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Seite 4. ERM-Trainer

ERM-Trainer

Dieser interaktive Trainer gehört zur Theorie-Seite:

ERM – Entity-Relationship-Modell

Hier übst du, aus kurzen Aufgabenstellungen die wichtigsten Bestandteile eines ERM zu erkennen:

Entität 1
Entität 2
Beziehung
Kardinalität
Zwischentabelle bei n:m-Beziehungen

Was wird trainiert?

Bereich Bedeutung
Entität erkennen wichtige Datenobjekte aus dem Text finden
Beziehung erkennen passende Verbindung zwischen den Entitäten formulieren
Kardinalität bestimmen 1:1, 1:n, n:1 oder n:m auswählen
Zwischentabelle erkennen bei n:m-Beziehungen eine passende Zwischentabelle nennen
Typische IHK-Formulierungen verstehen aus Textaufgaben das Datenmodell ableiten

Interaktiver ERM-Trainer


Merksatz für den Trainer

Entität = wichtiges Datenobjekt
Beziehung = Verbindung zwischen Entitäten
Kardinalität = Wie viele gehören zusammen?
1:n = einer zu vielen
n:m = viele zu vielen
n:m = meistens Zwischentabelle nötig

Beispiel

Aufgabenstellung:

Ein Schüler kann mehrere Kurse belegen.
Ein Kurs kann von mehreren Schülern belegt werden.

Lösung:

Feld Lösung
Entität 1 Schüler
Entität 2 Kurs
Beziehung belegt
Kardinalität n:m
Zwischentabelle Belegung

Warum?

Viele Schüler können viele Kurse belegen.
Deshalb ist es eine n:m-Beziehung.
Eine n:m-Beziehung braucht später meistens eine Zwischentabelle.

Mini-Testfragen

1. Was musst du im ERM-Trainer zuerst aus der Aufgabenstellung erkennen?

Zuerst musst du die wichtigsten Entitäten erkennen.

Entitäten sind meistens wichtige Hauptwörter aus der Aufgabenstellung.

Beispiel:

Ein Kunde kann mehrere Bestellungen aufgeben.

Mögliche Entitäten:

Kunde
Bestellung
2. Wann liegt meistens eine 1:n-Beziehung vor?

Wenn ein Datensatz der einen Entität mit mehreren Datensätzen der anderen Entität verbunden sein kann.

Beispiel:

Ein Kunde kann mehrere Bestellungen haben.
Eine Bestellung gehört genau zu einem Kunden.

Das ist:

Kunde 1:n Bestellung
3. Wann liegt meistens eine n:m-Beziehung vor?

Wenn viele Datensätze der einen Entität mit vielen Datensätzen der anderen Entität verbunden sein können.

Beispiel:

Ein Schüler kann mehrere Kurse belegen.
Ein Kurs kann von mehreren Schülern belegt werden.

Das ist:

Schüler n:m Kurs
4. Was passiert bei einer n:m-Beziehung später meistens?

Die n:m-Beziehung wird durch eine Zwischentabelle aufgelöst.

Beispiel:

Schüler n:m Kurs

wird zu:

Schüler 1:n Belegung n:1 Kurs
5. Warum ist die Zwischentabelle wichtig?

Weil eine n:m-Beziehung in einer relationalen Datenbank nicht einfach direkt gespeichert wird.

Die Zwischentabelle speichert die Verbindung zwischen beiden Entitäten.

Beispiel:

Belegung
- schueler_id
- kurs_id
- anmeldedatum

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Danach geht es weiter mit:

Relationales Datenbankmodell