# Seite 6.5 Prüfungssimulation WISO

**Hinweis**

Dieses Kapitel ist kein eigener Bereich im IHK/ZPA-Prüfungskatalog.

Es dient nur zur Prüfungssimulation für die offiziellen WISO-Themen aus Kapitel 1 bis 5.

Die Fragen sind gemischt, damit du übst, wie es in einer Prüfungssituation vorkommen kann.

---

**Prüfungssimulation – Teil 1**

**Bearbeitungshinweis**

Versuche zuerst, alle Fragen ohne Hilfe zu beantworten.

Danach kannst du die Lösung ausklappen.

---

**1. Was bedeutet duales Ausbildungssystem?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Das duale Ausbildungssystem bedeutet, dass die Ausbildung an zwei Lernorten stattfindet:

- im Betrieb
- in der Berufsschule

Der Betrieb vermittelt die praktische Ausbildung. Die Berufsschule vermittelt theoretische und allgemeinbildende Inhalte.

</details>

---

**2. Wer ist für die Organisation der Abschlussprüfung zuständig?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die IHK ist die zuständige Stelle für die Organisation der Abschlussprüfung.

</details>

---

**3. Nenne drei Pflichten eines Auszubildenden.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Beispiele:

- Lernpflicht
- Berufsschulpflicht
- Berichtsheft führen
- Weisungen beachten
- sorgfältig arbeiten
- Betriebsgeheimnisse wahren

</details>

---

**4. Nenne drei Pflichten des Ausbildenden.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Beispiele:

- Ausbildung vermitteln
- Ausbildungsvergütung zahlen
- Ausbildungsmittel bereitstellen
- für Berufsschule freistellen
- für Prüfungen freistellen
- Berichtsheft kontrollieren

</details>

---

**5. Wie lange dauert die Probezeit in der Berufsausbildung mindestens und höchstens?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die Probezeit dauert mindestens 1 Monat und höchstens 4 Monate.

</details>

---

**6. Wie kann der Betrieb nach der Probezeit ein Ausbildungsverhältnis kündigen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Nach der Probezeit kann der Betrieb nur aus wichtigem Grund fristlos kündigen.

</details>

---

**7. Was ist der Unterschied zwischen Brutto und Netto?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Brutto ist der Verdienst vor Abzügen.

Netto ist der Betrag, der nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben ausgezahlt wird.

</details>

---

**8. Nenne die fünf Zweige der Sozialversicherung.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die fünf Zweige sind:

- Krankenversicherung
- Pflegeversicherung
- Rentenversicherung
- Arbeitslosenversicherung
- Unfallversicherung

</details>

---

**9. Welche Sozialversicherung zahlt der Arbeitgeber allein?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die gesetzliche Unfallversicherung wird vom Arbeitgeber allein bezahlt.

</details>

---

**10. Wer vertritt Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Gewerkschaften vertreten Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen.

</details>

---

**11. Wer vertritt Arbeitgeber in Tarifverhandlungen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Arbeitgeberverbände oder einzelne Arbeitgeber vertreten die Arbeitgeberseite.

</details>

---

**12. Was bedeutet Tarifautonomie?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Tarifautonomie bedeutet, dass Gewerkschaften und Arbeitgeber beziehungsweise Arbeitgeberverbände Tarifverträge selbstständig aushandeln dürfen, ohne dass der Staat die Inhalte direkt festlegt.

</details>

---

**13. Was ist ein Betrieb?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Ein Betrieb ist eine organisatorische Einheit, in der Güter hergestellt oder Dienstleistungen erbracht werden.

</details>

---

**14. Was ist ein Unternehmen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Ein Unternehmen ist eine rechtliche und wirtschaftliche Einheit.

Ein Unternehmen kann aus einem oder mehreren Betrieben bestehen.

</details>

---

**15. Zu welchem Wirtschaftssektor gehören IT-Dienstleister meistens?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Meistens zum tertiären Sektor, weil IT-Dienstleister Dienstleistungen anbieten.

</details>

---

**16. Was ist der Unterschied zwischen Einzelunternehmen und GmbH bei der Haftung?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Beim Einzelunternehmen haftet der Inhaber grundsätzlich persönlich.

Bei der GmbH haftet grundsätzlich die Gesellschaft mit ihrem Gesellschaftsvermögen.

</details>

---

**17. Was ist typisch für eine KG?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Bei der KG gibt es zwei Arten von Gesellschaftern:

- Komplementär: haftet persönlich und unbeschränkt
- Kommanditist: haftet beschränkt auf seine Einlage

</details>

---

**18. Was bedeutet Einliniensystem?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Beim Einliniensystem hat jeder Mitarbeiter genau einen direkten Vorgesetzten.

</details>

---

**19. Was ist ein Nachteil des Mehrliniensystems?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Ein Nachteil ist, dass widersprüchliche Anweisungen möglich sind.

Außerdem können unklare Verantwortlichkeiten und Konflikte zwischen Vorgesetzten entstehen.

</details>

---

**20. Was ist eine Matrixorganisation?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Eine Matrixorganisation kombiniert zwei Gliederungsrichtungen, zum Beispiel Fachabteilung und Projektstruktur.

Ein Mitarbeiter kann fachlich einer Abteilung und gleichzeitig einem Projekt zugeordnet sein.

</details>

---

**21. Was ist ein Konzern?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Ein Konzern besteht aus mehreren rechtlich selbstständigen Unternehmen, die unter gemeinsamer wirtschaftlicher Leitung stehen.

</details>

---

**22. Was ist eine Fusion?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Eine Fusion ist der Zusammenschluss von zwei oder mehreren Unternehmen.

</details>

---

**23. Was ist ein Kartell?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Ein Kartell ist eine Absprache zwischen Unternehmen, die den Wettbewerb einschränken kann.

Beispiele sind Preisabsprachen, Gebietsabsprachen oder Kundenaufteilungen.

</details>

---

**24. Berechne die Produktivität: 120 Tickets werden in 6 Stunden bearbeitet.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Produktivität = Ausbringungsmenge / Einsatzmenge

Produktivität = 120 Tickets / 6 Stunden

Produktivität = 20 Tickets pro Stunde

</details>

---

**25. Berechne die Wirtschaftlichkeit: Ertrag 15.000 €, Aufwand 12.000 €. Ist der Auftrag wirtschaftlich?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Wirtschaftlichkeit = Ertrag / Aufwand

Wirtschaftlichkeit = 15.000 € / 12.000 €

Wirtschaftlichkeit = 1,25

Der Auftrag ist wirtschaftlich, weil der Wert größer als 1 ist.

</details>

---

**26. Berechne die Rentabilität: Gewinn 30.000 €, eingesetztes Kapital 300.000 €.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Rentabilität = Gewinn / eingesetztes Kapital × 100

Rentabilität = 30.000 € / 300.000 € × 100

Rentabilität = 10 %

</details>

---

**27. Was ist ein Zielkonflikt?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Ein Zielkonflikt entsteht, wenn die Erreichung eines Ziels die Erreichung eines anderen Ziels erschwert.

Beispiel:

Kosten senken und gleichzeitig Qualität erhöhen kann ein Zielkonflikt sein.

</details>

---

**28. Was bedeutet soziale Marktwirtschaft?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die soziale Marktwirtschaft verbindet freien Wettbewerb mit sozialem Ausgleich und staatlichen Regeln.

</details>

---

**29. Was ist eine Behörde?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Eine Behörde ist eine staatliche Stelle, die öffentliche Aufgaben erfüllt und gesetzliche Vorschriften umsetzt.

</details>

---

**30. Welche Stelle ist für Arbeitsunfälle zuständig?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die Berufsgenossenschaft beziehungsweise der zuständige Unfallversicherungsträger ist für Arbeitsunfälle zuständig.

</details>

---

**Prüfungssimulation – Teil 2**

---

**31. Was ist eine Gefährdungsbeurteilung?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Eine Gefährdungsbeurteilung ist die systematische Prüfung, welche Gefahren an einem Arbeitsplatz oder bei einer Tätigkeit bestehen und welche Schutzmaßnahmen erforderlich sind.

</details>

---

**32. Was ist der Unterschied zwischen Belastung und Beanspruchung?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Belastung ist eine äußere Einwirkung auf den Menschen.

Beanspruchung ist die individuelle Wirkung dieser Belastung auf den Menschen.

</details>

---

**33. Nenne drei Gefährdungsarten am Arbeitsplatz.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Beispiele:

- mechanische Gefährdung
- elektrische Gefährdung
- thermische Gefährdung
- chemische Gefährdung
- ergonomische Gefährdung
- akustische Gefährdung
- psychische Gefährdung

</details>

---

**34. Was bedeutet Ergonomie?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Ergonomie bedeutet, dass Arbeitsplatz und Arbeitsbedingungen an den Menschen angepasst werden.

</details>

---

**35. Warum müssen Fluchtwege freigehalten werden?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Fluchtwege müssen freigehalten werden, damit Personen bei Gefahr schnell und sicher das Gebäude oder den gefährdeten Bereich verlassen können.

</details>

---

**36. Was ist der Unterschied zwischen Schutzart und Schutzklasse?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Schutzart beschreibt den Schutz gegen Fremdkörper, Berührung und Wasser.

Schutzklasse beschreibt den Schutz gegen elektrischen Schlag.

</details>

---

**37. Was bedeutet IP-Schutzart?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die IP-Schutzart beschreibt, wie gut ein elektrisches Gerät gegen Fremdkörper, Berührung und Wasser geschützt ist.

Die erste Ziffer steht für Fremdkörper und Berührung.

Die zweite Ziffer steht für Wasser.

</details>

---

**38. Was ist typisch für Schutzklasse I?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Geräte der Schutzklasse I haben einen Schutzleiter.

</details>

---

**39. Was ist typisch für Schutzklasse II?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Geräte der Schutzklasse II haben eine doppelte oder verstärkte Isolierung und benötigen keinen Schutzleiter.

</details>

---

**40. Was bedeutet das CE-Zeichen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Das CE-Zeichen bedeutet, dass der Hersteller erklärt, dass das Produkt grundlegende EU-Anforderungen erfüllt.

Es ist keine unabhängige Qualitätsauszeichnung.

</details>

---

**41. Welche Farbe haben Rettungszeichen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Rettungszeichen sind grün.

</details>

---

**42. Welche Farbe haben Gebotszeichen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Gebotszeichen sind blau.

</details>

---

**43. Welche Notrufnummer gilt für Feuerwehr und Rettungsdienst?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die 112.

</details>

---

**44. Welche Notrufnummer gilt für die Polizei?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die 110.

</details>

---

**45. Nenne die 5 W-Fragen beim Notruf.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Die 5 W-Fragen sind:

- Wo ist es passiert?
- Was ist passiert?
- Wie viele Verletzte gibt es?
- Welche Verletzungen liegen vor?
- Warten auf Rückfragen.

</details>

---

**46. Was ist bei einem Unfall zuerst zu beachten?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Zuerst ist der Eigenschutz zu beachten.

</details>

---

**47. Was bedeutet Menschenrettung vor Sachrettung?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Menschen sind wichtiger als Gegenstände, Geräte, Daten oder Gebäude.

Im Brandfall oder Notfall müssen zuerst Personen gerettet oder geschützt werden.

</details>

---

**48. Warum darf man im Brandfall keinen Aufzug benutzen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Weil der Aufzug stecken bleiben kann, Rauch eindringen kann oder der Strom ausfallen kann.

Deshalb müssen Treppen und Fluchtwege benutzt werden.

</details>

---

**49. Welche Brandklasse betrifft feste Stoffe wie Holz und Papier?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Brandklasse A.

</details>

---

**50. Welche Brandklasse betrifft brennbare Flüssigkeiten wie Benzin oder Öl?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Brandklasse B.

</details>

---

**Prüfungssimulation – Teil 3**

---

**51. Nenne drei Umweltbelastungen durch einen IT-Betrieb.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Beispiele:

- Stromverbrauch durch Server und IT-Geräte
- Elektroschrott durch alte Hardware
- Papier- und Tonerverbrauch
- Wärmeentwicklung und Kühlung
- Verpackungsmaterial
- Akkus und Batterien

</details>

---

**52. Was ist eine USV?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

USV bedeutet unterbrechungsfreie Stromversorgung.

Sie versorgt Geräte bei Stromausfall kurzfristig weiter, damit Systeme geschützt und geordnet heruntergefahren werden können.

</details>

---

**53. Warum kann eine USV aus Umweltsicht problematisch sein?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Eine USV verbraucht Energie, erzeugt Wärme und enthält Akkus, die regelmäßig ersetzt und fachgerecht entsorgt werden müssen.

</details>

---

**54. Was bedeutet rationelle Energieverwendung?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Rationelle Energieverwendung bedeutet, Energie sinnvoll, sparsam und effizient einzusetzen und unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden.

</details>

---

**55. Nenne drei Beispiele für unnötige Gerätelaufzeiten.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Beispiele:

- Monitore laufen über Nacht
- PCs bleiben nach Feierabend eingeschaltet
- Testserver laufen nach Projektende weiter
- Drucker bleiben dauerhaft im aktiven Betrieb
- Ladegeräte bleiben ohne Nutzung eingesteckt

</details>

---

**56. Was ist der Unterschied zwischen Wiederverwendung und Recycling?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Wiederverwendung bedeutet, dass ein Produkt erneut benutzt wird.

Recycling bedeutet, dass Material aufbereitet und als Rohstoff wieder genutzt wird.

</details>

---

**57. Warum müssen Datenträger besonders sorgfältig entsorgt werden?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Datenträger enthalten Elektroschrott und können vertrauliche oder personenbezogene Daten enthalten.

Deshalb müssen sie sicher gelöscht oder vernichtet und anschließend fachgerecht entsorgt werden.

</details>

---

**58. Reicht es, Dateien vor der Entsorgung einfach zu löschen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Nein.

Einfaches Löschen reicht oft nicht aus, weil Daten wiederhergestellt werden können.

Datenträger müssen sicher gelöscht oder vernichtet werden.

</details>

---

**59. Warum dürfen Akkus und Batterien nicht in den Restmüll?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Akkus und Batterien können Schadstoffe enthalten, wertvolle Rohstoffe enthalten und bei Beschädigung eine Brandgefahr darstellen.

Sie müssen getrennt und fachgerecht entsorgt werden.

</details>

---

**60. Was ist das Duale System bei Verpackungen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Das Duale System ist ein System zur Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verkaufsverpackungen, zum Beispiel über Gelbe Tonne oder Gelben Sack.

</details>

---

**61. Was ist der Unterschied zwischen Emission und Immission?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Emission bedeutet, dass etwas von einer Quelle abgegeben wird.

Immission bedeutet, dass diese Einwirkung bei Menschen oder Umwelt ankommt.

</details>

---

**62. Was bedeutet Nachhaltigkeit im Betrieb?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Nachhaltigkeit bedeutet, Ressourcen zu schonen, Umweltbelastungen zu reduzieren, wirtschaftlich langfristig sinnvoll zu handeln und soziale Verantwortung zu berücksichtigen.

</details>

---

**63. Was bedeutet Total Cost of Ownership?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Total Cost of Ownership bedeutet Gesamtkosten über die gesamte Nutzungsdauer eines Produkts.

Dabei zählt nicht nur der Kaufpreis, sondern auch Betrieb, Wartung, Energie, Ausfall, Support und Entsorgung.

</details>

---

**64. Nenne drei Nachhaltigkeitskriterien bei der Lieferantenauswahl.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Beispiele:

- Umweltstandards
- faire Arbeitsbedingungen
- kurze Lieferwege
- geringe Verpackung
- Rücknahmesysteme
- Reparaturservice
- Ersatzteilverfügbarkeit
- transparente Lieferkette

</details>

---

**65. Nenne mögliche Rechtsfolgen bei Umweltverstößen.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Mögliche Folgen:

- Bußgelder
- behördliche Anordnungen
- Entsorgungspflichten
- Schadensersatzforderungen
- Betriebsauflagen
- Strafverfahren bei schweren Verstößen

</details>

---

**Prüfungssimulation – Teil 4**

---

**66. Was bedeutet wertschätzende Zusammenarbeit?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Wertschätzende Zusammenarbeit bedeutet, respektvoll miteinander umzugehen, Beiträge anderer anzuerkennen, sachlich zu kommunizieren und gemeinsam Verantwortung für gute Zusammenarbeit zu übernehmen.

</details>

---

**67. Was bedeutet Interdisziplinarität?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Interdisziplinarität bedeutet, dass Menschen aus unterschiedlichen Fachbereichen zusammenarbeiten.

</details>

---

**68. Was bedeutet Interkulturalität?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Interkulturalität bedeutet, dass Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammenarbeiten und respektvoll mit unterschiedlichen Erfahrungen, Werten und Kommunikationsweisen umgehen.

</details>

---

**69. Was bedeutet verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien bedeutet, digitale Medien bewusst, sicher, respektvoll und rechtlich korrekt zu nutzen.

</details>

---

**70. Warum sind Persönlichkeitsrechte bei digitaler Zusammenarbeit wichtig?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Persönlichkeitsrechte schützen Würde, Privatsphäre und persönliche Daten.

Digitale Inhalte wie Fotos, Screenshots oder personenbezogene Informationen dürfen nicht unbedacht gespeichert oder weitergegeben werden.

</details>

---

**71. Nenne drei informationstechnische Schutzziele.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Drei wichtige Schutzziele sind:

- Vertraulichkeit
- Integrität
- Verfügbarkeit

Weitere sind Authentizität und Nachvollziehbarkeit.

</details>

---

**72. Was bedeutet Vertraulichkeit?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Vertraulichkeit bedeutet, dass Informationen nur für berechtigte Personen zugänglich sind.

</details>

---

**73. Was bedeutet Integrität?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Integrität bedeutet, dass Informationen vollständig und unverändert bleiben und nicht unbemerkt manipuliert werden.

</details>

---

**74. Was bedeutet Verfügbarkeit?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Verfügbarkeit bedeutet, dass Informationen, Systeme und Dienste bei Bedarf nutzbar sind.

</details>

---

**75. Was bedeutet Authentizität?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Authentizität bedeutet, dass Absender, Nutzer oder Systeme echt und überprüfbar sind.

</details>

---

**76. Was bedeutet Netiquette?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Netiquette bedeutet höfliche und angemessene Umgangsformen in digitaler Kommunikation.

</details>

---

**77. Warum muss man Adressatenlisten sorgfältig prüfen?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Weil vertrauliche oder personenbezogene Informationen sonst an falsche oder zu viele Personen gelangen können.

</details>

---

**78. Warum kann „Allen antworten“ problematisch sein?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Weil Informationen dadurch an Personen gelangen können, die diese nicht benötigen oder nicht erhalten dürfen.

</details>

---

**79. Was ist Social Engineering?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Social Engineering ist eine Angriffsmethode, bei der Menschen manipuliert werden, um Informationen, Zugangsdaten oder bestimmte Handlungen zu erhalten.

</details>

---

**80. Nenne drei Methoden von Social Engineering.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Beispiele:

- Phishing
- Spear-Phishing
- Vishing
- Smishing
- CEO-Fraud
- Tailgating
- USB-Drop

</details>

---

**81. Was bedeutet Compliance?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Compliance bedeutet, dass sich Unternehmen und Beschäftigte an Gesetze, Vorschriften, interne Regeln und ethische Grundsätze halten.

</details>

---

**82. Nenne drei Beispiele für Compliance im IT-Bereich.**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Beispiele:

- Datenschutzregeln einhalten
- nur lizenzierte Software verwenden
- Passwortrichtlinien beachten
- Zugriffsrechte nicht missbrauchen
- Sicherheitsvorfälle melden
- interne IT-Richtlinien beachten

</details>

---

**83. Was bedeutet Diversity?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Diversity bedeutet Vielfalt.

Im Betrieb meint das unterschiedliche Eigenschaften, Erfahrungen und Hintergründe von Menschen, zum Beispiel Alter, Geschlecht, Sprache, Herkunft, Kultur, Behinderung oder Berufserfahrung.

</details>

---

**84. Was bedeutet Gender-Neutralität?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Gender-Neutralität bedeutet, Menschen unabhängig vom Geschlecht fair und respektvoll anzusprechen und niemanden unnötig auszuschließen.

</details>

---

**85. Warum ist nicht alles, was technisch möglich ist, automatisch erlaubt oder sinnvoll?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Weil technische Möglichkeiten rechtliche, ethische oder soziale Probleme verursachen können.

Beispiele sind Datenschutzverstöße, Überwachung, Diskriminierung oder Verletzung von Persönlichkeitsrechten.

</details>

---

**Rechenblock zur Prüfungssimulation**

---

**86. Ein Notebook kostet netto 800 €. Wie hoch ist der Bruttopreis bei 19 % Umsatzsteuer?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Brutto = Netto × 1,19

Brutto = 800 € × 1,19

Brutto = 952 €

</details>

---

**87. Ein Monitor kostet brutto 357 €. Wie hoch ist der Nettopreis bei 19 % Umsatzsteuer?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Netto = Brutto / 1,19

Netto = 357 € / 1,19

Netto = 300 €

</details>

---

**88. Ein Switch kostet 1.000 €. Es gibt 12 % Rabatt. Wie hoch ist der Zielpreis?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Rabatt = 1.000 € × 12 / 100 = 120 €

Zielpreis = 1.000 € - 120 €

Zielpreis = 880 €

</details>

---

**89. Eine Rechnung beträgt 900 €. Es gibt 2 % Skonto. Wie hoch ist der Zahlbetrag?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Skonto = 900 € × 2 / 100 = 18 €

Zahlbetrag = 900 € - 18 €

Zahlbetrag = 882 €

</details>

---

**90. Ein Server kostet 3.000 €. Pro Jahr entstehen 500 € laufende Kosten. Die Nutzungsdauer beträgt 4 Jahre. Wie hoch sind die Gesamtkosten?**

<details>
<summary>Antwort anzeigen</summary>

Laufende Kosten = 4 × 500 € = 2.000 €

Gesamtkosten = 3.000 € + 2.000 €

Gesamtkosten = 5.000 €

</details>

---

**Auswertung**

**0 bis 50 richtige Antworten**

Du solltest die Kapitel 1 bis 5 nochmal gezielt wiederholen.

Beginne mit den Merksätzen und den Verwechslungsfragen.

---

**51 bis 70 richtige Antworten**

Du hast eine solide Grundlage.

Wiederhole besonders die Themen, bei denen du unsicher warst.

---

**71 bis 85 richtige Antworten**

Sehr gut.

Jetzt solltest du vor allem Rechenaufgaben, Verwechslungsfragen und typische Prüfungssituationen trainieren.

---

**86 bis 90 richtige Antworten**

Sehr stark.

Du solltest nur noch regelmäßig wiederholen, damit die Begriffe sicher sitzen.

---

**Merksatz**

In WISO geht es oft nicht darum, lange Texte auswendig zu lernen.

Wichtig ist, Begriffe sicher zu unterscheiden und in Prüfungssituationen richtig anzuwenden.