2.5 Relationenmodell
Definition
Das Relationenmodell beschreibt eine Datenbank in Form von Tabellen.
Jede Tabelle enthält Attribute, Primärschlüssel und ggf. Fremdschlüssel.
Bestandteile
| Bestandteil | Bedeutung |
|---|---|
| Relation | Tabelle |
| Attribut | Spalte |
| Tupel | Datensatz / Zeile |
| Primärschlüssel | eindeutige Kennzeichnung eines Datensatzes |
| Fremdschlüssel | Verweis auf eine andere Tabelle |
Beispiel
Kunde
| Kundennr (PK) | Name | Ort |
|---|---|---|
| 1 | Müller | Berlin |
| 2 | Schneider | Potsdam |
Bestellung
| Bestellnr (PK) | Datum | Kundennr (FK) |
|---|---|---|
| 1001 | 12.03.2026 | 1 |
| 1002 | 14.03.2026 | 2 |
Schreibweise
Kunde(Kundennr, Name, Ort)
Bestellung(Bestellnr, Datum, Kundennr*)
Hinweis zur Schreibweise
- Primärschlüssel wird häufig unterstrichen oder mit PK gekennzeichnet.
- Fremdschlüssel wird häufig mit FK oder einem Sternchen gekennzeichnet.
Merksatz
Das Relationenmodell überführt das ERM in Tabellen.
Prüfungshinweis
In IHK-Aufgaben muss häufig aus einem ERM ein Relationenmodell erstellt werden.
Typische Fehler:
- Primärschlüssel vergessen.
- Fremdschlüssel nicht eintragen.
- N:M-Beziehung nicht durch Zwischentabelle auflösen.
- Attribute der falschen Tabelle zuordnen.
Quellen
- IT-Handbuch für Fachinformatiker