Seite 6.5 Prüfungssimulation WISO
Hinweis
Dieses Kapitel ist kein eigener Bereich im IHK/ZPA-Prüfungskatalog.
Es dient nur zur Prüfungssimulation für die offiziellen WISO-Themen aus Kapitel 1 bis 5.
Die Fragen sind gemischt, damit du übst, wie es in einer Prüfungssituation vorkommen kann.
Prüfungssimulation – Teil 1
Bearbeitungshinweis
Versuche zuerst, alle Fragen ohne Hilfe zu beantworten.
Danach kannst du die Lösung ausklappen.
1. Was bedeutet duales Ausbildungssystem?
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Das duale Ausbildungssystem bedeutet, dass die Ausbildung an zwei Lernorten stattfindet:
- im Betrieb
- in der Berufsschule
Der Betrieb vermittelt die praktische Ausbildung. Die Berufsschule vermittelt theoretische und allgemeinbildende Inhalte.
2. Wer ist für die Organisation der Abschlussprüfung zuständig?
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Die IHK ist die zuständige Stelle für die Organisation der Abschlussprüfung.
3. Nenne drei Pflichten eines Auszubildenden.
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Beispiele:
- Lernpflicht
- Berufsschulpflicht
- Berichtsheft führen
- Weisungen beachten
- sorgfältig arbeiten
- Betriebsgeheimnisse wahren
4. Nenne drei Pflichten des Ausbildenden.
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Beispiele:
- Ausbildung vermitteln
- Ausbildungsvergütung zahlen
- Ausbildungsmittel bereitstellen
- für Berufsschule freistellen
- für Prüfungen freistellen
- Berichtsheft kontrollieren
5. Wie lange dauert die Probezeit in der Berufsausbildung mindestens und höchstens?
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Die Probezeit dauert mindestens 1 Monat und höchstens 4 Monate.
6. Wie kann der Betrieb nach der Probezeit ein Ausbildungsverhältnis kündigen?
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Nach der Probezeit kann der Betrieb nur aus wichtigem Grund fristlos kündigen.
7. Was ist der Unterschied zwischen Brutto und Netto?
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Brutto ist der Verdienst vor Abzügen.
Netto ist der Betrag, der nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben ausgezahlt wird.
8. Nenne die fünf Zweige der Sozialversicherung.
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Die fünf Zweige sind:
- Krankenversicherung
- Pflegeversicherung
- Rentenversicherung
- Arbeitslosenversicherung
- Unfallversicherung
9. Welche Sozialversicherung zahlt der Arbeitgeber allein?
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Die gesetzliche Unfallversicherung wird vom Arbeitgeber allein bezahlt.
10. Wer vertritt Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen?
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Gewerkschaften vertreten Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen.
11. Wer vertritt Arbeitgeber in Tarifverhandlungen?
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Arbeitgeberverbände oder einzelne Arbeitgeber vertreten die Arbeitgeberseite.
12. Was bedeutet Tarifautonomie?
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Tarifautonomie bedeutet, dass Gewerkschaften und Arbeitgeber beziehungsweise Arbeitgeberverbände Tarifverträge selbstständig aushandeln dürfen, ohne dass der Staat die Inhalte direkt festlegt.
13. Was ist ein Betrieb?
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Ein Betrieb ist eine organisatorische Einheit, in der Güter hergestellt oder Dienstleistungen erbracht werden.
14. Was ist ein Unternehmen?
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Ein Unternehmen ist eine rechtliche und wirtschaftliche Einheit.
Ein Unternehmen kann aus einem oder mehreren Betrieben bestehen.
15. Zu welchem Wirtschaftssektor gehören IT-Dienstleister meistens?
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Meistens zum tertiären Sektor, weil IT-Dienstleister Dienstleistungen anbieten.
16. Was ist der Unterschied zwischen Einzelunternehmen und GmbH bei der Haftung?
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Beim Einzelunternehmen haftet der Inhaber grundsätzlich persönlich.
Bei der GmbH haftet grundsätzlich die Gesellschaft mit ihrem Gesellschaftsvermögen.
17. Was ist typisch für eine KG?
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Bei der KG gibt es zwei Arten von Gesellschaftern:
- Komplementär: haftet persönlich und unbeschränkt
- Kommanditist: haftet beschränkt auf seine Einlage
18. Was bedeutet Einliniensystem?
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Beim Einliniensystem hat jeder Mitarbeiter genau einen direkten Vorgesetzten.
19. Was ist ein Nachteil des Mehrliniensystems?
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Ein Nachteil ist, dass widersprüchliche Anweisungen möglich sind.
Außerdem können unklare Verantwortlichkeiten und Konflikte zwischen Vorgesetzten entstehen.
20. Was ist eine Matrixorganisation?
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Eine Matrixorganisation kombiniert zwei Gliederungsrichtungen, zum Beispiel Fachabteilung und Projektstruktur.
Ein Mitarbeiter kann fachlich einer Abteilung und gleichzeitig einem Projekt zugeordnet sein.
21. Was ist ein Konzern?
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Ein Konzern besteht aus mehreren rechtlich selbstständigen Unternehmen, die unter gemeinsamer wirtschaftlicher Leitung stehen.
22. Was ist eine Fusion?
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Eine Fusion ist der Zusammenschluss von zwei oder mehreren Unternehmen.
23. Was ist ein Kartell?
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Ein Kartell ist eine Absprache zwischen Unternehmen, die den Wettbewerb einschränken kann.
Beispiele sind Preisabsprachen, Gebietsabsprachen oder Kundenaufteilungen.
24. Berechne die Produktivität: 120 Tickets werden in 6 Stunden bearbeitet.
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Produktivität = Ausbringungsmenge / Einsatzmenge
Produktivität = 120 Tickets / 6 Stunden
Produktivität = 20 Tickets pro Stunde
25. Berechne die Wirtschaftlichkeit: Ertrag 15.000 €, Aufwand 12.000 €. Ist der Auftrag wirtschaftlich?
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Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand
Wirtschaftlichkeit = 15.000 € / 12.000 €
Wirtschaftlichkeit = 1,25
Der Auftrag ist wirtschaftlich, weil der Wert größer als 1 ist.
26. Berechne die Rentabilität: Gewinn 30.000 €, eingesetztes Kapital 300.000 €.
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Rentabilität = Gewinn / eingesetztes Kapital × 100
Rentabilität = 30.000 € / 300.000 € × 100
Rentabilität = 10 %
27. Was ist ein Zielkonflikt?
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Ein Zielkonflikt entsteht, wenn die Erreichung eines Ziels die Erreichung eines anderen Ziels erschwert.
Beispiel:
Kosten senken und gleichzeitig Qualität erhöhen kann ein Zielkonflikt sein.
28. Was bedeutet soziale Marktwirtschaft?
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Die soziale Marktwirtschaft verbindet freien Wettbewerb mit sozialem Ausgleich und staatlichen Regeln.
29. Was ist eine Behörde?
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Eine Behörde ist eine staatliche Stelle, die öffentliche Aufgaben erfüllt und gesetzliche Vorschriften umsetzt.
30. Welche Stelle ist für Arbeitsunfälle zuständig?
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Die Berufsgenossenschaft beziehungsweise der zuständige Unfallversicherungsträger ist für Arbeitsunfälle zuständig.
Prüfungssimulation – Teil 2
31. Was ist eine Gefährdungsbeurteilung?
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Eine Gefährdungsbeurteilung ist die systematische Prüfung, welche Gefahren an einem Arbeitsplatz oder bei einer Tätigkeit bestehen und welche Schutzmaßnahmen erforderlich sind.
32. Was ist der Unterschied zwischen Belastung und Beanspruchung?
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Belastung ist eine äußere Einwirkung auf den Menschen.
Beanspruchung ist die individuelle Wirkung dieser Belastung auf den Menschen.
33. Nenne drei Gefährdungsarten am Arbeitsplatz.
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Beispiele:
- mechanische Gefährdung
- elektrische Gefährdung
- thermische Gefährdung
- chemische Gefährdung
- ergonomische Gefährdung
- akustische Gefährdung
- psychische Gefährdung
34. Was bedeutet Ergonomie?
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Ergonomie bedeutet, dass Arbeitsplatz und Arbeitsbedingungen an den Menschen angepasst werden.
35. Warum müssen Fluchtwege freigehalten werden?
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Fluchtwege müssen freigehalten werden, damit Personen bei Gefahr schnell und sicher das Gebäude oder den gefährdeten Bereich verlassen können.
36. Was ist der Unterschied zwischen Schutzart und Schutzklasse?
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Schutzart beschreibt den Schutz gegen Fremdkörper, Berührung und Wasser.
Schutzklasse beschreibt den Schutz gegen elektrischen Schlag.
37. Was bedeutet IP-Schutzart?
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Die IP-Schutzart beschreibt, wie gut ein elektrisches Gerät gegen Fremdkörper, Berührung und Wasser geschützt ist.
Die erste Ziffer steht für Fremdkörper und Berührung.
Die zweite Ziffer steht für Wasser.
38. Was ist typisch für Schutzklasse I?
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Geräte der Schutzklasse I haben einen Schutzleiter.
39. Was ist typisch für Schutzklasse II?
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Geräte der Schutzklasse II haben eine doppelte oder verstärkte Isolierung und benötigen keinen Schutzleiter.
40. Was bedeutet das CE-Zeichen?
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Das CE-Zeichen bedeutet, dass der Hersteller erklärt, dass das Produkt grundlegende EU-Anforderungen erfüllt.
Es ist keine unabhängige Qualitätsauszeichnung.
41. Welche Farbe haben Rettungszeichen?
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Rettungszeichen sind grün.
42. Welche Farbe haben Gebotszeichen?
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Gebotszeichen sind blau.
43. Welche Notrufnummer gilt für Feuerwehr und Rettungsdienst?
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Die 112.
44. Welche Notrufnummer gilt für die Polizei?
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Die 110.
45. Nenne die 5 W-Fragen beim Notruf.
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Die 5 W-Fragen sind:
- Wo ist es passiert?
- Was ist passiert?
- Wie viele Verletzte gibt es?
- Welche Verletzungen liegen vor?
- Warten auf Rückfragen.
46. Was ist bei einem Unfall zuerst zu beachten?
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Zuerst ist der Eigenschutz zu beachten.
47. Was bedeutet Menschenrettung vor Sachrettung?
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Menschen sind wichtiger als Gegenstände, Geräte, Daten oder Gebäude.
Im Brandfall oder Notfall müssen zuerst Personen gerettet oder geschützt werden.
48. Warum darf man im Brandfall keinen Aufzug benutzen?
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Weil der Aufzug stecken bleiben kann, Rauch eindringen kann oder der Strom ausfallen kann.
Deshalb müssen Treppen und Fluchtwege benutzt werden.
49. Welche Brandklasse betrifft feste Stoffe wie Holz und Papier?
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Brandklasse A.
50. Welche Brandklasse betrifft brennbare Flüssigkeiten wie Benzin oder Öl?
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Brandklasse B.
Prüfungssimulation – Teil 3
51. Nenne drei Umweltbelastungen durch einen IT-Betrieb.
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Beispiele:
- Stromverbrauch durch Server und IT-Geräte
- Elektroschrott durch alte Hardware
- Papier- und Tonerverbrauch
- Wärmeentwicklung und Kühlung
- Verpackungsmaterial
- Akkus und Batterien
52. Was ist eine USV?
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USV bedeutet unterbrechungsfreie Stromversorgung.
Sie versorgt Geräte bei Stromausfall kurzfristig weiter, damit Systeme geschützt und geordnet heruntergefahren werden können.
53. Warum kann eine USV aus Umweltsicht problematisch sein?
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Eine USV verbraucht Energie, erzeugt Wärme und enthält Akkus, die regelmäßig ersetzt und fachgerecht entsorgt werden müssen.
54. Was bedeutet rationelle Energieverwendung?
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Rationelle Energieverwendung bedeutet, Energie sinnvoll, sparsam und effizient einzusetzen und unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden.
55. Nenne drei Beispiele für unnötige Gerätelaufzeiten.
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Beispiele:
- Monitore laufen über Nacht
- PCs bleiben nach Feierabend eingeschaltet
- Testserver laufen nach Projektende weiter
- Drucker bleiben dauerhaft im aktiven Betrieb
- Ladegeräte bleiben ohne Nutzung eingesteckt
56. Was ist der Unterschied zwischen Wiederverwendung und Recycling?
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Wiederverwendung bedeutet, dass ein Produkt erneut benutzt wird.
Recycling bedeutet, dass Material aufbereitet und als Rohstoff wieder genutzt wird.
57. Warum müssen Datenträger besonders sorgfältig entsorgt werden?
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Datenträger enthalten Elektroschrott und können vertrauliche oder personenbezogene Daten enthalten.
Deshalb müssen sie sicher gelöscht oder vernichtet und anschließend fachgerecht entsorgt werden.
58. Reicht es, Dateien vor der Entsorgung einfach zu löschen?
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Nein.
Einfaches Löschen reicht oft nicht aus, weil Daten wiederhergestellt werden können.
Datenträger müssen sicher gelöscht oder vernichtet werden.
59. Warum dürfen Akkus und Batterien nicht in den Restmüll?
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Akkus und Batterien können Schadstoffe enthalten, wertvolle Rohstoffe enthalten und bei Beschädigung eine Brandgefahr darstellen.
Sie müssen getrennt und fachgerecht entsorgt werden.
60. Was ist das Duale System bei Verpackungen?
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Das Duale System ist ein System zur Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verkaufsverpackungen, zum Beispiel über Gelbe Tonne oder Gelben Sack.
61. Was ist der Unterschied zwischen Emission und Immission?
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Emission bedeutet, dass etwas von einer Quelle abgegeben wird.
Immission bedeutet, dass diese Einwirkung bei Menschen oder Umwelt ankommt.
62. Was bedeutet Nachhaltigkeit im Betrieb?
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Nachhaltigkeit bedeutet, Ressourcen zu schonen, Umweltbelastungen zu reduzieren, wirtschaftlich langfristig sinnvoll zu handeln und soziale Verantwortung zu berücksichtigen.
63. Was bedeutet Total Cost of Ownership?
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Total Cost of Ownership bedeutet Gesamtkosten über die gesamte Nutzungsdauer eines Produkts.
Dabei zählt nicht nur der Kaufpreis, sondern auch Betrieb, Wartung, Energie, Ausfall, Support und Entsorgung.
64. Nenne drei Nachhaltigkeitskriterien bei der Lieferantenauswahl.
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Beispiele:
- Umweltstandards
- faire Arbeitsbedingungen
- kurze Lieferwege
- geringe Verpackung
- Rücknahmesysteme
- Reparaturservice
- Ersatzteilverfügbarkeit
- transparente Lieferkette
65. Nenne mögliche Rechtsfolgen bei Umweltverstößen.
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Mögliche Folgen:
- Bußgelder
- behördliche Anordnungen
- Entsorgungspflichten
- Schadensersatzforderungen
- Betriebsauflagen
- Strafverfahren bei schweren Verstößen
Prüfungssimulation – Teil 4
66. Was bedeutet wertschätzende Zusammenarbeit?
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Wertschätzende Zusammenarbeit bedeutet, respektvoll miteinander umzugehen, Beiträge anderer anzuerkennen, sachlich zu kommunizieren und gemeinsam Verantwortung für gute Zusammenarbeit zu übernehmen.
67. Was bedeutet Interdisziplinarität?
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Interdisziplinarität bedeutet, dass Menschen aus unterschiedlichen Fachbereichen zusammenarbeiten.
68. Was bedeutet Interkulturalität?
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Interkulturalität bedeutet, dass Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammenarbeiten und respektvoll mit unterschiedlichen Erfahrungen, Werten und Kommunikationsweisen umgehen.
69. Was bedeutet verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien?
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Verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien bedeutet, digitale Medien bewusst, sicher, respektvoll und rechtlich korrekt zu nutzen.
70. Warum sind Persönlichkeitsrechte bei digitaler Zusammenarbeit wichtig?
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Persönlichkeitsrechte schützen Würde, Privatsphäre und persönliche Daten.
Digitale Inhalte wie Fotos, Screenshots oder personenbezogene Informationen dürfen nicht unbedacht gespeichert oder weitergegeben werden.
71. Nenne drei informationstechnische Schutzziele.
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Drei wichtige Schutzziele sind:
- Vertraulichkeit
- Integrität
- Verfügbarkeit
Weitere sind Authentizität und Nachvollziehbarkeit.
72. Was bedeutet Vertraulichkeit?
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Vertraulichkeit bedeutet, dass Informationen nur für berechtigte Personen zugänglich sind.
73. Was bedeutet Integrität?
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Integrität bedeutet, dass Informationen vollständig und unverändert bleiben und nicht unbemerkt manipuliert werden.
74. Was bedeutet Verfügbarkeit?
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Verfügbarkeit bedeutet, dass Informationen, Systeme und Dienste bei Bedarf nutzbar sind.
75. Was bedeutet Authentizität?
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Authentizität bedeutet, dass Absender, Nutzer oder Systeme echt und überprüfbar sind.
76. Was bedeutet Netiquette?
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Netiquette bedeutet höfliche und angemessene Umgangsformen in digitaler Kommunikation.
77. Warum muss man Adressatenlisten sorgfältig prüfen?
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Weil vertrauliche oder personenbezogene Informationen sonst an falsche oder zu viele Personen gelangen können.
78. Warum kann „Allen antworten“ problematisch sein?
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Weil Informationen dadurch an Personen gelangen können, die diese nicht benötigen oder nicht erhalten dürfen.
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Social Engineering ist eine Angriffsmethode, bei der Menschen manipuliert werden, um Informationen, Zugangsdaten oder bestimmte Handlungen zu erhalten.
80. Nenne drei Methoden von Social Engineering.
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Beispiele:
- Phishing
- Spear-Phishing
- Vishing
- Smishing
- CEO-Fraud
- Tailgating
- USB-Drop
81. Was bedeutet Compliance?
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Compliance bedeutet, dass sich Unternehmen und Beschäftigte an Gesetze, Vorschriften, interne Regeln und ethische Grundsätze halten.
82. Nenne drei Beispiele für Compliance im IT-Bereich.
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Beispiele:
- Datenschutzregeln einhalten
- nur lizenzierte Software verwenden
- Passwortrichtlinien beachten
- Zugriffsrechte nicht missbrauchen
- Sicherheitsvorfälle melden
- interne IT-Richtlinien beachten
83. Was bedeutet Diversity?
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Diversity bedeutet Vielfalt.
Im Betrieb meint das unterschiedliche Eigenschaften, Erfahrungen und Hintergründe von Menschen, zum Beispiel Alter, Geschlecht, Sprache, Herkunft, Kultur, Behinderung oder Berufserfahrung.
84. Was bedeutet Gender-Neutralität?
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Gender-Neutralität bedeutet, Menschen unabhängig vom Geschlecht fair und respektvoll anzusprechen und niemanden unnötig auszuschließen.
85. Warum ist nicht alles, was technisch möglich ist, automatisch erlaubt oder sinnvoll?
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Weil technische Möglichkeiten rechtliche, ethische oder soziale Probleme verursachen können.
Beispiele sind Datenschutzverstöße, Überwachung, Diskriminierung oder Verletzung von Persönlichkeitsrechten.
Rechenblock zur Prüfungssimulation
86. Ein Notebook kostet netto 800 €. Wie hoch ist der Bruttopreis bei 19 % Umsatzsteuer?
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Brutto = Netto × 1,19
Brutto = 800 € × 1,19
Brutto = 952 €
87. Ein Monitor kostet brutto 357 €. Wie hoch ist der Nettopreis bei 19 % Umsatzsteuer?
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Netto = Brutto / 1,19
Netto = 357 € / 1,19
Netto = 300 €
88. Ein Switch kostet 1.000 €. Es gibt 12 % Rabatt. Wie hoch ist der Zielpreis?
Antwort anzeigen
Rabatt = 1.000 € × 12 / 100 = 120 €
Zielpreis = 1.000 € - 120 €
Zielpreis = 880 €
89. Eine Rechnung beträgt 900 €. Es gibt 2 % Skonto. Wie hoch ist der Zahlbetrag?
Antwort anzeigen
Skonto = 900 € × 2 / 100 = 18 €
Zahlbetrag = 900 € - 18 €
Zahlbetrag = 882 €
90. Ein Server kostet 3.000 €. Pro Jahr entstehen 500 € laufende Kosten. Die Nutzungsdauer beträgt 4 Jahre. Wie hoch sind die Gesamtkosten?
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Laufende Kosten = 4 × 500 € = 2.000 €
Gesamtkosten = 3.000 € + 2.000 €
Gesamtkosten = 5.000 €
Auswertung
0 bis 50 richtige Antworten
Du solltest die Kapitel 1 bis 5 nochmal gezielt wiederholen.
Beginne mit den Merksätzen und den Verwechslungsfragen.
51 bis 70 richtige Antworten
Du hast eine solide Grundlage.
Wiederhole besonders die Themen, bei denen du unsicher warst.
71 bis 85 richtige Antworten
Sehr gut.
Jetzt solltest du vor allem Rechenaufgaben, Verwechslungsfragen und typische Prüfungssituationen trainieren.
86 bis 90 richtige Antworten
Sehr stark.
Du solltest nur noch regelmäßig wiederholen, damit die Begriffe sicher sitzen.
Merksatz
In WISO geht es oft nicht darum, lange Texte auswendig zu lernen.
Wichtig ist, Begriffe sicher zu unterscheiden und in Prüfungssituationen richtig anzuwenden.