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5.9 Dateisysteme

Definition

Ein Dateisystem legt fest, wie Daten auf einem Datenträger gespeichert, organisiert und wiedergefunden werden.


Aufgabe

Ein Dateisystem verwaltet unter anderem:

  • Dateien
  • Ordner
  • Dateinamen
  • Speicherorte
  • Zugriffsrechte
  • freie und belegte Speicherbereiche

Wichtige Dateisysteme

Dateisystem Typische Verwendung
FAT32 USB-Sticks, ältere Systeme
exFAT USB-Sticks, Speicherkarten
NTFS Windows-Systeme
ext4 Linux-Systeme
APFS macOS
HFS+ ältere macOS-Systeme

FAT32

  • sehr kompatibel
  • unterstützt viele Geräte
  • maximale Dateigröße: 4 GB

exFAT

  • geeignet für große Dateien
  • häufig bei USB-Sticks und Speicherkarten
  • gute Kompatibilität zwischen Windows und macOS

NTFS

  • Standard-Dateisystem von Windows
  • unterstützt Rechteverwaltung
  • geeignet für interne Laufwerke

ext4

  • häufiges Dateisystem unter Linux
  • stabil und leistungsfähig

APFS

  • modernes Dateisystem von macOS
  • optimiert für SSDs

Merksatz

Das Dateisystem bestimmt, wie Dateien auf einem Datenträger gespeichert und verwaltet werden.


Prüfungshinweis

In IHK-Aufgaben wird häufig nach dem passenden Dateisystem für einen bestimmten Einsatzzweck gefragt.

Typische Fehler:

  • FAT32 für Dateien größer als 4 GB wählen.
  • Dateisystem und Datenträger verwechseln.
  • NTFS als Standard-Dateisystem für Linux einordnen.
  • exFAT und FAT32 verwechseln.

Quellen

  • IT-Handbuch für Fachinformatiker