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15.1 Server-Grundlagen

Einordnung

Diese Seite gehört zum Kapitel:

Server, Virtualisierung und Hochverfügbarkeit

Bevor man virtuelle Maschinen, Cluster oder Hochverfügbarkeit versteht, sollte man zuerst wissen, was ein Server grundsätzlich ist und welche Aufgaben er in einer IT-Infrastruktur übernimmt.


Was ist ein Server?

Ein Server ist ein System, das anderen Geräten im Netzwerk Dienste, Daten oder Anwendungen bereitstellt.

Andere Geräte, die diese Dienste nutzen, nennt man Clients.

Beispiel:

RolleAufgabe
ServerStellt einen Dienst bereit
ClientNutzt den Dienst

Ein Server kann ein physisches Gerät, eine virtuelle Maschine oder ein Container sein.


Einfaches Beispiel

Ein Benutzer öffnet auf seinem PC eine Datei von einem Netzlaufwerk.

Dabei passiert vereinfacht Folgendes:

GerätRolle
PC des BenutzersClient
DateiserverServer

Der Client fragt die Datei an.
Der Server stellt die Datei bereit.


Client-Server-Prinzip

Beim Client-Server-Prinzip stellt ein Server Dienste bereit, die von Clients genutzt werden.

Beispiele:

Client-AnfrageServer-Antwort
Webseite öffnenWebserver liefert Webseite aus
Datei öffnenFileserver stellt Datei bereit
Benutzer anmeldenDomain Controller prüft Anmeldung
Name auflösenDNS-Server liefert IP-Adresse
IP-Adresse beziehenDHCP-Server vergibt Netzwerkkonfiguration

Merksatz

Ein Server stellt Dienste bereit. Ein Client nutzt diese Dienste.


Server als Hardware

Ein Server kann ein physischer Computer sein, der speziell für den Dauerbetrieb ausgelegt ist.

Typische Merkmale eines physischen Servers:

MerkmalErklärung
Leistungsfähige CPUVerarbeitung vieler Anfragen
Viel RAMArbeitsspeicher für Dienste und Anwendungen
Mehrere FestplattenSpeicherung von Betriebssystem, Daten und virtuellen Maschinen
RAIDSchutz vor Ausfall einzelner Festplatten
Mehrere NetzwerkkartenRedundanz oder Trennung von Netzwerken
Redundante NetzteileWeiterbetrieb bei Ausfall eines Netzteils
ServergehäuseEinbau im Serverschrank möglich
FernwartungVerwaltung über iLO, iDRAC, IPMI oder ähnliche Systeme

Server als virtuelle Maschine

Ein Server muss nicht immer ein eigenes physisches Gerät sein.

Sehr häufig läuft ein Server heute als virtuelle Maschine.

Beispiel:

Ein physischer Host betreibt mehrere virtuelle Server:

Virtuelle MaschineAufgabe
DC01Domain Controller
FILE01Dateiserver
WEB01Webserver
DB01Datenbankserver

Jede virtuelle Maschine verhält sich wie ein eigener Server.


Physischer Server vs. virtueller Server

MerkmalPhysischer ServerVirtueller Server
HardwareEigene echte HardwareNutzt Hardware des Hosts
BetriebssystemDirekt installiertLäuft in einer VM
FlexibilitätWeniger flexibelSehr flexibel
BereitstellungDauert längerSchnell erstellbar
MigrationAufwendigerEinfacher verschiebbar
RessourcennutzungOft schlechterMeist effizienter
BackupJe nach SystemOft einfacher als VM-Backup

Serverrolle

Eine Serverrolle beschreibt, welche Aufgabe ein Server erfüllt.

Ein Server kann eine oder mehrere Rollen übernehmen.

Beispiele:

ServerrolleAufgabe
Domain ControllerBenutzer, Gruppen und Anmeldungen verwalten
DNS-ServerNamen in IP-Adressen auflösen
DHCP-ServerIP-Adressen und Netzwerkkonfiguration vergeben
FileserverDateien und Ordner im Netzwerk bereitstellen
WebserverWebseiten oder Webanwendungen bereitstellen
DatenbankserverDaten speichern und für Anwendungen bereitstellen
MailserverE-Mails senden, empfangen und speichern
BackupserverDatensicherungen verwalten
DruckserverDrucker im Netzwerk bereitstellen
Monitoring-ServerSysteme und Dienste überwachen
ApplikationsserverAnwendungen für Benutzer oder andere Systeme bereitstellen

Serverdienst

Ein Serverdienst ist die konkrete Software oder Funktion, die auf einem Server läuft.

Beispiele:

DienstAufgabe
Active Directory Domain ServicesZentrale Benutzer- und Rechteverwaltung
DNSNamensauflösung
DHCPAutomatische IP-Konfiguration
SMBDateifreigaben im Windows-Netzwerk
NFSDateifreigaben im Linux/Unix-Umfeld
IISWebserver von Microsoft
ApacheWebserver
NginxWebserver oder Reverse Proxy
MariaDB / MySQLDatenbankdienst
PostgreSQLDatenbankdienst
SSHFernzugriff auf Linux-Systeme
RDPRemote Desktop für Windows-Systeme

Unterschied Serverrolle und Serverdienst

BegriffBedeutungBeispiel
ServerrolleAllgemeine Aufgabe eines ServersWebserver
ServerdienstKonkrete Software oder FunktionNginx, Apache, IIS

Beispiel:

Ein Server hat die Rolle Webserver.
Der konkrete Dienst darauf kann Nginx sein.


Typische Serverarten

Fileserver

Ein Fileserver stellt Dateien und Ordner im Netzwerk bereit.

Typische Aufgaben:

AufgabeErklärung
Gemeinsame Ordner bereitstellenBenutzer können auf zentrale Dateien zugreifen
Rechte verwaltenZugriff nach Benutzer oder Gruppe steuern
Daten zentral speichernDaten liegen nicht nur auf einzelnen PCs
Backup erleichternZentrale Daten können besser gesichert werden

Beispiel:

Benutzer speichern Dokumente auf einem Netzlaufwerk.


Domain Controller

Ein Domain Controller verwaltet in einer Windows-Domäne Benutzer, Gruppen, Computer und Anmeldungen.

Typische Aufgaben:

AufgabeErklärung
Benutzer authentifizierenPrüft Benutzername und Passwort
Gruppen verwaltenRechte über Gruppen strukturieren
Richtlinien verteilenGruppenrichtlinien anwenden
Computer verwaltenClients in Domäne einbinden
Zentrale Anmeldung ermöglichenBenutzer können sich an Domänen-PCs anmelden

Beispiel:

Ein Benutzer meldet sich mit seinem Domänenkonto an einem Windows-PC an.


DNS-Server

Ein DNS-Server löst Namen in IP-Adressen auf.

Beispiel:

Ein Client möchte einen Server über den Namen erreichen:

fileserver.firma.local

Der DNS-Server liefert die passende IP-Adresse zurück.

Beispiel:

NameIP-Adresse
fileserver.firma.local192.168.10.20
intranet.firma.local192.168.10.30

Ohne DNS müsste man sich IP-Adressen merken.


DHCP-Server

Ein DHCP-Server verteilt automatisch Netzwerkkonfigurationen an Clients.

Typische Angaben:

DHCP-AngabeBedeutung
IP-AdresseAdresse des Clients
SubnetzmaskeGröße des Netzwerks
StandardgatewayRouter ins andere Netz oder Internet
DNS-ServerServer für Namensauflösung
Lease-ZeitGültigkeitsdauer der Zuweisung

Beispiel:

Ein neuer PC wird angeschlossen und erhält automatisch eine IP-Adresse.


Webserver

Ein Webserver stellt Webseiten oder Webanwendungen bereit.

Beispiele für Webserver-Software:

SoftwareEinsatz
ApacheHäufiger Webserver
NginxWebserver und Reverse Proxy
IISMicrosoft-Webserver
CaddyModerner Webserver mit einfacher TLS-Konfiguration

Beispiel:

Ein Benutzer ruft im Browser eine Webseite auf.
Der Webserver liefert HTML, CSS, JavaScript, Bilder oder Anwendungsdaten aus.


Datenbankserver

Ein Datenbankserver speichert strukturierte Daten und stellt sie Anwendungen bereit.

Beispiele:

DatenbanksystemTypischer Einsatz
MariaDB / MySQLWebanwendungen
PostgreSQLAnwendungen, Webdienste, Fachverfahren
Microsoft SQL ServerUnternehmensanwendungen
Oracle DatabaseGroße Unternehmenssysteme

Beispiel:

Eine Webanwendung speichert Benutzer, Artikel oder Bestellungen in einer Datenbank.


Backupserver

Ein Backupserver verwaltet Datensicherungen.

Typische Aufgaben:

AufgabeErklärung
Sicherungen planenAutomatische Backups ausführen
Sicherungen speichernDaten auf Backupziel ablegen
Wiederherstellung ermöglichenDaten im Fehlerfall zurückspielen
Aufbewahrung verwaltenAlte Sicherungen nach Regeln löschen
Backupstatus überwachenFehler erkennen

Wichtig:

Ein Backupserver sollte nicht nur sichern, sondern auch regelmäßig Wiederherstellungen testen.


Monitoring-Server

Ein Monitoring-Server überwacht Systeme, Dienste und Ressourcen.

Typische Messwerte:

BereichBeispiele
CPUAuslastung
RAMSpeicherverbrauch
StorageFreier Speicher, I/O
NetzwerkErreichbarkeit, Paketverlust
DiensteLäuft ein Dienst oder ist er gestoppt?
BackupsErfolgreich oder fehlgeschlagen?

Beispiel:

Wenn ein Server nicht erreichbar ist, sendet das Monitoring eine Warnung.


Applikationsserver

Ein Applikationsserver stellt Anwendungen oder Anwendungsteile bereit.

Beispiele:

AnwendungBeschreibung
ERP-SystemUnternehmenssoftware
TicketsystemVerwaltung von Supportfällen
IntranetInterne Informationsplattform
DokumentenmanagementVerwaltung von Dokumenten
FachanwendungSpezielle Software für einen Geschäftsprozess

Ein Applikationsserver arbeitet häufig mit einem Datenbankserver zusammen.


Serverbetriebssysteme

Server verwenden oft spezielle Betriebssysteme.

Beispiele:

BetriebssystemTypischer Einsatz
Windows ServerActive Directory, Fileserver, Hyper-V, Unternehmensdienste
DebianLinux-Server, Webserver, Dienste
Ubuntu ServerLinux-Server, Cloud, Container
Red Hat Enterprise LinuxUnternehmensumgebungen
SUSE Linux Enterprise ServerUnternehmensumgebungen
FreeBSDNetzwerkdienste, Storage, Spezialanwendungen

Unterschied Client-Betriebssystem und Server-Betriebssystem

MerkmalClient-BetriebssystemServer-Betriebssystem
ZielArbeit am ArbeitsplatzDienste für viele Benutzer
BeispieleWindows 11, macOS, Ubuntu DesktopWindows Server, Debian Server
BenutzeroberflächeMeist grafischOft auch ohne GUI
DiensteWeniger serverorientiertFür Netzwerkdienste ausgelegt
VerwaltungEinzelgerätZentrale Administration
DauerbetriebNicht HauptzielFür Dauerbetrieb gedacht

Server im Dauerbetrieb

Server laufen oft rund um die Uhr.

Deshalb sind wichtig:

BereichBedeutung
Stabile HardwareWeniger Ausfälle
KühlungSchutz vor Überhitzung
StromversorgungUSV und redundante Netzteile
UpdatesSicherheit und Stabilität
MonitoringProbleme früh erkennen
BackupWiederherstellung ermöglichen
DokumentationWartung und Fehleranalyse erleichtern

Redundanz

Redundanz bedeutet, dass wichtige Komponenten mehrfach vorhanden sind.

Beispiele:

KomponenteRedundanz
NetzteilZwei Netzteile
NetzwerkZwei Netzwerkkarten
FestplattenRAID
SwitchZwei Switches
ServerMehrere Hosts oder Cluster
InternetleitungZweite Leitung
BackupzielZusätzliches externes Backup

Ziel:

Der Ausfall einer einzelnen Komponente soll nicht sofort zum Gesamtausfall führen.


Single Point of Failure

Ein Single Point of Failure ist eine einzelne Komponente, deren Ausfall einen Dienst oder ein ganzes System lahmlegen kann.

Beispiele:

Single Point of FailureAuswirkung
Einziger ServerDienst fällt komplett aus
Einziges NetzteilServer geht bei Defekt aus
Einziger SwitchNetzwerkverbindung fällt aus
Einziger StorageDaten sind nicht erreichbar
Einzige InternetleitungStandort verliert Internetzugang

Merksatz:

Ein Single Point of Failure ist eine einzelne kritische Schwachstelle im System.


RAID

RAID verbindet mehrere Festplatten zu einem logischen Speicherbereich.

Ziele können sein:

ZielErklärung
AusfallsicherheitDaten bleiben trotz defekter Festplatte verfügbar
GeschwindigkeitDaten werden auf mehrere Platten verteilt
KapazitätMehrere Platten bilden einen größeren Speicher

Wichtige RAID-Level:

RAID-LevelBedeutungVorteilNachteil
RAID 0Striping ohne RedundanzSchnell, volle KapazitätKein Schutz bei Ausfall
RAID 1SpiegelungEine Platte darf ausfallenNur etwa halbe nutzbare Kapazität
RAID 5Parität über mehrere PlattenEine Platte darf ausfallenRebuild belastet System
RAID 6Doppelte ParitätZwei Platten dürfen ausfallenWeniger nutzbare Kapazität
RAID 10Spiegelung und StripingSchnell und ausfallsicherBenötigt mindestens vier Platten

Wichtig:

RAID ist kein Backup.

RAID schützt nur gegen bestimmte Hardwareausfälle.
Es schützt nicht zuverlässig gegen versehentliches Löschen, Malware, Ransomware oder Datenkorruption.


Backup

Ein Backup ist eine Sicherung von Daten oder Systemen.

Ziele:

ZielErklärung
WiederherstellungDaten nach Fehler zurückholen
Schutz vor DatenverlustDefekt, Löschung oder Malware abfangen
Versionsstand sichernÄltere Zustände wiederherstellen
NotfallvorsorgeWiederanlauf nach größerem Ausfall ermöglichen

Beispiele für Backuparten:

BackupartErklärung
VollbackupAlle ausgewählten Daten werden gesichert
Inkrementelles BackupNur Änderungen seit dem letzten Backup
Differenzielles BackupÄnderungen seit dem letzten Vollbackup
Image-BackupGanzes System oder ganze VM
Datei-BackupEinzelne Dateien und Ordner

3-2-1-Regel

Eine bekannte Backup-Regel ist die 3-2-1-Regel.

RegelBedeutung
3 KopienOriginal plus zwei Sicherungen
2 verschiedene MedienZum Beispiel NAS und externe Festplatte
1 Kopie externEine Sicherung außerhalb des Hauptstandorts

Merksatz:

Ein Backup ist nur dann wirklich sinnvoll, wenn die Wiederherstellung getestet wurde.


USV

USV steht für unterbrechungsfreie Stromversorgung.

Eine USV schützt Server bei Stromproblemen.

Aufgaben:

AufgabeErklärung
Kurzzeitige Stromausfälle überbrückenServer laufen weiter
Spannungsschwankungen abfangenHardware wird geschützt
Sauberes Herunterfahren ermöglichenDatenverlust vermeiden
Ausfall meldenMonitoring kann alarmieren

Eine USV ersetzt keinen Generator, schützt aber vor kurzen Stromausfällen und ermöglicht kontrolliertes Herunterfahren.


Serverraum und Rechenzentrum

Server stehen oft in einem Serverraum oder Rechenzentrum.

Wichtige Anforderungen:

BereichBedeutung
ZutrittsschutzNur berechtigte Personen
KühlungSchutz vor Überhitzung
StromversorgungStabile und abgesicherte Versorgung
BrandschutzSchutz vor Feuer und Rauch
NetzwerkverkabelungStrukturierte Verkabelung
OrdnungBeschriftung und Dokumentation
MonitoringTemperatur, Strom, Netzwerk und Systeme überwachen

Rack-Server

Ein Rack-Server ist ein Server für den Einbau in einen Serverschrank.

Höhe wird oft in Höheneinheiten angegeben.

EinheitBedeutung
1 HE / 1UEine Höheneinheit
2 HE / 2UZwei Höheneinheiten
4 HE / 4UVier Höheneinheiten

Rack-Server werden häufig in Unternehmen und Rechenzentren eingesetzt.


Tower-Server

Ein Tower-Server sieht ähnlich aus wie ein großer Desktop-PC.

Vorteile:

VorteilErklärung
Einfach aufzustellenKein Rack notwendig
Geeignet für kleine UmgebungenKleine Büros oder Außenstellen
Oft günstiger EinstiegWeniger Infrastruktur nötig

Nachteil:

Für größere Serverräume sind Rack-Server meist besser geeignet.


Blade-Server

Blade-Server sind sehr kompakte Servermodule, die in ein gemeinsames Gehäuse eingebaut werden.

Vorteile:

VorteilErklärung
Hohe DichteViele Server auf wenig Raum
Gemeinsame InfrastrukturStrom, Kühlung und Netzwerk zentral
Zentrale VerwaltungViele Blades gemeinsam verwaltbar

Nachteil:

Blade-Systeme sind komplexer und meist teurer.


Serverhardware – wichtige Komponenten

KomponenteAufgabe
CPUFührt Berechnungen und Programme aus
RAMArbeitsspeicher für laufende Prozesse
StorageSpeichert Betriebssystem, Daten und Anwendungen
NetzwerkkarteVerbindet den Server mit dem Netzwerk
MainboardVerbindet alle Komponenten
NetzteilVersorgt den Server mit Strom
RAID-ControllerVerwaltet Festplattenverbünde
LüfterKühlt die Hardware
Management-ControllerFernwartung und Hardwareüberwachung

CPU im Server

Die CPU verarbeitet Befehle und führt Programme aus.

Wichtige Begriffe:

BegriffBedeutung
KernRecheneinheit innerhalb der CPU
ThreadLogischer Ausführungspfad
TaktfrequenzGeschwindigkeit einzelner Rechenzyklen
CacheSchneller Zwischenspeicher
VirtualisierungserweiterungUnterstützung für VMs

Bei Servern ist nicht nur die maximale Geschwindigkeit wichtig, sondern auch Stabilität, Kerne, Energieverbrauch und Virtualisierungsunterstützung.


RAM im Server

RAM ist der Arbeitsspeicher des Servers.

Er wird für laufende Prozesse, Dienste, Caches und virtuelle Maschinen benötigt.

Typische Bedeutung:

EinsatzWarum RAM wichtig ist
DatenbankenDaten können im Speicher schneller verarbeitet werden
VirtualisierungJede VM benötigt Arbeitsspeicher
FileserverZwischenspeicher für Dateioperationen
WebserverViele gleichzeitige Anfragen
ApplikationsserverAnwendungen benötigen Speicher

Zu wenig RAM führt häufig zu langsamen Systemen.


ECC-RAM

ECC-RAM kann bestimmte Speicherfehler erkennen und korrigieren.

ECC steht für Error Correcting Code.

Vorteil:

VorteilErklärung
Höhere ZuverlässigkeitSpeicherfehler können erkannt und teilweise korrigiert werden
Wichtig für DauerbetriebBesonders bei Servern sinnvoll
Schutz vor DatenfehlernReduziert Risiko stiller Speicherfehler

ECC-RAM ist typisch für Serverhardware.


Storage im Server

Storage bezeichnet den dauerhaften Speicher.

Beispiele:

SpeicherartEigenschaft
HDDViel Speicherplatz, günstiger, langsamer
SSDSchneller als HDD
NVMeSehr schneller Flash-Speicher
SANExterner Blockspeicher
NASSpeicher über Netzwerkfreigaben

Bei Servern ist Storage nicht nur nach Größe zu bewerten, sondern auch nach Geschwindigkeit, Ausfallsicherheit und Backup-Konzept.


IOPS und Latenz

Bei Servern ist Storage-Performance wichtig.

BegriffBedeutung
IOPSEin- und Ausgabeoperationen pro Sekunde
LatenzVerzögerung beim Zugriff
DurchsatzDatenmenge pro Sekunde

Viele langsame Serverprobleme entstehen nicht durch die CPU, sondern durch langsamen Storage.


Netzwerkkarten im Server

Server haben oft mehrere Netzwerkkarten.

Gründe:

GrundErklärung
RedundanzAusfall einer Verbindung abfangen
LastverteilungMehr Bandbreite nutzen
NetztrennungManagement, Servernetz, Storage oder Backup trennen
VirtualisierungVerschiedene VM-Netze anbinden

Beispiel:

NetzwerkkarteAufgabe
NIC 1Management
NIC 2Servernetz
NIC 3Storage
NIC 4Backup

Remote Management

Viele Server bieten Fernwartung auf Hardwareebene.

Beispiele:

Hersteller / TechnikBedeutung
iLOHPE Integrated Lights-Out
iDRACDell Integrated Dell Remote Access Controller
IPMIAllgemeine Schnittstelle für Hardwaremanagement
BMCBaseboard Management Controller

Damit kann man Server auch verwalten, wenn das Betriebssystem nicht mehr reagiert.

Mögliche Funktionen:

FunktionNutzen
Server ein- und ausschaltenFernsteuerung
Konsole anzeigenZugriff wie direkt am Bildschirm
ISO einbindenBetriebssystem remote installieren
Hardwarezustand prüfenFehlerdiagnose
Logs ansehenAnalyse von Hardwareproblemen

Servernetzwerk

Server werden in ein Netzwerk eingebunden.

Wichtige Netzwerkdaten:

AngabeBedeutung
IP-AdresseEindeutige Adresse im Netzwerk
Subnetzmaske / PräfixGröße des Netzwerks
GatewayRouter in andere Netze
DNS-ServerNamensauflösung
VLANLogische Netztrennung
HostnameName des Servers
FQDNVollständiger DNS-Name

Beispiel:

AngabeBeispiel
HostnameFILE01
FQDNFILE01.firma.local
IP-Adresse192.168.10.20
Präfix/24
Gateway192.168.10.1
DNS192.168.10.10

Statische IP-Adresse

Server erhalten meistens eine feste IP-Adresse.

Grund:

Clients und andere Server müssen den Dienst zuverlässig erreichen können.

Beispiel:

ServerIP-Adresse
DC01192.168.10.10
DNS01192.168.10.10
FILE01192.168.10.20
WEB01192.168.10.30

Server können entweder manuell statisch konfiguriert werden oder per DHCP eine Reservierung erhalten.


DNS-Name

Server sollten nicht nur über IP-Adressen, sondern über Namen erreichbar sein.

Beispiel:

DNS-NameIP-Adresse
fileserver.firma.local192.168.10.20
intranet.firma.local192.168.10.30

Vorteil:

Wenn sich die IP-Adresse ändert, kann der DNS-Eintrag angepasst werden.
Benutzer und Anwendungen können weiterhin den Namen verwenden.


Serverhärtung

Serverhärtung bedeutet, ein System sicherer zu konfigurieren.

Typische Maßnahmen:

MaßnahmeErklärung
Unnötige Dienste deaktivierenWeniger Angriffsfläche
Updates installierenSicherheitslücken schließen
Firewall aktivierenZugriffe begrenzen
Starke Passwörter verwendenSchutz vor unbefugtem Zugriff
Rechte beschränkenLeast-Privilege-Prinzip
Adminzugänge schützenMFA, VPN oder Managementnetz
Logging aktivierenEreignisse nachvollziehen
Standardkonten prüfenUnnötige Konten deaktivieren

Least Privilege

Least Privilege bedeutet:

Benutzer und Dienste bekommen nur die Rechte, die sie wirklich benötigen.

Beispiel:

Ein normaler Benutzer braucht keine Administratorrechte auf einem Server.

Vorteil:

Wenn ein Konto kompromittiert wird, ist der mögliche Schaden geringer.


Patchmanagement

Patchmanagement bedeutet, Updates geplant zu verwalten.

Wichtige Schritte:

SchrittErklärung
Updates prüfenWelche Updates sind verfügbar?
Auswirkungen bewertenKritisch oder unkritisch?
TestenErst in Testumgebung prüfen
Wartungsfenster planenZeitpunkt mit wenig Auswirkung wählen
Installation durchführenUpdates einspielen
Neustart durchführenWenn erforderlich
Funktion prüfenDienste nach Update testen
DokumentierenÄnderung nachvollziehbar machen

Monitoring im Serverbetrieb

Server sollten dauerhaft überwacht werden.

Wichtige Werte:

BereichBeispiele
VerfügbarkeitIst der Server erreichbar?
CPUAuslastung
RAMVerbrauch
StorageFreier Speicher, I/O
NetzwerkPaketverlust, Bandbreite
DiensteLaufen wichtige Dienste?
EreignisprotokolleFehler und Warnungen
BackupErfolgreich oder fehlgeschlagen?

Monitoring dient nicht nur der Fehlererkennung, sondern auch der Kapazitätsplanung.


Logging

Logging bedeutet, dass Ereignisse protokolliert werden.

Beispiele:

LogInhalt
SystemlogBetriebssystemereignisse
SicherheitslogAnmeldungen und Zugriffsversuche
AnwendungslogFehler und Meldungen von Anwendungen
DienstlogStatus und Fehler einzelner Dienste
FirewalllogErlaubte oder blockierte Verbindungen

Logs helfen bei Fehlersuche, Sicherheitsanalyse und Nachvollziehbarkeit.


Dokumentation

Server müssen sauber dokumentiert werden.

Wichtige Angaben:

BereichBeispiel
ServernameFILE01
AufgabeDateiserver
IP-Adresse192.168.10.20
BetriebssystemWindows Server oder Linux
StandortServerraum / Rack
HardwareCPU, RAM, Storage
DiensteSMB, DNS, DHCP, Webserver
BackupSicherungsplan
VerantwortlicheAdmin-Team
AbhängigkeitenDNS, Datenbank, Storage
WartungsfensterGeplante Zeiten für Updates

Gute Dokumentation erleichtert Betrieb, Fehlersuche und Übergabe.


Namenskonventionen

Servernamen sollten verständlich und einheitlich sein.

Beispiele:

NameBedeutung
DC01Domain Controller 1
DC02Domain Controller 2
FILE01Fileserver 1
WEB01Webserver 1
DB01Datenbankserver 1
APP01Applikationsserver 1
BKP01Backupserver 1
MON01Monitoringserver 1
HV01Hypervisor Host 1

Vorteil:

Man erkennt schneller, welche Aufgabe ein Server hat.


Verfügbarkeit

Verfügbarkeit beschreibt, wie zuverlässig ein System erreichbar ist.

Beispiel:

Ein Server ist verfügbar, wenn Benutzer den Dienst nutzen können.

Mögliche Ursachen für Nichtverfügbarkeit:

UrsacheBeispiel
HardwaredefektFestplatte oder Netzteil defekt
SoftwarefehlerDienst stürzt ab
NetzwerkproblemSwitch oder Verbindung ausgefallen
StromausfallServer ohne Strom
FehlkonfigurationFalsche Firewallregel
UpdateproblemDienst startet nach Update nicht
AngriffMalware oder Überlastung

Hochverfügbarkeit als Ziel

Hochverfügbarkeit bedeutet, dass Dienste möglichst wenig ausfallen.

Maßnahmen:

MaßnahmeWirkung
Redundante HardwareWeniger Ausfall durch Einzeldefekte
RAIDSchutz vor Festplattenausfall
USVSchutz bei Stromproblemen
BackupWiederherstellung bei Datenverlust
MonitoringFrühe Fehlererkennung
ClusterDienste können auf anderen Systemen weiterlaufen
Load BalancingAnfragen können verteilt werden

Hochverfügbarkeit wird später im Kapitel genauer behandelt.


Wartung von Servern

Server müssen regelmäßig gewartet werden.

Typische Wartungsarbeiten:

WartungBeispiel
Updates installierenBetriebssystem und Anwendungen
Logs prüfenFehler und Warnungen
Speicherplatz prüfenVolle Datenträger vermeiden
Backup prüfenSicherungen kontrollieren
Benutzerrechte prüfenAlte Konten entfernen
Zertifikate prüfenAblaufende Zertifikate erneuern
Hardware prüfenFestplatten, Netzteile, Lüfter
Dokumentation aktualisierenÄnderungen eintragen

Wartungsfenster

Ein Wartungsfenster ist ein geplanter Zeitraum für Änderungen.

Beispiel:

Updates werden nachts oder am Wochenende installiert, damit möglichst wenige Benutzer betroffen sind.

Vorteile:

VorteilErklärung
PlanbarkeitBenutzer können informiert werden
Weniger StörungZeitpunkt mit geringer Nutzung
KontrolleÄnderungen werden bewusst durchgeführt
Rückfallplan möglichFehler können besser behandelt werden

Change Management

Change Management bedeutet, Änderungen geplant und nachvollziehbar durchzuführen.

Beispiele für Changes:

ÄnderungBeispiel
UpdateSicherheitsupdates installieren
KonfigurationsänderungFirewallregel ändern
HardwareänderungRAM erweitern
SoftwareinstallationNeue Anwendung installieren
MigrationDienst auf neuen Server verschieben

Wichtige Punkte:

PunktErklärung
Grund der ÄnderungWarum wird geändert?
RisikoWas kann schiefgehen?
ZeitpunktWann wird geändert?
RückfallplanWie wird zurückgerollt?
TestWie wird Erfolg geprüft?
DokumentationWas wurde geändert?

Kapazitätsplanung

Kapazitätsplanung bedeutet, Ressourcenbedarf rechtzeitig zu erkennen.

Wichtige Fragen:

FrageBedeutung
Reicht die CPU-Leistung?Genug Rechenleistung vorhanden?
Reicht der RAM?Genug Arbeitsspeicher vorhanden?
Reicht der Speicherplatz?Datenträger wachsen mit der Zeit
Reicht die Netzwerkbandbreite?Genug Leistung für Benutzer und Dienste?
Reicht das Backupfenster?Können Sicherungen rechtzeitig abgeschlossen werden?

Kapazitätsplanung verhindert Engpässe.


Skalierung

Skalierung bedeutet, ein System leistungsfähiger zu machen.

Es gibt zwei Grundarten:

ArtBedeutungBeispiel
Vertikale SkalierungEinzelnen Server stärker machenMehr RAM, mehr CPU
Horizontale SkalierungWeitere Server hinzufügenMehr Webserver

Vertikale Skalierung nennt man auch Scale-Up.
Horizontale Skalierung nennt man auch Scale-Out.


Scale-Up

Scale-Up bedeutet, ein einzelnes System leistungsfähiger zu machen.

Beispiele:

MaßnahmeWirkung
Mehr RAMMehr Arbeitsspeicher
Mehr CPU-KerneMehr Rechenleistung
Schnellere SSDsBessere Storage-Performance
Schnellere NetzwerkkarteMehr Netzwerkdurchsatz

Vorteil:

Einfaches Konzept.

Nachteil:

Durch Hardwaregrenzen begrenzt.


Scale-Out

Scale-Out bedeutet, mehrere Systeme einzusetzen.

Beispiel:

Statt einem Webserver werden drei Webserver betrieben.

Vorteil:

VorteilErklärung
Bessere VerteilungLast wird auf mehrere Systeme verteilt
ErweiterbarZusätzliche Server können ergänzt werden
AusfallsicherheitAusfall eines Servers kann abgefangen werden

Nachteil:

Die Anwendung muss dafür geeignet sein.


Typische kleine Serverumgebung

Beispiel für ein kleines Unternehmen:

ServerAufgabe
DC01Domain Controller, DNS
FILE01Dateiserver
APP01Fachanwendung
DB01Datenbankserver
BKP01Backupserver
MON01Monitoring

In modernen Umgebungen können diese Server als virtuelle Maschinen auf einem Virtualisierungshost laufen.


Typische größere Serverumgebung

Beispiel für eine größere Umgebung:

BereichSysteme
VirtualisierungHV01, HV02, HV03
VerzeichnisdienstDC01, DC02
DateiablageFILE01, FILE02
WebWEB01, WEB02
DatenbankDB01, DB02
BackupBKP01
MonitoringMON01
StorageSAN oder NAS
NetzwerkCore-Switches, Firewalls

Hier werden Redundanz, Virtualisierung und Hochverfügbarkeit wichtiger.


Prüfungsnahes Beispiel

Aufgabe:

Ein Unternehmen betreibt alle Daten auf einem einzelnen Fileserver ohne Backup. Der Server besitzt nur eine Festplatte und ein Netzteil.

Frage:

Welche Risiken bestehen?

Mögliche Antwort:

RisikoErklärung
Single Point of FailureDer einzelne Server ist kritisch
Kein FestplattenschutzDefekte Festplatte kann Datenverlust verursachen
Kein BackupGelöschte oder beschädigte Daten können nicht wiederhergestellt werden
Kein redundantes NetzteilNetzteildefekt führt zum Ausfall
Keine HochverfügbarkeitDienst fällt bei Serverausfall aus

Mögliche Verbesserungen:

MaßnahmeWirkung
RAID einsetzenSchutz vor Ausfall einzelner Festplatten
Backup einrichtenWiederherstellung bei Datenverlust
Redundantes NetzteilSchutz vor Netzteildefekt
Monitoring einführenFehler früh erkennen
Zweiten Server oder Cluster planenHöhere Verfügbarkeit
USV einsetzenSchutz bei Stromproblemen

Typische Prüfungsfrage: Was ist ein Server?

Mögliche Antwort:

Ein Server ist ein System, das anderen Geräten im Netzwerk Dienste, Daten oder Anwendungen bereitstellt. Die Geräte, die diese Dienste nutzen, nennt man Clients. Server können physische Geräte, virtuelle Maschinen oder Container sein.


Typische Prüfungsfrage: Was ist eine Serverrolle?

Mögliche Antwort:

Eine Serverrolle beschreibt die Aufgabe eines Servers. Beispiele sind Domain Controller, DNS-Server, DHCP-Server, Fileserver, Webserver, Datenbankserver oder Backupserver.


Typische Prüfungsfrage: Warum bekommen Server meistens feste IP-Adressen?

Mögliche Antwort:

Server stellen Dienste bereit, die zuverlässig erreichbar sein müssen. Deshalb benötigen sie eine feste IP-Adresse oder eine feste DHCP-Reservierung. So können Clients, DNS-Einträge und andere Systeme den Server dauerhaft erreichen.


Typische Prüfungsfrage: Warum ist RAID kein Backup?

Mögliche Antwort:

RAID schützt nur vor bestimmten Festplattenausfällen. Es schützt nicht vor versehentlichem Löschen, Malware, Ransomware, Datenkorruption oder Diebstahl. Ein Backup ist eine separate Sicherung, mit der Daten wiederhergestellt werden können.


Typische Prüfungsfrage: Was ist ein Single Point of Failure?

Mögliche Antwort:

Ein Single Point of Failure ist eine einzelne Komponente, deren Ausfall einen Dienst oder ein ganzes System lahmlegen kann. Beispiele sind ein einzelner Server, ein einzelnes Netzteil, ein einzelner Switch oder ein einzelner Storage.


Typische Prüfungsfrage: Warum ist Monitoring wichtig?

Mögliche Antwort:

Monitoring überwacht Server, Dienste und Ressourcen. Dadurch können Fehler, Ausfälle oder Engpässe früh erkannt werden. Beispiele sind CPU-Auslastung, RAM-Verbrauch, freier Speicherplatz, Netzwerkverfügbarkeit, Dienststatus und Backupstatus.


Typische Prüfungsfrage: Unterschied zwischen Serverrolle und Serverdienst

Mögliche Antwort:

Eine Serverrolle beschreibt die allgemeine Aufgabe eines Servers, zum Beispiel Webserver. Ein Serverdienst ist die konkrete Software oder Funktion, die diese Aufgabe erfüllt, zum Beispiel Apache, Nginx oder IIS.


Wichtige Begriffe

BegriffKurz erklärt
ServerSystem, das Dienste bereitstellt
ClientSystem, das Dienste nutzt
ServerrolleAufgabe eines Servers
ServerdienstKonkrete Software oder Funktion
FileserverStellt Dateien bereit
WebserverStellt Webseiten bereit
DatenbankserverSpeichert strukturierte Daten
Domain ControllerVerwaltet Benutzer und Anmeldungen
DNS-ServerLöst Namen in IP-Adressen auf
DHCP-ServerVergibt IP-Konfigurationen
BackupserverVerwaltet Sicherungen
Monitoring-ServerÜberwacht Systeme und Dienste
RedundanzKritische Komponenten mehrfach vorhanden
Single Point of FailureEinzelne kritische Ausfallstelle
RAIDFestplattenverbund
BackupDatensicherung
USVUnterbrechungsfreie Stromversorgung
PatchmanagementGeplante Verwaltung von Updates
Change ManagementGeplante Verwaltung von Änderungen
Scale-UpEinzelnes System stärker machen
Scale-OutWeitere Systeme hinzufügen

Wichtige Merksätze

Ein Server stellt Dienste bereit, ein Client nutzt diese Dienste.

Eine Serverrolle beschreibt die Aufgabe eines Servers.

Ein Serverdienst ist die konkrete Software oder Funktion, die diese Aufgabe erfüllt.

Server sollten zuverlässig erreichbar, abgesichert, überwacht und gesichert sein.

RAID ist kein Backup.

Ein Backup ist nur zuverlässig, wenn die Wiederherstellung getestet wurde.

Ein Single Point of Failure ist eine einzelne kritische Schwachstelle.

Redundanz reduziert das Risiko von Ausfällen.

Monitoring hilft, Probleme frühzeitig zu erkennen.

Dokumentation ist ein wichtiger Teil des Serverbetriebs.


Kurzzusammenfassung

Server sind zentrale Systeme in einer IT-Infrastruktur.

Sie stellen Dienste wie Dateien, Webseiten, Datenbanken, Benutzerverwaltung, DNS, DHCP oder Backups bereit.

Ein Server kann physisch, virtuell oder als Container betrieben werden.

Für den professionellen Serverbetrieb sind besonders wichtig:

BereichBedeutung
HardwareCPU, RAM, Storage, Netzwerk
BetriebssystemWindows Server oder Linux-Server
DiensteBereitstellung konkreter Funktionen
NetzwerkFeste IP, DNS, VLANs, Firewall
SicherheitHärtung, Updates, Rechteverwaltung
VerfügbarkeitRedundanz, RAID, USV, Monitoring
DatensicherungBackup und Wiederherstellung
DokumentationÜbersicht und Nachvollziehbarkeit
WartungUpdates, Prüfung und Pflege

Diese Grundlagen sind wichtig, bevor man sich mit Virtualisierung, Clustern und Hochverfügbarkeit beschäftigt.