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OSI-Modell

OSI-Modell – Geräte & Firewall-Bezug IHK-sichere Hauptzuordnung der Schichten, Geräte und Firewall-Arten Schicht Name Worum geht es? Typische Geräte / Komponenten Firewall-Bezug Layer 7 Anwendungs- schicht Anwendungen und Dienste Proxy, Application Gateway, Webserver, DNS-Server ▣ ◉ ▤ ◌ Proxy-Firewall, Application-Level Gateway, WAF, NGFW-Anwendungsfilter Layer 6 Darstellungs- schicht Datenformat, Verschlüsselung, Komprimierung meist keine klassischen Netzwerkgeräte; ggf. TLS-/SSL-Proxy Prüfung hier meist nur bei TLS-Inspection Layer 5 Sitzungs- schicht Aufbau, Verwaltung und Abbau von Sitzungen meist keine klassischen Netzwerkgeräte; teilweise Proxy/Gateway für die IHK eher Zusatzwissen, nicht Haupt-Firewall-Schicht Layer 4 Transport- schicht Ports, Ende-zu-Ende- Verbindungen, TCP/UDP Firewall, Load Balancer ▦ ⚖ Stateful Firewall, Portfilter, TCP-/UDP-Regeln Layer 3 Vermittlungs- schicht IP-Adressierung und Routing zwischen Netzen Router, Layer-3-Switch, Firewall ◎ ⇄ ▦ Paketfilter-Firewall, ACLs, IP-Filter Layer 2 Sicherungs- schicht Kommunikation im lokalen Netz über MAC-Adressen Switch, Bridge, Access Point, Netzwerkkarte ▤ ≋ ◖ VLAN-Trennung, MAC-Filter, transparente/Bridge-Firewall als Sonderfall Layer 1 Bitübertragungs- schicht Physische Übertragung von Bits Kabel, Hub, Repeater, Medienkonverter ⌁ ▭ ↻ Keine klassische Firewall-Funktion Wichtige IHK-Merksätze ✓ Layer 2 = MAC / Switch ✓ Layer 3 = IP / Router / Paketfilter ✓ Layer 4 = TCP/UDP / Ports / Stateful Firewall ✓ Layer 7 = Anwendung / Proxy / WAF Wichtiger Hinweis Reale Geräte können mehrere OSI-Schichten abdecken. Für die IHK ist meistens die Hauptzuordnung entscheidend.

Kurz merken: Switch = Layer 2 · Router = Layer 3 · Stateful Firewall = Layer 3/4 · Proxy/WAF = Layer 7 · NGFW = Layer 3 bis 7

OSI-Modell – Geräte und Firewall-Bezug (IHK-sicher)

Das OSI-Modell teilt Netzwerkkommunikation in 7 Schichten ein. Für die IHK ist wichtig, dass du nicht nur die Namen der Schichten kennst, sondern auch verstehst, welche Aufgabe die jeweilige Schicht hat, welche Geräte dort typischerweise arbeiten und welche Firewall-Art dazu passt.

Wichtig: Das OSI-Modell ist ein theoretisches Referenzmodell. Reale Geräte arbeiten oft auf mehreren Schichten gleichzeitig. Für Prüfungsaufgaben zählt meistens die Hauptzuordnung.

OSI-SchichtNameWorum geht es?Typische Geräte / KomponentenFirewall-Bezug
7AnwendungsschichtAnwendungen und DiensteProxy, Application Gateway, Webserver, DNS-ServerProxy-Firewall, Application-Level Gateway, WAF, NGFW-Anwendungsfilter
6DarstellungsschichtDatenformat, Verschlüsselung, Komprimierungmeist keine klassischen Netzwerkgeräte; ggf. TLS-/SSL-ProxyPrüfung hier meist nur bei TLS-Inspection
5SitzungsschichtAufbau, Verwaltung und Abbau von Sitzungenmeist keine klassischen Netzwerkgeräte; teilweise Proxy-/Gateway-FunktionenFür die IHK eher Zusatzwissen, nicht die Haupt-Firewall-Schicht
4TransportschichtPorts, Ende-zu-Ende-Verbindungen, TCP/UDPFirewall, Load BalancerStateful Firewall, Portfilter, TCP-/UDP-Regeln
3VermittlungsschichtIP-Adressierung und Routing zwischen NetzenRouter, Layer-3-Switch, FirewallPaketfilter-Firewall, ACLs, IP-Filter
2SicherungsschichtKommunikation im lokalen Netz über MAC-AdressenSwitch, Bridge, Access Point, NetzwerkkarteVLAN-Trennung, MAC-Filter, transparente/Bridge-Firewall als Sonderfall
1BitübertragungsschichtPhysische Übertragung von BitsKabel, Hub, Repeater, MedienkonverterKeine klassische Firewall-Funktion

Layer 7 – Anwendungsschicht

Die Anwendungsschicht ist die oberste Schicht des OSI-Modells. Hier befinden sich Netzwerkdienste und Anwendungen, mit denen Benutzer oder Programme arbeiten.

Typische Beispiele sind:

  • HTTP
  • HTTPS
  • DNS
  • SMTP
  • FTP
  • IMAP
  • SSH

Auf dieser Schicht geht es nicht mehr nur darum, welche IP-Adresse oder welcher Port verwendet wird, sondern darum, welche Anwendung oder welcher Dienst tatsächlich kommuniziert.

Beispiel:

Wenn ein Benutzer eine Webseite aufruft, findet die eigentliche Webkommunikation über HTTP oder HTTPS auf der Anwendungsschicht statt.

Typische Komponenten:

  • Proxy
  • Application Gateway
  • Webserver
  • DNS-Server
  • Web Application Firewall (WAF)

Firewall-Bezug:

Eine Proxy-Firewall oder ein Application-Level Gateway arbeitet auf Anwendungsebene. Sie betrachtet nicht nur IP-Adressen und Ports, sondern kann anwendungsbezogene Inhalte prüfen.

Eine WAF schützt speziell Webanwendungen. Sie prüft HTTP- und HTTPS-Anfragen zum Beispiel auf Angriffe wie SQL-Injection oder Cross-Site-Scripting.

Eine NGFW kann ebenfalls Anwendungen erkennen und filtern, zum Beispiel Webmail, Streaming, Messenger oder andere Dienste.

IHK-Merksatz:

Layer 7 = Anwendung, Inhalte, Proxy, WAF


Layer 6 – Darstellungsschicht

Die Darstellungsschicht kümmert sich darum, wie Daten dargestellt, codiert, verschlüsselt oder komprimiert werden.

Typische Aufgaben:

  • Datenformate umwandeln
  • Zeichencodierung festlegen
  • Daten komprimieren
  • Daten verschlüsseln oder entschlüsseln

Typische Beispiele:

  • TLS/SSL
  • UTF-8
  • JPEG
  • PNG
  • Komprimierung

Für die IHK ist wichtig: Layer 6 ist eher eine theoretische Schicht. In vielen praktischen Netzwerkaufgaben stehen Layer 2, 3, 4 und 7 stärker im Vordergrund.

Firewall-Bezug:

Eine Firewall kann verschlüsselten HTTPS-Verkehr nicht vollständig inhaltlich prüfen, solange sie den Verkehr nicht entschlüsselt. Eine tiefere Inhaltsprüfung ist nur mit TLS-Inspection beziehungsweise SSL-Inspection möglich.

Wichtig: TLS/SSL wird in Lernunterlagen oft der Darstellungsschicht zugeordnet, in der Praxis liegt es technisch zwischen Anwendung und Transport. Für IHK-Lernzwecke reicht: Layer 6 = Verschlüsselung, Darstellung, Datenformat.

IHK-Merksatz:

Layer 6 = Darstellung, Format, Verschlüsselung, Komprimierung


Layer 5 – Sitzungsschicht

Die Sitzungsschicht ist für den Aufbau, die Verwaltung und den Abbau von Sitzungen zuständig.

Eine Sitzung ist ein logischer Kommunikationszusammenhang zwischen zwei Systemen. Dabei geht es zum Beispiel darum, eine Verbindung beziehungsweise einen Dialog zu starten, aufrechtzuerhalten und sauber zu beenden.

Typische Aufgaben:

  • Sitzung aufbauen
  • Sitzung verwalten
  • Sitzung beenden
  • Dialogsteuerung
  • Wiederaufnahme von Kommunikationsabläufen

Für die IHK ist wichtig: Layer 5 ist meistens weniger praxisnah als Layer 2, 3, 4 und 7. In Firewall-Fragen wird Layer 5 normalerweise nicht als wichtigste Schicht abgefragt.

Firewall-Bezug:

Manche Gateway- oder Proxy-Funktionen können sitzungsbezogene Informationen berücksichtigen. Für die Prüfung solltest du aber vor allem diese klare Zuordnung lernen:

  • Paketfilter-Firewall = Layer 3/4
  • Stateful Firewall = Layer 3/4
  • Proxy-Firewall = Layer 7
  • WAF = Layer 7
  • NGFW = Layer 3 bis 7

IHK-Merksatz:

Layer 5 = Sitzung aufbauen, verwalten und beenden


Layer 4 – Transportschicht

Die Transportschicht regelt die Kommunikation zwischen Anwendungen auf zwei Systemen. Hier sind vor allem TCP, UDP und Ports wichtig.

Wichtige Begriffe:

  • TCP
  • UDP
  • Portnummern
  • Verbindungen
  • Verbindungsstatus
  • Ende-zu-Ende-Kommunikation

TCP ist verbindungsorientiert. Das bedeutet: Es wird eine Verbindung aufgebaut, Daten werden geordnet übertragen und der Empfang kann bestätigt werden.

UDP ist verbindungslos. Das bedeutet: Es ist einfacher und schneller, bietet aber keine gleiche zuverlässige Verbindungssteuerung wie TCP.

Typische Ports:

DienstProtokoll / Port
HTTPTCP 80
HTTPSTCP 443
DNSUDP/TCP 53
SSHTCP 22
RDPTCP 3389
SMTPTCP 25

Typische Geräte / Komponenten:

  • Firewall
  • Layer-4-Load-Balancer

Firewall-Bezug:

Eine Firewall kann auf Layer 4 prüfen, welche Ports und Transportprotokolle verwendet werden.

Eine Stateful Firewall prüft zusätzlich, ob ein Paket zu einer bereits erlaubten Verbindung gehört. Sie führt dafür eine Verbindungstabelle.

Beispiel:

Ein Client aus dem internen Netzwerk baut eine HTTPS-Verbindung zu einem Webserver auf. Die Antwortpakete aus dem Internet werden erlaubt, weil sie zu dieser bestehenden Verbindung gehören.

IHK-Merksatz:

Layer 4 = TCP/UDP, Ports, Verbindungen, Stateful Firewall


Layer 3 – Vermittlungsschicht

Die Vermittlungsschicht ist für IP-Adressierung und Routing zuständig. Hier wird entschieden, wie Datenpakete von einem Netzwerk in ein anderes Netzwerk gelangen.

Wichtige Themen:

  • IPv4
  • IPv6
  • Routing
  • Subnetze
  • Standardgateway
  • ICMP
  • IPsec
  • Paketweiterleitung

Typische Geräte:

  • Router
  • Layer-3-Switch
  • Firewall

Ein Router verbindet unterschiedliche Netzwerke miteinander. Er entscheidet anhand der Ziel-IP-Adresse, wohin ein Paket weitergeleitet wird.

Ein Layer-3-Switch kann zusätzlich zu klassischen Switch-Funktionen auch Routing-Funktionen übernehmen, zum Beispiel zwischen VLANs.

Firewall-Bezug:

Eine Paketfilter-Firewall prüft auf Layer 3 zum Beispiel:

  • Quell-IP-Adresse
  • Ziel-IP-Adresse
  • Protokoll
  • Netzbereich
  • Richtung des Datenverkehrs

Sobald zusätzlich Ports geprüft werden, ist auch Layer 4 beteiligt. Deshalb ist die IHK-sichere Formulierung:

Paketfilter-Firewall = Layer 3/4

Beispielregel:

Ein internes Netz 192.168.10.0/24 darf per TCP-Port 443 ins Internet, aber nicht per TCP-Port 23.

IHK-Merksatz:

Layer 3 = IP-Adresse, Routing, Router, Paketfilter


Layer 2 – Sicherungsschicht

Die Sicherungsschicht ist für die Kommunikation im lokalen Netzwerk zuständig. Hier geht es vor allem um MAC-Adressen, Ethernet-Frames, Switching und VLANs.

Wichtige Themen:

  • MAC-Adressen
  • Ethernet-Frames
  • Switches
  • Bridges
  • VLANs
  • ARP
  • WLAN im lokalen Netz
  • Fehlererkennung auf Frame-Ebene

Typische Geräte:

  • Switch
  • Bridge
  • Access Point
  • Netzwerkkarte

Ein Switch arbeitet hauptsächlich auf Layer 2. Er lernt MAC-Adressen und leitet Frames an den passenden Port weiter.

Für die IHK ist sehr wichtig:

Switch = MAC-Adresse = Layer 2

Ein Switch verwendet also normalerweise MAC-Adressen, während ein Router IP-Adressen verwendet.

Firewall-Bezug:

Layer 2 ist nicht die klassische Firewall-Schicht. Trotzdem gibt es sicherheitsrelevante Funktionen auf Layer 2:

  • VLAN-Trennung
  • MAC-Filter
  • Port-Security
  • transparente Firewall / Bridge-Firewall als Sonderfall

Wichtig: MAC-Filter allein sind kein starker Schutz, weil MAC-Adressen gefälscht werden können. Für IHK-Grundlagen reicht aber die Einordnung: MAC-Adressen gehören zu Layer 2.

IHK-Merksatz:

Layer 2 = MAC-Adresse, Switch, lokales Netzwerk


Layer 1 – Bitübertragungsschicht

Die Bitübertragungsschicht ist die unterste Schicht des OSI-Modells. Hier geht es um die physische Übertragung von Bits.

Wichtige Themen:

  • elektrische Signale
  • optische Signale
  • Funkübertragung
  • Kabel
  • Stecker
  • Netzwerkkarte auf physischer Ebene
  • Repeater
  • Hub
  • Medienkonverter

Typische Geräte und Komponenten:

  • Netzwerkkabel
  • Glasfaserkabel
  • Hub
  • Repeater
  • Medienkonverter
  • Stecker und Ports

Ein Hub arbeitet auf Layer 1. Er verteilt Signale, trifft aber keine intelligenten Weiterleitungsentscheidungen wie ein Switch.

Ein Repeater arbeitet ebenfalls auf Layer 1. Er verstärkt oder erneuert ein Signal.

Firewall-Bezug:

Auf Layer 1 gibt es keine klassische Firewall-Funktion. Eine Firewall entscheidet nicht anhand von reinen elektrischen oder optischen Signalen, sondern anhand von Informationen höherer Schichten.

IHK-Merksatz:

Layer 1 = Kabel, Signal, Bits, physische Übertragung


Firewall-Arten und OSI-Zuordnung

Firewall-ArtOSI-ZuordnungPrüft hauptsächlichWichtig für die IHK
Paketfilter-FirewallLayer 3/4IP-Adressen, Protokolle, Portseinfache Filterregeln
Stateful FirewallLayer 3/4IPs, Ports und Verbindungsstatusmerkt sich erlaubte Verbindungen
Proxy-FirewallLayer 7Anwendungsdaten und Inhaltearbeitet stellvertretend für den Client
Application-Level GatewayLayer 7anwendungsspezifische Protokolleprüft Inhalte auf Anwendungsebene
WAFLayer 7HTTP-/HTTPS-Anfragen an WebanwendungenSchutz für Webanwendungen
NGFWLayer 3 bis 7IPs, Ports, Anwendungen, Inhaltekombiniert mehrere Sicherheitsfunktionen
Hardware-Firewallkeine eigene OSI-Schichtabhängig von FunktionBauform, nicht OSI-Schicht
Software-Firewallkeine eigene OSI-Schichtabhängig von FunktionInstallationsart, nicht OSI-Schicht

Wichtige IHK-Merksätze

ThemaMerksatz
Switcharbeitet hauptsächlich auf Layer 2
Routerarbeitet hauptsächlich auf Layer 3
Hubarbeitet auf Layer 1
Repeaterarbeitet auf Layer 1
Bridgearbeitet hauptsächlich auf Layer 2
Portfilterarbeitet hauptsächlich auf Layer 4
Paketfilterarbeitet auf Layer 3/4
Stateful Firewallarbeitet auf Layer 3/4 und merkt sich Verbindungen
Proxy-Firewallarbeitet auf Layer 7
WAFarbeitet auf Layer 7
NGFWkann Layer 3 bis Layer 7 auswerten
Layer 6 und 5eher theoretisch, bei Firewall-Zuordnung meist Zusatzwissen

Ganz kurzer Prüfungs-Merksatz

Layer 2 = MAC / Switch

Layer 3 = IP / Router / Paketfilter

Layer 4 = TCP/UDP / Ports / Stateful Firewall

Layer 7 = Anwendung / Proxy / WAF


Beispiel zur Einordnung

Ein Benutzer öffnet eine Webseite über HTTPS.

SchrittOSI-SchichtErklärung
Kabel oder WLAN überträgt SignaleLayer 1Bits werden physisch übertragen
Der Switch leitet Frames im lokalen Netz weiterLayer 2Weiterleitung anhand von MAC-Adressen
Der Router leitet Pakete ins InternetLayer 3Weiterleitung anhand von IP-Adressen
Die Verbindung nutzt TCP-Port 443Layer 4Kommunikation über TCP und Portnummer
TLS verschlüsselt die VerbindungLayer 6Verschlüsselung und Darstellung
Der Browser ruft eine Webseite per HTTPS aufLayer 7Anwendungsebene
Eine Stateful Firewall erlaubt AntwortpaketeLayer 3/4Verbindung wurde vorher erlaubt
Eine WAF prüft HTTP-/HTTPS-AnfragenLayer 7Schutz der Webanwendung

Typische Prüfungsfallen

Falsche oder ungenaue AussageBesser / IHK-sicher
Eine Firewall arbeitet immer nur auf Layer 3Kommt auf die Firewall-Art an
Paketfilter arbeitet nur auf Layer 3Besser: Paketfilter arbeitet Layer 3/4
Eine WAF schützt das ganze Netzwerk vollständigEine WAF schützt vor allem Webanwendungen auf Layer 7
Hardware-Firewall ist eine eigene OSI-SchichtNein, Hardware beschreibt nur die Bauform
Switch und Router machen dasselbeNein, Switch = Layer 2 / MAC, Router = Layer 3 / IP
Layer 6 und 5 sind die wichtigsten Firewall-SchichtenNein, für Firewalls sind meist Layer 3/4 und Layer 7 wichtig