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2.6 tcpdump und Capture-Filter – Paketmitschnitte im Terminal
Ziel dieser Seite tcpdump ist ein Kommandozeilenwerkzeug zum Aufzeichnen und Anzeigen von Netzwerkpaketen. Es eignet sich besonders für: Linux- und macOS-Systeme ohne grafische Oberfläche; Server und Netzwerkgeräte; SSH-Sitzungen; kurze, gezielte Paketmitschn...
2.7 Nmap im autorisierten Netz – Hosts, Ports und Dienste untersuchen
Ziel dieser Seite Nmap ist ein Werkzeug zur aktiven Netzwerkerkundung und Portanalyse. Administratoren können damit unter anderem prüfen: welche Systeme in einem autorisierten Netz erreichbar sind; welche TCP- und UDP-Ports antworten; welche Dienste an diesen...
2.8 iPerf3 – Bandbreite, Durchsatz, Jitter und Paketverlust messen
Ziel dieser Seite iPerf3 erzeugt kontrollierten Netzwerkverkehr zwischen zwei Systemen und misst dabei die erreichbare Übertragungsleistung. Es hilft unter anderem bei der Untersuchung von: zu geringem TCP-Durchsatz; langsamen LAN-, WLAN-, VPN- oder WAN-Verbi...
2.9 curl – HTTP-, HTTPS-, API-, DNS-, Proxy- und Verbindungsdiagnose
Ziel dieser Seite curl überträgt Daten anhand einer URL und eignet sich besonders zur Diagnose von Webdiensten und APIs. Administratoren können damit unter anderem prüfen: ob ein TCP-Dienst erreichbar ist; ob ein Webserver auf HTTP oder HTTPS antwortet; welch...
2.10 OpenSSL – TLS-Verbindungen, Zertifikate und Zertifikatsketten prüfen
Ziel dieser Seite OpenSSL ist eine Sammlung von Werkzeugen und Bibliotheken für Kryptografie, Zertifikate und TLS. In der Fehleranalyse wird der Befehl openssl unter anderem verwendet, um: TLS-Verbindungen direkt zu einem Server aufzubauen; TLS-Version und Ci...
2.11 Microsoft Sysinternals – Windows-Prozesse und Systemaktivitäten analysieren
Microsoft Sysinternals ist eine Sammlung spezialisierter Werkzeuge zur Diagnose von Windows-Systemen. Die Programme ermöglichen wesentlich tiefere Einblicke als der Task-Manager oder die üblichen Windows-Bordmittel. Mit Sysinternals lassen sich unter anderem f...
2.12 Protokolle und Logs systematisch auswerten
Protokolldateien gehören zu den wichtigsten Informationsquellen bei der Fehleranalyse. Sie dokumentieren Ereignisse, Zustandsänderungen, Warnungen und Fehler, die während des Betriebs eines Systems oder einer Anwendung auftreten. Logs können unter anderem folg...
2.13 Monitoringdaten und Leistungswerte richtig interpretieren
Monitoring erfasst den Zustand von Systemen und Diensten über einen längeren Zeitraum. Im Gegensatz zu einer einzelnen Momentaufnahme zeigt es Entwicklungen, wiederkehrende Muster und Zusammenhänge zwischen verschiedenen Messwerten. Monitoringdaten helfen unte...
2.14 Sichere Paketmitschnitte, Datenschutz und Beweissicherung
Ein Paketmitschnitt zeichnet Netzwerkpakete an einer Netzwerkschnittstelle oder einem definierten Messpunkt auf. Je nach Protokoll und Verschlüsselung kann eine Aufzeichnung nicht nur technische Metadaten, sondern auch Kommunikationsinhalte enthalten. Ein Pake...
3.0 Netzwerkfehler systematisch eingrenzen
Netzwerkstörungen sollten nicht durch zufälliges Ausprobieren einzelner Befehle untersucht werden. Eine zuverlässige Diagnose beginnt beim betroffenen Endgerät und arbeitet sich schrittweise durch die beteiligten Ebenen und Komponenten bis zum Zielsystem vor. ...
3.1 Störungsumfang und Kommunikationsweg bestimmen*
Bevor einzelne Netzwerkprotokolle, Firewallregeln oder Server untersucht werden, muss der Umfang der Störung bestimmt werden. Dadurch lässt sich erkennen, ob die Ursache wahrscheinlich auf einem Endgerät, in einem Netzsegment, an einer zentralen Komponente ode...
3.2 Physische Verbindung und Netzwerkschnittstelle prüfen
Auf der untersten Netzwerkebene wird geprüft, ob zwischen Endgerät und nächster Netzwerkkomponente eine technisch funktionsfähige Verbindung besteht. Dazu gehören Kabel, Stecker, Transceiver, Switchport, WLAN-Signal, Netzwerkkarte, Treiber, Linkstatus, Geschwi...
3.3 IP-Konfiguration und Subnetz prüfen
Nachdem die physische Verbindung und der Netzwerkadapter geprüft wurden, wird die logische IP-Konfiguration untersucht. Ein aktiver Link reicht nicht aus: Das Endgerät benötigt eine zum Netzwerk passende IPv4- oder IPv6-Adresse, eine korrekte Präfixlänge, geei...
3.4 DHCP-Fehler analysieren
DHCP stellt Clients automatisch Netzwerkparameter zur Verfügung. Dazu gehören typischerweise IP-Adresse, Präfix beziehungsweise Subnetzmaske, Standardgateway, DNS-Server, DNS-Suchdomäne und Lease-Dauer. Eine erfolgreiche DHCP-Zuweisung beweist jedoch nicht aut...
3.5 ARP und IPv6 Neighbor Discovery analysieren
Damit ein Endgerät ein IP-Paket innerhalb eines lokalen Ethernetnetzes übertragen kann, benötigt es die zugehörige MAC-Adresse des nächsten direkten Kommunikationspartners. Bei IPv4 übernimmt diese Zuordnung das Address Resolution Protocol, kurz ARP. IPv6 verw...
3.6 VLAN- und Layer-2-Fehler analysieren
Virtual LANs teilen eine physische Switchinfrastruktur in getrennte logische Layer-2-Netze. Geräte in unterschiedlichen VLANs können nicht allein über Switching miteinander kommunizieren. Für die Kommunikation zwischen VLANs ist normalerweise ein Router oder e...
3.7 Standardgateway und Routing analysieren
Routing bestimmt, über welchen Netzwerkpfad ein IP-Paket sein Ziel erreicht. Liegt das Ziel nicht im direkt angeschlossenen Subnetz, benötigt der Client eine passende Route zu einem Router beziehungsweise Next Hop. Das Standardgateway wird verwendet, wenn kein...
3.8 DNS-Fehler systematisch analysieren
Das Domain Name System ordnet Namen technischen Informationen zu. Dazu gehören insbesondere IPv4- und IPv6-Adressen, zuständige Nameserver, Mailserver, Dienstinformationen und Validierungsdaten. Ein DNS-Fehler liegt nahe, wenn ein Dienst über seine IP-Adresse ...
3.9 Ports und Transportprotokolle prüfen
Ein erreichbarer Host bedeutet noch nicht, dass der benötigte Dienst erreichbar ist. ping prüft hauptsächlich die IP-Erreichbarkeit über ICMP. Es prüft weder einen TCP-Port noch zuverlässig die Funktionsfähigkeit eines Anwendungsdienstes. Die zentrale Frage di...
3.10 Firewall- und Paketfilterfehler analysieren
Firewalls können Verbindungen erlauben, verwerfen, ausdrücklich ablehnen, protokollieren oder an andere Ziele weiterleiten. Eine Anwendung kann korrekt laufen und auf dem richtigen Port lauschen, während der Zugriff trotzdem durch einen lokalen oder zentralen ...