln sozial Menschen und Arbeitsbedingungen berücksichtigen Kapitel 5 – Vernetztes Zusammenarbeiten unter Nutzung digitaler Medien In diesem Kapitel geht es um respektvolle Zusammenarbeit, digitale Kommunikation, Persönlichkeitsrechte, Schutzziele, E-Mail, Netiquette, Social Media, Social Engineering, Compliance, Diversity und ethische Aspekte bei IT-Lösungen. Wichtige Themen wertschätzende Zusammenarbeit Interdisziplinarität Interkulturalität respektvolle Zusammenarbeit gemeinsame Verantwortung Unternehmenswerte betriebliche Ethikregeln verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien Persönlichkeitsrechte digitale Inhalte speichern digitale Inhalte darstellen digitale Inhalte weitergeben Kommunikationsverhalten Informationsverhalten informationstechnische Schutzziele Vertraulichkeit Integrität Verfügbarkeit Authentizität Nachvollziehbarkeit sichere dienstliche E-Mails Netiquette Adressatenlisten Social Media Social Engineering Compliance Diversity Gender-Neutralität Würde und Integrität von Menschen ethische Aspekte bei IT-Lösungen Besonders wichtig in Kapitel 5 Informationstechnische Schutzziele Schutzziel Bedeutung Vertraulichkeit nur Berechtigte dürfen Informationen sehen Integrität Informationen bleiben korrekt und unverändert Verfügbarkeit Systeme und Informationen sind nutzbar Authentizität Echtheit von Absendern, Nutzern oder Systemen Nachvollziehbarkeit Vorgänge können später geprüft werden Digitale Kommunikation Gute digitale Kommunikation ist: höflich sachlich verständlich zielgerichtet korrekt sicher empfängerorientiert datenschutzbewusst Social Engineering Social Engineering bedeutet, dass Angreifer Menschen manipulieren, um an Informationen, Zugangsdaten oder Handlungen zu kommen. Beispiele Phishing Spear-Phishing Vishing Smishing CEO-Fraud Tailgating USB-Drop Compliance Compliance bedeutet, Regeln einzuhalten. Dazu gehören: Gesetze Datenschutzvorgaben interne Richtlinien IT-Sicherheitsregeln Lizenzregeln Betriebsvereinbarungen ethische Grundsätze Diversity und Ethik IT-Lösungen sollen Menschen respektieren und möglichst fair, transparent und diskriminierungsfrei gestaltet sein. Merksatz Technisch möglich heißt nicht automatisch erlaubt oder richtig. Gesamt-Merksätze WISO WISO prüft wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt. Ausbildung findet im dualen System statt: Betrieb und Berufsschule. Der Ausbildungsvertrag regelt die Grundlage der Ausbildung. Azubis haben Rechte und Pflichten. Sozialversicherung besteht aus fünf Zweigen. Brutto ist vor Abzug, Netto ist nach Abzug. Betriebe gehören zu Branchen und Wirtschaftssektoren. Rechtsformen unterscheiden sich besonders bei Haftung und Kapital. Einliniensystem bedeutet ein direkter Vorgesetzter. Konzern, Fusion und Kartell dürfen nicht verwechselt werden. Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Rentabilität sind unterschiedliche Kennzahlen. Arbeitsschutz schützt Leben und Gesundheit. Gefährdungen müssen erkannt und vermieden werden. Fluchtwege und Notausgänge müssen frei bleiben. Eigenschutz geht vor Fremdhilfe. Menschenrettung geht vor Sachrettung. Umweltschutz bedeutet Umweltbelastungen erkennen, reduzieren und vermeiden. IT belastet Umwelt vor allem durch Strom, Hardware, Elektroschrott, Druck und Kühlung. Datenträger müssen wegen Datenschutz sicher entsorgt werden. Nachhaltigkeit umfasst ökologische, ökonomische und soziale Aspekte. Digitale Medien müssen verantwortungsvoll genutzt werden. Persönlichkeitsrechte müssen auch digital geschützt werden. Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit sind zentrale Schutzziele. Social Engineering greift den Menschen an. Compliance bedeutet Regeln einhalten. IT-Lösungen müssen rechtlich, ethisch und sozial verantwortungsvoll sein. Seite 6.2 Merksätze zu Kapitel 1 bis 5 Hinweis Dieses Kapitel ist kein eigener Bereich im IHK/ZPA-Prüfungskatalog. Es dient nur zur schnellen Wiederholung der offiziellen WISO-Themen aus Kapitel 1 bis 5. Kapitel 1 – Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht Duales Ausbildungssystem Duale Ausbildung bedeutet: Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule. Der Betrieb vermittelt die praktische Ausbildung. Die Berufsschule vermittelt theoretische und allgemeinbildende Inhalte. Die IHK überwacht die Ausbildung und organisiert Prüfungen. Merksatz Duales System = Betrieb + Berufsschule + IHK-Prüfung. Ausbildungsvertrag Der Ausbildungsvertrag ist die rechtliche Grundlage der Ausbildung. Er regelt unter anderem Ausbildungsberuf, Beginn, Dauer, Probezeit, Vergütung, Urlaub und Kündigungsbedingungen. Bei minderjährigen Auszubildenden müssen die gesetzlichen Vertreter mit unterschreiben. Die Probezeit muss mindestens 1 Monat und höchstens 4 Monate dauern. Merksatz Der Ausbildungsvertrag regelt: Wer bildet wen, worin, wie lange und unter welchen Bedingungen aus? Rechte und Pflichten in der Ausbildung Auszubildende müssen: lernen Berufsschule besuchen Berichtsheft führen Weisungen beachten sorgfältig arbeiten Betriebsgeheimnisse wahren Ausbildende müssen: ausbilden Vergütung zahlen Ausbildungsmittel bereitstellen für Berufsschule und Prüfung freistellen Berichtsheft kontrollieren Merksatz Der Azubi muss lernen wollen. Der Betrieb muss Ausbildung ermöglichen. Kündigung in der Ausbildung Während der Probezeit kann jederzeit ohne Kündigungsfrist gekündigt werden. Nach der Probezeit kann der Betrieb nur aus wichtigem Grund fristlos kündigen. Der Auszubildende kann mit 4 Wochen Frist kündigen, wenn er die Ausbildung aufgeben oder den Beruf wechseln möchte. Die Ausbildung endet normalerweise mit Bestehen der Abschlussprüfung oder mit Ablauf der Ausbildungszeit. Merksatz In der Probezeit ist Kündigung einfach. Nach der Probezeit braucht der Betrieb einen wichtigen Grund. Arbeitsvertrag Der Arbeitnehmer schuldet Arbeitsleistung. Der Arbeitgeber schuldet Vergütung. Arbeitnehmer haben Treuepflicht, Sorgfaltspflicht und Verschwiegenheitspflicht. Arbeitgeber haben Vergütungspflicht, Fürsorgepflicht und Arbeitsschutzpflicht. Merksatz Arbeitnehmer arbeiten und nehmen Rücksicht. Arbeitgeber bezahlen und schützen. Arbeitszeit, Urlaub und Krankheit Die tägliche Arbeitszeit beträgt grundsätzlich höchstens 8 Stunden pro Werktag. Eine Verlängerung auf bis zu 10 Stunden ist möglich, wenn Ausgleich erfolgt. Bei mehr als 6 Stunden Arbeit sind mindestens 30 Minuten Pause nötig. Bei mehr als 9 Stunden Arbeit sind mindestens 45 Minuten Pause nötig. Krankheit muss unverzüglich gemeldet werden. Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall gibt es grundsätzlich bis zu 6 Wochen. Merksatz Mehr als 6 Stunden Arbeit = Pause ist Pflicht. Tarifrecht Tarifverträge regeln Arbeitsbedingungen. Gewerkschaften vertreten Arbeitnehmer. Arbeitgeberverbände vertreten Arbeitgeber. Tarifautonomie bedeutet, dass Tarifparteien Tarifverträge selbstständig aushandeln. Arbeitskampfmittel sind zum Beispiel Streik und Aussperrung. Merksatz Tarifvertrag = kollektiv ausgehandelte Arbeitsbedingungen. Betriebsrat und JAV Der Betriebsrat vertritt die Arbeitnehmer im Betrieb. Die JAV vertritt Jugendliche und Auszubildende. Eine JAV gibt es nur, wenn es einen Betriebsrat gibt und die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Betriebsvereinbarungen werden zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat geschlossen. Merksatz Betriebsrat = Beschäftigte. JAV = Azubis und Jugendliche. Sozialversicherung Die fünf Zweige der Sozialversicherung sind: Krankenversicherung Pflegeversicherung Rentenversicherung Arbeitslosenversicherung Unfallversicherung Merksatz Kranken, Pflege, Rente, Arbeitslosigkeit, Unfall. Entgeltabrechnung Brutto ist der Verdienst vor Abzügen. Netto ist der Auszahlungsbetrag nach Abzügen. Abzüge können Lohnsteuer, Kirchensteuer und Sozialversicherungsbeiträge sein. Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt der Arbeitgeber allein. Merksatz Brutto ist vor Abzug. Netto ist nach Abzug. Lebenslanges Lernen IT-Berufe verändern sich schnell. Neue Technik, IT-Sicherheit, Cloud, Automatisierung und KI machen Weiterbildung wichtig. Fortbildung baut auf einem Beruf auf. Umschulung führt zu einem neuen Beruf. Merksatz In der IT ist Lernen keine Phase, sondern Daueraufgabe. Kapitel 2 – Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Betrieb und Unternehmen Ein Betrieb ist eine organisatorische Einheit. Ein Unternehmen ist eine rechtliche und wirtschaftliche Einheit. Ein Unternehmen kann aus mehreren Betrieben bestehen. IT-Dienstleister gehören meistens zum tertiären Sektor. Merksatz Betrieb = wo gearbeitet wird. Unternehmen = rechtliche und wirtschaftliche Einheit. Wirtschaftssektoren Primärer Sektor = Rohstoffgewinnung. Sekundärer Sektor = Produktion und Verarbeitung. Tertiärer Sektor = Dienstleistungen. Merksatz Primär = Rohstoffe. Sekundär = Produktion. Tertiär = Dienstleistung. Rechtsformen Einzelunternehmen: Inhaber haftet persönlich. GbR: mindestens zwei Personen mit gemeinsamem Zweck. OHG: Gesellschafter haften persönlich und unbeschränkt. KG: Komplementär haftet voll, Kommanditist beschränkt. GmbH: Haftung grundsätzlich mit Gesellschaftsvermögen. AG: Kapitalgesellschaft mit Aktien. GmbH & Co. KG: KG mit GmbH als Komplementär. Merksatz Personengesellschaft = Personen stehen im Vordergrund. Kapitalgesellschaft = Kapital und Gesellschaftsvermögen stehen im Vordergrund. Organisationsformen Einliniensystem: jeder Mitarbeiter hat einen direkten Vorgesetzten. Mehrliniensystem: Mitarbeiter können mehrere Vorgesetzte haben. Stabliniensystem: Linie plus beratende Experten. Spartenorganisation: Gliederung nach Produkten, Kunden oder Regionen. Matrixorganisation: Fachabteilung plus Projektstruktur. Merksatz Einlinie = eine Linie. Mehrlinie = mehrere Vorgesetzte. Stablinie = Linie plus Beratung. Matrix = Fachbereich plus Projekt. Wirtschaftliche Verflechtungen Konzern: mehrere rechtlich selbstständige Unternehmen unter gemeinsamer Leitung. Fusion: Unternehmen schließen sich zusammen. Kartell: Unternehmen treffen Wettbewerbsabsprachen. Merksatz Konzern = gemeinsame Leitung. Fusion = Zusammenschluss. Kartell = Absprache gegen Wettbewerb. Unternehmensziele Ökonomische Ziele betreffen Gewinn, Umsatz und Kosten. Ökologische Ziele betreffen Umwelt und Ressourcen. Soziale Ziele betreffen Menschen und Arbeitsbedingungen. Zielkonflikte entstehen, wenn Ziele sich gegenseitig behindern. Merksatz Unternehmen haben wirtschaftliche, soziale und ökologische Ziele. Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Rentabilität Produktivität = Ausbringungsmenge / Einsatzmenge. Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand. Rentabilität = Gewinn / eingesetztes Kapital × 100. Merksatz Produktivität = Menge. Wirtschaftlichkeit = Ertrag zu Aufwand. Rentabilität = Gewinn zu Kapital. Arbeitsteilung Arbeitsteilung bedeutet, dass Aufgaben aufgeteilt werden. Betriebliche Arbeitsteilung findet innerhalb eines Betriebs statt. Gesamtwirtschaftliche Arbeitsteilung findet zwischen Betrieben, Branchen oder Ländern statt. Arbeitsteilung erhöht Spezialisierung, schafft aber auch Abhängigkeiten. Merksatz Arbeitsteilung macht spezialisiert, aber auch abhängig. Globalisierung Globalisierung bedeutet weltweite Vernetzung von Märkten, Unternehmen, Lieferketten und Kommunikation. Vorteile sind größere Märkte, internationale Zusammenarbeit und günstigere Beschaffung. Risiken sind Abhängigkeiten, Datenschutzprobleme und Lieferkettenstörungen. Merksatz Globalisierung verbindet Märkte weltweit. Soziale Marktwirtschaft Die soziale Marktwirtschaft verbindet freien Wettbewerb mit sozialem Ausgleich. Der Staat setzt Regeln und schützt Arbeitnehmer, Verbraucher und Wettbewerb. Sozialversicherung, Arbeitsschutz und Mitbestimmung gehören zum sozialen Ausgleich. Merksatz Soziale Marktwirtschaft = Wettbewerb plus soziale Absicherung. Verbände und Organisationen Arbeitgeberverbände vertreten Arbeitgeber. Gewerkschaften vertreten Arbeitnehmer. Die IHK ist zuständige Stelle für Ausbildung und Prüfung. Prüfungsausschüsse wirken ehrenamtlich an Prüfungen mit. Merksatz Gewerkschaft = Arbeitnehmer. Arbeitgeberverband = Arbeitgeber. IHK = Ausbildung und Prüfung. Behörden und Verwaltungen Behörden setzen staatliche Aufgaben und Vorschriften um. Finanzamt ist für Steuern zuständig. Agentur für Arbeit unterstützt bei Arbeit, Beruf und Arbeitslosigkeit. Berufsgenossenschaft ist Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Arbeitsschutzbehörden überwachen Arbeitsschutzvorschriften. Merksatz Behörde = staatliche Stelle. Verwaltung = öffentliche Aufgaben erledigen. Kapitel 3 – Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit Arbeitsschutz Arbeitsschutz schützt Leben und Gesundheit der Beschäftigten. Der Arbeitgeber muss Gefährdungen beurteilen und Schutzmaßnahmen treffen. Beschäftigte müssen Sicherheitsregeln beachten und Gefahren melden. Merksatz Arbeitsschutz bedeutet: Gefahren erkennen, vermeiden und Gesundheit schützen. Gefährdungsbeurteilung Eine Gefährdungsbeurteilung prüft, welche Gefahren am Arbeitsplatz bestehen. Danach werden Schutzmaßnahmen festgelegt. Die Wirksamkeit der Maßnahmen muss geprüft werden. Merksatz Gefährdungsbeurteilung = Gefahr erkennen, Risiko bewerten, Schutzmaßnahme festlegen. Gefährdungsarten Mechanisch: Stolpern, Quetschen, Schneiden. Elektrisch: Stromschlag, defekte Kabel. Thermisch: Hitze, Brand, Kälte. Chemisch: Toner, Reinigungsmittel, Akkus. Ergonomisch: schlechte Haltung, falsche Monitorhöhe. Akustisch: Lärm. Psychisch: Stress, Zeitdruck, Überforderung. Merksatz Gefährdungen können körperlich, technisch, chemisch, ergonomisch, akustisch oder psychisch sein. Belastung und Beanspruchung Belastung ist die äußere Einwirkung auf den Menschen. Beanspruchung ist die individuelle Wirkung dieser Belastung. Gleiche Belastung kann Menschen unterschiedlich stark beanspruchen. Merksatz Belastung kommt von außen. Beanspruchung wirkt innen. Fürsorgepflicht Der Arbeitgeber muss Leben, Gesundheit und berechtigte Interessen der Beschäftigten schützen. Dazu gehören sichere Arbeitsmittel, Unterweisungen, Ergonomie und Schutz vor Überlastung. Merksatz Fürsorgepflicht = Arbeitgeber muss Beschäftigte schützen. Ergonomie Ergonomie bedeutet, dass der Arbeitsplatz an den Menschen angepasst wird. Wichtig sind Monitorhöhe, Sitzhaltung, Tischhöhe, Beleuchtung, Tastatur und Maus. Gute Ergonomie verhindert Rücken-, Nacken- und Augenbeschwerden. Merksatz Ergonomie = Arbeitsplatz an den Menschen anpassen. Fluchtwege und Notausgänge Fluchtwege müssen frei, gekennzeichnet und jederzeit nutzbar sein. Notausgänge dürfen nicht blockiert oder zugestellt werden. Brandschutztüren dürfen nicht offen verkeilt werden. Merksatz Fluchtwege sind keine Lagerflächen. Schutzart und Schutzklasse Schutzart beschreibt Schutz gegen Fremdkörper, Berührung und Wasser. Schutzklasse beschreibt Schutz gegen elektrischen Schlag. IP-Code: erste Ziffer = Fremdkörper/Berührung, zweite Ziffer = Wasser. Merksatz Schutzart = Staub und Wasser. Schutzklasse = elektrischer Schlag. Sicherheitszeichen Rot bedeutet Verbot oder Brandschutz. Blau bedeutet Gebot. Gelb bedeutet Warnung. Grün bedeutet Rettung oder Erste Hilfe. Merksatz Rot, Blau, Gelb, Grün: Verbot/Brand, Gebot, Warnung, Rettung. Unfallverhalten Eigenschutz geht vor Fremdhilfe. Unfallstelle sichern. Erste Hilfe leisten. Notruf absetzen. Unfall dokumentieren. Meldekette beachten. Merksatz Erst Eigenschutz, dann helfen. Notruf 112 = Feuerwehr und Rettungsdienst. 110 = Polizei. Beim Notruf: Wo, Was, Wie viele, Welche Verletzungen, Warten. Merksatz 112 rettet. 110 Polizei. Beim Notruf warten, nicht selbst auflegen. Brandschutz Ein Brand braucht brennbaren Stoff, Sauerstoff und Zündquelle. Menschenrettung geht vor Sachrettung. Im Brandfall keinen Aufzug benutzen. Türen und Fenster schließen, wenn gefahrlos möglich. Sammelplatz aufsuchen. Merksatz Brandfall: melden, warnen, retten, flüchten, sammeln. Brandklassen A = feste Stoffe. B = flüssige oder flüssig werdende Stoffe. C = Gase. D = Metalle. Merksatz A = Aschebildende feste Stoffe. B = Brennbare Flüssigkeiten. C = Gase. D = Metalle. Kapitel 4 – Umweltschutz Umweltschutz im Betrieb Umweltschutz bedeutet, Umweltbelastungen zu erkennen, zu reduzieren und zu vermeiden. IT-Betriebe belasten die Umwelt durch Strom, Hardware, Druck, Kühlung, Verpackungen und Elektroschrott. Auch Auszubildende können durch bewusstes Verhalten zum Umweltschutz beitragen. Merksatz Umweltschutz beginnt im Alltag. Umweltbelastungen durch IT-Prozesse Serverräume verbrauchen viel Strom. IT-Geräte erzeugen Wärme. Kühlung braucht zusätzliche Energie. USV-Anlagen erhöhen Verfügbarkeit, verursachen aber Akku- und Energieaufwand. Cloud-Dienste verbrauchen ebenfalls Strom in Rechenzentren. Merksatz IT wirkt sauber, verbraucht aber Energie und Ressourcen. USV-Anlagen USV bedeutet unterbrechungsfreie Stromversorgung. Sie schützt Systeme bei Stromausfall. Sie enthält Akkus und verbraucht Energie. Akkus müssen fachgerecht entsorgt werden. Merksatz USV = mehr Verfügbarkeit, aber auch mehr Energie- und Akkuaufwand. Energie- und Ressourcenverwendung Rationelle Energieverwendung bedeutet, Energie sinnvoll und sparsam einzusetzen. Unnötige Gerätelaufzeiten sollen vermieden werden. Standby-Verbrauch kann sich bei vielen Geräten stark summieren. Geräte sollten langlebig, reparierbar und energieeffizient sein. Merksatz Nicht benötigte Geräte verbrauchen unnötig Strom. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Rohstoffe sind Grundmaterialien. Hilfsstoffe unterstützen Prozesse. Betriebsstoffe werden für den Betrieb benötigt. Beispiele für Betriebsstoffe sind Strom, Wasser, Kühlmittel, Toner und Kraftstoffe. Merksatz Rohstoffe, Hilfsstoffe und Betriebsstoffe sollen sparsam verwendet werden. Speicher- und Printmedien Printmedien sind Papier, Ausdrucke, Toner und Druckerkartuschen. Speichermedien sind Festplatten, SSDs, USB-Sticks und Backup-Medien. Speichermedien müssen wegen Datenschutz besonders sorgfältig entsorgt werden. Einfaches Löschen reicht oft nicht aus. Merksatz Datenträger nie einfach wegwerfen. Recycling und Wiederverwendung Wiederverwendung bedeutet, ein Produkt erneut zu nutzen. Recycling bedeutet, Material aufzubereiten und als Rohstoff wiederzuverwenden. Abfallvermeidung ist besser als Recycling. Merksatz Vermeiden vor Wiederverwenden vor Recyceln vor Entsorgen. Abfalltrennung und Entsorgung Elektroschrott gehört nicht in den Restmüll. Akkus und Batterien müssen getrennt gesammelt werden. Kabel enthalten wertvolle Rohstoffe. Toner und Druckerkartuschen sollen fachgerecht gesammelt werden. Datenträger müssen sicher gelöscht oder vernichtet werden. Merksatz IT-Abfälle brauchen richtige Trennung, Datenschutz und fachgerechte Entsorgung. Duales System bei Verpackungen Das Duale System betrifft Sammlung und Verwertung von Verpackungsabfällen. Es darf nicht mit dem dualen Ausbildungssystem verwechselt werden. Merksatz Duales System bei Verpackungen = Mülltrennung. Duale Ausbildung = Betrieb und Berufsschule. Emission und Immission Emission bedeutet, dass etwas von einer Quelle abgegeben wird. Immission bedeutet, dass diese Einwirkung bei Menschen oder Umwelt ankommt. Merksatz Emission geht raus. Immission kommt an. Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit umfasst ökologische, ökonomische und soziale Aspekte. Beim Einkauf zählt nicht nur der Anschaffungspreis. Total Cost of Ownership bedeutet Gesamtkosten über die gesamte Nutzungsdauer. Lieferanten können nach Nachhaltigkeit, Rücknahme, Reparatur und Verpackung bewertet werden. Merksatz Nachhaltig heißt: langfristig sinnvoll, nicht nur kurzfristig billig. Rechtsfolgen bei Umweltverstößen Umweltverstöße können Bußgelder, Auflagen, Schadensersatz, Strafverfahren und Imageschäden verursachen. Falsche Entsorgung kann rechtliche, wirtschaftliche und organisatorische Folgen haben. Merksatz Umweltschutz ist nicht freiwillig egal, sondern kann rechtliche Folgen haben. Kapitel 5 – Vernetztes Zusammenarbeiten unter Nutzung digitaler Medien Wertschätzende Zusammenarbeit Wertschätzende Zusammenarbeit bedeutet respektvoll, fair und sachlich miteinander zu arbeiten. Beiträge aller Teammitglieder sollen anerkannt werden. Gute Zusammenarbeit braucht Kommunikation, Zuverlässigkeit und gemeinsame Verantwortung. Merksatz Gute Teamarbeit ist fachlich und menschlich. Interdisziplinarität Interdisziplinarität bedeutet Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche. IT-Projekte betreffen oft Datenschutz, Einkauf, Fachabteilungen, Betriebsrat und Geschäftsführung. Merksatz IT betrifft selten nur IT. Interkulturalität Interkulturalität bedeutet respektvoller Umgang mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Wichtig sind Offenheit, klare Kommunikation und keine Vorurteile. Merksatz Interkulturalität = Unterschiede respektvoll berücksichtigen. Digitale Medien Digitale Medien müssen bewusst, sicher und rechtlich korrekt genutzt werden. Vor dem Speichern, Darstellen und Weitergeben muss geprüft werden, ob der Inhalt erlaubt und der Empfänger berechtigt ist. Screenshots, Cloud-Links und E-Mails können sensible Daten enthalten. Merksatz Vor dem Teilen prüfen: Inhalt, Zweck, Empfänger. Persönlichkeitsrechte Persönlichkeitsrechte schützen Würde, Privatsphäre und persönliche Daten. Fotos, Videos, Screenshots und personenbezogene Informationen dürfen nicht unbedacht veröffentlicht werden. Das Recht am eigenen Bild muss beachtet werden. Merksatz Andere Menschen digital nicht bloßstellen. Informationstechnische Schutzziele Vertraulichkeit: Nur Berechtigte dürfen Informationen sehen. Integrität: Informationen bleiben korrekt und unverändert. Verfügbarkeit: Systeme und Informationen sind nutzbar. Authentizität: Absender, Nutzer oder Systeme sind echt. Nachvollziehbarkeit: Vorgänge können später geprüft werden. Merksatz V-I-V merken: Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit. Dienstliche E-Mails Dienstliche E-Mails sollen kurz, zielführend, höflich, korrekt und sicher sein. Empfänger, CC, BCC und Anhänge müssen geprüft werden. Passwörter gehören nicht im Klartext in E-Mails. Merksatz Vor dem Senden prüfen: Empfänger, Inhalt, Anhang. Netiquette Netiquette bedeutet höfliche Umgangsformen in digitaler Kommunikation. Man bleibt sachlich, respektvoll und verständlich. Keine Beleidigungen, keine unnötigen Nachrichtenfluten, keine vertraulichen Inhalte in öffentlichen Kanälen. Merksatz Netiquette = gutes Benehmen online. Social Media Äußerungen über Arbeitgeber, Kunden und Kollegen können arbeitsrechtliche oder juristische Folgen haben. Interne Informationen, Kundendaten und Geschäftsgeheimnisse dürfen nicht veröffentlicht werden. Merksatz Privat gepostet kann berufliche Folgen haben. Social Engineering Social Engineering manipuliert Menschen, um Informationen oder Zugang zu bekommen. Methoden sind Phishing, Vishing, Smishing, CEO-Fraud, Tailgating und USB-Drop. Passwörter dürfen niemals weitergegeben werden. Merksatz Social Engineering greift den Menschen an. Compliance Compliance bedeutet, Gesetze, interne Regeln und ethische Grundsätze einzuhalten. Im IT-Bereich betrifft das Datenschutz, Lizenzen, Passwörter, Zugriffsrechte und Sicherheitsmeldungen. Merksatz Compliance = Regeln einhalten. Diversity und Gender-Neutralität Diversity bedeutet Vielfalt. Menschen sollen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter, Behinderung, Sprache oder Erfahrung fair behandelt werden. Gender-neutrale Sprache kann helfen, niemanden unnötig auszuschließen. Merksatz Diversity = Vielfalt respektieren. Ethische Aspekte bei IT-Lösungen IT-Lösungen müssen nicht nur technisch funktionieren. Sie müssen rechtlich, ethisch, fair und nachvollziehbar sein. Dauerhafte Überwachung, Diskriminierung und unnötige Datensammlung sind problematisch. Merksatz Technisch möglich heißt nicht automatisch erlaubt oder richtig. Super-Kurz-Merksätze für die Prüfung Duales System = Betrieb + Berufsschule. Ausbildungsvertrag = rechtliche Grundlage der Ausbildung. Probezeit Ausbildung = 1 bis 4 Monate. Azubi muss lernen, Betrieb muss ausbilden. Brutto vor Abzug, Netto nach Abzug. Sozialversicherung = Kranken, Pflege, Rente, Arbeitslosigkeit, Unfall. Gewerkschaft = Arbeitnehmer. Arbeitgeberverband = Arbeitgeber. Betrieb = organisatorische Einheit. Unternehmen = rechtliche und wirtschaftliche Einheit. Primär = Rohstoffe. Sekundär = Produktion. Tertiär = Dienstleistung. GmbH haftet grundsätzlich mit Gesellschaftsvermögen. Einliniensystem = ein Vorgesetzter. Kartell = verbotene Wettbewerbsabsprache. Produktivität = Menge. Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand. Rentabilität = Gewinn / Kapital × 100. Arbeitsschutz schützt Leben und Gesundheit. Belastung kommt von außen, Beanspruchung ist die Wirkung. Ergonomie = Arbeitsplatz an Menschen anpassen. Fluchtwege immer freihalten. 112 = Feuerwehr und Rettungsdienst. 110 = Polizei. Menschenrettung vor Sachrettung. Schutzart = Wasser und Fremdkörper. Schutzklasse = elektrischer Schlag. Rot = Verbot oder Brandschutz. Blau = Gebot. Gelb = Warnung. Grün = Rettung. IT verbraucht Strom, Hardware und Kühlung. USV schützt vor Stromausfall, braucht aber Akkus. Datenträger sicher löschen oder vernichten. Abfallvermeidung ist besser als Recycling. Emission geht raus, Immission kommt an. Nachhaltigkeit = ökologisch, ökonomisch, sozial. Digitale Medien bewusst und sicher nutzen. Persönlichkeitsrechte auch digital schützen. Vertraulichkeit = nur Berechtigte. Integrität = unverändert. Verfügbarkeit = nutzbar. Social Engineering manipuliert Menschen. Compliance = Regeln einhalten. Diversity = Vielfalt respektieren. IT muss rechtlich und ethisch passen. Seite 6.3 Häufige Verwechslungsfragen Hinweis Dieses Kapitel ist kein eigener Bereich im IHK/ZPA-Prüfungskatalog. Es dient nur dazu, typische Begriffe zu unterscheiden, die in der Prüfung leicht verwechselt werden können. 1. Betrieb oder Unternehmen? Begriff Bedeutung Betrieb organisatorische Einheit, in der gearbeitet wird Unternehmen rechtliche und wirtschaftliche Einheit Beispiel Ein Unternehmen kann mehrere Betriebe oder Standorte haben. Merksatz Betrieb = wo gearbeitet wird. Unternehmen = rechtliche und wirtschaftliche Einheit. Prüfungsfrage Was ist der Unterschied zwischen Betrieb und Unternehmen? Antwort anzeigen Ein Betrieb ist eine organisatorische Einheit, in der Güter hergestellt oder Dienstleistungen erbracht werden. Ein Unternehmen ist die rechtliche und wirtschaftliche Einheit. Ein Unternehmen kann aus mehreren Betrieben bestehen. 2. Duales Ausbildungssystem oder Duales System bei Verpackungen? Begriff Bedeutung Duales Ausbildungssystem Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule Duales System bei Verpackungen Sammlung und Verwertung von Verkaufsverpackungen Merksatz Duale Ausbildung = Betrieb + Berufsschule. Duales System Verpackung = Mülltrennung und Verwertung. Prüfungsfrage Was ist der Unterschied zwischen dualem Ausbildungssystem und Dualem System bei Verpackungen? Antwort anzeigen Das duale Ausbildungssystem bedeutet, dass die Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule stattfindet. Das Duale System bei Verpackungen betrifft die Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verpackungsabfällen. 3. Brutto oder Netto? Begriff Bedeutung Brutto Verdienst vor Abzügen Netto Auszahlungsbetrag nach Abzügen Typische Abzüge Lohnsteuer eventuell Kirchensteuer Solidaritätszuschlag, falls relevant Krankenversicherung Pflegeversicherung Rentenversicherung Arbeitslosenversicherung Merksatz Brutto ist vor Abzug. Netto ist nach Abzug. Prüfungsfrage Was ist der Unterschied zwischen Brutto und Netto? Antwort anzeigen Brutto ist der Verdienst vor Abzügen. Netto ist der Betrag, der nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben ausgezahlt wird. 4. Fortbildung oder Umschulung? Begriff Bedeutung Fortbildung baut auf einem bestehenden Beruf auf Umschulung führt zu einem neuen Beruf Beispiel Fortbildung Ein Fachinformatiker macht eine Weiterbildung im Bereich IT-Sicherheit. Beispiel Umschulung Eine Person aus einem anderen Beruf wird zum Fachinformatiker für Systemintegration umgeschult. Merksatz Fortbildung = im Beruf besser werden. Umschulung = neuer Beruf. Prüfungsfrage Was ist der Unterschied zwischen Fortbildung und Umschulung? Antwort anzeigen Eine Fortbildung erweitert oder vertieft Kenntnisse in einem bestehenden Beruf. Eine Umschulung qualifiziert für einen neuen Beruf. 5. Gewerkschaft oder Arbeitgeberverband? Begriff Vertritt Gewerkschaft Arbeitnehmer Arbeitgeberverband Arbeitgeber Beispiel In Tarifverhandlungen verhandeln Gewerkschaften auf Arbeitnehmerseite und Arbeitgeberverbände oder einzelne Arbeitgeber auf Arbeitgeberseite. Merksatz Gewerkschaft = Arbeitnehmer. Arbeitgeberverband = Arbeitgeber. Prüfungsfrage Wer vertritt Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen? Antwort anzeigen Gewerkschaften vertreten Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen. 6. Betriebsrat oder JAV? Begriff Vertritt Betriebsrat Arbeitnehmer im Betrieb JAV Jugendliche und Auszubildende Wichtig Eine JAV gibt es grundsätzlich nur, wenn auch ein Betriebsrat besteht und die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Merksatz Betriebsrat = Beschäftigte. JAV = Azubis und Jugendliche. Prüfungsfrage Kann es eine JAV ohne Betriebsrat geben? Antwort anzeigen Nein. Eine Jugend- und Auszubildendenvertretung setzt grundsätzlich voraus, dass es einen Betriebsrat gibt. 7. Betriebsrat oder Personalrat? Begriff Bereich Betriebsrat private Betriebe Personalrat öffentlicher Dienst Begriff Gesetzliche Grundlage Betriebsrat Betriebsverfassungsgesetz Personalrat Personalvertretungsgesetze Merksatz Betriebsrat = Privatwirtschaft. Personalrat = öffentlicher Dienst. Prüfungsfrage Was ist der Unterschied zwischen Betriebsrat und Personalrat? Antwort anzeigen Der Betriebsrat ist die Interessenvertretung der Arbeitnehmer in privaten Betrieben. Der Personalrat ist die Interessenvertretung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst. 8. Arbeitsvertrag oder Ausbildungsvertrag? Vertrag Bedeutung Arbeitsvertrag regelt ein normales Arbeitsverhältnis Ausbildungsvertrag regelt die Berufsausbildung Arbeitsvertrag Der Arbeitnehmer schuldet Arbeitsleistung. Der Arbeitgeber schuldet Vergütung. Ausbildungsvertrag Der Auszubildende soll berufliche Handlungsfähigkeit erwerben. Der Ausbildende muss eine ordnungsgemäße Ausbildung ermöglichen. Merksatz Arbeitsvertrag = arbeiten gegen Lohn. Ausbildungsvertrag = lernen und ausgebildet werden. Prüfungsfrage Warum ist ein Ausbildungsvertrag nicht einfach nur ein normaler Arbeitsvertrag? Antwort anzeigen Weil beim Ausbildungsvertrag die Ausbildung im Mittelpunkt steht. Der Betrieb muss berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln. 9. Kündigung während oder nach der Probezeit? Zeitpunkt Regel während der Probezeit Kündigung ohne Frist möglich nach der Probezeit durch Betrieb nur aus wichtigem Grund fristlos nach der Probezeit durch Azubi mit 4 Wochen Frist, wenn Ausbildung aufgegeben oder Beruf gewechselt wird Merksatz In der Probezeit ist Kündigung einfach. Nach der Probezeit braucht der Betrieb einen wichtigen Grund. Prüfungsfrage Wie kann der Betrieb nach der Probezeit kündigen? Antwort anzeigen Nach der Probezeit kann der Betrieb das Ausbildungsverhältnis nur aus wichtigem Grund fristlos kündigen. 10. Produktivität, Wirtschaftlichkeit oder Rentabilität? Begriff Formel Bedeutung Produktivität Ausbringungsmenge / Einsatzmenge Mengenverhältnis Wirtschaftlichkeit Ertrag / Aufwand finanzielles Verhältnis Rentabilität Gewinn / eingesetztes Kapital × 100 Kapitalverzinsung Beispiel Produktivität 60 Tickets in 6 Stunden = 10 Tickets pro Stunde. Beispiel Wirtschaftlichkeit 8.000 € Ertrag / 10.000 € Aufwand = 0,8. Das ist unwirtschaftlich. Beispiel Rentabilität 20.000 € Gewinn / 200.000 € Kapital × 100 = 10 %. Merksatz Produktivität = Menge. Wirtschaftlichkeit = Ertrag zu Aufwand. Rentabilität = Gewinn zu Kapital. Prüfungsfrage Ein Unternehmen möchte wissen, ob ein Auftrag finanziell sinnvoll ist. Welche Kennzahl passt am besten? Antwort anzeigen Wirtschaftlichkeit, weil sie Ertrag und Aufwand vergleicht. 11. Aufwand oder Kosten? Begriff Bedeutung Aufwand Werteverbrauch in der Buchhaltung Kosten betriebsbedingter Werteverbrauch Für WISO wichtig In einfachen Prüfungsaufgaben reicht oft: Aufwand ist das, was für eine Leistung eingesetzt oder verbraucht wird. Beispiel Personalkosten, Materialverbrauch und Stromkosten können Aufwand beziehungsweise Kosten eines Auftrags sein. Merksatz Im WISO-Kontext: Aufwand = was eingesetzt oder verbraucht wird. Prüfungsfrage Was bedeutet Wirtschaftlichkeit? Antwort anzeigen Wirtschaftlichkeit beschreibt das Verhältnis von Ertrag zu Aufwand. 12. Konzern, Fusion oder Kartell? Begriff Bedeutung Konzern mehrere rechtlich selbstständige Unternehmen unter gemeinsamer Leitung Fusion Unternehmen schließen sich zusammen Kartell Unternehmen treffen Wettbewerbsabsprachen Beispiel Konzern Eine Muttergesellschaft besitzt mehrere Tochterunternehmen. Beispiel Fusion Zwei Unternehmen schließen sich zu einem größeren Unternehmen zusammen. Beispiel Kartell Mehrere Unternehmen sprechen Preise ab. Merksatz Konzern = gemeinsame Leitung. Fusion = Zusammenschluss. Kartell = Wettbewerbsabsprache. Prüfungsfrage Mehrere Unternehmen sprechen heimlich Preise ab. Was ist das? Antwort anzeigen Das ist ein Kartell beziehungsweise eine Preisabsprache. Wettbewerbsbeschränkende Kartelle sind in der Regel verboten. 13. Einliniensystem, Mehrliniensystem oder Stabliniensystem? Organisationsform Bedeutung Einliniensystem jeder Mitarbeiter hat genau einen direkten Vorgesetzten Mehrliniensystem Mitarbeiter können mehrere Vorgesetzte haben Stabliniensystem Linie mit beratenden Stabsstellen Merksatz Einlinie = eine Leitung. Mehrlinie = mehrere Leitungen. Stablinie = Linie plus Beratung. Prüfungsfrage Welche Organisationsform hat klare Weisungswege, aber oft lange Entscheidungswege? Antwort anzeigen Das Einliniensystem. 14. Spartenorganisation oder Matrixorganisation? Organisationsform Bedeutung Spartenorganisation Gliederung nach Produkten, Kunden oder Regionen Matrixorganisation Kombination aus Fachabteilung und Projektstruktur Beispiel Spartenorganisation Privatkunden Geschäftskunden Cloud-Services IT-Sicherheit Beispiel Matrixorganisation Ein Mitarbeiter gehört fachlich zum Netzwerkteam und arbeitet gleichzeitig im Projekt „Standortmigration“. Merksatz Sparte = Produkt, Kunde oder Region. Matrix = Fachbereich plus Projekt. Prüfungsfrage Ein Mitarbeiter ist gleichzeitig einer Fachabteilung und einem Projekt zugeordnet. Welche Organisationsform ist das? Antwort anzeigen Das ist eine Matrixorganisation. 15. Aufbauorganisation oder Ablauforganisation? Begriff Bedeutung Aufbauorganisation Struktur des Unternehmens Ablauforganisation Arbeitsabläufe und Reihenfolge von Tätigkeiten Beispiel Aufbauorganisation Geschäftsführung → IT-Leitung → Support-Team. Beispiel Ablauforganisation Ticket kommt rein → Analyse → Lösung → Test → Ticket schließen. Merksatz Aufbau = Wer ist wofür zuständig? Ablauf = In welcher Reihenfolge passiert etwas? Prüfungsfrage Was beschreibt die Ablauforganisation? Antwort anzeigen Die Ablauforganisation beschreibt die Reihenfolge und den Ablauf von Arbeitsprozessen. 16. Primärer, sekundärer oder tertiärer Sektor? Sektor Bedeutung Beispiel primär Rohstoffgewinnung Landwirtschaft, Bergbau sekundär Verarbeitung und Produktion Industrie, Handwerk tertiär Dienstleistungen IT-Service, Handel, Verwaltung Merksatz Primär = Rohstoffe. Sekundär = Produktion. Tertiär = Dienstleistungen. Prüfungsfrage Zu welchem Wirtschaftssektor gehören IT-Dienstleister meistens? Antwort anzeigen Meistens zum tertiären Sektor, weil IT-Dienstleister Dienstleistungen anbieten. 17. Soziale Marktwirtschaft oder freie Marktwirtschaft? Begriff Bedeutung freie Marktwirtschaft Markt regelt möglichst viel selbst soziale Marktwirtschaft Wettbewerb plus sozialer Ausgleich und staatliche Regeln Wichtig für Deutschland Deutschland hat eine soziale Marktwirtschaft. Beispiele für sozialen Ausgleich Sozialversicherung Arbeitsschutz Mitbestimmung Verbraucherschutz Kartellrecht Merksatz Soziale Marktwirtschaft = Wettbewerb plus soziale Absicherung. Prüfungsfrage Was ist der Grundgedanke der sozialen Marktwirtschaft? Antwort anzeigen Die soziale Marktwirtschaft verbindet freien Wettbewerb mit sozialem Ausgleich und staatlichen Regeln. 18. Behörde oder Verwaltung? Begriff Bedeutung Behörde konkrete staatliche Stelle Verwaltung Tätigkeit oder System zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben Beispiel Das Finanzamt ist eine Behörde. Steuerbearbeitung ist Verwaltungstätigkeit. Merksatz Behörde = Stelle. Verwaltung = Tätigkeit. Prüfungsfrage Welche Behörde ist für Steuern zuständig? Antwort anzeigen Das Finanzamt. 19. Berufsgenossenschaft oder Krankenkasse? Stelle Zuständig für Berufsgenossenschaft gesetzliche Unfallversicherung Krankenkasse gesetzliche Krankenversicherung und Pflegeversicherung Beispiel Berufsgenossenschaft Arbeitsunfall oder Berufskrankheit. Beispiel Krankenkasse Krankheit außerhalb eines Arbeitsunfalls. Merksatz Arbeitsunfall = Berufsgenossenschaft. Krankheit = Krankenkasse. Prüfungsfrage Wer ist Träger der gesetzlichen Unfallversicherung? Antwort anzeigen Die Berufsgenossenschaft beziehungsweise der zuständige Unfallversicherungsträger. 20. Belastung oder Beanspruchung? Begriff Bedeutung Belastung äußere Einwirkung auf den Menschen Beanspruchung individuelle Wirkung dieser Belastung Beispiel Lärm ist eine Belastung. Kopfschmerzen oder Stress durch Lärm sind Beanspruchung. Merksatz Belastung kommt von außen. Beanspruchung wirkt innen. Prüfungsfrage Was ist der Unterschied zwischen Belastung und Beanspruchung? Antwort anzeigen Belastung ist eine äußere Einwirkung auf den Menschen. Beanspruchung ist die individuelle Wirkung dieser Belastung auf den Menschen. 21. Schutzart oder Schutzklasse? Begriff Bedeutung Schutzart Schutz gegen Fremdkörper, Berührung und Wasser Schutzklasse Schutz gegen elektrischen Schlag Beispiel Schutzart IP44, IP54, IP65. Beispiel Schutzklasse Schutzklasse I, II, III. Merksatz Schutzart = Staub und Wasser. Schutzklasse = elektrischer Schlag. Prüfungsfrage Was beschreibt die IP-Schutzart? Antwort anzeigen Die IP-Schutzart beschreibt, wie gut ein elektrisches Gerät gegen Fremdkörper, Berührung und Wasser geschützt ist. 22. Schutzklasse I, II oder III? Schutzklasse Bedeutung Schutzklasse I Schutzleiter vorhanden Schutzklasse II doppelte oder verstärkte Isolierung Schutzklasse III Schutz durch Schutzkleinspannung Merksatz I = Schutzleiter. II = doppelt isoliert. III = Kleinspannung. Prüfungsfrage Was ist typisch für Schutzklasse II? Antwort anzeigen Geräte der Schutzklasse II haben eine doppelte oder verstärkte Isolierung und benötigen keinen Schutzleiter. 23. CE-Zeichen oder GS-Zeichen? Zeichen Bedeutung CE Hersteller erklärt Einhaltung grundlegender EU-Anforderungen GS geprüfte Sicherheit durch unabhängige Prüfstelle Wichtig CE ist keine unabhängige Qualitätsauszeichnung. Merksatz CE = Herstellererklärung. GS = geprüfte Sicherheit. Prüfungsfrage Was bedeutet das CE-Zeichen? Antwort anzeigen Das CE-Zeichen bedeutet, dass der Hersteller erklärt, dass das Produkt grundlegende EU-Anforderungen erfüllt. Es ist keine unabhängige Qualitätsauszeichnung. 24. Verbotszeichen, Gebotszeichen, Warnzeichen, Rettungszeichen oder Brandschutzzeichen? Zeichenart Farbe Bedeutung Verbotszeichen rot etwas ist verboten Gebotszeichen blau etwas ist vorgeschrieben Warnzeichen gelb Warnung vor Gefahr Rettungszeichen grün Fluchtweg, Notausgang, Erste Hilfe Brandschutzzeichen rot Feuerlöscher, Brandmelder Merksatz Rot = Verbot oder Brand. Blau = Gebot. Gelb = Warnung. Grün = Rettung. Prüfungsfrage Welche Farbe haben Rettungszeichen? Antwort anzeigen Rettungszeichen sind grün. 25. Notruf 112 oder 110? Nummer Bedeutung 112 Feuerwehr und Rettungsdienst 110 Polizei Merksatz 112 rettet. 110 Polizei. Prüfungsfrage Welche Notrufnummer gilt für Feuerwehr und Rettungsdienst? Antwort anzeigen Die 112. 26. Brandklasse A, B, C oder D? Brandklasse Bedeutung Beispiel A feste Stoffe Holz, Papier, Karton B flüssige oder flüssig werdende Stoffe Benzin, Öl, Lacke C Gase Propan, Butan, Erdgas D Metalle Magnesium, Aluminiumstaub Merksatz A = Aschebildende feste Stoffe. B = Brennbare Flüssigkeiten. C = Gase. D = Metalle. Prüfungsfrage Zu welcher Brandklasse gehören Papier und Holz? Antwort anzeigen Papier und Holz gehören zur Brandklasse A, weil es feste Stoffe sind, die meist unter Glutbildung brennen. 27. Emission oder Immission? Begriff Bedeutung Emission etwas wird von einer Quelle abgegeben Immission etwas wirkt auf Menschen oder Umwelt ein Beispiel Ein Serverlüfter erzeugt Lärm. Das ist die Emission. Der Mitarbeiter hört den Lärm. Das ist die Immission. Merksatz Emission geht raus. Immission kommt an. Prüfungsfrage Was ist der Unterschied zwischen Emission und Immission? Antwort anzeigen Emission bedeutet, dass etwas von einer Quelle abgegeben wird. Immission bedeutet, dass diese Einwirkung bei Menschen oder Umwelt ankommt. 28. Wiederverwendung oder Recycling? Begriff Bedeutung Wiederverwendung ein Produkt wird erneut genutzt Recycling Material wird aufbereitet und als Rohstoff genutzt Beispiel Wiederverwendung Ein alter Monitor wird an einem Testarbeitsplatz weitergenutzt. Beispiel Recycling Ein defektes Gerät wird zerlegt und Rohstoffe werden zurückgewonnen. Merksatz Wiederverwendung = Produkt weiter nutzen. Recycling = Material zurückgewinnen. Prüfungsfrage Was ist der Unterschied zwischen Wiederverwendung und Recycling? Antwort anzeigen Wiederverwendung bedeutet, dass ein Produkt erneut benutzt wird. Recycling bedeutet, dass Material aufbereitet und als Rohstoff wieder genutzt wird. 29. Abfallvermeidung oder Abfallreduzierung? Begriff Bedeutung Beispiel Abfallvermeidung Abfall entsteht gar nicht Dokument wird nicht gedruckt Abfallreduzierung weniger Abfall entsteht Dokument wird doppelseitig gedruckt Merksatz Vermeidung = gar kein Abfall. Reduzierung = weniger Abfall. Prüfungsfrage Was ist besser: Abfall vermeiden oder Abfall recyceln? Antwort anzeigen Abfall vermeiden ist besser, weil dann gar kein Abfall entsteht. Recycling ist sinnvoll, wenn Abfall nicht vermieden werden kann. 30. Speichermedien oder Printmedien? Begriff Beispiele Speichermedien Festplatten, SSDs, USB-Sticks, Backup-Bänder Printmedien Papier, Ausdrucke, Toner, Tinte, Druckerkartuschen Merksatz Speichermedien speichern Daten. Printmedien hängen mit Drucken zusammen. Prüfungsfrage Warum müssen Speichermedien besonders sorgfältig entsorgt werden? Antwort anzeigen Weil Speichermedien Elektroschrott enthalten und gleichzeitig vertrauliche oder personenbezogene Daten gespeichert haben können. 31. Datenschutz oder Umweltschutz bei Datenträgern? Bereich Ziel Datenschutz Daten dürfen nicht in falsche Hände geraten Umweltschutz Rohstoffe sollen recycelt und Schadstoffe korrekt entsorgt werden Wichtig Bei Datenträgern muss beides beachtet werden. Merksatz Datenträger = Datenschutz + Umweltschutz. Prüfungsfrage Reicht es, eine Datei zu löschen, bevor man einen Datenträger entsorgt? Antwort anzeigen Nein. Einfaches Löschen reicht oft nicht aus, weil Daten wiederhergestellt werden können. Datenträger müssen sicher gelöscht oder vernichtet werden. 32. USV-Nutzen oder USV-Umweltproblem? Sichtweise Bedeutung Nutzen schützt bei Stromausfall, erhöht Verfügbarkeit Umweltproblem zusätzlicher Stromverbrauch, Akkus, Entsorgung Merksatz USV = gut für Verfügbarkeit, aber zusätzlicher Akku- und Energieaufwand. Prüfungsfrage Warum kann eine USV aus Umweltsicht problematisch sein? Antwort anzeigen Eine USV verbraucht Energie, erzeugt Wärme und enthält Akkus, die regelmäßig ersetzt und fachgerecht entsorgt werden müssen. 33. Vertraulichkeit, Integrität oder Verfügbarkeit? Schutzziel Bedeutung Vertraulichkeit nur Berechtigte dürfen Informationen sehen Integrität Informationen bleiben korrekt und unverändert Verfügbarkeit Systeme und Informationen sind nutzbar Beispiel Vertraulichkeit Kundendaten dürfen nicht an falsche Personen gesendet werden. Beispiel Integrität Eine Konfigurationsdatei darf nicht unbemerkt verändert werden. Beispiel Verfügbarkeit Das Ticketsystem muss erreichbar sein. Merksatz Vertraulichkeit = geheim. Integrität = korrekt. Verfügbarkeit = erreichbar. Prüfungsfrage Ein Ticketsystem ist wegen eines Ausfalls nicht erreichbar. Welches Schutzziel ist betroffen? Antwort anzeigen Die Verfügbarkeit ist betroffen. 34. Authentizität oder Nachvollziehbarkeit? Schutzziel Bedeutung Authentizität Echtheit von Absendern, Nutzern oder Systemen Nachvollziehbarkeit Vorgänge können später geprüft werden Beispiel Authentizität Ist die E-Mail wirklich vom Geschäftsführer? Beispiel Nachvollziehbarkeit Wer hat wann welche Änderung im System vorgenommen? Merksatz Authentizität = echt? Nachvollziehbarkeit = später prüfbar? Prüfungsfrage Warum ist Authentizität bei E-Mails wichtig? Antwort anzeigen Weil geprüft werden muss, ob der Absender wirklich echt ist und es sich nicht um eine gefälschte Nachricht handelt. 35. Datenschutz oder Persönlichkeitsrecht? Begriff Schwerpunkt Datenschutz Schutz personenbezogener Daten Persönlichkeitsrecht Schutz von Würde, Privatsphäre und persönlicher Entfaltung Beispiel Datenschutz Kundendaten dürfen nicht unberechtigt weitergegeben werden. Beispiel Persönlichkeitsrecht Ein Foto eines Kollegen darf nicht ohne Zustimmung veröffentlicht werden. Merksatz Datenschutz = personenbezogene Daten. Persönlichkeitsrecht = Mensch und Privatsphäre. Prüfungsfrage Warum darf man ein Foto von Kollegen nicht einfach veröffentlichen? Antwort anzeigen Weil das Recht am eigenen Bild und Persönlichkeitsrechte betroffen sind. In der Regel braucht man eine Zustimmung. 36. CC oder BCC? Feld Bedeutung CC Empfänger sind für alle sichtbar BCC Empfänger sind für andere nicht sichtbar Typisches Problem Bei großen externen Empfängerlisten kann CC oder „An“ dazu führen, dass alle E-Mail-Adressen sichtbar sind. Merksatz CC sichtbar. BCC verborgen. Prüfungsfrage Warum kann eine offene Empfängerliste problematisch sein? Antwort anzeigen Weil E-Mail-Adressen für alle sichtbar werden können. Das kann ein Datenschutzproblem sein. 37. Netiquette oder Compliance? Begriff Bedeutung Netiquette höfliche Umgangsformen in digitaler Kommunikation Compliance Einhaltung von Gesetzen, Regeln und internen Vorgaben Beispiel Netiquette Sachlich und höflich im Chat schreiben. Beispiel Compliance Keine unlizenzierte Software installieren. Merksatz Netiquette = gutes Benehmen online. Compliance = Regeln einhalten. Prüfungsfrage Was bedeutet Compliance? Antwort anzeigen Compliance bedeutet, dass sich Unternehmen und Beschäftigte an Gesetze, Vorschriften, interne Regeln und ethische Grundsätze halten. 38. Phishing, Vishing oder Smishing? Methode Bedeutung Phishing Betrug per E-Mail oder gefälschter Website Vishing Betrug per Telefon Smishing Betrug per SMS oder Messenger Merksatz Phishing = Mail/Web. Vishing = Voice/Telefon. Smishing = SMS/Messenger. Prüfungsfrage Ein Angreifer ruft an und gibt sich als IT-Support aus. Welche Methode ist das? Antwort anzeigen Das ist Vishing, also Social Engineering per Telefon. 39. Social Engineering oder technischer Angriff? Angriff Schwerpunkt Social Engineering Manipulation von Menschen technischer Angriff Ausnutzen technischer Schwachstellen Beispiel Social Engineering Jemand fordert telefonisch dein Passwort an. Beispiel technischer Angriff Eine ungepatchte Sicherheitslücke wird ausgenutzt. Merksatz Social Engineering greift den Menschen an. Prüfungsfrage Was ist Social Engineering? Antwort anzeigen Social Engineering ist eine Angriffsmethode, bei der Menschen manipuliert werden, um Informationen, Zugangsdaten oder bestimmte Handlungen zu erhalten. 40. Diversity oder Gender-Neutralität? Begriff Bedeutung Diversity Vielfalt von Menschen berücksichtigen Gender-Neutralität geschlechtergerechte oder geschlechtsneutrale Ansprache Beispiel Diversity Software barrierearm und verständlich für unterschiedliche Nutzergruppen gestalten. Beispiel Gender-Neutralität „Beschäftigte“ statt „Mitarbeiter“ schreiben. Merksatz Diversity = Vielfalt. Gender-Neutralität = faire Sprache bezogen auf Geschlecht. Prüfungsfrage Was bedeutet Diversity? Antwort anzeigen Diversity bedeutet Vielfalt. Im Betrieb meint das unterschiedliche Eigenschaften, Erfahrungen und Hintergründe von Menschen. Schnelltest: Was wird verwechselt? Beantworte ohne nachzuschauen: Betrieb oder Unternehmen? Brutto oder Netto? Fortbildung oder Umschulung? Gewerkschaft oder Arbeitgeberverband? Betriebsrat oder Personalrat? Produktivität oder Wirtschaftlichkeit? Wirtschaftlichkeit oder Rentabilität? Konzern oder Fusion? Fusion oder Kartell? Einliniensystem oder Mehrliniensystem? Aufbauorganisation oder Ablauforganisation? Belastung oder Beanspruchung? Schutzart oder Schutzklasse? CE oder GS? Emission oder Immission? Wiederverwendung oder Recycling? Abfallvermeidung oder Abfallreduzierung? Vertraulichkeit oder Integrität? Authentizität oder Nachvollziehbarkeit? Datenschutz oder Persönlichkeitsrecht? CC oder BCC? Netiquette oder Compliance? Phishing, Vishing oder Smishing? Diversity oder Gender-Neutralität? Merksätze für Verwechslungsfragen Betrieb = organisatorisch, Unternehmen = rechtlich und wirtschaftlich. Duales Ausbildungssystem = Betrieb und Berufsschule. Duales System bei Verpackungen = Sammlung und Verwertung. Brutto = vor Abzug, Netto = nach Abzug. Fortbildung = im Beruf weiterlernen, Umschulung = neuer Beruf. Gewerkschaft = Arbeitnehmer, Arbeitgeberverband = Arbeitgeber. Betriebsrat = private Betriebe, Personalrat = öffentlicher Dienst. Produktivität = Menge, Wirtschaftlichkeit = Ertrag/Aufwand, Rentabilität = Gewinn/Kapital. Konzern = gemeinsame Leitung, Fusion = Zusammenschluss, Kartell = Wettbewerbsabsprache. Aufbauorganisation = Struktur, Ablauforganisation = Reihenfolge. Belastung = äußere Einwirkung, Beanspruchung = individuelle Wirkung. Schutzart = Staub/Wasser, Schutzklasse = elektrischer Schlag. CE = Herstellererklärung, GS = geprüfte Sicherheit. Emission = geht raus, Immission = kommt an. Wiederverwendung = Produkt weiter nutzen, Recycling = Material zurückgewinnen. Vertraulichkeit = geheim, Integrität = korrekt, Verfügbarkeit = erreichbar. Authentizität = echt, Nachvollziehbarkeit = später prüfbar. Datenschutz = personenbezogene Daten, Persönlichkeitsrecht = Mensch und Privatsphäre. CC = sichtbar, BCC = verborgen. Netiquette = gutes Benehmen online, Compliance = Regeln einhalten. Phishing = Mail/Web, Vishing = Telefon, Smishing = SMS/Messenger. Social Engineering = Manipulation von Menschen. Diversity = Vielfalt, Gender-Neutralität = faire geschlechtsneutrale Ansprache. Seite 6.4 Rechenaufgaben und Formeln Hinweis Dieses Kapitel ist kein eigener Bereich im IHK/ZPA-Prüfungskatalog. Es dient nur zum Üben typischer WISO-Rechenaufgaben. Besonders wichtig sind: Produktivität Wirtschaftlichkeit Rentabilität Brutto und Netto Sozialabgaben Prozentrechnung Dreisatz Rabatt und Skonto Umsatzsteuer Angebotsvergleich einfache Kostenvergleiche 1. Produktivität Formel Produktivität = Ausbringungsmenge / Einsatzmenge Einfach gesagt Produktivität zeigt, wie viel Ergebnis mit einem bestimmten Einsatz erreicht wird. Beispiel Ein Supportteam bearbeitet 80 Tickets in 8 Stunden. Produktivität = 80 Tickets / 8 Stunden Produktivität = 10 Tickets pro Stunde Merksatz Produktivität betrachtet Mengen. Übungsaufgabe 1 Ein Techniker richtet 12 Arbeitsplätze in 6 Stunden ein. Wie hoch ist die Produktivität? Antwort anzeigen Produktivität = Ausbringungsmenge / Einsatzmenge Produktivität = 12 Arbeitsplätze / 6 Stunden Produktivität = 2 Arbeitsplätze pro Stunde Übungsaufgabe 2 Ein Supportteam bearbeitet 150 Tickets in 5 Tagen. Wie viele Tickets werden durchschnittlich pro Tag bearbeitet? Antwort anzeigen Produktivität = 150 Tickets / 5 Tage Produktivität = 30 Tickets pro Tag 2. Wirtschaftlichkeit Formel Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand Bewertung Ergebnis Bedeutung größer als 1 wirtschaftlich genau 1 kostendeckend kleiner als 1 unwirtschaftlich Beispiel Ein Auftrag bringt 6.000 € Ertrag. Der Aufwand beträgt 5.000 €. Wirtschaftlichkeit = 6.000 € / 5.000 € Wirtschaftlichkeit = 1,2 Der Auftrag ist wirtschaftlich. Merksatz Wirtschaftlichkeit vergleicht Ertrag und Aufwand. Übungsaufgabe 3 Ein Auftrag bringt 9.000 € Ertrag. Der Aufwand beträgt 7.500 €. Ist der Auftrag wirtschaftlich? Antwort anzeigen Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand Wirtschaftlichkeit = 9.000 € / 7.500 € Wirtschaftlichkeit = 1,2 Der Auftrag ist wirtschaftlich, weil der Wert größer als 1 ist. Übungsaufgabe 4 Ein Projekt bringt 8.000 € Ertrag. Der Aufwand beträgt 10.000 €. Ist das Projekt wirtschaftlich? Antwort anzeigen Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand Wirtschaftlichkeit = 8.000 € / 10.000 € Wirtschaftlichkeit = 0,8 Das Projekt ist unwirtschaftlich, weil der Wert kleiner als 1 ist. 3. Rentabilität Formel Rentabilität = Gewinn / eingesetztes Kapital × 100 Einfach gesagt Rentabilität zeigt, wie viel Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital entsteht. Beispiel Ein Unternehmen setzt 200.000 € Kapital ein und erzielt 20.000 € Gewinn. Rentabilität = 20.000 € / 200.000 € × 100 Rentabilität = 10 % Merksatz Rentabilität wird meistens in Prozent angegeben. Übungsaufgabe 5 Ein Unternehmen erzielt 15.000 € Gewinn bei 150.000 € eingesetztem Kapital. Wie hoch ist die Rentabilität? Antwort anzeigen Rentabilität = Gewinn / eingesetztes Kapital × 100 Rentabilität = 15.000 € / 150.000 € × 100 Rentabilität = 10 % Übungsaufgabe 6 Ein Unternehmen erzielt 12.000 € Gewinn bei 300.000 € eingesetztem Kapital. Wie hoch ist die Rentabilität? Antwort anzeigen Rentabilität = 12.000 € / 300.000 € × 100 Rentabilität = 4 % 4. Unterschied Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Rentabilität Begriff Formel Betrachtet Produktivität Ausbringungsmenge / Einsatzmenge Mengen Wirtschaftlichkeit Ertrag / Aufwand Ertrag und Aufwand Rentabilität Gewinn / Kapital × 100 Gewinn im Verhältnis zum Kapital Merksatz Produktivität = Menge. Wirtschaftlichkeit = Ertrag zu Aufwand. Rentabilität = Gewinn zu Kapital. Übungsaufgabe 7 Welche Kennzahl passt? Ein Unternehmen möchte wissen, wie viele Tickets pro Stunde bearbeitet wurden. Antwort anzeigen Produktivität. Es geht um eine Menge pro Einsatz, also Tickets pro Stunde. Übungsaufgabe 8 Welche Kennzahl passt? Ein Unternehmen möchte wissen, ob ein Auftrag mehr Ertrag bringt als Aufwand verursacht. Antwort anzeigen Wirtschaftlichkeit. Es geht um Ertrag im Verhältnis zum Aufwand. Übungsaufgabe 9 Welche Kennzahl passt? Ein Unternehmen möchte wissen, wie viel Prozent Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital entstanden sind. Antwort anzeigen Rentabilität. Es geht um Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital. 5. Prozentrechnung Grundformel Prozentwert = Grundwert × Prozentsatz / 100 Begriffe Begriff Bedeutung Grundwert das Ganze Prozentsatz Prozentangabe Prozentwert Anteil vom Ganzen Beispiel Ein Monitor kostet 400 €. Der Rabatt beträgt 10 %. Prozentwert = 400 € × 10 / 100 Prozentwert = 40 € Der Rabatt beträgt 40 €. Neuer Preis = 400 € - 40 € = 360 € Übungsaufgabe 10 Ein Notebook kostet 1.200 €. Es gibt 15 % Rabatt. Wie hoch ist der Rabatt? Antwort anzeigen Prozentwert = Grundwert × Prozentsatz / 100 Prozentwert = 1.200 € × 15 / 100 Prozentwert = 180 € Der Rabatt beträgt 180 €. Übungsaufgabe 11 Ein Drucker kostet 300 €. Der Preis wird um 20 % reduziert. Wie hoch ist der neue Preis? Antwort anzeigen Rabatt = 300 € × 20 / 100 = 60 € Neuer Preis = 300 € - 60 € Neuer Preis = 240 € 6. Dreisatz Wann nutzt man Dreisatz? Wenn sich Werte proportional verhalten. Beispiel 5 Lizenzen kosten 250 €. Wie viel kosten 8 Lizenzen? 1 Lizenz kostet 250 € / 5 = 50 € 8 Lizenzen kosten 8 × 50 € = 400 € Übungsaufgabe 12 10 Netzwerkkabel kosten 80 €. Wie viel kosten 25 Netzwerkkabel? Antwort anzeigen 1 Netzwerkkabel kostet 80 € / 10 = 8 € 25 Netzwerkkabel kosten 25 × 8 € = 200 € Übungsaufgabe 13 4 Monitore kosten 720 €. Wie viel kosten 7 Monitore? Antwort anzeigen 1 Monitor kostet 720 € / 4 = 180 € 7 Monitore kosten 7 × 180 € = 1.260 € 7. Rabatt Was ist Rabatt? Rabatt ist ein Preisnachlass. Formel Rabattbetrag = Listenpreis × Rabattsatz / 100 Zielpreis = Listenpreis - Rabattbetrag Beispiel Listenpreis = 2.000 € Rabatt = 10 % Rabattbetrag = 2.000 € × 10 / 100 = 200 € Zielpreis = 2.000 € - 200 € = 1.800 € Übungsaufgabe 14 Ein Server kostet laut Liste 3.500 €. Der Anbieter gibt 8 % Rabatt. Wie hoch ist der Zielpreis? Antwort anzeigen Rabattbetrag = 3.500 € × 8 / 100 Rabattbetrag = 280 € Zielpreis = 3.500 € - 280 € Zielpreis = 3.220 € 8. Skonto Was ist Skonto? Skonto ist ein Preisnachlass, wenn eine Rechnung besonders schnell bezahlt wird. Formel Skontobetrag = Rechnungsbetrag × Skontosatz / 100 Zahlbetrag = Rechnungsbetrag - Skontobetrag Beispiel Rechnungsbetrag = 1.000 € Skonto = 2 % Skontobetrag = 1.000 € × 2 / 100 = 20 € Zahlbetrag = 1.000 € - 20 € = 980 € Übungsaufgabe 15 Eine Rechnung beträgt 2.500 €. Bei schneller Zahlung gibt es 3 % Skonto. Wie viel muss gezahlt werden? Antwort anzeigen Skontobetrag = 2.500 € × 3 / 100 Skontobetrag = 75 € Zahlbetrag = 2.500 € - 75 € Zahlbetrag = 2.425 € 9. Rabatt und Skonto zusammen Wichtig Erst Rabatt vom Listenpreis abziehen. Dann Skonto vom reduzierten Preis berechnen. Beispiel Listenpreis = 1.000 € Rabatt = 10 % Skonto = 2 % Rabattbetrag = 1.000 € × 10 / 100 = 100 € Zielpreis = 1.000 € - 100 € = 900 € Skontobetrag = 900 € × 2 / 100 = 18 € Zahlbetrag = 900 € - 18 € = 882 € Übungsaufgabe 16 Ein Switch kostet laut Liste 800 €. Der Anbieter gibt 5 % Rabatt und 2 % Skonto. Wie hoch ist der Zahlbetrag? Antwort anzeigen Rabattbetrag = 800 € × 5 / 100 = 40 € Zielpreis = 800 € - 40 € = 760 € Skontobetrag = 760 € × 2 / 100 = 15,20 € Zahlbetrag = 760 € - 15,20 € Zahlbetrag = 744,80 € 10. Umsatzsteuer Wichtig In Deutschland beträgt der reguläre Umsatzsteuersatz häufig 19 %. Netto zu Brutto Brutto = Netto × 1,19 Brutto zu Netto Netto = Brutto / 1,19 Umsatzsteuerbetrag Umsatzsteuer = Netto × 19 / 100 Beispiel Netto zu Brutto Netto = 1.000 € Umsatzsteuer = 1.000 € × 19 / 100 = 190 € Brutto = 1.000 € + 190 € = 1.190 € Beispiel Brutto zu Netto Brutto = 1.190 € Netto = 1.190 € / 1,19 = 1.000 € Übungsaufgabe 17 Ein Notebook kostet netto 900 €. Wie hoch ist der Bruttopreis bei 19 % Umsatzsteuer? Antwort anzeigen Umsatzsteuer = 900 € × 19 / 100 = 171 € Brutto = 900 € + 171 € Brutto = 1.071 € Übungsaufgabe 18 Ein Monitor kostet brutto 238 €. Wie hoch ist der Nettopreis bei 19 % Umsatzsteuer? Antwort anzeigen Netto = Brutto / 1,19 Netto = 238 € / 1,19 Netto = 200 € 11. Angebotsvergleich Wichtig Bei Angeboten müssen nicht nur Listenpreise verglichen werden. Man muss beachten: Rabatt Skonto Versandkosten Lieferkosten Servicekosten Garantie Qualität Energieverbrauch Lieferzeit Gesamtkosten Einfacher Angebotsvergleich Angebot A Listenpreis: 1.000 € Rabatt: 10 % Versand: 20 € Angebot B Listenpreis: 950 € Rabatt: 5 % Versand: 0 € Rechnung Angebot A Rabatt = 1.000 € × 10 / 100 = 100 € Preis nach Rabatt = 900 € plus Versand = 920 € Rechnung Angebot B Rabatt = 950 € × 5 / 100 = 47,50 € Preis nach Rabatt = 902,50 € plus Versand = 902,50 € Ergebnis Angebot B ist günstiger. Übungsaufgabe 19 Angebot A: Listenpreis 2.000 € Rabatt 10 % Versand 50 € Angebot B: Listenpreis 1.950 € Rabatt 5 % Versand 0 € Welches Angebot ist günstiger? Antwort anzeigen Angebot A: Rabatt = 2.000 € × 10 / 100 = 200 € Preis nach Rabatt = 2.000 € - 200 € = 1.800 € plus Versand = 1.850 € Angebot B: Rabatt = 1.950 € × 5 / 100 = 97,50 € Preis nach Rabatt = 1.950 € - 97,50 € = 1.852,50 € plus Versand = 1.852,50 € Angebot A ist günstiger. 12. Brutto und Netto beim Arbeitsentgelt Wichtig Bruttoentgelt ist der Betrag vor Abzügen. Nettoentgelt ist der Betrag nach Abzügen. Typische Abzüge Lohnsteuer eventuell Kirchensteuer Krankenversicherung Pflegeversicherung Rentenversicherung Arbeitslosenversicherung Merksatz Brutto verdient man. Netto bekommt man ausgezahlt. Einfache Beispielrechnung Bruttoentgelt = 2.000 € Abzüge insgesamt = 400 € Nettoentgelt = 2.000 € - 400 € Nettoentgelt = 1.600 € Übungsaufgabe 20 Ein Arbeitnehmer verdient 2.400 € brutto. Die gesamten Abzüge betragen 620 €. Wie hoch ist das Nettoentgelt? Antwort anzeigen Netto = Brutto - Abzüge Netto = 2.400 € - 620 € Netto = 1.780 € 13. Sozialabgaben einfach berechnen Hinweis In echten Entgeltabrechnungen ändern sich Beitragssätze und Zusatzbeiträge. Für Prüfungsübungen werden die Werte normalerweise in der Aufgabe angegeben. Formel Sozialabgabe = Bruttoentgelt × Beitragssatz / 100 Beispiel Bruttoentgelt = 1.000 € Beitragssatz Arbeitnehmeranteil = 9,3 % Abgabe = 1.000 € × 9,3 / 100 Abgabe = 93 € Übungsaufgabe 21 Ein Arbeitnehmer verdient 2.000 € brutto. Der Arbeitnehmeranteil zur Rentenversicherung beträgt in der Aufgabe 9,3 %. Wie hoch ist der Beitrag? Antwort anzeigen Beitrag = 2.000 € × 9,3 / 100 Beitrag = 186 € Übungsaufgabe 22 Ein Arbeitnehmer verdient 1.500 € brutto. Der angegebene Beitragssatz beträgt 1,2 %. Wie hoch ist der Beitrag? Antwort anzeigen Beitrag = 1.500 € × 1,2 / 100 Beitrag = 18 € 14. Arbeitszeit und Pausen Wichtige Regeln Arbeitszeit Mindestpause bis 6 Stunden keine gesetzliche Mindestpause nach dieser Regel mehr als 6 bis 9 Stunden mindestens 30 Minuten mehr als 9 Stunden mindestens 45 Minuten Beispiel Arbeitszeit: 8 Stunden Pause: mindestens 30 Minuten Übungsaufgabe 23 Ein Arbeitnehmer arbeitet 7 Stunden. Wie viel Pause ist mindestens erforderlich? Antwort anzeigen Bei mehr als 6 Stunden Arbeit sind mindestens 30 Minuten Pause erforderlich. Übungsaufgabe 24 Ein Arbeitnehmer arbeitet 9,5 Stunden. Wie viel Pause ist mindestens erforderlich? Antwort anzeigen Bei mehr als 9 Stunden Arbeit sind mindestens 45 Minuten Pause erforderlich. 15. Einfache Zeitrechnung Beispiel Arbeitsbeginn: 08:00 Uhr Arbeitsende: 16:30 Uhr Pause: 30 Minuten Anwesenheitszeit = 8 Stunden 30 Minuten Arbeitszeit = 8 Stunden Übungsaufgabe 25 Arbeitsbeginn ist 07:30 Uhr. Arbeitsende ist 16:00 Uhr. Pause beträgt 30 Minuten. Wie lang ist die Arbeitszeit? Antwort anzeigen Von 07:30 Uhr bis 16:00 Uhr sind 8 Stunden 30 Minuten Anwesenheit. Abzüglich 30 Minuten Pause: Arbeitszeit = 8 Stunden 16. Einfache Kostenvergleichsrechnung Beispiel Drucker A kostet 300 € und verursacht 80 € Verbrauchskosten pro Jahr. Drucker B kostet 450 € und verursacht 40 € Verbrauchskosten pro Jahr. Vergleich über 3 Jahre: Drucker A = 300 € + 3 × 80 € = 540 € Drucker B = 450 € + 3 × 40 € = 570 € Drucker A ist über 3 Jahre günstiger. Übungsaufgabe 26 Notebook A kostet 900 € und verursacht 60 € Strom- und Wartungskosten pro Jahr. Notebook B kostet 1.050 € und verursacht 30 € Strom- und Wartungskosten pro Jahr. Welches Notebook ist über 5 Jahre günstiger? Antwort anzeigen Notebook A: 900 € + 5 × 60 € = 900 € + 300 € = 1.200 € Notebook B: 1.050 € + 5 × 30 € = 1.050 € + 150 € = 1.200 € Beide Notebooks sind über 5 Jahre gleich teuer. 17. Total Cost of Ownership Bedeutung Total Cost of Ownership bedeutet Gesamtkosten über die gesamte Nutzungsdauer. Dazu gehören zum Beispiel: Anschaffungskosten Stromkosten Wartungskosten Lizenzkosten Supportkosten Ausfallkosten Entsorgungskosten Merksatz Nicht nur Kaufpreis betrachten, sondern Gesamtkosten. Übungsaufgabe 27 Ein Server kostet 4.000 €. Pro Jahr entstehen 600 € Strom- und Wartungskosten. Die Nutzungsdauer beträgt 5 Jahre. Wie hoch sind die Gesamtkosten? Antwort anzeigen Gesamtkosten = Anschaffungskosten + laufende Kosten Laufende Kosten = 5 × 600 € = 3.000 € Gesamtkosten = 4.000 € + 3.000 € Gesamtkosten = 7.000 € 18. Prüfungsstrategie bei Rechenaufgaben Vorgehen Aufgabe genau lesen → gesuchte Größe markieren → gegebene Werte markieren → passende Formel auswählen → Einheiten beachten → Schritt für Schritt rechnen → Ergebnis prüfen → Antwortsatz schreiben Typische Fehler vermeiden Prozent durch 100 vergessen Rabatt und Skonto in falscher Reihenfolge berechnen Brutto und Netto verwechseln Umsatzsteuer falsch herum rechnen Wirtschaftlichkeit falsch bewerten Rentabilität ohne × 100 berechnen Minuten und Stunden verwechseln Versandkosten vergessen Aufgabe nicht vollständig lesen keinen Antwortsatz schreiben Formelsammlung kompakt Thema Formel Produktivität Ausbringungsmenge / Einsatzmenge Wirtschaftlichkeit Ertrag / Aufwand Rentabilität Gewinn / eingesetztes Kapital × 100 Prozentwert Grundwert × Prozentsatz / 100 Rabattbetrag Listenpreis × Rabattsatz / 100 Zielpreis Listenpreis - Rabattbetrag Skontobetrag Rechnungsbetrag × Skontosatz / 100 Zahlbetrag Rechnungsbetrag - Skontobetrag Brutto bei 19 % USt Netto × 1,19 Netto bei 19 % USt Brutto / 1,19 Umsatzsteuerbetrag Netto × 19 / 100 Nettoentgelt Bruttoentgelt - Abzüge Sozialabgabe Bruttoentgelt × Beitragssatz / 100 Gesamtkosten Anschaffungskosten + laufende Kosten Kurztest ohne Hilfe Rechne ohne nachzuschauen: 1. 50 Tickets werden in 5 Stunden bearbeitet. Produktivität? Antwort anzeigen 50 / 5 = 10 Tickets pro Stunde 2. Ertrag 12.000 €, Aufwand 10.000 €. Wirtschaftlichkeit? Antwort anzeigen 12.000 / 10.000 = 1,2 Der Auftrag ist wirtschaftlich. 3. Gewinn 25.000 €, Kapital 500.000 €. Rentabilität? Antwort anzeigen 25.000 / 500.000 × 100 = 5 % 4. 1.000 € Listenpreis, 10 % Rabatt. Zielpreis? Antwort anzeigen Rabatt = 100 € Zielpreis = 900 € 5. 900 € Rechnungsbetrag, 2 % Skonto. Zahlbetrag? Antwort anzeigen Skonto = 18 € Zahlbetrag = 882 € 6. 500 € netto plus 19 % Umsatzsteuer. Brutto? Antwort anzeigen 500 € × 1,19 = 595 € 7. 1.190 € brutto bei 19 % Umsatzsteuer. Netto? Antwort anzeigen 1.190 € / 1,19 = 1.000 € 8. Brutto 2.200 €, Abzüge 550 €. Netto? Antwort anzeigen 2.200 € - 550 € = 1.650 € 9. Arbeitszeit von 08:00 bis 16:30, Pause 30 Minuten. Arbeitszeit? Antwort anzeigen Anwesenheit = 8 Stunden 30 Minuten minus 30 Minuten Pause Arbeitszeit = 8 Stunden 10. Gerät kostet 2.000 €, laufende Kosten 300 € pro Jahr, Nutzungsdauer 4 Jahre. Gesamtkosten? Antwort anzeigen Laufende Kosten = 4 × 300 € = 1.200 € Gesamtkosten = 2.000 € + 1.200 € = 3.200 € Merksätze Produktivität = Menge pro Einsatz. Wirtschaftlichkeit = Ertrag durch Aufwand. Rentabilität = Gewinn durch Kapital mal 100. Rabatt wird zuerst abgezogen. Skonto wird danach vom reduzierten Rechnungsbetrag berechnet. Netto plus Umsatzsteuer ergibt Brutto. Brutto durch 1,19 ergibt Netto bei 19 % Umsatzsteuer. Bruttoentgelt minus Abzüge ergibt Nettoentgelt. Bei mehr als 6 Stunden Arbeit sind mindestens 30 Minuten Pause nötig. Bei mehr als 9 Stunden Arbeit sind mindestens 45 Minuten Pause nötig. Total Cost of Ownership bedeutet Gesamtkosten über die Nutzungsdauer. Seite 6.5 Prüfungssimulation WISO Hinweis Dieses Kapitel ist kein eigener Bereich im IHK/ZPA-Prüfungskatalog. Es dient nur zur Prüfungssimulation für die offiziellen WISO-Themen aus Kapitel 1 bis 5. Die Fragen sind gemischt, damit du übst, wie es in einer Prüfungssituation vorkommen kann. Prüfungssimulation – Teil 1 Bearbeitungshinweis Versuche zuerst, alle Fragen ohne Hilfe zu beantworten. Danach kannst du die Lösung ausklappen. 1. Was bedeutet duales Ausbildungssystem? Antwort anzeigen Das duale Ausbildungssystem bedeutet, dass die Ausbildung an zwei Lernorten stattfindet: im Betrieb in der Berufsschule Der Betrieb vermittelt die praktische Ausbildung. Die Berufsschule vermittelt theoretische und allgemeinbildende Inhalte. 2. Wer ist für die Organisation der Abschlussprüfung zuständig? Antwort anzeigen Die IHK ist die zuständige Stelle für die Organisation der Abschlussprüfung. 3. Nenne drei Pflichten eines Auszubildenden. Antwort anzeigen Beispiele: Lernpflicht Berufsschulpflicht Berichtsheft führen Weisungen beachten sorgfältig arbeiten Betriebsgeheimnisse wahren 4. Nenne drei Pflichten des Ausbildenden. Antwort anzeigen Beispiele: Ausbildung vermitteln Ausbildungsvergütung zahlen Ausbildungsmittel bereitstellen für Berufsschule freistellen für Prüfungen freistellen Berichtsheft kontrollieren 5. Wie lange dauert die Probezeit in der Berufsausbildung mindestens und höchstens? Antwort anzeigen Die Probezeit dauert mindestens 1 Monat und höchstens 4 Monate. 6. Wie kann der Betrieb nach der Probezeit ein Ausbildungsverhältnis kündigen? Antwort anzeigen Nach der Probezeit kann der Betrieb nur aus wichtigem Grund fristlos kündigen. 7. Was ist der Unterschied zwischen Brutto und Netto? Antwort anzeigen Brutto ist der Verdienst vor Abzügen. Netto ist der Betrag, der nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben ausgezahlt wird. 8. Nenne die fünf Zweige der Sozialversicherung. Antwort anzeigen Die fünf Zweige sind: Krankenversicherung Pflegeversicherung Rentenversicherung Arbeitslosenversicherung Unfallversicherung 9. Welche Sozialversicherung zahlt der Arbeitgeber allein? Antwort anzeigen Die gesetzliche Unfallversicherung wird vom Arbeitgeber allein bezahlt. 10. Wer vertritt Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen? Antwort anzeigen Gewerkschaften vertreten Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen. 11. Wer vertritt Arbeitgeber in Tarifverhandlungen? Antwort anzeigen Arbeitgeberverbände oder einzelne Arbeitgeber vertreten die Arbeitgeberseite. 12. Was bedeutet Tarifautonomie? Antwort anzeigen Tarifautonomie bedeutet, dass Gewerkschaften und Arbeitgeber beziehungsweise Arbeitgeberverbände Tarifverträge selbstständig aushandeln dürfen, ohne dass der Staat die Inhalte direkt festlegt. 13. Was ist ein Betrieb? Antwort anzeigen Ein Betrieb ist eine organisatorische Einheit, in der Güter hergestellt oder Dienstleistungen erbracht werden. 14. Was ist ein Unternehmen? Antwort anzeigen Ein Unternehmen ist eine rechtliche und wirtschaftliche Einheit. Ein Unternehmen kann aus einem oder mehreren Betrieben bestehen. 15. Zu welchem Wirtschaftssektor gehören IT-Dienstleister meistens? Antwort anzeigen Meistens zum tertiären Sektor, weil IT-Dienstleister Dienstleistungen anbieten. 16. Was ist der Unterschied zwischen Einzelunternehmen und GmbH bei der Haftung? Antwort anzeigen Beim Einzelunternehmen haftet der Inhaber grundsätzlich persönlich. Bei der GmbH haftet grundsätzlich die Gesellschaft mit ihrem Gesellschaftsvermögen. 17. Was ist typisch für eine KG? Antwort anzeigen Bei der KG gibt es zwei Arten von Gesellschaftern: Komplementär: haftet persönlich und unbeschränkt Kommanditist: haftet beschränkt auf seine Einlage 18. Was bedeutet Einliniensystem? Antwort anzeigen Beim Einliniensystem hat jeder Mitarbeiter genau einen direkten Vorgesetzten. 19. Was ist ein Nachteil des Mehrliniensystems? Antwort anzeigen Ein Nachteil ist, dass widersprüchliche Anweisungen möglich sind. Außerdem können unklare Verantwortlichkeiten und Konflikte zwischen Vorgesetzten entstehen. 20. Was ist eine Matrixorganisation? Antwort anzeigen Eine Matrixorganisation kombiniert zwei Gliederungsrichtungen, zum Beispiel Fachabteilung und Projektstruktur. Ein Mitarbeiter kann fachlich einer Abteilung und gleichzeitig einem Projekt zugeordnet sein. 21. Was ist ein Konzern? Antwort anzeigen Ein Konzern besteht aus mehreren rechtlich selbstständigen Unternehmen, die unter gemeinsamer wirtschaftlicher Leitung stehen. 22. Was ist eine Fusion? Antwort anzeigen Eine Fusion ist der Zusammenschluss von zwei oder mehreren Unternehmen. 23. Was ist ein Kartell? Antwort anzeigen Ein Kartell ist eine Absprache zwischen Unternehmen, die den Wettbewerb einschränken kann. Beispiele sind Preisabsprachen, Gebietsabsprachen oder Kundenaufteilungen. 24. Berechne die Produktivität: 120 Tickets werden in 6 Stunden bearbeitet. Antwort anzeigen Produktivität = Ausbringungsmenge / Einsatzmenge Produktivität = 120 Tickets / 6 Stunden Produktivität = 20 Tickets pro Stunde 25. Berechne die Wirtschaftlichkeit: Ertrag 15.000 €, Aufwand 12.000 €. Ist der Auftrag wirtschaftlich? Antwort anzeigen Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand Wirtschaftlichkeit = 15.000 € / 12.000 € Wirtschaftlichkeit = 1,25 Der Auftrag ist wirtschaftlich, weil der Wert größer als 1 ist. 26. Berechne die Rentabilität: Gewinn 30.000 €, eingesetztes Kapital 300.000 €. Antwort anzeigen Rentabilität = Gewinn / eingesetztes Kapital × 100 Rentabilität = 30.000 € / 300.000 € × 100 Rentabilität = 10 % 27. Was ist ein Zielkonflikt? Antwort anzeigen Ein Zielkonflikt entsteht, wenn die Erreichung eines Ziels die Erreichung eines anderen Ziels erschwert. Beispiel: Kosten senken und gleichzeitig Qualität erhöhen kann ein Zielkonflikt sein. 28. Was bedeutet soziale Marktwirtschaft? Antwort anzeigen Die soziale Marktwirtschaft verbindet freien Wettbewerb mit sozialem Ausgleich und staatlichen Regeln. 29. Was ist eine Behörde? Antwort anzeigen Eine Behörde ist eine staatliche Stelle, die öffentliche Aufgaben erfüllt und gesetzliche Vorschriften umsetzt. 30. Welche Stelle ist für Arbeitsunfälle zuständig? Antwort anzeigen Die Berufsgenossenschaft beziehungsweise der zuständige Unfallversicherungsträger ist für Arbeitsunfälle zuständig. Prüfungssimulation – Teil 2 31. Was ist eine Gefährdungsbeurteilung? Antwort anzeigen Eine Gefährdungsbeurteilung ist die systematische Prüfung, welche Gefahren an einem Arbeitsplatz oder bei einer Tätigkeit bestehen und welche Schutzmaßnahmen erforderlich sind. 32. Was ist der Unterschied zwischen Belastung und Beanspruchung? Antwort anzeigen Belastung ist eine äußere Einwirkung auf den Menschen. Beanspruchung ist die individuelle Wirkung dieser Belastung auf den Menschen. 33. Nenne drei Gefährdungsarten am Arbeitsplatz. Antwort anzeigen Beispiele: mechanische Gefährdung elektrische Gefährdung thermische Gefährdung chemische Gefährdung ergonomische Gefährdung akustische Gefährdung psychische Gefährdung 34. Was bedeutet Ergonomie? Antwort anzeigen Ergonomie bedeutet, dass Arbeitsplatz und Arbeitsbedingungen an den Menschen angepasst werden. 35. Warum müssen Fluchtwege freigehalten werden? Antwort anzeigen Fluchtwege müssen freigehalten werden, damit Personen bei Gefahr schnell und sicher das Gebäude oder den gefährdeten Bereich verlassen können. 36. Was ist der Unterschied zwischen Schutzart und Schutzklasse? Antwort anzeigen Schutzart beschreibt den Schutz gegen Fremdkörper, Berührung und Wasser. Schutzklasse beschreibt den Schutz gegen elektrischen Schlag. 37. Was bedeutet IP-Schutzart? Antwort anzeigen Die IP-Schutzart beschreibt, wie gut ein elektrisches Gerät gegen Fremdkörper, Berührung und Wasser geschützt ist. Die erste Ziffer steht für Fremdkörper und Berührung. Die zweite Ziffer steht für Wasser. 38. Was ist typisch für Schutzklasse I? Antwort anzeigen Geräte der Schutzklasse I haben einen Schutzleiter. 39. Was ist typisch für Schutzklasse II? Antwort anzeigen Geräte der Schutzklasse II haben eine doppelte oder verstärkte Isolierung und benötigen keinen Schutzleiter. 40. Was bedeutet das CE-Zeichen? Antwort anzeigen Das CE-Zeichen bedeutet, dass der Hersteller erklärt, dass das Produkt grundlegende EU-Anforderungen erfüllt. Es ist keine unabhängige Qualitätsauszeichnung. 41. Welche Farbe haben Rettungszeichen? Antwort anzeigen Rettungszeichen sind grün. 42. Welche Farbe haben Gebotszeichen? Antwort anzeigen Gebotszeichen sind blau. 43. Welche Notrufnummer gilt für Feuerwehr und Rettungsdienst? Antwort anzeigen Die 112. 44. Welche Notrufnummer gilt für die Polizei? Antwort anzeigen Die 110. 45. Nenne die 5 W-Fragen beim Notruf. Antwort anzeigen Die 5 W-Fragen sind: Wo ist es passiert? Was ist passiert? Wie viele Verletzte gibt es? Welche Verletzungen liegen vor? Warten auf Rückfragen. 46. Was ist bei einem Unfall zuerst zu beachten? Antwort anzeigen Zuerst ist der Eigenschutz zu beachten. 47. Was bedeutet Menschenrettung vor Sachrettung? Antwort anzeigen Menschen sind wichtiger als Gegenstände, Geräte, Daten oder Gebäude. Im Brandfall oder Notfall müssen zuerst Personen gerettet oder geschützt werden. 48. Warum darf man im Brandfall keinen Aufzug benutzen? Antwort anzeigen Weil der Aufzug stecken bleiben kann, Rauch eindringen kann oder der Strom ausfallen kann. Deshalb müssen Treppen und Fluchtwege benutzt werden. 49. Welche Brandklasse betrifft feste Stoffe wie Holz und Papier? Antwort anzeigen Brandklasse A. 50. Welche Brandklasse betrifft brennbare Flüssigkeiten wie Benzin oder Öl? Antwort anzeigen Brandklasse B. Prüfungssimulation – Teil 3 51. Nenne drei Umweltbelastungen durch einen IT-Betrieb. Antwort anzeigen Beispiele: Stromverbrauch durch Server und IT-Geräte Elektroschrott durch alte Hardware Papier- und Tonerverbrauch Wärmeentwicklung und Kühlung Verpackungsmaterial Akkus und Batterien 52. Was ist eine USV? Antwort anzeigen USV bedeutet unterbrechungsfreie Stromversorgung. Sie versorgt Geräte bei Stromausfall kurzfristig weiter, damit Systeme geschützt und geordnet heruntergefahren werden können. 53. Warum kann eine USV aus Umweltsicht problematisch sein? Antwort anzeigen Eine USV verbraucht Energie, erzeugt Wärme und enthält Akkus, die regelmäßig ersetzt und fachgerecht entsorgt werden müssen. 54. Was bedeutet rationelle Energieverwendung? Antwort anzeigen Rationelle Energieverwendung bedeutet, Energie sinnvoll, sparsam und effizient einzusetzen und unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden. 55. Nenne drei Beispiele für unnötige Gerätelaufzeiten. Antwort anzeigen Beispiele: Monitore laufen über Nacht PCs bleiben nach Feierabend eingeschaltet Testserver laufen nach Projektende weiter Drucker bleiben dauerhaft im aktiven Betrieb Ladegeräte bleiben ohne Nutzung eingesteckt 56. Was ist der Unterschied zwischen Wiederverwendung und Recycling? Antwort anzeigen Wiederverwendung bedeutet, dass ein Produkt erneut benutzt wird. Recycling bedeutet, dass Material aufbereitet und als Rohstoff wieder genutzt wird. 57. Warum müssen Datenträger besonders sorgfältig entsorgt werden? Antwort anzeigen Datenträger enthalten Elektroschrott und können vertrauliche oder personenbezogene Daten enthalten. Deshalb müssen sie sicher gelöscht oder vernichtet und anschließend fachgerecht entsorgt werden. 58. Reicht es, Dateien vor der Entsorgung einfach zu löschen? Antwort anzeigen Nein. Einfaches Löschen reicht oft nicht aus, weil Daten wiederhergestellt werden können. Datenträger müssen sicher gelöscht oder vernichtet werden. 59. Warum dürfen Akkus und Batterien nicht in den Restmüll? Antwort anzeigen Akkus und Batterien können Schadstoffe enthalten, wertvolle Rohstoffe enthalten und bei Beschädigung eine Brandgefahr darstellen. Sie müssen getrennt und fachgerecht entsorgt werden. 60. Was ist das Duale System bei Verpackungen? Antwort anzeigen Das Duale System ist ein System zur Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verkaufsverpackungen, zum Beispiel über Gelbe Tonne oder Gelben Sack. 61. Was ist der Unterschied zwischen Emission und Immission? Antwort anzeigen Emission bedeutet, dass etwas von einer Quelle abgegeben wird. Immission bedeutet, dass diese Einwirkung bei Menschen oder Umwelt ankommt. 62. Was bedeutet Nachhaltigkeit im Betrieb? Antwort anzeigen Nachhaltigkeit bedeutet, Ressourcen zu schonen, Umweltbelastungen zu reduzieren, wirtschaftlich langfristig sinnvoll zu handeln und soziale Verantwortung zu berücksichtigen. 63. Was bedeutet Total Cost of Ownership? Antwort anzeigen Total Cost of Ownership bedeutet Gesamtkosten über die gesamte Nutzungsdauer eines Produkts. Dabei zählt nicht nur der Kaufpreis, sondern auch Betrieb, Wartung, Energie, Ausfall, Support und Entsorgung. 64. Nenne drei Nachhaltigkeitskriterien bei der Lieferantenauswahl. Antwort anzeigen Beispiele: Umweltstandards faire Arbeitsbedingungen kurze Lieferwege geringe Verpackung Rücknahmesysteme Reparaturservice Ersatzteilverfügbarkeit transparente Lieferkette 65. Nenne mögliche Rechtsfolgen bei Umweltverstößen. Antwort anzeigen Mögliche Folgen: Bußgelder behördliche Anordnungen Entsorgungspflichten Schadensersatzforderungen Betriebsauflagen Strafverfahren bei schweren Verstößen Prüfungssimulation – Teil 4 66. Was bedeutet wertschätzende Zusammenarbeit? Antwort anzeigen Wertschätzende Zusammenarbeit bedeutet, respektvoll miteinander umzugehen, Beiträge anderer anzuerkennen, sachlich zu kommunizieren und gemeinsam Verantwortung für gute Zusammenarbeit zu übernehmen. 67. Was bedeutet Interdisziplinarität? Antwort anzeigen Interdisziplinarität bedeutet, dass Menschen aus unterschiedlichen Fachbereichen zusammenarbeiten. 68. Was bedeutet Interkulturalität? Antwort anzeigen Interkulturalität bedeutet, dass Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammenarbeiten und respektvoll mit unterschiedlichen Erfahrungen, Werten und Kommunikationsweisen umgehen. 69. Was bedeutet verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien? Antwort anzeigen Verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien bedeutet, digitale Medien bewusst, sicher, respektvoll und rechtlich korrekt zu nutzen. 70. Warum sind Persönlichkeitsrechte bei digitaler Zusammenarbeit wichtig? Antwort anzeigen Persönlichkeitsrechte schützen Würde, Privatsphäre und persönliche Daten. Digitale Inhalte wie Fotos, Screenshots oder personenbezogene Informationen dürfen nicht unbedacht gespeichert oder weitergegeben werden. 71. Nenne drei informationstechnische Schutzziele. Antwort anzeigen Drei wichtige Schutzziele sind: Vertraulichkeit Integrität Verfügbarkeit Weitere sind Authentizität und Nachvollziehbarkeit. 72. Was bedeutet Vertraulichkeit? Antwort anzeigen Vertraulichkeit bedeutet, dass Informationen nur für berechtigte Personen zugänglich sind. 73. Was bedeutet Integrität? Antwort anzeigen Integrität bedeutet, dass Informationen vollständig und unverändert bleiben und nicht unbemerkt manipuliert werden. 74. Was bedeutet Verfügbarkeit? Antwort anzeigen Verfügbarkeit bedeutet, dass Informationen, Systeme und Dienste bei Bedarf nutzbar sind. 75. Was bedeutet Authentizität? Antwort anzeigen Authentizität bedeutet, dass Absender, Nutzer oder Systeme echt und überprüfbar sind. 76. Was bedeutet Netiquette? Antwort anzeigen Netiquette bedeutet höfliche und angemessene Umgangsformen in digitaler Kommunikation. 77. Warum muss man Adressatenlisten sorgfältig prüfen? Antwort anzeigen Weil vertrauliche oder personenbezogene Informationen sonst an falsche oder zu viele Personen gelangen können. 78. Warum kann „Allen antworten“ problematisch sein? Antwort anzeigen Weil Informationen dadurch an Personen gelangen können, die diese nicht benötigen oder nicht erhalten dürfen. 79. Was ist Social Engineering? Antwort anzeigen Social Engineering ist eine Angriffsmethode, bei der Menschen manipuliert werden, um Informationen, Zugangsdaten oder bestimmte Handlungen zu erhalten. 80. Nenne drei Methoden von Social Engineering. Antwort anzeigen Beispiele: Phishing Spear-Phishing Vishing Smishing CEO-Fraud Tailgating USB-Drop 81. Was bedeutet Compliance? Antwort anzeigen Compliance bedeutet, dass sich Unternehmen und Beschäftigte an Gesetze, Vorschriften, interne Regeln und ethische Grundsätze halten. 82. Nenne drei Beispiele für Compliance im IT-Bereich. Antwort anzeigen Beispiele: Datenschutzregeln einhalten nur lizenzierte Software verwenden Passwortrichtlinien beachten Zugriffsrechte nicht missbrauchen Sicherheitsvorfälle melden interne IT-Richtlinien beachten 83. Was bedeutet Diversity? Antwort anzeigen Diversity bedeutet Vielfalt. Im Betrieb meint das unterschiedliche Eigenschaften, Erfahrungen und Hintergründe von Menschen, zum Beispiel Alter, Geschlecht, Sprache, Herkunft, Kultur, Behinderung oder Berufserfahrung. 84. Was bedeutet Gender-Neutralität? Antwort anzeigen Gender-Neutralität bedeutet, Menschen unabhängig vom Geschlecht fair und respektvoll anzusprechen und niemanden unnötig auszuschließen. 85. Warum ist nicht alles, was technisch möglich ist, automatisch erlaubt oder sinnvoll? Antwort anzeigen Weil technische Möglichkeiten rechtliche, ethische oder soziale Probleme verursachen können. Beispiele sind Datenschutzverstöße, Überwachung, Diskriminierung oder Verletzung von Persönlichkeitsrechten. Rechenblock zur Prüfungssimulation 86. Ein Notebook kostet netto 800 €. Wie hoch ist der Bruttopreis bei 19 % Umsatzsteuer? Antwort anzeigen Brutto = Netto × 1,19 Brutto = 800 € × 1,19 Brutto = 952 € 87. Ein Monitor kostet brutto 357 €. Wie hoch ist der Nettopreis bei 19 % Umsatzsteuer? Antwort anzeigen Netto = Brutto / 1,19 Netto = 357 € / 1,19 Netto = 300 € 88. Ein Switch kostet 1.000 €. Es gibt 12 % Rabatt. Wie hoch ist der Zielpreis? Antwort anzeigen Rabatt = 1.000 € × 12 / 100 = 120 € Zielpreis = 1.000 € - 120 € Zielpreis = 880 € 89. Eine Rechnung beträgt 900 €. Es gibt 2 % Skonto. Wie hoch ist der Zahlbetrag? Antwort anzeigen Skonto = 900 € × 2 / 100 = 18 € Zahlbetrag = 900 € - 18 € Zahlbetrag = 882 € 90. Ein Server kostet 3.000 €. Pro Jahr entstehen 500 € laufende Kosten. Die Nutzungsdauer beträgt 4 Jahre. Wie hoch sind die Gesamtkosten? Antwort anzeigen Laufende Kosten = 4 × 500 € = 2.000 € Gesamtkosten = 3.000 € + 2.000 € Gesamtkosten = 5.000 € Auswertung 0 bis 50 richtige Antworten Du solltest die Kapitel 1 bis 5 nochmal gezielt wiederholen. Beginne mit den Merksätzen und den Verwechslungsfragen. 51 bis 70 richtige Antworten Du hast eine solide Grundlage. Wiederhole besonders die Themen, bei denen du unsicher warst. 71 bis 85 richtige Antworten Sehr gut. Jetzt solltest du vor allem Rechenaufgaben, Verwechslungsfragen und typische Prüfungssituationen trainieren. 86 bis 90 richtige Antworten Sehr stark. Du solltest nur noch regelmäßig wiederholen, damit die Begriffe sicher sitzen. Merksatz In WISO geht es oft nicht darum, lange Texte auswendig zu lernen. Wichtig ist, Begriffe sicher zu unterscheiden und in Prüfungssituationen richtig anzuwenden. Seite 6.6 Fehlerliste und persönliche Wiederholung Hinweis Dieses Kapitel ist kein eigener Bereich im IHK/ZPA-Prüfungskatalog. Es dient dazu, eigene Fehler, unsichere Themen und häufige Verwechslungen zu sammeln. Ziel ist nicht, alles nochmal neu zu lernen, sondern gezielt die Punkte zu wiederholen, die noch nicht sicher sitzen. Warum eine Fehlerliste sinnvoll ist Eine Fehlerliste hilft dir, nicht immer wieder dieselben Themen falsch zu beantworten. Gerade bei WISO entstehen viele Fehler durch: ähnliche Begriffe Verwechslungen ungenaues Lesen Formelfehler falsche Reihenfolge bei Berechnungen unsichere Gesetzesbegriffe fehlende Beispiele vorschnelles Antworten Merksatz Nicht die Anzahl der Fehler ist entscheidend, sondern ob du daraus lernst. So nutzt du diese Seite Trage nach jeder Übung oder Prüfungssimulation ein: Welche Frage war falsch? Was war meine falsche Antwort? Was ist die richtige Antwort? Warum habe ich den Fehler gemacht? Wie merke ich es mir beim nächsten Mal? Fehlerliste – Vorlage Datum Thema Fehler / Unsicherheit richtige Lösung Merkhilfe Beispiel für eine ausgefüllte Fehlerliste Datum Thema Fehler / Unsicherheit richtige Lösung Merkhilfe Brutto/Netto Brutto und Netto verwechselt Brutto vor Abzug, Netto nach Abzug Netto landet auf dem Konto Schutzart/Schutzklasse Schutzart mit Schutzklasse verwechselt Schutzart = Staub/Wasser, Schutzklasse = elektrischer Schlag Art = außen, Klasse = Stromschutz Konzern/Fusion Fusion als Konzern bezeichnet Fusion = Zusammenschluss, Konzern = gemeinsame Leitung Fusion = verschmelzen Emission/Immission Immission falsch erklärt Emission geht raus, Immission kommt an E raus, I rein Wirtschaftlichkeit Formel falsch herum gerechnet Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand Ertrag oben Häufige persönliche Fehlerquellen Markiere die Punkte, die dir noch schwerfallen. Brutto und Netto Sozialversicherung Kündigung in der Ausbildung Tarifvertrag und Betriebsvereinbarung Betriebsrat und JAV Betrieb und Unternehmen Rechtsformen und Haftung Konzern, Fusion und Kartell Einliniensystem, Mehrliniensystem und Stabliniensystem Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Rentabilität Belastung und Beanspruchung Schutzart und Schutzklasse CE-Zeichen und GS-Zeichen Farben der Sicherheitszeichen Brandklassen Emission und Immission Wiederverwendung und Recycling Datenschutz bei Datenträgern Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit Authentizität und Nachvollziehbarkeit Netiquette und Compliance Social Engineering Methoden Diversity und Gender-Neutralität Persönliche Ampel-Liste Nutze diese Liste zur Selbsteinschätzung. Thema sicher unsicher nochmal lernen Kapitel 1 – Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht Kapitel 2 – Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes Kapitel 3 – Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit Kapitel 4 – Umweltschutz Kapitel 5 – Vernetztes Zusammenarbeiten mit digitalen Medien Rechenaufgaben Verwechslungsfragen Kapitel 1 – Meine unsicheren Punkte Thema Was ist noch unsicher? Wiederholt am sitzt jetzt? Duales Ausbildungssystem Ausbildungsvertrag Rechte und Pflichten Probezeit und Kündigung Arbeitsvertrag Arbeitszeit, Urlaub, Krankheit Tarifvertrag und Tarifautonomie Betriebsrat und JAV Sozialversicherung Entgeltabrechnung Fortbildung und Umschulung Kapitel 2 – Meine unsicheren Punkte Thema Was ist noch unsicher? Wiederholt am sitzt jetzt? Betrieb und Unternehmen Wirtschaftssektoren Rechtsformen Organisationsformen Konzern, Fusion, Kartell Produktivität Wirtschaftlichkeit Rentabilität Zielkonflikte Arbeitsteilung Soziale Marktwirtschaft Verbände und Organisationen Behörden und Verwaltungen Betriebsrat, JAV und Personalvertretung Kapitel 3 – Meine unsicheren Punkte Thema Was ist noch unsicher? Wiederholt am sitzt jetzt? Arbeitsschutzvorschriften Gefährdungsbeurteilung Gefährdungsarten Belastung und Beanspruchung Fürsorgepflicht Ergonomie Fluchtwege und Notausgänge Schutzarten und Schutzklassen Sicherheitszeichen Verhalten bei Unfällen Notruf und 5 W-Fragen Brandschutz Brandklassen Kapitel 4 – Meine unsicheren Punkte Thema Was ist noch unsicher? Wiederholt am sitzt jetzt? Umweltbelastungen im Betrieb IT-Prozesse und Umweltbelastungen USV-Anlagen Energie- und Ressourcenverwendung Standby-Verbrauch Speicher- und Printmedien Recycling und Wiederverwendung Abfalltrennung Datenträgerentsorgung Verpackungsentsorgung Duales System bei Verpackungen Emission und Immission Nachhaltigkeit Total Cost of Ownership Rechtsfolgen bei Umweltverstößen Kapitel 5 – Meine unsicheren Punkte Thema Was ist noch unsicher? Wiederholt am sitzt jetzt? Wertschätzende Zusammenarbeit Interdisziplinarität Interkulturalität Digitale Medien Persönlichkeitsrechte Vertraulichkeit Integrität Verfügbarkeit Authentizität Nachvollziehbarkeit Dienstliche E-Mails Netiquette Adressatenlisten Social Media Social Engineering Compliance Diversity Gender-Neutralität Ethische Aspekte bei IT-Lösungen Rechenfehler-Liste Datum Aufgabe Fehler richtige Rechnung Merkhilfe Produktivität Wirtschaftlichkeit Rentabilität Prozentrechnung Rabatt Skonto Umsatzsteuer Brutto/Netto Arbeitszeit/Pause Total Cost of Ownership Typische Rechenfehler Fehler Korrektur Prozent nicht durch 100 geteilt 10 % = 10 / 100 Rabatt und Skonto verwechselt erst Rabatt, dann Skonto Brutto und Netto verwechselt Brutto enthält Umsatzsteuer, Netto nicht Wirtschaftlichkeit falsch bewertet größer als 1 = wirtschaftlich Rentabilität ohne × 100 gerechnet Rentabilität wird in Prozent angegeben Arbeitszeit und Anwesenheitszeit verwechselt Pausen abziehen Versandkosten vergessen beim Angebotsvergleich addieren falsche Formel genutzt erst gesuchte Größe bestimmen Meine Top 10 Fehler Trage hier deine häufigsten Fehler ein. Nr. Fehler richtige Lösung Merkhilfe 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Meine wichtigsten Merkhilfen Thema Merkhilfe Brutto/Netto Netto landet auf dem Konto Produktivität Menge pro Einsatz Wirtschaftlichkeit Ertrag oben, Aufwand unten Rentabilität Gewinn zu Kapital in Prozent Schutzart/Schutzklasse Art = Staub/Wasser, Klasse = Strom Emission/Immission Emission raus, Immission rein Vertraulichkeit nur Berechtigte Integrität bleibt korrekt Verfügbarkeit ist erreichbar Social Engineering Mensch wird manipuliert Wiederholungsplan vor der Prüfung Zeitraum Aufgabe 4 Wochen vorher alle Kapitel einmal grob wiederholen 3 Wochen vorher Kapitel 1 und 2 gezielt prüfen 2 Wochen vorher Kapitel 3 und 4 gezielt prüfen 1 Woche vorher Kapitel 5, Rechenaufgaben und Verwechslungsfragen 3 Tage vorher Merksätze und Fehlerliste wiederholen 1 Tag vorher nur kurze Wiederholung, keine neuen großen Themen Prüfungstag ruhig lesen, Begriffe sauber unterscheiden Lernmethode für unsichere Begriffe Nutze bei jedem unsicheren Begriff diese Reihenfolge: Begriff lesen → eigene Erklärung versuchen → richtige Erklärung prüfen → Beispiel dazu nennen → typischen Gegenbegriff nennen → Merksatz formulieren Beispiel Begriff: Wirtschaftlichkeit Eigene Erklärung: Verhältnis von Ertrag zu Aufwand. Beispiel: 8.000 € Ertrag / 10.000 € Aufwand = 0,8 = unwirtschaftlich. Gegenbegriff / Verwechslung: Nicht mit Produktivität oder Rentabilität verwechseln. Merksatz: Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand. Checkliste vor der Prüfung Ich kann Brutto und Netto unterscheiden. Ich kenne die fünf Sozialversicherungen. Ich kenne die wichtigsten Rechte und Pflichten in der Ausbildung. Ich kann Betrieb und Unternehmen unterscheiden. Ich kann Rechtsformen grob nach Haftung unterscheiden. Ich kann Konzern, Fusion und Kartell unterscheiden. Ich kann Produktivität, Wirtschaftlichkeit und Rentabilität berechnen. Ich kenne die wichtigsten Gefährdungsarten. Ich kenne Schutzart und Schutzklasse. Ich kenne die Farben der Sicherheitszeichen. Ich kenne 112, 110 und die 5 W-Fragen. Ich kenne die Brandklassen A, B, C und D. Ich kann Emission und Immission unterscheiden. Ich weiß, warum Datenträger sicher entsorgt werden müssen. Ich kann Wiederverwendung und Recycling unterscheiden. Ich kenne die informationstechnischen Schutzziele. Ich weiß, was Social Engineering ist. Ich kann Netiquette und Compliance unterscheiden. Ich weiß, warum IT-Lösungen auch ethisch geprüft werden müssen. Letzte Wiederholung: 20 schnelle Fragen Beantworte diese Fragen ohne Hilfe. 1. Was bedeutet duales Ausbildungssystem? Antwort anzeigen Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule. 2. Wie lange dauert die Probezeit in der Ausbildung mindestens und höchstens? Antwort anzeigen Mindestens 1 Monat und höchstens 4 Monate. 3. Was ist Netto? Antwort anzeigen Der Auszahlungsbetrag nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben. 4. Wer vertritt Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen? Antwort anzeigen Gewerkschaften. 5. Was ist eine GmbH? Antwort anzeigen Eine Kapitalgesellschaft, bei der grundsätzlich die Gesellschaft mit ihrem Gesellschaftsvermögen haftet. 6. Was ist ein Kartell? Antwort anzeigen Eine Wettbewerbsabsprache zwischen Unternehmen, zum Beispiel Preisabsprache. 7. Wie lautet die Formel für Wirtschaftlichkeit? Antwort anzeigen Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand. 8. Was ist eine Gefährdungsbeurteilung? Antwort anzeigen Eine Prüfung, welche Gefahren am Arbeitsplatz bestehen und welche Schutzmaßnahmen nötig sind. 9. Was bedeutet Ergonomie? Antwort anzeigen Arbeitsplatz und Arbeitsbedingungen werden an den Menschen angepasst. 10. Welche Farbe haben Rettungszeichen? Antwort anzeigen Grün. 11. Welche Nummer wählst du für Feuerwehr und Rettungsdienst? Antwort anzeigen 12. Was bedeutet Menschenrettung vor Sachrettung? Antwort anzeigen Menschen sind wichtiger als Geräte, Daten oder Gebäude. 13. Was ist eine USV? Antwort anzeigen Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung. 14. Warum müssen Datenträger sicher entsorgt werden? Antwort anzeigen Weil sie vertrauliche oder personenbezogene Daten enthalten können. 15. Was bedeutet Emission? Antwort anzeigen Etwas wird von einer Quelle abgegeben. 16. Was bedeutet Vertraulichkeit? Antwort anzeigen Nur berechtigte Personen dürfen Informationen sehen. 17. Was ist Social Engineering? Antwort anzeigen Manipulation von Menschen, um Informationen, Zugangsdaten oder Handlungen zu erhalten. 18. Was bedeutet Compliance? Antwort anzeigen Regeln, Gesetze und interne Vorgaben einhalten. 19. Was bedeutet Diversity? Antwort anzeigen Vielfalt von Menschen respektieren und berücksichtigen. 20. Warum heißt technisch möglich nicht automatisch erlaubt? Antwort anzeigen Weil Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Ethik, Fairness und Gesetze beachtet werden müssen. Abschluss-Merksatz Diese Seite ist deine persönliche Fehlerzentrale. Alles, was du hier einträgst, ist wichtiger als nochmal 100 neue Fragen zu lernen. Wer seine eigenen Fehler kennt, kann sie in der Prüfung vermeiden.