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0.2 So nutzt du dieses Buch

Kurz erklärt

Dieses Buch kann vollständig von Anfang bis Ende gelesen oder gezielt als Nachschlagewerk und praktische Arbeitshilfe verwendet werden.

Du musst nicht jedes Kapitel kennen,gelesen haben, bevor du mit einer konkreten Aufgabe arbeitest. Die Seiten sind so aufgebaut, dass wichtigezentrale Informationen auch einzeln verständlich und schnell auffindbar sind.


Drei Möglichkeiten, dieses Buch zu verwenden

Nutzung Wann ist sie sinnvoll? Vorgehensweise
Lernen Du möchtest ITIL und professionelles Service Management systematisch verstehen. Kapitel in der vorgesehenen Reihenfolge durcharbeiten.
Nachschlagen Du suchst eine Definition, Abgrenzung oder Entscheidungshilfe. Über Inhaltsverzeichnis, Suche oder Querverweise direkt zur passenden Seite wechseln.
Arbeiten Du befindest dich in einer konkreten Arbeitssituation. Schnellübersicht, Vorgehensweise und Checkliste der passenden Seite verwenden.

Die drei Nutzungsarten schließen sich nicht gegenseitig aus.

Eine Seite kann zunächst zum Lernen gelesen und später als kompakte Arbeitshilfe verwendet werden.


Wenn du das Thema vollständig lernen möchtest

Für ein vollständigessystematisches Verständnis empfiehlt sich folgende Reihenfolge:

  1. Grundlagen unddes professionellen Service Managements
  2. zentrale Begriffe wie Produkt, Service, Wert, Outcome, Kosten und Risiken
  3. Aufbau und Denkweise von ITIL
  4. Produkte, ServicesServices, Wertströme und WertströmeLebenszyklus
  5. Zusammenarbeit mit Benutzern, Kunden und weiteren Stakeholdern
  6. professionelle Ticketbearbeitung
  7. wichtige ITIL Practices
  8. professionelle Ticketbearbeitung
  9. typische Situationen aus dem IT-Betrieb
  10. Praxisfälle, Checklisten und Entscheidungshilfen

Die Grundlagenkapitel vermitteln das notwendige Verständnis für spätere Themen.

Es ist beispielsweise hilfreich, zunächst die Begriffe Service, Wert, Output, Outcome, Kosten, Risiko und Stakeholder zu verstehen, bevor einzelne Practices wieund Servicederen Level Management oder Continual ImprovementZusammenwirken vertieft werden.

Merke

Die Praxispraktische Anwendung wird leichter verständlich, wenn die zugrunde liegenden Begriffe, Ziele und Zusammenhänge bekannt sind.


Wenn du schnell etwas nachschlagen möchtest

Beim Nachschlagen musst du nicht die gesamtejede Seite vollständig von oben bis unten lesen.

Orientiere dich zunächst an den folgenden Bereichen:

Gesuchte Information Geeigneter Abschnitt
schnelle Einordnung des ThemasKurz erklärt
Bedeutung eines Begriffs Kurz erklärtGrundlagen oder GrundlagenSchnellzusammenfassung
konkrete Arbeitsschritte Vorgehensweise
schnelle Kontrolle Checkliste
EntscheidungAuswahl zwischen mehreren Möglichkeiten Entscheidungshilfe
häufige FehlerFehlentscheidungen Typische Fehler
besonderemögliche Gefahren und Auswirkungen Risiken und Sicherheitsaspekte
praktischezusätzliche Erfahrung aus der Praxis Praxistipp
wichtigste KernaussageMerke
technische Vertiefung Verwandte ThemenSeiten
Herkunft einer Aussage Quellen und Versionsstand

Die wichtigsten Informationen stehen nach Möglichkeit weit oben auf der Seite.

Vertiefungen, Sonderfällelle, Beispiele und Quellen folgen anschließend.


Wenn du dich in einer konkreten Arbeitssituation befindest

Angenommen, ein Benutzer meldet:

„Ich kann mich seit heute Morgen nicht mehr anmelden.“

Dann musst du nicht sofort das gesamte Kapitel über Incident Management lesen.

Gehe stattdessen folgendermaßenschrittweise vor:

  1. konkrete Situation erfassen
  2. betroffenen Service bestimmen
  3. betroffene Benutzer und Auswirkungen ermitteln
  4. nach Situation,Service, ServiceFehlermeldung oder Fehlermeldungbeobachtetem Verhalten suchen
  5. passende Praxis- oder Schnellreferenzseite öffnen
  6. Voraussetzungen und wichtigste Rückfragen prüfen
  7. Auswirkunggeeignete undVorgehensweise Dringlichkeit bewertenauswählen
  8. vorgeschlageneSicherheits-, Vorgehensweise verwenden
  9. Eskalations- und SicherheitskriterienFreigabekriterien beachten
  10. durchgeführte Schritte und Ergebnisse dokumentieren
  11. bei Bedarf technische Querverweise nutzenverwenden
  12. prüfen, ob eine weitere Untersuchung oder Verbesserung notwendig ist

Wichtig

Eine Checkliste unterstützt deinedie Arbeit,Arbeit.

Sie ersetzt aber nicht die fachliche Bewertung der konkreten Situation.


Schnellzugriff nach Arbeitssituation

Situation Passender Themenbereich
Ein Benutzer meldet eine Störung. Incident Management
Ein Benutzer benötigt einen freigegebenenvorgesehenen Standardservice. Service Request Management
Derselbe oder ein ähnlicher Fehler tritt wiederholt auf. Problem Management
Eine Konfigurationtechnische oder organisatorische Änderung soll geändertdurchgeführt werden. Change Management
Eine Organisation verwendet noch ITIL-4-Begriffe.Change Enablement entspricht der früheren Bezeichnung der Practice
Ein kritischer Incident beeinträchtigt einen wichtigen Service. Incident Management und organisationsspezifischesbetrieblicher Major-Incident-VerfahrenAblauf
Eine Lösung soll dauerhaft für Kollegen festgehaltenverfügbar werden.sein. Knowledge Management
EinHardware, ServerSoftware oder NetzwerkgerätLizenzen sollsollen verwaltet erfasst werden. IT Asset Management
Abhängigkeiten zwischen Services und Komponenten sollen erfasst werden.Service Configuration Management
Ein Monitoring-System erzeugt eine Meldung. Monitoring and Event Management
Ein externer Dienstleister muss eingebunden werden. Supplier Management
EinVereinbarte vereinbarterServiceziele Servicewert wirdwerden nicht erreicht. Service Level Management
Eine Arbeitsweise oder ein Service soll dauerhaft verbessert werden. Continual Improvement
Ein sicherheitsrelevantes Ereignis wurde erkannt.Information Security Management und betriebliche Sicherheitsverfahren

Diese Zuordnung dient als erste Orientierung.

JeEine nachArbeitssituation Situation könnenkann mehrere PracticesPractices, technische Fachbereiche und betriebliche Verfahren gleichzeitig beteiligt sein.betreffen.

VersionshinweisHinweis

In ITIL Version 5 heißt die Practice Change Management.

In ITIL 4 wurde sie Change Enablement genannt.

Ein Major Incident ist eineein besonders schwerwiegendeschwerwiegender KategorieIncident.

eines

Die Incidents.Kriterien, DieRollen, Kommunikationswege und Eskalationsverfahren dafür verwendeten Verfahren und Rollen werden von der jeweiligen Organisation festgelegt.


Technische und organisatorischeserviceorientierte Perspektive verbinden

Viele Aufgaben eines SystemintegratorsFachinformatikers für Systemintegration besitzen mindestens zwei Perspektiven.

Perspektive Zentrale Frage
Technische Perspektive Wie untersuche, konfiguriere oder repariere ich das System?
Service-Management-Serviceorientierte Perspektive WieWelche ordne,Auswirkungen priorisiere, dokumentierebestehen und koordinierewie ichwird die Arbeit?Arbeit koordiniert, dokumentiert und bewertet?

Beispiel:

Ein Webserver ist nicht erreichbar.

Die technische Perspektive kann folgende Prüfungen umfassen:

  • Netzwerkverbindung prüfen,
  • DNS-Auflösung testen,
  • Erreichbarkeit des Hosts kontrollieren,
  • Dienststatus prüfen,
  • Protokolle auswerten,
  • Zertifikate kontrollieren,
  • Firewall-Regeln untersuchen,
  • Container oder virtuelle Maschine kontrollieren.prüfen.

Die Service-Management-serviceorientierte Perspektive ergänzt:

  • betroffenen Service bestimmen,
  • betroffene Benutzer feststellen,ermitteln,
  • geschäftliche Auswirkungen bewerten,
  • PrioritätDringlichkeit festlegen,feststellen,
  • Zuständigkeit klären,
  • Beteiligte informieren,
  • Eskalation prüfen,
  • Zwischenlösung bewerten,
  • Wiederherstellung kontrollieren,
  • Maßnahmen dokumentieren,
  • und notwendige Folgeaktivitäten einleiten.

Merke

Technische Fehleranalyse und ITILService Management ersetzen sich nicht.

Sie ergänzen sich.


Die Seitenarten dieses Buches

Nicht jede Seite verfolgt denselben Zweck.

Seitenart Zweck
Grundlagenseite erklärt Begriffe, Modelle und Zusammenhänge
Practice-Seite beschreibt Ziel,Zweck, Nutzen und Anwendung einer ITILManagement Practice
Praxisfall zeigt eine realistische Arbeitssituation
Vorgehensweise führt schrittweise durch eine Aufgabe
Entscheidungshilfe unterstützt bei Auswahl, Priorisierung oder Eskalation
Checkliste ermöglicht eine schnelle Kontrolle wichtiger Punkte
Vorlage liefert eine wiederverwendbare Dokumentationsstruktur
Schnellreferenz fasst wichtige Informationen kompakt zusammen
Vergleichsseite grenzt ähnliche Begriffe oder Vorgehensweisen voneinander ab
Glossarseite erklärt Fachbegriffe und Abkürzungen

Die Seitenart soll möglichst bereits durch Titel und Aufbau erkennbar sein.


So erkennst du wichtige Hinweise

Im Buch werden wiederkehrende Kennzeichnungen verwendet.

KennzeichnungBedeutung
Kurz erklärtkompakte Einordnung des Themas
ITIL-GrundlageBegriff, Modell oder Inhalt aus dem offiziellen Framework
Offizielle QuelleAussage aus einer offiziellen Veröffentlichung oder Dokumentation
Praxisbeispielrealistische oder vereinfachte Arbeitssituation
Vorgehensweiseempfohlene Reihenfolge von Arbeitsschritten
EntscheidungshilfeUnterstützung bei einer konkreten Auswahl
Typischer Fehlerhäufige oder besonders relevante Fehlentscheidung
Risikomögliche technische, organisatorische oder sicherheitsrelevante Folge
Praxistippzusätzliche bewährte Empfehlung für den Arbeitsalltag
Merkezentrale Aussage zum schnellen Wiederholen
ChecklistePunkte zur direkten Kontrolle
VersionsabhängigInformation kann sich durch neue Versionen verändern
UmgebungsabhängigInformation gilt nur unter bestimmten Voraussetzungen
Verwandte Seitenpassende Grundlagen oder Vertiefungen

Nicht jede Kennzeichnung wird auf jeder Seite verwendet.

Es werden nur Elemente eingesetzt, die für das jeweilige Thema einen tatsächlichen Nutzen bieten.


Querverweise richtig verwenden

IT-Aufgaben lassen sich selten vollständig einem einzigen Thema zuordnen.

Ein fehlgeschlagener Anmeldevorgang kann beispielsweise folgende Bereiche betreffen:

  • Incident Management,
  • Identitäts- und Zugriffsmanagement,
  • Active Directory,Directory oder einen anderen Verzeichnisdienst,
  • DNS,
  • Kerberos,Zeitsynchronisation,
  • Kerberos oder andere Authentifizierungsverfahren,
  • Netzwerk,
  • Informationssicherheit,
  • Monitoring,
  • Fehleranalyse und Troubleshooting.technische Fehleranalyse.

Querverweise helfen dabei:

  • technische Vertiefungen zu finden,
  • Zusammenhänge zu verstehen,
  • doppelte Erklärungen zu vermeiden,
  • und eine Aufgabe aus mehreren Perspektiven zu betrachten.

Grundsatz

Ein Querverweis soll eine konkrete Frage beantworten oder die nächste sinnvolle Vertiefung ermöglichen.


So verwendest du die Suche

Beginne mit dem wichtigsten Begriff der Situation.

Geeignete Suchbegriffe können sein:

  • Incident
  • Service Request
  • Problem
  • Change
  • Priorität
  • Eskalation
  • Service
  • Major Incident
  • Benutzeranmeldung
  • VPN
  • DNS
  • Server nicht erreichbar
  • Wiederherstellung
  • Rückfallplan

Falls ein Begriff keine passenden Ergebnisse liefert, suche zusätzlich:

  • nach einem Synonym,
  • nach dem betroffenen Service,
  • nach der sichtbaren Fehlermeldung,
  • nach dem technischen System,
  • nach der betroffenen Komponente,
  • oder nach der auszuführenden Tätigkeit.

Beispiel:

Statt ausschließlich nach Outlook zu suchen, können folgende Suchbegriffe hilfreicher sein:

  • E-Mail-Service
  • Microsoft 365
  • Anmeldung
  • Authentifizierung
  • Verbindungsproblem
  • Incident
  • Postfach

So verwendest du Checklisten

Checklisten helfen dabei, wichtige Punkte nicht zu vergessen.

Sie eignen sich besonders:

  • vor Änderungen,
  • bei wiederkehrenden Aufgaben,
  • bei kritischen Störungen,
  • für Eskalationen,
  • bei Übergaben,
  • bei Wiederherstellungen,
  • und vor dem Abschluss eines Vorgangs.

Eine Checkliste ist jedoch keine automatische Handlungsanweisung.

Prüfe trotzdem immer:

  • Passt der Punkt zur konkreten Umgebung?
  • Ist die Maßnahme freigegeben?
  • Besitzt du die erforderlichenotwendige Berechtigung?
  • Gibt es Sicherheits- oder Datenschutzanforderungen?
  • Kann die Handlung den laufenden Betrieb beeinflussen?
  • Bestehen Abhängigkeiten zu anderen Services?
  • Ist ein Rückfallplan vorhanden?
  • Muss eineine Verantwortlicherverantwortliche Person eingebunden werden?
  • Wie wird der Erfolg geprüft?

So verwendest du Vorlagen

Vorlagen stellen eine Ausgangsbasis dar.

Sie können beispielsweise verwendet werden für:

  • Ticketdokumentationen,
  • Incident-Berichte,
  • Change-Anträge,
  • Wartungsankündigungen,
  • Übergaben,
  • Wissensartikel,
  • Ursachenanalysen,
  • Wiederherstellungsprotokolle,
  • und Abschlussberichte.

Vorlagen müssen an die tatsächliche Situation angepasst werden.

Nicht relevante Abschnitte können entfernt werden.

Fehlende Informationen müssen ergänzt werden.

Typischer Fehler

Eine vollständig ausgefüllte Vorlage ist nicht automatisch eine gute Dokumentation.

Entscheidend ist, ob ein anderer Mitarbeiter die Situation, die durchgeführten Schritte und die getroffenen Entscheidungen nachvollziehen kann.


Arbeiten unter Zeitdruck

Bei einereinem kritischen StörungIncident solltest du dich zuerstzunächst auf folgende Punkte konzentrieren:

  1. unmittelbare Gefahren und Sicherheitsrisiken berücksichtigenerkennen
  2. betroffenen Service bestimmen
  3. AuswirkungAuswirkungen und Dringlichkeit feststellen
  4. Zuständigkeit und Eskalation klären
  5. Service stabilisieren oder wiederherstellen
  6. Beteiligte angemessen informieren
  7. wesentliche Beobachtungen und Maßnahmen dokumentieren
  8. Erfolg der Wiederherstellung kontrollieren
  9. Ursachenanalyse und Verbesserungen anschließend durchführen

Unter Zeitdruck kann die Dokumentation zunächst kompakt gehalten werden.

Wichtige Beobachtungen, Entscheidungen und Änderungen müssen dennochtrotzdem erfasst werden.

Praxistipp

Notiere während einereines StörungIncidents mindestens:

  • Uhrzeit,
  • Beobachtung,
  • Maßnahme,
  • Ergebnis.

Beispiel:

Uhrzeit Beobachtung Maßnahme Ergebnis
09:12 Uhr WebdienstWebservice nicht erreichbar Dienststatus geprüft Dienst gestoppt
09:15 Uhr Ursache noch unbekannt Dienst kontrolliert gestartet Service wieder erreichbar
09:20 Uhr FehlerStörung trat nach einemeiner UpdateÄnderung auf Problemweiterer RecordUntersuchungsbedarf angelegtdokumentiert Ursachenanalyse folgt

Das Buch ersetzt keine betrieblichen Vorgaben

Die Inhalte dieses Buches bieten Orientierung, Hintergrundwissen und praktische Unterstützung.

Im tatsächlichen Unternehmen gelten zusätzlich:

  • interne Richtlinien,
  • Rollen und Berechtigungen,
  • Sicherheitsvorgaben,
  • Datenschutzbestimmungen,
  • Freigabeprozesse,
  • Eskalationswege,
  • Verträge,
  • Service Level Agreements,
  • Arbeitsanweisungen,
  • und AnweisungenEntscheidungen verantwortlicher Personen.

Bei einem Widerspruch haben verbindliche rechtliche, sicherheitsrelevante und betriebliche Vorgaben Vorrang.


Empfohlener Schnellablauf bei einer konkreten Aufgabe

  1. Situation erfassen
  2. betroffenen Service bestimmen
  3. Auswirkungen und Dringlichkeit bewerten
  4. passende Seite finden
  5. SchnellübersichtVoraussetzungen und Risiken prüfen
  6. Entscheidung odergeeignete Vorgehensweise auswählen
  7. technische Vertiefung nutzen
  8. Risiken und Eskalation beachtenanwenden
  9. Ergebnis kontrollieren
  10. Arbeit dokumentieren
  11. möglichenotwendige VerbesserungFolgeaktivitäten einleiten
  12. Verbesserungspotenzial prüfen

Checkliste für die Nutzung des Buches

  • Habe ich die konkrete Situation richtig verstanden?
  • Weiß ich, welcher Service betroffen ist?
  •  Habe ich Auswirkungen und Dringlichkeit berücksichtigt?
  • Nutze ich die passende Seitenart?
  • Habe ich Voraussetzungen und Berechtigungen geprüft?
  • Habe ich Risiken und Sicherheitsaspekte beachtet?
  • Benötige ich eine technische Vertiefung?
  • Muss eine andere Person oder ein anderes Team eingebunden werden?
  • Habe ich Schritte und Ergebnisse dokumentiert?
  • Wurde der Erfolg aus Benutzersicht geprüft?
  •  Gibt es einen passenden Querverweis?
  • Muss aus der Situation später Wissen oder eine Verbesserung entstehen?

Grafik vorgesehen

Nutzungsweg durch das Buch

Situation erfassen

passende Seite finden

Grundlagen verstehenund Voraussetzungen prüfen

Vorgehensweise anwenden

Ergebnis kontrollieren

Arbeit dokumentieren

Verbesserung ableiten

Eine spätere interaktive VersionDarstellung kann später typische Arbeitssituationen anbieten und aufdirekt diezu den passenden ThemenbereicheThemenbereichen verweisen.führen.


Verwandte Seiten

  • 0.1 Über dieses Buch – Ziel, Arbeitsweise und Qualitätsmaßstab
  • 0.3 Kennzeichnungen, Quellen und Versionsstände
  • 0.4 Aktualisierungen, Versionspflege und Korrekturen
  • 1.1 Warum professionelles Service Management notwendig ist
  • 1.2 Technik, Produkt, Service und Geschäftsergebnis
  • professionelle Ticketbearbeitung
  • Fehleranalyse und Troubleshooting

Quellen und Versionsstand

Diese Seite beschreibt die Nutzung und Strukturden redaktionellen Aufbau dieses unabhängigen Nachschlagewerks.

Die Versionshinweisedargestellten zuNutzungswege, ChangeSeitenarten, ManagementChecklisten und IncidentSuchstrategien Managementsind orientierenFestlegungen sichdieses an:Buchprojekts und keine vorgeschriebenen ITIL-Prozesse.

erläutert.

Fachlicher Stand: August 2026

0.4 Aktualisierungen, Versionspflege und Korrekturen

Kurz erklärt

Dieses Buch wird als langfristiges Nachschlagewerk aufgebaut.

Inhalte werden deshalb nicht nur einmal erstellt, sondern regelmäßig geprüft, aktualisiert und bei Bedarf korrigiert.

Dabei soll nachvollziehbar bleiben:

  • wann eine Seite zuletzt fachlich geprüft wurde,
  • auf welche Versionen sie sich bezieht,
  • welche Inhalte verändert wurden,
  • warum eine Änderung notwendig war,
  • und welche Punkte noch nicht abschließend geklärt sind.

Warum eine kontinuierliche Pflege notwendig ist

IT-Wissen verändert sich.

Neue Versionen können:

  • Begriffe verändern,
  • Funktionen ergänzen,
  • bisherige Vorgehensweisen ersetzen,
  • Sicherheitsanforderungen verschärfen,
  • Menüpfade ändern,
  • Befehle erweitern oder entfernen,
  • und neue technische Abhängigkeiten erzeugen.

Auch IT-Service-Management entwickelt sich weiter.

Zusätzlich können sich betriebliche Anforderungen verändern, beispielsweise durch:

  • neue Services,
  • andere Organisationsstrukturen,
  • geänderte Verantwortlichkeiten,
  • neue gesetzliche Anforderungen,
  • Sicherheitsvorfälle,
  • neue Herstellerprodukte,
  • oder Erfahrungen aus dem laufenden Betrieb.

Grundsatz

Eine Wissensseite ist nicht endgültig abgeschlossen.

Sie beschreibt den fachlich geprüften Stand zu einem bestimmten Zeitpunkt.


Erstellung, Bearbeitung, Prüfung und Test unterscheiden

AngabeBedeutung
Erstellt amDatum, an dem die Seite erstmals angelegt wurde
Zuletzt bearbeitetDatum der letzten inhaltlichen oder redaktionellen Änderung
Fachlich geprüft amDatum der letzten vollständigen fachlichen Kontrolle
Technisch getestet amDatum eines dokumentierten praktischen Tests
Behandelte VersionVersion des Frameworks, Produkts oder Systems
Nächste Prüfung empfohlenZeitpunkt oder Anlass für eine erneute Kontrolle

Eine reine Textkorrektur ist nicht automatisch eine vollständige fachliche Prüfung.

Beispiel

Am 10. August wurde ein Rechtschreibfehler behoben.

Die letzte vollständige fachliche Prüfung kann trotzdem weiterhin vom 1. August stammen.


Fachlicher Stand einer Seite

Am Ende wichtiger Seiten wird nach Möglichkeit ein fachlicher Stand angegeben.

**Fachlicher Stand:** August 2026  
**Behandelte Hauptversion:** ITIL Version 5  
**Zusätzlich berücksichtigt:** ITIL 4