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3.3 IP-Konfiguration und Subnetz prüfen

3.2Nachdem Physischedie physische Verbindung und Netzwerkschnittstelle prüfen

Auf der unterstenNetzwerkadapter Netzwerkebenegeprüft wurden, wird geprüft,die oblogische zwischenIP-Konfiguration untersucht. Ein aktiver Link reicht nicht aus: Das Endgerät und nächster Netzwerkkomponentebenötigt eine technischzum funktionsfähigeNetzwerk Verbindungpassende besteht.IPv4- Dazuoder gehörenIPv6-Adresse, Kabel,eine Stecker,korrekte Transceiver,Präfixlänge, Switchport,geeignete WLAN-Signal,Routen Netzwerkkarte,sowie Treiber,gegebenenfalls Linkstatus,ein Geschwindigkeit, DuplexmodusStandardgateway und Fehlerzähler.DNS-Server.

Grundregel: EinDie angezeigter Link beweist nur, dass die beteiligten Schnittstellen eine physische beziehungsweise logische Verbindung erkannt haben. Er beweist nicht, dass VLAN,angezeigte IP-Konfiguration,Konfiguration Routingmuss mit der vorgesehenen Netzwerkdokumentation verglichen werden. Eine formal gültige Adresse kann trotzdem für den konkreten Standort oder Anwendungendas funktionieren.zugewiesene VLAN falsch sein.


1. Welche KomponentenAngaben gehören zurzu physischeneiner Verbindung?vollständigen IP-Konfiguration?

Kupfer-EthernetIPv4

  • IPv4-Adresse,
  • Präfixlänge beziehungsweise Subnetzmaske,
  • Netzwerkadresse,
  • Broadcastadresse,
  • Standardgateway,
  • DNS-Server,
  • DHCP aktiviert oder statisch,
  • DHCP-Server,
  • Leasebeginn und Leaseende,
  • Schnittstelle,
  • Schnittstellenmetrik,
  • zusätzliche Routen.

IPv6

  • globale oder organisationsinterne IPv6-Adresse,
  • Link-Local-Adresse,
  • Präfixlänge,
  • Standardrouter,
  • DNS-Server,
  • Adressquelle,
  • Gültigkeits- und Bevorzugungsdauer,
  • temporäre Adressen,
  • Schnittstellenindex beziehungsweise Scope-ID,
  • zusätzliche Routen.

Beispieldokumentation

EndgerätSchnittstelle: Ethernet
NetzwerkkarteMAC-Adresse: 00-11-22-33-44-55
RJ45-SteckerVLAN: 20

PatchkabelIPv4-Adresse: 192.0.2.23
NetzwerkdosePräfixlänge: /24
GebäudeverkabelungSubnetzmaske: 255.255.255.0
PatchpanelNetzwerkadresse: 192.0.2.0
PatchkabelBroadcastadresse: 192.0.2.255
SwitchportStandardgateway: 192.0.2.1
DNS-Server: 192.0.2.53, 192.0.2.54
Adressquelle: DHCP

Glasfaserverbindung

Gerät
  → Netzwerkkarte
    → Transceiver
      → Glasfaserkabel
        → Patchfeld
          → Glasfaserstrecke
            → Transceiver
              → Switchport

WLAN-Verbindung

Client
  → WLAN-Adapter
    → Funkverbindung
      → Access Point
        → Ethernet-Uplink
          → Switchport

Jede Komponente kann vollständig ausfallen oder die Verbindung nur zeitweise beeinträchtigen.

2. Welche Symptome sprechen für eineneine Fehlerfehlerhafte auf Layer 1 oder am Netzwerkadapter?IP-Konfiguration?
  • keinAdresse Linkstatus,aus einem unerwarteten Subnetz,
  • AdapterIPv4-Adresse aus 169.254.0.0/16,
  • fehlende IPv4-Adresse,
  • doppelt vergebene IP-Adresse,
  • falsche Subnetzmaske oder Präfixlänge,
  • fehlendes oder falsches Standardgateway,
  • mehrere unerwartete Standardrouten,
  • falsche DNS-Server,
  • statische Adresse statt DHCP,
  • DHCP-Adresse statt vorgesehener statischer Adresse,
  • alte Konfiguration nach Standort- oder VLAN-Wechsel,
  • Gateway liegt nicht im direkt erreichbaren Subnetz,
  • falsche Quelladresse wird vomfür Betriebssystemdas nichtZiel erkannt,
  • Verbindung wechselt zwischen aktiv und getrennt,
  • ausgehandelte Geschwindigkeit ist unerwartet niedrig,
  • Halbduplex statt Vollduplex,
  • steigende CRC-, Frame- oder Carrier-Fehler,
  • steigende Paketverluste direkt an der Schnittstelle,
  • Verbindung bricht bei Bewegung des Kabels ab,
  • Switchport meldet häufige Link-Up- und Link-Down-Ereignisse,
  • Transceiver wird nicht erkannt,
  • Schnittstelle wird durch Energiesparfunktionen deaktiviert,
  • Treiber startet wiederholt neu,ausgewählt,
  • nur dieser SwitchportIPv4 oder diesesnur KabelIPv6 ist betroffen,funktioniert,
  • Datendurchsatzvirtuelle istSchnittstelle deutlichbesitzt geringereine alsgünstigere beiRoute,
  • einer
  • VPN-Adapter Vergleichsverbindung.übernimmt unerwartet den Datenverkehr.

Einzelne ältere Fehlerzähler beweisen keine aktuelle Störung. Entscheidend ist, ob die Zähler während des Fehlerzeitraums weiter ansteigen.

3. WelcheWie Sichtprüfungwird solltedie zuerstIP-Konfiguration durchgeführtunter werden?Windows angezeigt?
PrüfungFragestellung
KabelIst es geknickt, beschädigt, gequetscht oder ungewöhnlich gespannt?
SteckerSitzt der Stecker vollständig und rastet er ein?
NetzwerkdoseIst die richtige und dokumentierte Dose verbunden?
PatchpanelIst die Zuordnung zum Switchport korrekt?
SwitchportLeuchtet beziehungsweise blinkt die Linkanzeige?
NetzwerkkarteWird ein Link angezeigt?
TransceiverSitzt das Modul vollständig im Steckplatz?
GlasfaserStimmen Fasertyp und Transceivertyp überein?
DockingstationIst sie mit Strom versorgt und korrekt verbunden?
USB-AdapterWird er vom Betriebssystem erkannt?
Access PointIst der Client tatsächlich mit dem erwarteten AP verbunden?

SicherheitsregelnKompakte bei GlasfaserPowerShell-Übersicht

  • Niemals direkt in einen Glasfaseranschluss oder Transceiver sehen.
  • Schutzkappen nicht unnötig entfernen.
  • Steckerflächen nicht berühren.
  • Reinigungs- und Prüfverfahren des Herstellers beachten.
  • Transceiver nicht während einer unklaren produktiven Verbindung entfernen.
[CHANGE]RO] Get-NetIPConfiguration

Vollständige klassische Ausgabe

[DISRUPT]RO][SENS] Dasipconfig Entfernen/all
eines
Kabels

Die oderAusgabe Transceiverskann unterbrichtHostname, dieMAC-Adressen, Verbindung.DNS-Suffixe, DHCP-Server und interne Netzwerkadressen enthalten.

Nur aktive Adapter mit IPv4-Konfiguration

[RO] Get-NetIPConfiguration |
    Where-Object NetAdapter.Status -eq 'Up' |
    Select-Object InterfaceAlias,
                  InterfaceIndex,
                  IPv4Address,
                  IPv4DefaultGateway,
                  DNSServer

Alle IP-Adressen anzeigen

[RO] Get-NetIPAddress |
    Sort-Object InterfaceIndex, AddressFamily, IPAddress |
    Format-Table InterfaceAlias,
                 InterfaceIndex,
                 AddressFamily,
                 IPAddress,
                 PrefixLength,
                 PrefixOrigin,
                 SuffixOrigin,
                 AddressState

Nur IPv4-Adressen

[RO] Get-NetIPAddress -AddressFamily IPv4 |
    Format-Table InterfaceAlias,
                 InterfaceIndex,
                 IPAddress,
                 PrefixLength,
                 PrefixOrigin,
                 AddressState

Nur IPv6-Adressen

[RO] Get-NetIPAddress -AddressFamily IPv6 |
    Format-Table InterfaceAlias,
                 InterfaceIndex,
                 IPAddress,
                 PrefixLength,
                 PrefixOrigin,
                 AddressState

Standardrouten anzeigen

[RO] Get-NetRoute -DestinationPrefix '0.0.0.0/0' |
    Sort-Object RouteMetric |
    Format-Table InterfaceAlias,
                 ifIndex,
                 DestinationPrefix,
                 NextHop,
                 RouteMetric,
                 InterfaceMetric

IPv6-Standardrouten:

[RO] Get-NetRoute -DestinationPrefix '::/0' |
    Sort-Object RouteMetric |
    Format-Table InterfaceAlias,
                 ifIndex,
                 DestinationPrefix,
                 NextHop,
                 RouteMetric,
                 InterfaceMetric
4. Was bedeuten Linkstatus, administrativer Status und Betriebsstatus?
ZustandBedeutung
administrativ aktiviertSchnittstelle darf grundsätzlich verwendet werden
administrativ deaktiviertSchnittstelle wurde durch Konfiguration abgeschaltet
Link erkanntphysische beziehungsweise logische Gegenstelle wurde erkannt
betriebsbereitBetriebssystem bewertet die Schnittstelle als verwendbar
verbundenkann zusätzlich eine höhere logische Verbindung bezeichnen
getrenntkein nutzbarer Link oder Dienst
unbekanntTreiber oder Betriebssystem liefert keine eindeutige Information

Linux-Beispiel

<UP,BROADCAST,RUNNING,MULTICAST,LOWER_UP>
KennzeichnungBedeutung
UPSchnittstelle ist administrativ aktiviert
LOWER_UPuntere Ebene meldet einen aktiven Link
RUNNINGSchnittstelle wird als betriebsbereit gemeldet

Eine Schnittstelle kann administrativ UP sein, obwohl kein Kabel angeschlossen und kein physischer Link vorhanden ist.

5. Wie wird derdie AdapterstatusIP-Konfiguration unter WindowsLinux geprüft?angezeigt?

Alle sichtbaren Netzwerkadapter

[RO] Get-NetAdapter |
    Sort-Object Name |
    Format-Table Name,
                 InterfaceDescription,
                 ifIndex,
                 Status,
                 LinkSpeed,
                 MacAddress

Auch ausgeblendete Adapter anzeigen

[RO] Get-NetAdapter -IncludeHidden |
    Sort-Object Name |
    Format-Table Name,
                 InterfaceDescription,
                 ifIndex,
                 Status,
                 LinkSpeed,
                 MacAddress

Bestimmten Adapter vollständig anzeigen

[RO] Get-NetAdapter -Name 'Ethernet' |
    Format-List *

Physische Adapter anzeigen

[RO] Get-NetAdapter -Physical |
    Format-Table Name,
                 InterfaceDescription,
                 Status,
                 LinkSpeed,
                 MacAddress

Grafische Adapterübersicht öffnen

[RO] ncpa.cpl

Wichtige Felder

FeldBedeutung
Namelogischer Windows-Adaptername
InterfaceDescriptionHersteller- oder Treiberbezeichnung
ifIndexSchnittstellenindex
Statusaktueller Adapterstatus
LinkSpeedgemeldete Verbindungsgeschwindigkeit
MacAddressHardwareadresse des Adapters

Virtuelle Adapter, VPN-Adapter und Hypervisorinterfaces müssen von der tatsächlich verwendeten physischen Schnittstelle unterschieden werden.

6. Wie werden Windows-Adapterstatistiken untersucht?

Grundlegende Statistiken

[RO] Get-NetAdapterStatistics

Bestimmten Adapter vollständig anzeigen

[RO] Get-NetAdapterStatistics -Name 'Ethernet' |
    Format-List *

Kompakte ÜAdressübersicht

[RO] Get-NetAdapterStatistics -Name 'Ethernet' |
    Select-Object Name,
                  ReceivedBytes,
                  ReceivedUnicastPackets,
                  ReceivedDiscardedPackets,
                  ReceivedPacketErrors,
                  SentBytes,
                  SentUnicastPackets,
                  OutboundDiscardedPackets,
                  OutboundPacketErrors

Zähler zu zwei Zeitpunkten vergleichen

[RO] $Vorher = Get-NetAdapterStatistics -Name 'Ethernet'

Start-Sleep -Seconds 30

$Nachher = Get-NetAdapterStatistics -Name 'Ethernet'

[PSCustomObject]@{
    ZeitraumSekunden        = 30
    EmpfangeneBytes         = $Nachher.ReceivedBytes - $Vorher.ReceivedBytes
    GesendeteBytes          = $Nachher.SentBytes - $Vorher.SentBytes
    Empfangsfehler          = $Nachher.ReceivedPacketErrors - $Vorher.ReceivedPacketErrors
    Sendefehler             = $Nachher.OutboundPacketErrors - $Vorher.OutboundPacketErrors
    Empfangsverwerfungen    = $Nachher.ReceivedDiscardedPackets - $Vorher.ReceivedDiscardedPackets
    Sendeverwerfungen       = $Nachher.OutboundDiscardedPackets - $Vorher.OutboundDiscardedPackets
}

Start-Sleep verändert keine Netzwerkkonfiguration, verlängert aber die Ausführung der Messung. Die Zähler werden nur gelesen.

Bewertung

ZählerMögliche Bedeutung
ReceivedPacketErrors steigtfehlerhafte empfangene Pakete oder Frames
OutboundPacketErrors steigtFehler beim Senden
ReceivedDiscardedPackets steigtPakete wurden trotz möglicher Fehlerfreiheit verworfen
OutboundDiscardedPackets steigtausgehende Pakete wurden verworfen
Bytes steigen nichtmöglicherweise keine Aktivität oder falscher Adapter

Die genaue Herkunft einzelner Zähler hängt vom Netzwerktreiber und Adapter ab.

7. Wie werden Windows-Treiber und erweiterte Adaptereigenschaften geprüft?

Treiberinformationen des Adapters

[RO] Get-NetAdapter -Name 'Ethernet' |
    Select-Object Name,
                  InterfaceDescription,
                  DriverInformation,
                  DriverFileName,
                  DriverVersion,
                  DriverDate

Falls die Treiberdetails in der Ausgabe des eingesetzten Systems nicht vollständig bereitgestellt werden:

[RO] Get-CimInstance Win32_PnPSignedDriver |
    Where-Object DeviceClass -eq 'NET' |
    Select-Object DeviceName,
                  Manufacturer,
                  DriverProviderName,
                  DriverVersion,
                  DriverDate,
                  IsSigned

Erweiterte Eigenschaften anzeigen

[RO] Get-NetAdapterAdvancedProperty -Name 'Ethernet'

Energiespareinstellungen anzeigen

[RO] Get-NetAdapterPowerManagement -Name 'Ethernet'

Hardwarestatus über den Geräte-Manager

[RO] devmgmt.msc

Zu prüfen sind:

  • Warnsymbol am Gerät,
  • Gerätestatus,
  • Treiberversion,
  • Treiberdatum,
  • Hersteller,
  • Energieverwaltung,
  • Ereignisse des Geräts.

Erweiterte Eigenschaften besitzen je nach Hersteller, Treiber und Sprache unterschiedliche Namen. Werte dürfen nicht anhand fremder Beispiele ungeprüft verändert werden.

[CHANGE][DISRUPT] Änderungen an Geschwindigkeit, Duplex, Offloading,
Puffern oder Energieverwaltung können die Verbindung unterbrechen
oder die Leistung verschlechtern.
9. Wie werden Geschwindigkeit, Duplex und Autonegotiation unter Linux geprüft?

Falls ethtool installiert ist:

[RO][PRIV] sudo ethtool eth0

Typische relevante Felder:

Speed: 1000Mb/s
Duplex: Full
Auto-negotiation: on
Link detected: yes
FeldBedeutung
Supported link modesvom Adapter unterstützte Modi
Advertised link modesder Gegenstelle angebotene Modi
Link partner advertised link modesvon der Gegenstelle angebotene Modi
Speedausgehandelte Geschwindigkeit
DuplexHalb- oder Vollduplex
Auto-negotiationautomatische Aushandlung aktiv oder inaktiv
Portphysischer Medientyp
Link detectedLink erkannt

Treiber- und Firmwareinformationen

[RO][PRIV] sudo ethtool -i eth0

Treiberstatistiken

[RO][PRIV] sudo ethtool -S eth0

Pause-Frame-Einstellungen anzeigen

[RO][PRIV] sudo ethtool -a eth0

Energy Efficient Ethernet anzeigen

[RO][PRIV] sudo ethtool --show-eee eth0

Nicht jeder Treiber unterstützt alle Abfragen. Eine Meldung wie Operation not supported kann bedeuten, dass Adapter oder Treiber die entsprechende Funktion nicht bereitstellen.

10. Wie werden Linux-Schnittstellenfehler und Verwerfungen geprüft?

Standardstatistiken anzeigenIPv4

[RO] ip -s4 linkaddress show dev eth0

Detailliertere Standardstatistiken:

[RO] ip -s -s link show dev eth0

Beispielstruktur:

RX: bytes  packets  errors  dropped  missed  mcast
TX: bytes  packets  errors  dropped  carrier collsns

ZählerNur aus sysfs

[RO] grep . /sys/class/net/eth0/statistics/*

Ausgewählte Zähler:

[RO] for Datei in \
  rx_packets rx_bytes rx_errors rx_dropped \
  tx_packets tx_bytes tx_errors tx_dropped \
  collisions; do
    printf '%-20s ' "$Datei"
    cat "/sys/class/net/eth0/statistics/$Datei"
done

Zweimal messenIPv6

[RO] ip -s6 linkaddress show dev eth0

Fehler reproduzieren oder einen definierten Zeitraum abwarten:IPv4-Routingtabelle

[RO] ip -s4 linkroute

IPv6-Routingtabelle

[RO] ip -6 route

Route und ausgewählte Quelladresse zu einem Ziel

[RO] ip route get 198.51.100.20

IPv6:

[RO] ip -6 route get 2001:db8:20::20

NetworkManager-Verbindungen

Falls NetworkManager verwendet wird:

[RO] nmcli connection show
dev

Aktive Verbindungen:

[RO] nmcli connection show --active

Geräteinformationen:

[RO] nmcli device show

systemd-networkd

Falls systemd-networkd verwendet wird:

[RO] networkctl status
[RO] networkctl status eth0

NurNicht wennjede sichLinux-Installation einverwendet FehlerzählerNetworkManager imoder relevantensystemd-networkd. ZeitraumZuerst erhöht,muss bestehtbestimmt einwerden, zeitlicherwelche ZusammenhangKomponente zurdie aktuellenNetzwerkkonfiguration Störung.verwaltet.

11. Wie werden Link- und Treibermeldungen unter Linux gesucht?

Kernelmeldungen des aktuellen Starts

[RO][PRIV] sudo journalctl -k -b

Nach typischen Netzwerkmeldungen suchen:

[RO][PRIV] sudo journalctl -k -b |
    grep -Ei 'link.*(up|down)|carrier|duplex|firmware|eth|network|reset|timeout'

Meldungen einer bestimmten Schnittstelle

[RO][PRIV] sudo journalctl -k -b |
    grep -F 'eth0'

NetworkManager-Protokoll

[RO][PRIV] sudo journalctl -b -u NetworkManager

systemd-networkd-Protokoll

[RO][PRIV] sudo journalctl -b -u systemd-networkd

Je nach Distribution und Netzwerkkonfiguration wird nur einer dieser Dienste verwendet. Die tatsächliche Netzwerkverwaltung muss auf dem System bestimmt werden.

Typische Hinweise:

  • Link is Down,
  • Link is Up,
  • NIC Link is Down,
  • Firmware konnte nicht geladen werden,
  • Adapter wurde zurückgesetzt,
  • Übertragung ist abgelaufen,
  • Verbindung wurde neu ausgehandelt.
12.5. Wie wird derdie SchnittstellenstatusIP-Konfiguration unter macOS geprüft?angezeigt?

Hardwareports und Gerätenamen zuordnen

[RO] networksetup -listallhardwareports

Beispiel:

Hardware Port: Ethernet
Device: en0
Ethernet Address: 00:11:22:33:44:55

Alle Schnittstellen anzeigen

[RO] ifconfig

Bestimmte Schnittstelle anzeigen

[RO] ifconfig en0

Wichtige Felder:

FeldBedeutung
status: activeLink beziehungsweise Dienst ist aktiv
status: inactivekein aktiver Link
etherMAC-Adresse
mediaaktuelles Medium und ausgehandelter Modus
mtuMaximum Transmission Unit
RX/TX-Informationenabhängig von Befehl und Ausgabe

StatusIPv4-Konfiguration eines Netzwerkdienstes

[RO] networksetup -getinfo "Ethernet"

Der tatsächliche Dienstname muss vorher mit folgendem Befehl ermittelt werden:

[RO] networksetup -listallnetworkservices

MedienstatusIPv4-Konfigurationsmethode

[RO] networksetup -getMediagetinfo "Ethernet"Wi-Fi"

DNS-Konfiguration

[RO][SENS] scutil --dns

IPv4-Routingtabelle

[RO] netstat -rn -f inet

IPv6-Routingtabelle

[RO] netstat -rn -f inet6

Ausgewählte Route zu einem IPv4-Ziel

[RO] route -n get 198.51.100.20

Ausgewählte Route zu einem IPv6-Ziel

[RO] route -n get -inet6 2001:db8:20::20

Die VerfügbarkeitDienstbezeichnung Ethernet oder Wi-Fi darf nicht ungeprüft übernommen werden. Sie kann auf einem konkreten Mac anders benannt sein.

6. Wie wird eine IPv4-Adresse einem Subnetz zugeordnet?

Beispiel

IPv4-Adresse: 192.0.2.23
Präfix:        /24
Subnetzmaske:  255.255.255.0

Daraus ergibt sich:

BestandteilWert
Netzwerkadresse192.0.2.0
erster typischer Host192.0.2.1
letzter typischer Host192.0.2.254
Broadcastadresse192.0.2.255
Gesamtzahl Adressen256
klassisch nutzbare Hostadressen254

Vergleich zweier Ziele

Client: 192.0.2.23/24
Ziel A: 192.0.2.80
Ziel B: 198.51.100.20
  • Ziel A liegt im selben /24-Subnetz.
  • Ziel B liegt außerhalb dieses Subnetzes.
  • Ziel A wird normalerweise direkt über Layer 2 angesprochen.
  • Ziel B benötigt normalerweise eine passende Route beziehungsweise ein Gateway.

Wichtig

Die erste und Ausgabeletzte vonAdresse eines Subnetzes werden bei klassischer IPv4-Subnetznutzung als Netzwerk- und Broadcastadresse verwendet. Sonderfälle wie -getMedia/31 für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen und /32 für einzelne Hostrouten müssen gesondert betrachtet werden.

7. Wie werden Präfixlänge und Subnetzmaske umgerechnet?
PräfixSubnetzmaskeAdressen insgesamtklassisch nutzbare Hosts
/16255.255.0.065.53665.534
/17255.255.128.032.76832.766
/18255.255.192.016.38416.382
/19255.255.224.08.1928.190
/20255.255.240.04.0964.094
/21255.255.248.02.0482.046
/22255.255.252.01.0241.022
/23255.255.254.0512510
/24255.255.255.0256254
/25255.255.255.128128126
/26255.255.255.1926462
/27255.255.255.2243230
/28255.255.255.2401614
/29255.255.255.24886
/30255.255.255.25242
/31255.255.255.2542Sonderfall für Punkt-zu-Punkt
/32255.255.255.2551einzelne Hostadresse

Berechnung der Gesamtzahl

2 hoch (32 − Präfixlänge)

Beispiel /27:

2 hoch (32 − 27)
= 2 hoch 5
= 32 Adressen

Für gewöhnliche IPv4-Subnetze werden Netzwerk- und Broadcastadresse abgezogen:

32 − 2 = 30 klassische Hostadressen
8. Wie wird eine falsche Subnetzmaske erkannt?

Vorgesehene Konfiguration

Client: 192.0.2.130/25
Gateway: 192.0.2.129

Das vorgesehene Subnetz lautet:

192.0.2.128/25

Adressbereich:

192.0.2.128 bis 192.0.2.255

Fehlerhafte Konfiguration

Client: 192.0.2.130/24

Der Client ngenlt vomnun Adapter,den gesamten Bereich 192.0.2.0/24 für lokal. Ein Ziel wie 192.0.2.50 wird deshalb direkt per ARP gesucht, obwohl es nach der vorgesehenen Netzplanung in einem anderen Subnetz liegen kann.

Mögliche Symptome

  • einzelne Ziele sind nicht erreichbar,
  • Gateway funktioniert, andere Subnetze jedoch nicht erwartungsgemäß,
  • ARP-Anfragen erscheinen für eigentlich entfernte Ziele,
  • Kommunikation funktioniert nur in eine Richtung,
  • ein Client verhält sich anders als Vergleichsclients,
  • Routing auf dem Client wirkt korrekt, die lokale Subnetzentscheidung ist aber falsch.

Die Präfixlänge muss mit DHCP-Konfiguration, VLAN-Plan und Referenzsystemen verglichen werden.

9. Was bedeutet eine IPv4-Adresse aus 169.254.0.0/16?

Windows und andere Betriebssysteme können eine IPv4-Link-Local-Adresse aus folgendem Bereich verwenden:

169.254.0.0/16

Unter Windows wird dies häufig als APIPA bezeichnet.

Beispiel:

169.254.73.22/16

Das ist ein Hinweis darauf, dass keine reguläre IPv4-Konfiguration vorliegt beziehungsweise keine gewünschte DHCP-Konfiguration bezogen werden konnte. Die Adresse ermöglicht nur eingeschränkte lokale Kommunikation mit kompatibel konfigurierten Geräten im selben Link-Local-Bereich.

Mögliche Ursachen

  • DHCP-Server nicht erreichbar,
  • falsches VLAN,
  • Switchport nicht korrekt konfiguriert,
  • DHCP-Relay fehlt oder funktioniert nicht,
  • DHCP-Bereich erschöpft,
  • DHCP-Verkehr wird gefiltert,
  • Netzwerkkabel wurde erst nach dem Start verbunden,
  • DHCP-Clientdienst arbeitet nicht,
  • Adapter oder Treiber ist fehlerhaft.

Windows-Prüfung

[RO] Get-NetIPAddress -AddressFamily IPv4 |
    Where-Object IPAddress -Like '169.254.*'

Linux-Prüfung

[RO] ip -4 address show |
    grep '169\.254\.'

macOS-Prüfung

[RO] ifconfig |
    grep '169\.254\.'

Eine Link-Local-Adresse sollte nicht durch eine willkürlich gewählte statische Adresse ersetzt werden. Zuerst muss die vorgesehene Adressvergabe geklärt werden.

10. Welche besonderen IPv4-Adressbereiche müssen erkannt werden?
BereichZweck
0.0.0.0nicht spezifizierte IPv4-Adresse
0.0.0.0/0Standardroute beziehungsweise alle IPv4-Ziele
127.0.0.0/8Loopback
169.254.0.0/16IPv4 Link-Local
10.0.0.0/8privater IPv4-Adressraum
172.16.0.0/12privater IPv4-Adressraum
192.168.0.0/16privater IPv4-Adressraum
100.64.0.0/10Shared Address Space, häufig für Carrier-Grade NAT
224.0.0.0/4Multicast
255.255.255.255Limited Broadcast

Die in diesem Buch verwendeten Bereiche 192.0.2.0/24, 198.51.100.0/24 und Netzwerkdienst203.0.113.0/24 ab.sind für Dokumentationsbeispiele vorgesehen und sollten nicht als produktive Adressplanung übernommen werden.

11. Wie werden Standardgateway und lokale Erreichbarkeit geprüft?

Zuerst muss das konfigurierte Gateway ausgelesen werden. Es darf nicht angenommen werden, dass es immer auf .1 endet.

Windows

[RO] Get-NetIPConfiguration |
    Select-Object InterfaceAlias,
                  IPv4Address,
                  IPv4DefaultGateway

Gateway testen:

[TEST] Test-Connection 192.0.2.1 -Count 4

Linux

[RO] ip route show default

Gateway testen:

[TEST] ping -c 4 192.0.2.1

macOS

[RO] route -n get default

Gateway testen:

[TEST] ping -c 4 192.0.2.1

Interpretation

ErgebnisAussage
Gateway antwortetICMP-Kommunikation zum Gateway funktioniert
Gateway antwortet nichtkeine ICMP-Antwort; Ursache noch offen
Nachbartabelle enthält GatewayLayer-2-Zuordnung wurde ermittelt
keine NachbarzuordnungVLAN-, ARP-, NDP- oder Linkproblem möglich
andere Clients erreichen Gatewayclientbezogene Ursache wahrscheinlicher
Gateway blockiert ICMPPing ist als Nachweis ungeeignet

Ein fehlgeschlagener Ping beweist nicht, dass das Gateway vollständig unerreichbar ist. Manche Gateways beantworten ICMP nicht oder nur eingeschränkt.

12. Wie wird erkannt, welche Quelladresse für ein Ziel verwendet wird?

Bei mehreren Adressen und Schnittstellen ist nicht automatisch die erwartete Quelladresse aktiv.

Windows

[RO] Find-NetRoute -RemoteIPAddress 198.51.100.20

Die Ausgabe zeigt unter anderem:

  • verwendete Schnittstelle,
  • Next Hop,
  • ausgewählte lokale IP-Adresse,
  • passende Route.

Linux

[RO] ip route get 198.51.100.20

Beispiel:

198.51.100.20 via 192.0.2.1 dev eth0 src 192.0.2.23

macOS

[RO] route -n get 198.51.100.20

Zu kontrollieren sind:

FeldPrüffrage
InterfaceWird der erwartete Adapter verwendet?
SourceWird die richtige Quelladresse gewählt?
GatewayWird der erwartete Router verwendet?
RouteIst das Ziel als lokal, spezifisch oder über Default geroutet?
MetrikGibt es eine bevorzugte konkurrierende Route?

Eine unerwartete Quelladresse kann zu Firewall-, Rückweg-, NAT- oder Berechtigungsproblemen führen.

13. Wie werden Schnittstellenzählermehrere unterStandardgateways macOS geprüft?bewertet?

Mehrere Standardrouten können beabsichtigt sein, beispielsweise bei:

  • mehreren Internetanbindungen,
  • VPN,
  • Redundanz,
  • Policy-Based Routing,
  • getrennten Netzwerkdiensten,
  • virtuellen Umgebungen.

Sie können aber auch zu unerwarteten Wegen führen.

InterfaceübersichtWindows

mit
[RO] ZählernGet-NetRoute -DestinationPrefix '0.0.0.0/0' |
    Sort-Object RouteMetric, InterfaceMetric

Linux

[RO] ip route show default
[RO] ip rule show

macOS

[RO] netstat -ibrn -f inet |
    grep '^default'

NurZu eine bestimmte Schnittstelle:

[RO] netstat -ib -I en0

Regelmäßig aktualisierte Anzeige:

[RO] netstat -w 1 -I en0

Beenden mit:

Strg+C

Je nach macOS-Version enthält die Ausgabe unter anderem:prüfen

  • eingehendewelche Pakete,Standardroute bevorzugt wird,
  • eingehendewelche Fehler,Schnittstelle zu dieser Route gehört,
  • eingehendeob Bytes,ein VPN eine neue Route angelegt hat,
  • ausgehendeob Pakete,der Rückweg zur verwendeten Quelladresse passt,
  • ausgehendeob Fehler,die Metrik beabsichtigt ist,
  • ausgehendeob Bytes,
  • eine
  • Kollisionen,
  • spezifischere
  • Drops.Route die Standardroute übersteuert.

Systembericht zur Netzwerkkonfiguration

[RO][SENS]Längstes system_profilerpassendes SPNetworkDataTypePräfix hat grundsätzlich Vorrang vor einer weniger
spezifischen Route. Die Metrik entscheidet erst zwischen geeigneten
konkurrierenden Routen nach den Regeln des jeweiligen Betriebssystems.

Der Systembericht kann interne Netzwerk-, Geräte- und Dienstinformationen enthalten und sollte bei einer Weitergabe entsprechend behandelt werden.

14. Wie werden GeschwindigkeitIPv6-Adressen und Duplex richtig bewertet?

Beispiel einer erwarteten Verbindung

Endgerät: Gigabit-Ethernet
Switchport: Gigabit-Ethernet
Kabel: für Gigabit geeignet
Erwartung: 1000 Mbit/s, Full Duplex
Gemessen: 100 Mbit/s, Full Duplex

Mögliche Ursachen:

  • beschädigtes oder unvollständig aufgelegtes Kabel,
  • nicht geeignete Verkabelung,
  • Switchport auf 100 Mbit/s begrenzt,
  • USB-Adapter unterstützt nur Fast Ethernet,
  • Dockingstation oder Zwischenadapter begrenzt die Geschwindigkeit,
  • manuell erzwungene Einstellung,
  • Aushandlungsproblem.

Duplex-Mismatch

Ein Duplex-Mismatch kann entstehen, wenn eine Seite fest auf Vollduplex gestellt ist, während die andere Seite anders konfiguriert ist oder keine passende Aushandlung erfolgt.

Mögliche Symptome:

  • geringer Durchsatz,
  • Kollisionen beziehungsweise Late Collisions,
  • Framefehler,
  • gute Leistung in eine Richtung und schlechte in die andere,
  • stark schwankende Antwortzeiten.

Empfehlung

Bei modernen Ethernetverbindungen sollte Autonegotiation normalerweise auf beiden Seiten konsistent verwendet werden. Eine manuelle Einstellung darf nur entsprechend Herstellerdokumentation und abgestimmt auf beiden Seiten vorgenommen werden.

[CHANGE][DISRUPT] Geschwindigkeit und Duplex nicht einseitig und nicht
ohne dokumentierten Rückweg verändern.
15. Wie werden Fehlerzähler richtig interpretiert?unterschieden?
ZählerIPv6-Typ MöglicheTypischer technischeBereich beziehungsweise MerkmalZweck
Unspecified::keine bestimmte Adresse
Loopback::1lokaler Host
Link-Localfe80::/10Kommunikation auf dem lokalen Link
Unique Localfc00::/7interne IPv6-Adressierung
Global Unicasttypischerweise aus 2000::/3global routbare Kommunikation
Multicastff00::/8Gruppenkommunikation

Link-Local-Adresse

Beispiel:

fe80::1234:5678:9abc:def0%12

Die Scope-ID %12 beziehungsweise ein Interfacebezug ist erforderlich, weil derselbe Link-Local-Bereich auf mehreren Schnittstellen existieren kann.

Windows

[RO] Get-NetIPAddress -AddressFamily IPv6 |
    Format-Table InterfaceAlias,
                 InterfaceIndex,
                 IPAddress,
                 PrefixLength,
                 AddressState,
                 PrefixOrigin,
                 SuffixOrigin

Linux

[RO] ip -6 address show

macOS

[RO] ifconfig |
    grep -E '^[a-z0-9]+:|inet6'

Eine vorhandene Link-Local-Adresse beweist nicht, dass globales oder standortübergreifendes IPv6-Routing funktioniert.

15. Was bedeuten bevorzugte, veraltete und vorläufige Adresszustände?

Eine IP-Adresse kann vorhanden sein, aber noch nicht vollständig verwendbar sein.

Windows-Feld AddressState

fürneueVerbindungen
ZustandBedeutung
RX ErrorsTentative allgemeinePrüfung Empfangsfehlerauf Adresskonflikt noch nicht abgeschlossen
TX ErrorsDuplicate allgemeinedoppelte SendefehlerAdresse erkannt
CRC ErrorsDeprecated Frame-PrüfsummeAdresse stimmt nicht
Frame Errorsungültige Frameausrichtung oder Rahmenfehler
Length Errorsunerwartete Frame- beziehungsweise Paketlänge
Dropped/DiscardsPaket wurde verworfen
OverrunsPuffer oder Verarbeitung konnte Datensoll nicht rechtzeitigmehr übernehmen
MissedAdapter oder Treiber konnte Pakete nicht übernehmen
Carrier ErrorsTrägersignalproblem beim Senden
CollisionsKollisionen im Halbduplexbetrieb
Late Collisionsverspätete Kollisionen, häufig Hinweis auf Duplex- oder Segmentproblem
FEC CorrectedFehler wurden durch Forward Error Correction korrigiert
FEC UncorrectableFehler konnten durch FEC nicht korrigiertbevorzugt werden
Link Down EventsPreferred AnzahlAdresse erkannterkann Linkabbrüchenormal verwendet werden
InvalidAdresse ist nicht gültig

Wichtige Einschränkungen

  • Nicht jeder Treiber stellt alle Zähler bereit.
  • Gleichnamige Zähler können je nach Hersteller unterschiedlich detailliert sein.
  • Ein Gesamtwert seit dem letzten Neustart enthält möglicherweise alte Ereignisse.
  • Zähler können bei Neustart, Treiberneustart oder Gerätewechsel zurückgesetzt werden.
  • Dropped bedeutet nicht automatisch einen physischen Kabeldefekt.
  • Software, Pufferknappheit und Überlastung können ebenfalls Verwerfungen erzeugen.

Geeignete Messung

1. Ausgangswerte notieren.
2. Fehler reproduzieren.
3. Zähler erneut erfassen.
4. Differenz berechnen.
5. Gegenseite im selben Zeitraum prüfen.
16. Warum müssen beide Seiten einer Ethernetverbindung geprüft werden?

Eine Verbindung besitzt zwei Enden:

Client-NIC ←→ Switchport

Ein ClientLinux-Ausgabe kann beispielsweiseunter nuranderem Empfangsfehler melden, während der Switch Sendefehler oder Linkabbrüche protokolliert.

Auf beiden Seiten sollten geprüft werden:zeigen

temporäre
ClientKennzeichnung SwitchBedeutung
Linkstatustentative PortstatusDuplicate Address Detection läuft
Geschwindigkeitdadfailed ausgehandelteDuplicate GeschwindigkeitAddress Detection ist fehlgeschlagen
Duplexdeprecated ausgehandelterAdresse Duplexmoduswird für neue Verbindungen nicht bevorzugt
RX-Fehlertemporary TX-Fehler
TX-FehlerRX-Fehler
DropsDiscards
TreibermeldungenPort- und Systemlogs
MAC-Adressegelernte MAC-IPv6-Adresse
Verbindungszeitpunktdynamic letztedynamisch Linkänderung
AdaptermodellPort- und Transceivertypzugewiesen

DiePrüfung konkretenunter SwitchbefehleLinux

unterscheiden
[RO] sichip jeaddress nachshow
Hersteller
und

Eine Betriebssystem.Adresse Sieim dürfenZustand Duplicate oder dadfailed darf nicht ausals Beispielennormal andererfunktionsfähig Plattformen übernommenbetrachtet werden.

17.16. Wie wird ein Kabel-IP-Adresskonflikt oder Portfehler durch einen Vergleichstest eingegrenzt?

Ausgangslage

CLIENT-023 verliert wiederholt den Link.

Kontrollierter Vergleich

TestGeänderter FaktorErgebnisinterpretation
bekannt funktionierendes PatchkabelPatchkabelFehler verschwindet: ursprüngliches Kabel verdächtig
anderer freigegebener SwitchportSwitchport und möglicherweise KonfigurationFehler verschwindet: Port oder Portkonfiguration prüfen
anderer Client am selben KabelEndgerätFehler bleibt: Kabel, Dose oder Port wahrscheinlicher
gleicher Client an anderer DoseGebäudestrecke und PortFehler verschwindet: ursprüngliche Strecke prüfen
USB-Adapter statt interner NICNetzwerkadapterFehler verschwindet: interne NIC oder Treiber prüfen

Wichtig

  • Der Ersatz muss für Geschwindigkeit und Medientyp geeignet sein.
  • Ein anderer Switchport kann einem anderen VLAN zugeordnet sein.
  • Ein Portwechsel muss genehmigt und dokumentiert werden.
  • Kabel und Ports dürfen nicht wahllos aus produktiven Verbindungen entfernt werden.
  • Nach dem Test muss der vorgesehene Zustand wiederhergestellt werden.
[CHANGE][DISRUPT] Kabel- und Portwechsel unterbrechen bestehende Verbindungen.
18. Wie werden Dockingstationen und USB-Netzwerkadapter untersucht?

Zusätzliche mögliche Fehlerstellen:

Notebook
  → USB-C- beziehungsweise Thunderbolt-Port
    → Dockingstation
      → interner Netzwerkadapter
        → RJ45-Port
          → Netzwerkkabel

Zu prüfen sind:

  • Stromversorgung der Dockingstation,
  • verwendeter Notebookanschluss,
  • USB-C- oder Thunderbolt-Verbindung,
  • Firmware der Dockingstation,
  • Treiber des integrierten Netzwerkadapters,
  • Linkgeschwindigkeit,
  • Energiesparzustand,
  • Verhalten nach Standby,
  • Vergleich ohne Dockingstation,
  • Vergleich mit einem freigegebenen Ersatzadapter.

Typische Symptome

  • Adapter verschwindet nach dem Aufwachen,
  • Link wird erkannt, aber regelmäßig neu ausgehandelt,
  • Geschwindigkeit ist auf 100 Mbit/s begrenzt,
  • MAC-Adresse ändert sich,
  • Verbindung bricht bei hoher Last ab,
  • mehrere Geräte an der Dockingstation fallen gleichzeitig aus.

Ein Treiber- oder Firmwareupdate sollte nur nach Prüfung von Modell, Hardwareversion, Herstellerdokumentation, Freigabe und Rückweg erfolgen.

19. Wie werden Energieverwaltung und Ruhezustand als Ursache geprüft?erkannt?

Mögliche Hinweise:Symptome:

  • FehlerWarnmeldung trittüber nachdoppelte Standby oder Ruhezustand auf,
  • Link ist nach dem Aufwachen vorhanden, aber keine Kommunikation möglich,
  • Adapter verschwindet zeitweise,IP-Adresse,
  • Verbindung funktioniert nach Adapterneustart wieder,wechselweise,
  • DockingstationARP-Eintrag mussändert neuseine verbunden werden,MAC-Adresse,
  • Ereignisprotokollein zeigtanderes Treiber-Gerät oderist Energieereignisse.unter der eigenen Adresse erreichbar,
  • Verbindungen brechen sporadisch ab,
  • Switch lernt dieselbe IP-Zuordnung über wechselnde MAC-Adressen,
  • Windows meldet Duplicate,
  • IPv6 Duplicate Address Detection schlägt fehl.

Windows-Einstellungen nur anzeigenWindows

[RO] Get-NetAdapterPowerManagementNetIPAddress |
    Where-Object AddressState -Namene 'Ethernet'Preferred' |
    Format-Table InterfaceAlias,
                 IPAddress,
                 AddressFamily,
                 AddressState

Windows-EreignisseSystemereignisse des Netzwerkadapters suchenuntersuchen:

[RO] Get-WinEvent -LogName System -MaxEvents 1000 |
    Where-Object {
        $_.ProviderNameMessage -match 'NDIS|Kernel-PnP|Netwtw|e1d|e2f|Network'duplicate|conflict|Adressenkonflikt'
    } |
    Select-Object TimeCreated,
                  Id,
                  ProviderName,
                  LevelDisplayName,
                  Message

ProvidernamenLinux

unterscheiden
[RO] sichip jeaddress nachshow Adapter|
    grep -E 'tentative|dadfailed|deprecated'

Kernel- und Treiber. Der Filter ist deshalb nur eine erste Suche.

LinuxNetzwerkprotokolle:

[RO][PRIV] sudo journalctl -b |
    grep -Ei 'suspend|resume|link.*(up|down)|network|firmware'duplicate|conflict|dadfailed'

macOS

[RO] pmsetlog show -g-last log |
    grep1h -Ei-style compact \
    --predicate 'sleep|wake'eventMessage CONTAINS[c] "duplicate" OR eventMessage CONTAINS[c] "conflict"'

EnergiesparfunktionenWichtig

sollten

Das absichtliche Senden von ARP-Probes mit zusätzlichen Werkzeugen ist ein aktiver Test und kann Sicherheitsüberwachung auslösen. Solche Werkzeuge dürfen nur im autorisierten Netz eingesetzt werden.

Bei einem bestätigten Konflikt müssen DHCP-Leases, statische Zuweisungen, Reservierungen, Dokumentation und die MAC-Adressen beider Geräte geprüft werden.

17. Wie werden DNS-Server innerhalb der IP-Konfiguration geprüft?

An dieser Stelle wird nur geprüft, welche DNS-Server konfiguriert sind. Die eigentliche DNS-Fehleranalyse erfolgt auf Seite 3.8.

Windows

[RO] Get-DnsClientServerAddress |
    Format-Table InterfaceAlias,
                 InterfaceIndex,
                 AddressFamily,
                 ServerAddresses

Linux mit systemd-resolved

[RO] resolvectl status

Klassische Resolverdatei:

[RO] cat /etc/resolv.conf

Die Datei /etc/resolv.conf kann automatisch generiert oder ein symbolischer Link sein:

[RO] ls -l /etc/resolv.conf

macOS

[RO][SENS] scutil --dns

Dienstbezogene DNS-Server:

[RO] networksetup -getdnsservers "Wi-Fi"

Zu prüfen

  • gehören die Server zur vorgesehenen Umgebung?
  • sind interne und externe Resolver korrekt getrennt?
  • hat ein VPN andere DNS-Server eingetragen?
  • existieren schnittstellen- oder domänenspezifische Resolver?
  • wird eine lokale Filterlösung verwendet?
  • ist die Reihenfolge beabsichtigt?

Ein Eintrag in der Konfiguration beweist noch nicht, dass der DNS-Server erreichbar ist oder korrekte Antworten liefert.

18. Wie wird DHCP von statischer Adressierung unterschieden?

Windows

[RO] Get-NetIPInterface -AddressFamily IPv4 |
    Select-Object InterfaceAlias,
                  InterfaceIndex,
                  Dhcp,
                  ConnectionState

Adressursprung:

[RO] Get-NetIPAddress -AddressFamily IPv4 |
    Select-Object InterfaceAlias,
                  IPAddress,
                  PrefixLength,
                  PrefixOrigin,
                  SuffixOrigin

Vollständige Leaseinformationen:

[RO][SENS] ipconfig /all

Linux mit NetworkManager

[RO] nmcli device show

Verbindungsprofil:

[RO][SENS] nmcli connection show

Die genaue Verbindung kann anschließend gezielt abgefragt werden:

[RO][SENS] nmcli connection show "VERBINDUNGSNAME"

macOS

[RO] networksetup -getinfo "Ethernet"

Mögliche Zustände

deaktiviertwerden,solange
ZustandBewertung
DHCP vorgesehen und DHCP aktivgrundsätzlich passend
DHCP vorgesehen, aber statische AdresseFehlkonfiguration möglich
statische Adresse vorgesehen, aber DHCP aktivfalsche Adresse möglich
DHCP-Adresse aus falschem Subnetzfalsches VLAN oder falscher DHCP-Server möglich
DHCP-Lease abgelaufenErneuerung und DHCP-Erreichbarkeit prüfen
Link-Local-Adressereguläre DHCP-Konfiguration vermutlich nicht dauerhafterhalten

Die detaillierte DHCP-Analyse folgt auf Seite 3.4.

19. Welche lokalen Tests sind nach der ZusammenhangKonfigurationsprüfung sinnvoll?

Die Adressen müssen durch die tatsächlichen Werte des untersuchten Systems ersetzt werden.

ReihenfolgeTestAussage
1Loopback testenlokaler TCP/IP-Stack reagiert
2eigene Adresse testeneigene konfigurierte Adresse reagiert lokal
3Gateway testenKommunikation bis zum lokalen Router
4Ziel im selben Subnetz testenlokale Layer-2-Kommunikation
5entferntes Ziel per IP testenRouting grundsätzlich möglich
6Ziel per Name testenNamensauflösung zusätzlich beteiligt

Windows

[TEST] Test-Connection 127.0.0.1 -Count 4
[TEST] Test-Connection 192.0.2.23 -Count 4
[TEST] Test-Connection 192.0.2.1 -Count 4

Linux und macOS

[TEST] ping -c 4 127.0.0.1
[TEST] ping -c 4 192.0.2.23
[TEST] ping -c 4 192.0.2.1

IPv6-Loopback

Windows:

[TEST] Test-Connection ::1 -Count 4

Linux und macOS:

[TEST] ping -c 4 ::1

Ein erfolgreicher Test zur eigenen IP-Adresse durchläuft nicht belegtzwangsläufig ist.den vollständigen physischen Netzwerkweg.

20. Warum sollten Offloading-FunktionenIP-Einstellungen nicht vorschnell deaktiviertverändert werden?

NetzwerkadapterMögliche können bestimmte Aufgaben in Hardware oder Treiber ausführen:Risiken:

  • ChecksumVerlust Offload,des Remotezugriffs,
  • Largedoppelter Send Offload,IP-Adresskonflikt,
  • Receivefalsches SegmentVLAN Coalescing,wird verdeckt,
  • ReceiveDHCP-Fehler Sidebleibt Scaling,unentdeckt,
  • VLAN-Offload,bestehende Verbindungen brechen ab,
  • IPsec-Offload,falsche DNS- oder Gatewaywerte werden eingetragen,
  • Genericursprünglicher SegmentationDiagnosezustand Offload,geht verloren,
  • Genericstatische ReceiveServerkonfiguration Offload.wird überschrieben.

DieseVor Funktionenjeder könnenÄnderung CPU-Last reduzieren und den Durchsatz erhöhen. Gleichzeitig können sie die Darstellung in einem lokalen Paketmitschnitt beeinflussen.sichern

Beispielsweise kann Wireshark auf dem sendenden Host scheinbar ungültige Prüfsummen anzeigen, obwohl die korrekte Prüfsumme erst später vom Netzwerkadapter berechnet wird.Windows

Angezeigter[RO][FILE][SENS] Checksum-FehlerGet-NetIPConfiguration im|
    lokalenFormat-List Mitschnitt* |
    automatischOut-File beschädigtes'C:\Temp\NetIPConfiguration-vorher.txt'
Paket
im
[RO][FILE][SENS] NetzwerkGet-NetIPAddress |
    Format-List * |
    Out-File 'C:\Temp\NetIPAddress-vorher.txt'
[RO][FILE][SENS] Get-NetRoute |
    Format-Table -AutoSize |
    Out-File 'C:\Temp\NetRoute-vorher.txt' -Width 300

VorLinux

einer
[RO][FILE][SENS] Änderungip address show > /tmp/ip-address-vorher.txt
[RO][FILE][SENS] ip route show table all > /tmp/ip-route-vorher.txt

macOS

[RO][FILE][SENS] ifconfig > /tmp/ifconfig-vorher.txt
[RO][FILE][SENS] netstat -rn > /tmp/netstat-route-vorher.txt

Die verwendeten Speicherorte müssen geprüftzur werden:betrieblichen Umgebung und deren Datenschutzvorgaben passen.

  • Herstellerdokumentation,
  • Treiberversion,
  • bekannte Fehler,
  • Vergleichsmessung an einem externen Messpunkt,
  • Auswirkung auf Produktion,
  • Rückweg.
[CHANGE][DISRUPT] Offloading-Funktionen nicht pauschal als
„Problemlösung“ deaktivieren.
21. WannWelche isteingreifenden einBefehle Adapterneustart sinnvollexistieren und welcheswarum Risikosind besteht?sie riskant?

Ein Adapterneustart kann einen vorübergehend fehlerhaften Treiber- oder Gerätezustand beheben. Er beseitigt aber möglicherweise nur das Symptom und zerstört den ursprünglichen Diagnosezustand.

Vorher erfassen

  • Adapterstatus,
  • IP-Konfiguration,
  • Routingtabelle,
  • Fehlerzähler,
  • Treiberversion,
  • Ereignisprotokolle,
  • laufende Verbindungen,
  • Zeitpunkt des letzten Linkwechsels.

Windows – DHCP-Lease freigeben

[PRIV][CHANGE][DISRUPT] Restart-NetAdapteripconfig -Name/release
'Ethernet'

Lease erneut anfordern:

[PRIV][CHANGE][DISRUPT] ipconfig /renew

Linux mit NetworkManager – Verbindung neu aktivieren

[PRIV][CHANGE][DISRUPT] sudo ipnmcli link set dev eth0connection down "VERBINDUNGSNAME"
[PRIV][CHANGE][DISRUPT] sudo ipnmcli link set dev eth0connection up "VERBINDUNGSNAME"

macOS – DHCP-Lease erneuern

[PRIV][CHANGE][DISRUPT] sudo ifconfigipconfig set en0 downDHCP
[PRIV][CHANGE][DISRUPT]

Der sudomacOS-Befehl ifconfigsetzt en0die upbetreffende

Schnittstelle auf DHCP und ist deshalb nicht für ein System geeignet, das statisch konfiguriert sein soll.

Diese Befehle dürfen erst verwendet werden, nachdem die vorhandene Konfiguration, der vorgesehene Adressierungsmodus und ein Rückweg dokumentiert wurden. Bei einer Remoteverbindung kann der Administrator durch das Deaktivieren der verwendeten Schnittstelle den eigeneneigene Zugriff verlieren.sofort Einverloren Adapterneustart darf remote nur mit gesichertem alternativem Zugangsweg durchgeführt werden.gehen.

22. Wie wird eine Referenzkonfiguration verglichen?

Ein funktionierendes Vergleichssystem sollte möglichst folgende Merkmale teilen:

  • gleicher Standort,
  • gleiches VLAN,
  • gleiche Verbindungsart,
  • gleiche Geräteklasse,
  • gleiche Betriebssystemversion,
  • gleiche Netzwerkrolle.

Vergleichstabelle

EigenschaftBetroffener ClientReferenzclientBewertung
VLAN2020gleich
IPv4-Adresse192.0.2.23192.0.2.24plausibel
Präfix/24/24gleich
Gateway192.0.2.1192.0.2.1gleich
DNS 1192.0.2.53192.0.2.53gleich
DNS 2fehlt192.0.2.54Abweichung
DHCPaktivaktivgleich
IPv6nur Link-Localglobale AdresseAbweichung
StandardrouteEthernetEthernetgleich
VPN-Routevorhandennicht vorhandenrelevante Abweichung

Eine Abweichung ist zunächst ein Untersuchungshinweis. Sie ist erst dann eine belegte Ursache, wenn sie zum Fehlerbild passt und durch einen kontrollierten Test bestätigt wird.

23. Welche typischen Fehlinterpretationen müssen vermieden werden?
BeobachtungFalscher SchlussRichtige Einordnung
IP-Adresse ist vorhandenKonfiguration ist korrektSubnetz, Gateway und Adressquelle vergleichen
Adresse beginnt mit 192.168Adresse gehört zum richtigen Netzprivater Bereich umfasst viele unterschiedliche Netze
Gateway endet auf .1Gateway ist automatisch korrektvorgesehenes Gateway dokumentiert prüfen
169.254.x.x ist vorhandenNetzwerkkarte ist defektreguläre IPv4-Konfiguration fehlt vermutlich
Ping zur eigenen IP funktioniertNetzwerkkabel funktioniertTest kann lokal beantwortet werden
Gateway antwortet nichtGateway ist ausgefallenICMP kann blockiert sein
mehrere Adressen vorhandenzwingend Fehlkonfigurationbei IPv6 und mehreren Interfaces normal möglich
IPv6 ist vorhandenIPv6-Internet funktioniertLink-Local-Adresse reicht dafür nicht
DNS-Server ist eingetragenDNS funktioniertErreichbarkeit und Antwort separat prüfen
DHCP ist aktiviertkorrekte Lease wurde empfangenLeasewerte und DHCP-Server prüfen
/24 sieht üblich ausPräfix ist korrektNetzplan und Referenzsystem vergleichen
eine Default Route existiertrichtiger Weg wird verwendetspezifischere Routen und Metriken prüfen
24. Wie sieht der systematische Prüfungsreihenfolgefablauf ist sinnvoll?aus?
Schritt Prüfung
1 betroffenetatsächlich verwendete Schnittstelle eindeutig bestimmen
2 Kabel,vollständige Stecker, AdapterIPv4- und LinkanzeigeIPv6-Konfiguration kontrollierenerfassen
3 administrativenAdressquelle undDHCP, operativenstatisch, StatusSLAAC abfragenoder andere bestimmen
4 ausgehandelte GeschwindigkeitAdresse und DuplexPräfix prüfenmit dem Netzplan vergleichen
5 AusgangswerteNetzwerk- derund FehlerzählerBroadcastadresse dokumentierenbei IPv4 bestimmen
6 FehlerGateway reproduzierenund oderDNS-Server definierten Zeitraum beobachtenvergleichen
7 FehlerzählerAdresszustand erneutauf abfragenDuplicate, undTentative Differenzenoder bestimmenDeprecated prüfen
8 Treiber-, Kernel-Standardrouten und Switchprotokollespezifische vergleichenRouten untersuchen
9 Gegenstelleausgewählte beziehungsweiseRoute Switchportund Quelladresse zum Ziel prüfen
10 bekanntLoopback, funktionierendeseigene KabelAdresse oderund VergleichsgerätGateway verwendenkontrolliert testen
11 erstmit danachfunktionierendem eineReferenzclient kontrollierte Änderung durchführenvergleichen
12 ursprünglicheserst Fehlerbilddanach erneutDHCP, testenARP/NDP oder Routing vertieft untersuchen
13 ErgebnisÄnderungen nur mit Sicherung und Rückweg durchführen
14Ergebnis dokumentieren

Merksatz

AnsehenSchnittstelleStatus lesenAdresseZähler vergleichenPräfixGegenseite prüfenGatewaykontrolliert tauschenDNSerneutRoute messen→ Quelladresse → Vergleich
23.25. Kompakte Befehlsübersicht für Windows, Linux und macOS AddressFamily eth0 Loopback-Count Lease 'Ethernet'
Aufgabe Windows Linux macOS
Adapterüvollständige Konfiguration[RO][SENS] ipconfig /all[RO] ip address show[RO] ifconfig
kompakte Übersicht [RO] Get-NetAdapterNetIPConfiguration [RO] ip -brief linkaddress [RO] networksetup -listallhardwareportsgetinfo "DIENST"
physische AdapterIPv4-Adressen [RO] Get-NetAdapterNetIPAddress -Physical abhängig vom Gerätetypüber Hardwareportzuordnung
Adapterdetails[RO] Get-NetAdapter -Name 'Ethernet' | Format-List *IPv4 [RO] ip link-4 show dev eth0address [RO] ifconfig en0
LinkstatusIPv6-Adressen Feld[RO] StatusGet-NetIPAddress -AddressFamily IPv6 [RO] catip /sys/class/net/eth0/carrier-6 address Feld[RO] status in ifconfig en0
GeschwindigkeitIPv4-Routen Feld[RO] Get-NetRoute -AddressFamily IPv4LinkSpeed[RO] ip -4 route[RO] netstat -rn -f inet
IPv6-Routen[RO] Get-NetRoute -AddressFamily IPv6[RO] ip -6 route[RO] netstat -rn -f inet6
Standardroute IPv4[RO] Get-NetRoute -DestinationPrefix '0.0.0.0/0'[RO] ip route show default[RO] route -n get default
Route zu Ziel[RO] Find-NetRoute -RemoteIPAddress ZIEL-IP[RO] ip route get ZIEL-IP[RO] route -n get ZIEL-IP
DNS-Server[RO] Get-DnsClientServerAddress[RO] resolvectl status [RO][PRIV]SENS] sudoscutil ethtool--dns
DHCP-Status[RO] Get-NetIPInterface -AddressFamily IPv4[RO] nmcli device show [RO] networksetup -getMediagetinfo "Ethernet"DIENST"
Duplex Adapterdetails beziehungsweise erweiterte Eigenschaftentesten [RO][PRIV]TEST] sudoTest-Connection ethtool127.0.0.1 eth0 Medienausgabe des Adapters
Fehlerzähler[RO] Get-NetAdapterStatistics4 [RO]TEST] ipping -sc -s4 link show dev eth0127.0.0.1 [RO]TEST] netstatping -ibc -I4 en0127.0.0.1
TreiberinformationenGateway testen [RO]TEST] Get-NetAdapterTest-Connection |GATEWAY Select-Count Name,DriverInformation,DriverVersion4 [RO][PRIV]TEST] sudo ethtoolping -ic eth04 GATEWAY [RO][SENS]TEST] system_profilerping SPNetworkDataType-c 4 GATEWAY
Treiberstatistiken [RO] Get-NetAdapterStatistics -Name 'Ethernet' | Format-List *[RO][PRIV] sudo ethtool -S eth0abhängig vom Adaptertreiber
erweiterte Eigenschaften[RO] Get-NetAdapterAdvancedProperty -Name 'Ethernet'[RO][PRIV] sudo ethtool eth0abhängig vom Adapter
Energieverwaltung[RO] Get-NetAdapterPowerManagement -Name 'Ethernet'Treiber- und Systemkonfiguration prüfen[RO] pmset -g
LinkereignisseWindows-Systemprotokoll[RO] ip monitor link[RO] log stream --style compact
Kernel-/TreiberlogsGet-WinEvent -LogName System[RO][PRIV] sudo journalctl -k -b[RO] log show --last 1h --style compact
Adapter neu startenfreigeben [PRIV][CHANGE][DISRUPT] Restart-NetAdapteripconfig -Name/release abhängig vom Netzwerkmanagernicht direkt gleichwertig
Lease erneuern[PRIV][CHANGE][DISRUPT] ipconfig /renewabhängig vom Netzwerkmanager [PRIV][CHANGE][DISRUPT] sudo ip linkipconfig set eth0INTERFACE down/up[PRIV][CHANGE][DISRUPT] sudo ifconfig en0 down/upDHCP

Die BeispielnamenPlatzhalter EthernetDIENST, eth0INTERFACE, GATEWAY und en0ZIEL-IP müssen durch die zuvor eindeutig ermittelte SchnittstelleWerte ersetzt werden.

24.26. Dokumentationsvorlage
Ticketnummer:
Prüfzeitpunkt:
Zeitzone:
Betroffenes Gerät:
Betriebssystem:
Benutzer:
Standort:
VLAN:
Verbindungsart:

SCHNITTSTELLE

Adaptername:Schnittstellenname:
Schnittstellenindex:
Adaptermodell:
MAC-Adresse:
Treiberanbieter:
Treiberversion:
Treiberdatum:
Firmwareversion:
Administrativer Status:
Operativer Status:
Link erkannt: Ja / Nein
Geschwindigkeit:
Duplex:
Autonegotiation:Linkgeschwindigkeit:
MTU:

EnergyIPV4

EfficientIPv4-Adresse:
Ethernet:Präfixlänge:
Energieverwaltung:Subnetzmaske:
PHYSISCHENetzwerkadresse:
STRECKEBroadcastadresse:
Endgeräteport:Adresszustand:
AdapterAdressquelle:
oderDHCP Dockingstation:aktiviert:
Patchkabel:DHCP-Server:
Netzwerkdose:Leasebeginn:
Patchpanel:Leaseende:
Switch:Standardgateway:
Switchport:DNS-Server:
Ausgewählte Quelladresse zum Ziel:
Ausgewählte Route:
Next Hop:

IPV6

Link-Local-Adresse:
Globale beziehungsweise interne IPv6-Adresse:
Präfixlänge:
Adresszustand:
Adressquelle:
Standardrouter:
DNS-Server:
Ausgewählte Quelladresse zum Ziel:
Ausgewählte Route:
Next Hop:

LOKALE TESTS

Loopback IPv4:
Loopback IPv6:
Eigene IPv4-Adresse:
Eigene IPv6-Adresse:
IPv4-Gateway:
IPv6-Router:
Ziel im lokalen Subnetz:
Entferntes Ziel per IP:

REFERENZVERGLEICH

Referenzgerät:
Gleiches VLAN:
Transceivertyp:IPv4-Präfix:
Fasertyp:Gateway:
LinkanzeigeDNS-Server:
Client:Adressquelle:
LinkanzeigeRelevante Switch:Abweichungen:

ZÄHLER VORHER

Zeitpunkt:
RX-Pakete:
RX-Bytes:
RX-Fehler:
RX-Drops:
CRC-Fehler:
Framefehler:
TX-Pakete:
TX-Bytes:
TX-Fehler:
TX-Drops:
Kollisionen:
Link-Down-Ereignisse:

ZÄHLER NACHHER

Zeitpunkt:
RX-Pakete:
RX-Bytes:
RX-Fehler:
RX-Drops:
CRC-Fehler:
Framefehler:
TX-Pakete:
TX-Bytes:
TX-Fehler:
TX-Drops:
Kollisionen:
Link-Down-Ereignisse:

DIFFERENZ UND BEWERTUNG

-
-
-

VERGLEICHSTEST

Getauschte Komponente:
Ausgangszustand dokumentiert:
Erwartetes Ergebnis:
Tatsächliches Ergebnis:
Ursprünglicher Zustand wiederhergestellt:

TREIBER- UND SWITCHMELDUNGENAUFFÄLLIGKEITEN

-
-
-

Arbeitshypothese:
Beleg:Nächster Prüfschritt:
Gesicherter Ausgangszustand:
Durchgeführte Änderung:
Rückweg:
Abschlussprüfung:
Ermittelte Ursache:
25.27. Offizielle Quellen und weiterführende Dokumentation

Microsoft

Linux

Apple

Standards

VerfügbareAdressen, StatistikenPräfixe, Gateways und EigenschaftenDNS-Server hängenmüssen vomimmer Betriebssystem,mit Adapter,der Treiber,tatsächlichen TransceiverNetzwerkdokumentation und Hersteller ab. Nicht angezeigte Zähler dürfen nicht als Wert null interpretiertverglichen werden. Die Beispielwerte auf dieser Seite sind keine Vorgabe für produktive Netze.