Prüfungsfragen zu Kapitel 4
1. Nenne drei Umweltbelastungen durch einen IT-Ausbildungsbetrieb.
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Beispiele sind hoher Stromverbrauch durch IT-Geräte, Elektroschrott durch alte Hardware und Papier- oder Tonerverbrauch durch Drucker.
2. Wie kann ein Ausbildungsbetrieb zum Umweltschutz beitragen?
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Ein Betrieb kann energieeffiziente Geräte einsetzen, Strom sparen, Papierverbrauch reduzieren, Abfall trennen, Elektroschrott fachgerecht entsorgen und Mitarbeiter zum Umweltschutz unterweisen.
3. Was kann ein Auszubildender im Alltag für den Umweltschutz tun?
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Ein Auszubildender kann Geräte ausschalten, unnötige Ausdrucke vermeiden, Müll trennen, defekte Geräte melden und Batterien oder Elektroschrott fachgerecht entsorgen.
4. Warum können IT-Prozesse die Umwelt belasten?
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IT-Prozesse belasten die Umwelt zum Beispiel durch Stromverbrauch, Wärmeentwicklung, Kühlbedarf, Hardwareherstellung, Elektroschrott, Akkus, Druckverbrauch und Datenspeicherung.
5. Was ist eine USV?
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Eine USV ist eine unterbrechungsfreie Stromversorgung. Sie versorgt Geräte bei Stromausfall kurzfristig weiter, damit Systeme geschützt und geordnet heruntergefahren werden können.
6. Warum kann eine USV aus Umweltsicht problematisch sein?
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Eine USV verbraucht Energie, erzeugt Wärme und enthält Akkus, die regelmäßig ersetzt und fachgerecht entsorgt werden müssen.
7. Was bedeutet rationelle Energieverwendung?
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Rationelle Energieverwendung bedeutet, Energie sinnvoll, sparsam und effizient einzusetzen und unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden.
8. Nenne drei Beispiele für unnötige Gerätelaufzeiten.
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Beispiele sind Monitore, die über Nacht laufen, PCs, die nach Feierabend eingeschaltet bleiben, oder Testserver, die nach Projektende nicht abgeschaltet werden.
9. Warum ist Standby-Verbrauch problematisch?
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Auch im Standby verbrauchen Geräte Strom. Bei vielen Geräten und langer Laufzeit kann sich dieser Verbrauch stark summieren.
10. Warum kann Virtualisierung Energie und Ressourcen sparen?
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Durch Virtualisierung können mehrere Systeme auf weniger physischer Hardware betrieben werden. Dadurch können Stromverbrauch, Platzbedarf, Hardwarebedarf und Kühlbedarf sinken.
11. Was zählt zu Printmedien?
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Zu Printmedien zählen zum Beispiel Papier, Ausdrucke, Kopien, Formulare, Etiketten, Toner, Tinte und Druckerkartuschen.
12. Was zählt zu Speichermedien?
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Zu Speichermedien zählen zum Beispiel Festplatten, SSDs, USB-Sticks, Speicherkarten, Backup-Bänder, CDs, DVDs und externe Laufwerke.
13. Wie kann Papierverbrauch reduziert werden?
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Zum Beispiel durch digitale Dokumente, Duplexdruck, Druckvorschau, Vermeidung unnötiger Ausdrucke und Nutzung zentraler digitaler Ablagen.
14. Was bedeutet Duplexdruck?
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Duplexdruck bedeutet beidseitiges Drucken. Dadurch wird Papier eingespart.
15. Warum müssen Speichermedien besonders sorgfältig entsorgt werden?
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Weil Speichermedien Elektroschrott enthalten und gleichzeitig vertrauliche oder personenbezogene Daten gespeichert haben können.
16. Reicht es aus, Dateien vor der Entsorgung einfach zu löschen?
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Nein. Einfaches Löschen oder Leeren des Papierkorbs reicht nicht aus, weil Daten oft wiederhergestellt werden können. Datenträger müssen sicher gelöscht oder vernichtet werden.
17. Was ist der Unterschied zwischen Wiederverwendung und Recycling?
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Wiederverwendung bedeutet, dass ein Produkt erneut benutzt wird. Recycling bedeutet, dass Material aufbereitet und als Rohstoff wieder genutzt wird.
18. Was sind branchenspezifische Abfälle im IT-Bereich?
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Branchenspezifische Abfälle im IT-Bereich sind zum Beispiel Elektroschrott, Datenträger, Kabel, Akkus, Batterien, Toner, Druckerzubehör und Verpackungen von Hardware.
19. Warum müssen Datenträger besonders sorgfältig entsorgt werden?
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Weil Datenträger vertrauliche oder personenbezogene Daten enthalten können. Vor Entsorgung oder Weitergabe müssen Daten sicher gelöscht oder der Datenträger sicher vernichtet werden.
20. Warum sollten Kabel getrennt gesammelt werden?
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Kabel enthalten wertvolle Rohstoffe wie Metalle. Durch getrennte Sammlung können sie besser recycelt werden.
21. Warum dürfen Akkus und Batterien nicht in den Restmüll?
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Akkus und Batterien können Schadstoffe enthalten, wertvolle Rohstoffe enthalten und bei Beschädigung eine Brandgefahr darstellen. Sie müssen getrennt und fachgerecht entsorgt werden.
22. Was ist das Duale System bei Verpackungen?
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Das Duale System ist ein System zur Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verkaufsverpackungen, zum Beispiel über Gelbe Tonne oder Gelben Sack.
23. Was ist der Unterschied zwischen dem Dualen System und dem dualen Ausbildungssystem?
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Das Duale System bei Verpackungen betrifft Sammlung und Verwertung von Verpackungsabfällen.
Das duale Ausbildungssystem bedeutet Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule.
24. Was ist der Unterschied zwischen Emission und Immission?
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Emission bedeutet, dass etwas von einer Quelle abgegeben wird, zum Beispiel Lärm.
Immission bedeutet, dass diese Einwirkung bei Menschen oder Umwelt ankommt.
25. Warum kann falsche Entsorgung Pflanzen, Tiere und Lebensräume schädigen?
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Falsche Entsorgung kann Schadstoffe in Boden, Wasser oder Luft bringen. Dadurch können Pflanzen geschädigt, Tiere gefährdet und Lebensräume belastet werden.
26. Was bedeutet Nachhaltigkeit im Betrieb?
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Nachhaltigkeit bedeutet, Ressourcen zu schonen, Umweltbelastungen zu reduzieren, wirtschaftlich langfristig sinnvoll zu handeln und soziale Verantwortung zu berücksichtigen.
27. Welche drei Bereiche der Nachhaltigkeit gibt es häufig?
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Ökologische Nachhaltigkeit, ökonomische Nachhaltigkeit und soziale Nachhaltigkeit.
28. Warum sollte beim Einkauf nicht nur der Anschaffungspreis betrachtet werden?
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Weil auch Stromverbrauch, Wartung, Lebensdauer, Reparierbarkeit, Entsorgung, Ausfallkosten und Betriebskosten wichtig sind. Entscheidend sind oft die Gesamtkosten über die Nutzungsdauer.
29. Was bedeutet Total Cost of Ownership?
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Total Cost of Ownership bedeutet Gesamtkosten über die gesamte Nutzungsdauer eines Produkts, nicht nur der Kaufpreis.
30. Nenne drei Nachhaltigkeitskriterien bei der Lieferantenauswahl.
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Beispiele sind Umweltstandards, faire Arbeitsbedingungen, kurze Lieferwege, geringe Verpackung, Rücknahmesysteme, Reparaturservice, Ersatzteilverfügbarkeit und transparente Lieferketten.
31. Was ist der Unterschied zwischen Abfallvermeidung und Abfallreduzierung?
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Abfallvermeidung bedeutet, dass Abfall gar nicht erst entsteht. Abfallreduzierung bedeutet, dass weniger Abfall entsteht.
32. Nenne mögliche Rechtsfolgen bei Nichteinhaltung von Umweltvorschriften.
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Mögliche Folgen sind Bußgelder, behördliche Anordnungen, Entsorgungspflichten, Schadensersatzforderungen, Betriebsauflagen oder bei schweren Verstößen auch strafrechtliche Folgen.
Kurztest ohne Hilfe
Beantworte diese Fragen ohne nachzuschauen:
- Welche Umweltbelastungen entstehen in einem IT-Betrieb?
- Warum ist ein Serverraum aus Umweltsicht wichtig?
- Was ist eine USV und warum ist sie aus Umweltsicht relevant?
- Wie vermeidet man unnötige Gerätelaufzeiten?
- Was ist der Unterschied zwischen Speichermedien und Printmedien?
- Warum müssen Datenträger sicher gelöscht oder vernichtet werden?
- Was ist der Unterschied zwischen Wiederverwendung und Recycling?
- Warum dürfen Akkus nicht in den Restmüll?
- Was bedeutet das Duale System bei Verpackungen?
- Was ist der Unterschied zwischen Emission und Immission?
- Was bedeutet Nachhaltigkeit?
- Was bedeutet Total Cost of Ownership?
- Welche Rechtsfolgen können Umweltverstöße haben?
Merksätze für Kapitel 4
- Umweltschutz bedeutet: Umweltbelastungen erkennen, reduzieren und vermeiden.
- IT-Betriebe belasten die Umwelt vor allem durch Stromverbrauch, Hardware, Elektroschrott, Druck, Kühlung und Verpackungen.
- USV-Anlagen erhöhen Verfügbarkeit, verursachen aber Energie- und Akkuaufwand.
- Unnötige Gerätelaufzeiten vermeiden spart Strom und Kosten.
- Standby-Verbrauch summiert sich bei vielen Geräten.
- Speichermedien enthalten Rohstoffe und oft sensible Daten.
- Datenträger müssen sicher gelöscht oder vernichtet werden.
- Printmedien bewusst nutzen: weniger drucken, Duplexdruck, digital arbeiten.
- Wiederverwendung nutzt Produkte erneut.
- Recycling gewinnt Rohstoffe zurück.
- Abfallvermeidung ist besser als Recycling.
- Elektroschrott, Akkus, Toner und Kabel müssen fachgerecht entsorgt werden.
- Verpackungen trennen und möglichst wiederverwenden oder recyceln.
- Duales System bei Verpackungen ist nicht das duale Ausbildungssystem.
- Emission = wird abgegeben.
- Immission = wirkt auf Menschen oder Umwelt ein.
- Nachhaltigkeit umfasst ökologische, ökonomische und soziale Aspekte.
- Beim Einkauf zählt nicht nur der Preis, sondern die Gesamtkosten über die Nutzungsdauer.
- Umweltverstöße können rechtliche, wirtschaftliche und organisatorische Folgen haben.
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